Von Käsekuchen, Vögeln und Anderem

Hallo Ihr Lieben.

Die Tage sind nur so an mir vorüber geflogen. Und es ist November geworden, wie er sein sollte. Ja, ich freu mich darüber. Warm einpacken und seine Atemwölkchen beim Hundegang sehen, der Raureif über den Pflanzen und die malerischen Sonnenauf- und Untergänge.

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Ich dachte, ich bin alleine mit dieser Vorstellung, aber ganz viele haben mir Ähnliches erzählt. Man kann doch Wärme nur richtig schätzen, wenn man es auch kalt und regnerisch hatte, oder? Und dann bei Kaminfeuer auf das Sofa oder in dem Schaukelstuhl, mit neuen Büchern.

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Über den „Edison“, ausgeliehen aus der Bücherei, habe ich mich sehr gefreut! Ein Kinderbuch, dass auch „Ältere“ anspricht, genau wie die Vorgänger (Lindberg und Armstrong). Schaut mal selber:

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Und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Torben Kuhlman hat da drei wunderschöne Bilderbücher geschrieben und gezeichnet. Es gibt nichts, was Maus nicht kann.

Letztens habe ich ja schon mal ein Vorbereitungsfoto gezeigt. Ich habe eine Rohrdommel geschnitzt. „Eine was?“, werden sich sicher viele fragen und ich muss gestehen, ich habe auch noch nie eine gesehen! Vielleicht sagt Euch der Begriff Moorochse, Wasserochse, oder Mooskuh etwas? Ich lüfte dann mal das Geheimnis, es geht um einen Vogel. Er stammt aus der Reiherfamilie und ist ein seltener und heimlicher Vogel, der im ausgedehnten Röhricht lebt. Sein Federkleid ist perfekt darauf abgestimmt, dass man den 80 cm grossen Vogel im hohen Schilf nicht entdeckt, zumal er dann auch noch eine Schutzhaltung einnimmt. Er reckt den Kopf in die Höhe um sich der Umgebung perfekt anzupassen.

Nun habe ich eben ein paar merkwürdige Volksnamen genannt. Die gehen darauf zurück, dass der Paarungsruf  an ein brüllendes Rind erinnert. Dumpf und laut ist es weithin zu hören, wenn man es denn mal hört, denn der Vogel ist äußerst selten, er braucht Feuchtgebiete, ausgedehntes Schilf und Röhricht. Hier baut der Vogel ein Nest an der Wasseroberfläche. Brut und Aufzucht ist Sache des Weibchens. Der scheue Vogel ist kaum ein Bestandsvogel, er fliegt im Winter gen Süden. Wie gern würde ich mal einen hören, also nicht vom Band, sondern in der Natur. Das ich einen entdecken werde, ist noch unwahrscheinlicher, ich wohne weit weg von ihrem Lebensraum.

Den Vogel zu skizzieren war nicht so schwer, beim Schnitzen merkte ich dann, was ich mir da ausgesucht hatte. Zufrieden bin ich definitiv nicht. Es wird noch einen zweiten Versuch geben. Ich möchte das braungemusterte Federkleid besser darstellen.

Die Rohrdommel hat noch Gesellschaft von einem Birkhahn bekommen. Auch ein selten gewordener Vogel, den ich gerne in seinem Lebensraum sehen würde. Er gehört zu der Familie der Wald- und Raufußhühner. Sein Prachtgefieder habt Ihr vielleicht schon mal auf Fotos gesehen, wenn die Schwanzfedern, die Stoßfeden, wie ein Rad aufgestellt sind und die weissen, kürzeren Federn darunter ein zweites Rad schlagen. So ein Balzbild folgt auch noch.

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Die „roten Rose“ über den Augen habe ich mit einem Filzstift eingefügt, mit einem Buntstift sieht es aber besser aus. Der Birkhahn lebt in Gebirgen, Heidelandschaften und Mooren, an Waldgrenzen und kleinräumigen Übergängen zwischen Wald und Wiese. Die Küken und jungen Vögel benötigen Eiweißnahrung (Insekten, Spinnen, Schnecken, Würmer) und die Erwachsenen gehen *weiden*, sie fressen Gräser, Knospen, Beeren, Heide, Samen und Insekten. Die Brut erfolgt am Boden im Heidekraut und genau wie bei unseren Hühnern kommen weit entwickelte Kücken zur Welt, die schon nach zwei Monaten ausgewachsen sind. Wichtig sind aber auch die Schlafbäumem und diese allmählichen Wechsel zwischen Feld und Wiese sind selten geworden. Leider ist der Vogel durch unsere ausgeprägte Kulturlandschaft nicht mehr so häufig anzutreffen.

