Scherzmärz

Hallo Ihr Lieben.

Himmelsblick für die Galeria Himmelsblick Linkparty

Aber jetzt ist der März richtig angekommen. Der Wuchsmonat kommt endlich auch Mal mit milden Temperaturen und ja, auch wieder mit Regen. Da gibt es Nachbarn die schon das erste mal den Rasen gemäht haben. Und wenn ich mir unseren so ansehen… aber es ist viel zu feucht für den Mäher und er kann ruhig noch etwas wachsen. Die Bäume werden auch schon grün. Na, nächste Woche wird es wohl auch nocheinmal kühler. Ein wenig von allem eben in diesem März.

Schnee im Bodenbrüter Nest letzte Woche

Ich bin voll auf beschäftigt mit Vorbereitungen. Verwöhnt wie ich bin, hatte ich auf warme Sonne auch dieses Jahr gewartet. Aber auch so wird es ein wunderbares Wochenende werden. Der wenige Bärlauch im Garten kommt frisch in die Bärlauchwaffeln, es wird deftige und süße geben. Der Grundteig bleibt gleich, aber bei den deftigen kommt außer fein geschnittenem Bärlauch, auch etwas Frischkäse, etwas Salz und etwas Senf und eine Priese Pfeffer dazu.

Das Buch habe ich geschenkt bekommen und bin so begeistert, dass ich es sofort nach dem Auspacken zeigen musste.

Danke liebe nähbegeisterte Andrea für den lieben Frühlingsgruß. Schau, Deine Tulpen finden sich auch in der Vase wieder. Die Tulpen recken sich schön und schon und wollen zu Astrids Blumenstrauß Linkparty.

Das wunderschöne Buch zeige ich noch einmal extra! Nächste Woche, wenn ich hoffentlich etwas Zeit finde.

Ein schönes Wochenende Euch allen, ich schaue später bei Euch vorbei, nur einen schnellen Kaffee bei Andreas Samstagsplausch.

Eintauchen in eine andere Welt

Hallo Ihr Lieben.

Ich glaube, ich habe schon hier erwähnt, dass ich nicht so der große Thriller Fan bin. Also besonders die, welche einem mit dem Psychothrill und Brutalität an die Nieren gehen. Lieber lese ich klassische, englische (oder durchaus auch amerikanische) Krimis. Eher ruhig würde so manche/r diese Geschichten bezeichnen. Es passiert schon einiges, aber oft weniger reißerisch und dafür mit einem feinem Spiel unserer Erwartungshaltung.

Dieser Krimi geht durchaus in diese (ruhigere) Richtung. (Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt und daher ist dieser Artikel als Werbung zu kennzeichnen.) Ich behaupte mal, dass viele nicht einmal unbedingt mit Siebenbürgen Graf Dracula als erstes in Verbindung setzen. Oder es ihnen wie mit geht, dass ich von den Deutschstämmigen „Sachsen“ in Rumänien kaum etwas wußte.

Wie schön, dass der Roman „Tod in Siebenbürgen“ damit auf etwas durchaus unterhaltsame Art aufholt.

Der Journalist Peter Schwarzmüller mag eigentlich weiter nur vor sich hin recherchieren oder eigentlich gerade eher nicht, und Artikel zu durchaus mal kontroversen Themen schreiben. Auch wenn er nicht weiß, ob er vom investigativen Journalismus weiter leben kann. Aber vielleicht ändert sich das ja mit dem Anruf seiner Chefin, wenn… Ja, wenn da nicht der Brief aus Rumänien wäre.

Der Roman beginnt eigentlich mit einer eher gruseligen Schilderung, sollte es um Übernatürliches in dem Buch gehen?

Statt dessen wird Peter damit konfrontiert, dass er das Haus seiner Lieblingstante geerbt hat, von der er eigentlich dachte, sie sei schon lange tot. Und das in einem Landstrich, in Rumänien, den viele nicht einmal kennen. Das rumänische Anwaltsbüro ist nicht erreichbar und überhaupt fühlt sich alles plötzlich seltsam an. Ein einziges Gefühls- und Erinnerungschaos stürzen auf ihn ein und das wird nur schlimmer, denn Peter fliegt und fährt in seine alte Heimat. Seinen Vater kann er schon lange nicht mehr fragen. Nach der überstürzten Ausreise in Jugendjahern war dieser wie ausgewechselt und ist mittlerweile verstorben. Da liegt noch viel im Dunkeln.