(Quellen Ebay)

Ein wenig im Vogelschnitzfieber bin ich gerade, ein Austerntischer ist auch schon in Arbeit.

Dann habe ich einen wirklich leckeren Käsekuchen zum Geburtstag gebacken. Davon gibt es ja viele Rezepte, jetzt noch eines mehr:

Mürbeteig Boden: 130g Butter, 260g Butter, 1 Priese Salz, 30-50 g Zucker, 1 Eigelb (Eiweiss beiseite stellen), etwas Wasser oder Rosenwasser

die noch feste Butter mit dem Zucker gut verrühren, Salz dazu, dann nach und nach Mehl unterrühren und Eigelb sowie die Flüssigkeit dazu geben. Gut verkneten und kühl ruhen lassen.. Ich forme den Teig im weichen Zustand schon in die gefettete Form und stell den Mürbeteig dann kühl.

 Füllung: 1 Vanilleschote, 500g Magerquark, 250g Topfen, 250 g Zucker, 3 Eigelb (Eiweiss ebenfalls verwahren), 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe (ja, da mache ich es mir einfach, Ihr könnt auch 40g Stärke nehmen, ich geh da ein wenig auf Nummer sicher), einen Schuss neutrales Öl und die 4 Eiweiss.

Alle Zutaten, außer dem Eiweiss werden gut vermengt. Das Eiweiss wird extra steif geschlagen und dann unter die Quarkmasse gehoben. Nun spätestens den Ofen vorheizen. Die Massen wird in die vorbereitete Springform gegeben.

Die Form (26er) wird auf der 2. untersten Schiene bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten gebacken. im geöffneten Ofen erkalten lassen und dann erst herausnehmen und schneiden. Ein Käsekuchen lässt sich immer toll vorbereiten und gehört zu den Lieblingskuchen unseres Geburtstagskindes.

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Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Verlinkt beim creadienstag

Kartoffelferien

Hallo ihr Lieben.

Wie angekündigt habe ich noch ein Mal ein paar Fotos vom Erntedankfest und dem Umzug. (Text enthält Werbung da Namensnennungen)


Die Kartoffelferien haben angefangen und das Wetter ist immer noch sommerlich. Allerdings ist es noch sehr trocken. Heute habe ich einen Gang durch den Garten mit der Gartenschere gemacht und dabei festgestellt, dass mir wohl zwei Rosen eingehen werden.


Kastanien gibt es dieses Jahr an manchen Bäumen sehr viele, allerdings sehr kleine. Ein Baum im Park hat die Jahre kaum getragen, dieses Mal aber hat er ganz viele dicke Früchten. Wie ein kleines Kind habe ich mir die Taschen und dann auch die Mütze voll gestopft. Kastanientiere und Männchen machen wir schon lange nicht mehr. Aber macht doch nichts, sehen auch einfach so gut aus, wunderbar gemasert und glänzend.

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Ein bisschen in alten Krimis werde ich schmökern, Romane des ehemaligen Jockeys Dick Francis liegen parat. Der Waliser ritt sogar für die Queen Mum, bis sein Pferd unter seltsamen Umständen stürzte. Die schwere Verletzung zwang ihn zur Neuorientierung. Er wurde Sportreporter und schrieb dann erstmal jedes Jahr einen Krimi. Immer wieder spielten die humorvollen Romane auch im Wett- und Rennsport Metier, oft werden die Helden in die kriminellen Vorfälle sozusagen hineingeworfen. Queen Mum war auch ein Fan der Romane. Nach dem 39. Krimi und dem Tod seiner Frau erfolgte aber eine Pause, bis Francis mit seinem Sohn doch noch mal Krimis veröffentlichten, den letzten posthum  veröffentlicht, nach seinem Tod 2010. Ich habe einfach Lust auf klassische Krimis, keine Psycho Thriller, keine total brutalen Geschichten, oder psychisch extrem angeschlagene Ermittler. Auch wenn die Helden auch hier oft durch Schicksalsschläge in die kriminellen Geschichten geraten.

 

In den Ferien bin ich ein bisschen weniger digital unterwegs. Wisst Ihr, warum die übrigens Kartoffelferien heißen? Früher hatten nicht nur Bauern, sondern viele Familien grosse Gemüsegärten und eben auch Kartoffeln, so dass die Kinder in diesen Ferien helfen konnten, bzw mussten.

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DSCN5520Gern zeige ich noch Reineke Fuchs, den ich frisch geschnitzt habe.

„Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs“ (Sprichwort)

 

Ich wünsche Euch allen diese Fuchsschläue für Eure nächsten, kniffligen Situationen, in der ihr sie vielleicht brauchen könnt!

Macht es Euch gemütlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher, Blumen, Buntes und Himmelballons

 

Hallo Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Namensnennung und Bilder)

Mit dem Oktober kommen viele Neuheiten in die Bücherregale, die Frankfurter Buchmesse steht bevor. Durch Buchvorstellungen auf Blogs werden meine Wunschlisten auch nicht kürzer. Aber das ist ja auch wieder schön, denn Bücher sind etwas Wunderbares! Das Wetter hat ja auch für alle was dabei, zum „am liebsten einkuscheln und lesen“ und „draussen sein und Sonne genießen“.

Ich habe Euch schon von Calpurnia erzählt, das Mädchen, das so gerne Forscherin und Tierärztin wäre. Es gibt ein neue, kleines Buch von J. Kelly mit einer besonderen Tiergeschichte, es geht nämlich um Stinktiere. Calpurnia Bruder ist es wirklich egal, dass er es mit *Stinksekret verteilendem, kleinem Ungeziegfer* zu tun hat, er will den Waisentieren helfen. Und dann wird auch noch eines krank… Ein Stinktier wäre auch mal ein kontrastreicher Stempel, ich habe gerade so viele Motive wieder im Kopf, (schnell aufschreiben,) aber fertig ist gerade dieses Nilpferd (also das rechte, schwimmende Tier, das andere ist ein Raptors,) geworden, das Lieblingstier meine Mannes:

 

Ein Buch, dass auf vielen Blogs auftaucht, ist Königskinder von Alex Capus. Ein wunderbarer und besonderer Liebesroman. Ein im Schnee feststeckendens Paar überbrückt die Zeit mit einer anderen Liebesgeschichte. Es liest sich wunderbar und man genießt das Buch richtig, sowohl sprachlich, als auch die Geschichte(n).

Vom Eisendruiden habe ich ja hier auch schon Mal berichtet. Habe ich erzählt, dass er einen irischen Wolfshund hat? Oberon ist ein besondere Hund und er unterhält sich immer mit seinem Herrchen, möchte am liebsten ein Buch über Würstchen herausbringen und französische Pudeldamen kennen lernen, was wirklich sehr komisch ist. Nun gibt es einen Roman, der Oberon als Hauptperson hat. *may harmony and sausage find you* Ob er wohl seine geliebten französischen Pudeldamen findet?

Was ich nicht geschafft habe zu Ende zu lesen, ist Edward St. Aubyn ersten Roman. Ja, brilliant, tolle Sprache und böser Humor, aber mir viel zu heftig. Der ging mir sehr an die Nieren, Missbrauch, egal ob physisch oder psychisch und es gibt beides in dem Buch, ist nicht einfach zu verkraften.

Lieber vergnüge ich mich gerade mit diesem englischen Buch. P. Ardagh hat sich die Grafiken aus den alten Sherlock Holmes Geschichten genommen (Sidney Page war der Illustrator, der übrigens auch dafür verantwortlich ist, dass wir Holms mit der berühmten Jagdkappe identifizieren.) Ardagh gehört schon seid „Schlimmes Ende“ und den Folgeromanen der der Eddie Dickens Trilogie (sehr sehr komische Jugendbücher und sehr sehr komische Hörbücher, vom grossartigen Harry Rowohlt gesprochen!) zu meinen Lieblingsbüchern. Ardagh spinnt neue skurrile, absurde Geschichten um die Bilder. Wer bewandert ist in den Erzählungen um Holmes, kann auch noch raten, wo die Zeichnung eigentlich hin gehört.