Sofort erscheint alles wieder wie früher, vor allem mit dem besten Freund aus Jugendzeiten. Und doch ist der alte Hof und die unheimliche Maia, so anders. Dann geschieht tatsächlich ein Mord und Peters Freund wird als erstes verdächtigt und weggesperrt.

Peter soll das tun, was er am Besten kann und recherchieren! Der allseits unbeliebte aber reiche Günther, der das ungeklärte Opfer ist, wird eigentlich nicht vermisst, so grausam auch sein Tod war. Aber Peter Ungereimtheiten, aber jemand, der den Mord unterschiebt?

Ja, unser Journalist und Heimkehrer ist erstmal mit der neuen Situation total überfordert. Warum hat ihm sein Vater vorgelogen, dass die Tante schon lange verstorben ist. Welche Rolle spielt das alte Schloss, in dem auch Graf Vlad mal residiert hat und welches heute besichtigt werden kann. Soll wirklich eine noch größere Touristenfalle dort entstehen, ein Dracula Park? Überhaupt sind Aberglaube und Vorurteile allgegenwärtig. Warum bekommt die furchteinflößende Maia immer mehr kranke Ziegen vor die Tür. Und überhaupt, was hat es mit dieser Frau, die mehr eine Hexe scheint, auf sich? Aus dem Weg kann Peter ihr nicht gehen, denn Tante Zinzi hatte sie als Kind zu sich aufgenommen und sie wohnt auf dem Hof. Dann überschlagen sich die Ereignisse und welche Rolle spielt das Mädchen, welches plötzlich Peter Informationen vor die Füße wirft.

Geschickt verwebt die Kölner Autorin Lioba Werrelmann in dem Krimi die Liebe für diesen Landstrich und einen guten Krimi miteinander. Leider wird sie zum Ende hin mit dem Entwirren auch etwas verworren und fahrig, wie ihre Hauptfigur Peter. Den journalistischen Kurzschluss nehme ich dem „altgedienten“ Journalisten, auch wenn er sehr wütend und emotional betroffen ist, nicht ab. Nicht mit seiner internationalen Erfahrung. Aber meinem Lesevergnügen hat das nicht wirklich geschadet.

Sehr gefallen haben mir die Beschreibungen über Land und Leute, Bräuche, nicht zu vergessen das Essen, welches für unseren Heimkehrer eine große Rolle spielt.

Ein wenig Geschichte, ein wenig Aberglaube, wie schön die Gegend ist, aber auch wie arm. Ganz viel Liebe der Autorin Lioba Werrelmann zu diesem Land geht über den Magen. Und kennen wir das nicht selber? Gerüche und Geschmäcker rufen bei uns Bilder wach. So etwas mag ich.

Frisch erschienen im Eichborn Verlag

Lioba Werrelmann

Tod in Siebenbürgen

Paperback, €17.00

ISBN: 978-3-8479-0119-8

(Werbung)

Keine Angst vor Schnipseln und Pixeln

Hallo Ihr Lieben.

Als ich am vergangenen Samstag zu Michaelas Buch Vernissage fuhr, war mir klar, dass ich Ihr neues Buch auf alle Fälle haben möchte, vor Ort mit Widmung 😊 Dabei gestehe ich auch gleich, ich habe keine Software, keinen Scanner und auch keinen Farbdrucker, um mit Pixeln so zu arbeiten.

Aber wer Michaelas Blog schon länger verfolgt weiß, dass sie fast immer erst etwas schnipselt, zeichnet, schnitzt, druckt, fotografiert, bevor es ggf digital weiter verarbeitet wird.

Also, auch dieses Buch würde wieder voller Anregungen stecken. Und genau so ist es. Das hier ist übrigens keine Werbung, ich habe das Buch gekauft und teile jetzt nur meine Freude mit Euch.

Bis jetzt waren Michaela und ich uns noch nie in Echt begegnet, also wurde das irgendwie Zeit.

Vier Titel hat Michaela mitlerweile rausgebracht

Mitten in Bergisch Gladbach hat sie Ihr schönes Atelier, in dem nun auch regelmäßig wieder Kurse stattfinden (und mehr).

natürlich viele Fische überall

Ganz viel zu gucken gab es natürlich und ich bin erstmal forschend durch die zwei Räume gewandert und habe gestaunt und vieles vom Blog und den Post Kunst Aktionen wiedererkannt.

Ganz viele Bücher aus der Post Kunst entstanden

Am großen Tisch gab es viele Kreative, die eifrig schnipselten, druckten und klebten und sich unterhielten, neben sich ein Gläschen „Damenbrause“.

Viele Schnipsel zum Selbermachen von Karten

Viel zu Entdecken

Michaelas wunderbare Potter-Schablonen

Einen Begrüßungsdrink in der Hand war ich nach anfänglicher Scheu ratzfatz dazwischen. Michaela wuselte zwischen all den Leuten hin und her, als Gastgeberin jeder Besucherin gerecht werdend.

Schablonen Drucke von M.M.

Einen Tag später (Foto vom 12.) zeigte ich die gewerkelten Karten (die lange ist eine digitale von Michaela zum Buch) meiner Mutter und schwubs, waren sie schon weg. Eine Mischung aus Drucken und Collagen:

Ups, ich habe dann ganz vergessen noch weitere Fotos von ihnen zu machen 😊

Es wurden Stempel, Schablonen, bedruckte Geli-Papiere, Ausdrucke und mehr zu Collagen gestaltet und fiel es mir auch viel leichter erstens mit dem Angebot und zweitens mit vielen anderen Händen, die ebenfalls druckten und klebten!

Natürlich musste auch eine Plotter Schablone mit, einer der wunderbaren Fische von Michaela. (Die sind übrigens auch analog und nicht nur als Datei bestellbar) Mit dem wird dann das grobe Handtuch, welches sich nicht für Stempel- oder Linoldruck eignet, bedruckt.

Im Buch wird jetzt immer wieder zwischendrin geblättert und ich habe schon so manches entdeckt. Immer wieder lese ich in Kometaren zB., dass Stempel schnitzen bestimmt ganz schwer ist. Vielleicht ist es nicht für jeden leicht, gleich einen Vogel zu schnitzen, (für mich auch nicht,) aber es gibt so viel, was mit einem Messerchen ausgeschnitten werden kann. Und dafür reicht auch schon Moosgummi, welches Ihr auf ein Klötzchen klebt (lösungsmittelfreier Kleber!).

Eigentlich jeden Mittwoch kann man bei Michaelas Blog neue Anregungen finden.

Vielen lieben Dank für die schöne Begegnung liebe Michaela und weiterhin so viel Spass und Kreativität!

Verlinkt bei muellerin-art-studio und Creativsalat

und ich kann ein Bingofeld abharken, denn ich habe mit Papier gearbeitet

Kalt und sonnig, Februar

Hallo Ihr Lieben.

Da geht der Februar zu Ende. Noch Winter und doch mit erste Frühlingsboten. Birgit sammelt wieder unsere Monatscollagen und -rückblicke.

Ein Monat, der nach einem wirklich düsteren Januar, neben Regen, Nachtfrösten endlich auch Sonne brachte. Das tat wirkliche gut, besonders, wenn man die Möglichkeit hatte, sie auch draußen auszunutzen.

Ich liebe das Ergebnis mit den richtigen Linolfarben sehr. Es war sofort vergeben. (Leider wohl nur von der Post „verschluckt“, genau wie eine Geburtstagspost zur gleichen Zeit abgeschickt, irgendwie habe ich immer häufiger Sorge, etwas Wichtiges zu versenden)

Zum Monatsstart gab es meinen ersten Beitrag zu „Beflügelt“, kleine Regenpfeiffer. Das Jahresprojekt ist mir immer wichtig. Alle Vögel sind schon für das Jahr geplant. Dumm nur, dass ich im Jahresverlauf immer neue entdecke.

Ein Spaziergang im Sauerland mit etwas Hintergrund wurde festgehalten.  Ein anderer kleiner Gang an der Wahnbachtalsperre mit Fotos für Euch gab es auch. Frühjahrsputz und etwas Umgestaltung, ein wenig Räumen und Aussortieren, stand an. Einige neue Stempelschnitzerein entstanden. Natürlich. Auch gezeigt bei 12 von 12.

Beim Sperrmüll fand ich ein besonderes, altes Nudelholz, guckt mal wie die Griffe angeordet sind. Und zwei Küchenmesser. Der Blumenkorb war auch hübsch. Warum so viel einfach weggeworfen wird, wo es so einfache Wiederverwendungsmöglichkeiten gibt, werde ich nie verstehen.