 

Ein ganz schönes Blumenbuch habe ich noch geschenkt bekommen, Dankt noch mal dafür, ich liebe einfach diese Bücher aus der Reihe Naturkunden vom Matthes & Seitz Verlag! Ein ganz hochwertiges Buch über eine meiner Lieblingsblumen. Natürlich werde ich mich daraus inspirieren lassen und einen (weiteren) Nelken Stempel schnitzen. Schade, dass Nelken heute ein wenig zurückgedrängt worden sind. Früher hatte der feine Herr eine Nelke im Knopfloch. Und im Garten sind es wahre Hungerkünstler, nur Sonne, die hätten sie gern viel. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen.

 

Und zu fast guter Letzt möchte ich Euch noch meinen Blumenstrauß zeigen, eine wahre Farbenpracht von Dahlien. Nun, eigentlich ist es gar nicht mein Blumenstrauss, aber einen Tag lang kann ich mich an ihm erfreuen! Der Gärtner um die Ecke hat eigene Dahlien und es ist eine wahre Augenweide, wenn es draußen langsam immer herbstlicher wird. Und nicht zu vergessen diese Abendlichtfarben.

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Einen Zeppelin im Abendlicht, ganz viele Leute eilten hier zum Flughafen und machten Fotos und ein Ballon sollte auch noch kommen. War eine besondere, farbliche Stimmung.

 

 

Ich zeige diesen bunten Beitrag beim Freutag, Friday-Flowerday, und bei der Zitronenfalterin, die noch ein ganz paar Septembertage lang Buntes sammelt. Ich glaube, wir werden viele Dahlien zu sehen bekommen!

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Euch ein schönes Wochenende!

 

 

Altes Material

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr das auch, eine unglaubliche Flut an Titeln in den Buchhandlung, Büchereien und neben dem Bett, die man lesen könnte, aber ihr stürzt euch auf ein paar alte Taschenbücher im Sozialkaufhaus. (alle Nennung vonBuchtitel sind unbezahlte Werbung) Also nicht dass meine aktuellen Lektüren nicht gut wären. „Lincoln im Bardo“ überzeugt durch eine total tolle und abwechslungsreiche Sprache. Aber es gibt irgendwie noch keinen wirklichen Handlungsstrang. Ja, Lincoln ist nach der Beerdigung seines Sohnes beim Leichnam im Mausoleum über Nacht und die Geister des Friedhofes reden und streiten, dazwischen immer wieder der kleine Junge, der nicht versteht, warum er nicht zu seinem Vater kann. Dieses Durcheinander ist leider auch anstrengend zu lesen. Außerdem schnüffel ich immer wieder in „Federnlesen“ rein. Aber mehr als 1-2 Artikel werden es nicht am Stück. So faszinierend die Autorin über Vogelbeobachtung und -bestimmung schreibt, es ist nun Mal kein Buch mit Spannungsaufbau, eher wie die Nationale Geographic (alles keinenWerbung, Bücher ausgeliehen aus der Bücherei) ohne Bilder und nur zu einem Thema. Allerdings sind solche Titel auch perfekt dafür. Zwischendrin. (Und es ist ein toller Titel für alle, die Vögel lieben!)

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Aber nun zum Titelgebenden:

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Ich habe mir grosser Freude durch Zufall diese wunderbaren Krimis entdeckt! Mitte der 80 er Jahre kamen diverse Titel in Deutschland raus und hatten mich sofort gepackt. Leider muss ich Euch auch gleich sagen, dass man sie nicht mehr im aktuellen Sortiment findet. Aber als ebook kann man (keine Werbung, bekomme nichts von irgendwem dafür) wohl Titel bekommen.

Tony Hillerman war ein amerikanischer Schriftsteller aus Oklahoma, der mit der indianischen Kultur aufwuchs und sie zum Thema vieler seiner Romane machte. Leaphorn und Chee ermitteln in der Wüste von New Mexiko und Arizona. Lepahorn ist der erfahrene Cop, der streng rational vorgeht, während der junge Chee seine Arbeit in Einklang mit der Natur und den Traditionen der Indianer verrichten möchte. Für seine Ethno Krimis um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe Leaphorn erhielt er den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award, den Nero Wolf Award, sowie einige andere Auszeichnungen. 2002 wurde ihm für sein Lebenswerk der Agatha Award verliehen. Der sechsfache Vater lebte mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. Tony Hillerman starb 26.10.2008.

In den Romanen geht es nicht nur um die Mythen der Indianer, auch um ihre Probleme, die Ausgrenzung, das Leben im Reservat. Robert Redford verfilmte übrigens als Produzent drei Bücher von Tony Hillerman.

Ich liebe diese klassische Erzählweise, ähnlich der „alten Polizei- und Detektivromane“. Die Charakter sind gut ausgearbeitet und man nimmt an ihrem Leben teil. Ich mag Hillermans Sprache und Spannungsaufbau. Oft ist es nur ein schmaler Grad zwischen Gut und Böse und nicht nur die Suche nach dem *Wer war´s?*. Ich war leider noch nicht in den USA, aber zumindest kann ich mir die Landschaft von Utha, Arizona und New Mexico etwas besser vorstellen, Dank der Beschreibungen, die ich Ende der 80 er in den Krimis gelesen habe. Nun habe ich Titel, die ich noch nicht kannte, gefunden. Also müssen alle anderen Bücher nun warten.

Eine schöne Woche Euch allen.

 

Stempel, ein wenig Garten, ein wenig Bücher, …

Hallo Ihr Lieben.

Also, ein wenig schreiben muss doch sein, zumal es, wie könnte es anders sein, zu warm ist, um draussen wilde Sachen anzustellen. Der Fluss, in dem wir hier ab und zu baden gehen, ist mittlerweile gefühlt wärmer, als das Schwimmerbecken im Freibad. Die armen Fische! In der Presse wird ja auch viel von austrocknenden Gewässern, Fischsterben und -umsiedelungen berichtet. Ich hab mir gerade einen Fisch sehr viel älterer Bauart vorgenommen.

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Vor einiger Zeit war auf dem Blog Lesen in vollen Zügen dieses Buch für Kinder besprochen worden. Die Illustrationen sind so wunderbar und das Thema ist ja auch was für neugierige Erwachsene. Und juhu, die Bücherei hatte es angeschafft. (unbezahlte Werbung, wenn dann nur: geht mehr in Büchereien!)

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Es gefällt mir wirklich sehr, leider ist es recht kurz und zu den gezeigten Bildern hätte ich gerne mehr Informationen, aber ich bin ja gar nicht die eigentliche Zielgruppe, für ein „Bilderbuch“ ist es genau richtig.

Auch diese Bücher sind gerade auf meinem Lesestapel, (ja, doch, im Prinzip ist das Werbung: geht mehr in Büchereien, wir brauchen die und die brauchen auch uns Leser!)

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Vögel kann ich im Garten zZt kaum beobachten. Außer einer jungen Amsel, die sich zwischen den ganzen Wespen traut, unsere Trauben zu futtern, huschen nur in den Morgenstunden mal Meisen durch die Gärten. Überhaupt übernehmen die Wespen ab dem ersten Sonnenschein die Herrschaft über den traurigen Garten. ein paar Lichtblicke gibt es aber:

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Da ich den Kohlrabi gar nicht so viel gießen kann, wie er bei dem Wetter benötigt, um nicht holzig zu werden, habe ich ihn schon länger den Raupen des Kohlweisslings überlassen. Erinnert mich an die erste Klasse, wo wir damals diese spannende Metamorphose durchgenommen haben  (auch wenn ich die schon längst im Garten meiner Mutter an verschiedenen Schmetterlingen gesehen hatte).

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In einer Wildblumenmischung war dieser wilde Rittersporn drin, über den freue ich mich ganz besonders und hoffe, ich kann Samen sammeln.

Der Gloriosa kann es ja wohl nicht warm und sonnig genug sein, das Wetter ist perfekt für diese Schönheit.

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Nebenbei habe ich für eine Freundin noch einen Stempel geschnitzt. Sie liebt Island Pferde und da deren Gang Tölt sie als Silhouette unverwechselbar macht, war dieses Motiv naheliegend.

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Wünsche Euch noch eine schöne Woche, es soll ja gewittern, hoffentlich nur nicht zu heftig.

Verlinkt beim Creadiesntag.