Auch im Garten ging es los. Den Kompost habe ich aufgelöst und das Hochbeet noch mal „enterdet“ und nun ganz und gar „verdrahtet“. Der Schutz war vorher nicht auch an den Seiten hochgezogen gewesen und das war ausgenutzt worden. Wieder befüllt harrt es nun der Nutzung. Unten frischere Komposterde und oben Teile der Erde vom letzten Jahr mit nun reifem Kompost.  Dann sollte es vor Karneval noch an die Rosen und den Wein gehen, beide müssen dringend geschnitten werden. Aber ein Infekt streckte mich nieder. Keinen Karneval dieses Jahr für mich. So gab es keinen extra Beitrag, wie die Ären und Kornblumen auf dem ersten Leinentrockentuch aussehen. Das Ufo zum Wollethema bei Michaela und Susanne ist ganz hinten gelandet. Auch wollte ich Euch die zwei sehr schrägen Bücher von C.K. McDonnell vorgestellt haben. Sehr gern habe ich die gelesen.  Ich liebe den schrägen englischen Humor, Krimi und Fantasy auch. Und das findet sich alles bei den Titeln (zwei bis jetzt) um die verrückteste Zeitungsredaktion überhaupt. Unsere Bücherei hat sie gerade netterweise auf meine Anfrage hin angeschafft. Leider habe ich kaum die sonst vorgenommenen Titel geschafft. (Wenn ich richtig krank bin, kann ich mich nicht auf Bücher konzentrieren).  Sehr gefreut habe ich mich, dass die dritte Staffel von „the Orvill“ gezeigt wird. Auf den ersten Blick sieht die Serie schrill und schräg aus, aber die Themen sind es nicht! SF in der Tradition von Star Trek, nur richtig gut weitergedacht.

Puh, ich bin froh, dass ich diesen Monat vieles bereits vorbereitet hatte, sonst gäb es auch diesen Artikel nicht. Auf einen schönen neuen März, immer ein besonders schöner Monat für mich (Vorfreude).

Wie immer sammelt Birgitt unsere Monatsrückblicke. Ebenfalls verlinkt beim Creativsalat und Andreas Samsagsplausch

Novemberrückblicke

Hallo Ihr Lieben.

Birgitt sammelt wieder unsere Rückblicke. Meine Güte, dieser Monat ist nur so an mir vorbei gerauscht. Und jetzt geht es schon auf den ersten Adventssonntag zu.

Dieser November war genau wie der Oktober noch ein recht warmer Monat für die Jahreszeit. Wenn es nicht so unnatürlich wäre, könnte man sich auch darüber freuen. Weniger Heizen, weniger Strom… Über unsere neuen Abschlagzahlungen beim Strom haben wir uns sicher genau so sehr „gefreut“ wie viele andere auch. Nun, mitlerweile ist auch der November durchaus mal regnerisch, grau und kalt. In manchen Gebieten gab es auch schon Schnee. Schnee, den vermisse ich hier wirklich in der rheinischen Tiefebene.

Ich habe Euch die Schwanzmeisen am Anfang des Monats vorgestellt, verschiedene weitere Stempel gezeig und mich bei der Adventspost angemeldet (und bin am 24.12 dran). Ich stellte Euch mein Buchhighlite über Eulen vor, ich mag die Bücher von John Lewis-Stemple einfach sehr. Und ich mag Eulen sehr, kaum zu übersehen, nicht wahr. Eine Eule im Anflug (auf ihre Beute oder einen Hochstand) wollte ich schon lange schnitzen.Wir haben Geburtstag gefeiert und waren bei einer wirklich alten Wassermühle.

Der Monat ist noch gar nicht vorbei und es stehen noch einige Dinge aus. Der erste Advent zB. am kommenden Sonntag. Wir wollen dann auch Kekse backen. Nächste Woche feiern wir mit den Senioren wieder, es wird ein Lichterfest. Auch wird wohl am Wochenende hier noch adventlich geschmückt und einiges mehr. Ob ich es wohl mal auf unseren mittelalterlichen Weihnachtsmarkt zum Wochenende hin schaffe? Und ich möchte noch in den neuen Black Panter ins Kino. Und,…und der Dezember wird sicher auch gut gefüllt. Mit der Adventspost müsste ich eigentlich erst recht spät starten, aber ich werde es lieber früh beginnen. Meine Sternennacht Karte ist schon in Planung und Mache. Und man glaubt es nicht, es gibt sogar noch ein paar Blümchen (Astern) zu pflücken:

Freut Ihr Euch schon auf den Advent, den Dezember, oder ist Euch das alles um diese Adventszeit zu viel? Aber egal, wie sehr Ihr Euch in diese Zeit „werft“, ob mit ganz viel Freude an den Vorbereitungen und Dekorationen habt oder eher weniger. Macht es, damit Ihr Euch wohl fühlt und es auch mal erholsam wird.

Verlinkt bei Birgitt, die unsere Monatsrückblicke wieder sammelt

und für den Flower Friday bei Holunderblütchen