Spatzenhirn? Dreckspatz? kleines Spätzchen, Spatzenkind

Hallo Ihr Lieben.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern!

Frühling

Mögt Ihr gerade auch so gerne dem Geplapper, Gezwitscher und lautem Getschilpe von Haussperlingen  zuhören?

Drei Spatzen


In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
Und mitten drin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
Und obendrüber da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht.
So warm wie der Hans hats niemand nicht.

Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch

Christian Morgenstern

Jeder liebt die kleinen, schlauen, sozialen und geselligen Singvögel. Für sie ist es so wichtig, dass wir Menschen etwas mehr auf ihn achten, nur dann werden wir weiter die liebenswerten kleinen Vögel um uns haben.

Verlinkt beim Creativsalat und Freutag und Magic Craft

Sonntagsschätzchen (3.)

Hallo Ihr Lieben.

Einige Glücksmomente mag ich wieder mit Euch teilen. Der sehr bunte Teil der Woche ist am 12. dokumentiert und mein momentanes Lieblingsbuch habe ich hier vorgestellt.

Ihr seht, ich habe schon wieder Narzissen stehen, diesmal in einer Kaffeekanne. Und ein Blumenkind trägt einen Weidenzweig. Sehr gestaunt habe ich am Donnerstag, als ich erste Veilchen im Rasen fand. Und die Felsenbirne erstrahlt schon in ihren weißen, kleinen Blüten. Innerhalb allerkürzester Zeit startet die Natur von Winterschlaf zum Sprint und Marathon.

Es wird immer grüner und morgens heller, ich liebe dieses beginnende, sanfte Morgenlicht

Die Meisen sind nicht mehr in Gruppen unterwegs, sondern schon in Paaren. Auch die Schwärme der Krähen lösen sich langsam auf, die Paare erkämpfen sich ihre Reviere. Gestern huschen zwei Eichhörnchen aus der Weißtanne der Nachbarin, gingen auf Exkursion und verschwanden wieder im Baum. Die Vogellieder haben sich schon geändert. Eine Blaumeise zupfte bereits Wolle (die ich immer bereit hänge) im Garten.

Glücksdinge vereint: Zitrusfrüchte aus Malta, duftende Narzissen und Veilchen, Blumenkind und TAC

Höchste Zeit etwas im Garten zu tun! Der Hibiskus fault an einigen Stellen und ich habe Ableger gezogen (was ja nicht schwer ist, er säht sich fleißig aus). Nun wurde er zersägt und meine Jungs haben mir die Wurzel rausgebuddelt. Für die Stelle ist kein neuer Hibiskus geplant. Etwas weiter rechts kommt eine Apfelbeere (Aronia) hin, reiht sich in die bereits stehenden Johannesbeeren ein. Der Wein, die Rosen und die kleinblühende aber starkwüchsige Clematis wurden beschnitten. Auch der immergrüne Lebendsbaum musste seine Spitze einbüßen und ist nur noch halb so groß. Außerdem wurde er bereits von innen trocken. Es ist eine langsam wachsende Sorte, deswegen arrangiere ich mich noch mit ihm (er stand schon im Garten damals).

Gar nicht so einfach bei dem Wetter alles, was wir uns vorgenommen hatten, zu schaffen. Das hintere Beet möchte ich einmal umgestalten, dies haben wir nicht mehr geschafft, es regnete wieder.

Belohnt wurden wir von wunderschönen Lichtspielen am Himmel und etlichen, eiligen Kranichen. Sogar ein roter Milan zog schon. Leider war ich da mit dem Handy zu spät.

Als ich mich im Gartencenter umsah nach Aronia und einem Kaki Baum, etwas herumbummelte, flatterte dieser Admiral vor meine Nase. Ich habe ihn extra auf der Orchidee fotografiert, damit Ihr seht, dass es nicht in der Natur ist. Ach, da hüpfte das Herz. Die Kaki habe ich noch nicht mitgebracht. Es gab zwar einen Baum, aber der Berater meinte, es wären neue bestellt und dieser hier wurde ihm nicht gefallen (Krone und Veredlungsstelle) und bestätigte mich in meinen Zweifeln, ob ich ihn nehmen sollte. So wünsche ich mir Beratungsgespräche! Aber dort hatte man mich auch bei der Quitte so gut beraten. Und überhaupt haben wir uns gut unterhalten, er hat nämlich auch einen Kaki Baum.

Nicht zuletzt fand ich im Sozialkaufhaus genau das richtige Regal für unser kleines Bad oben. Und beim rumstromern durch die Regale fiel mir das Sahnekännchen auf, welches gerade ins Regal gestellt wurde. Und auch der Zuckerpott wurde daneben gestellt und ich freute mich schon: ein Designklassiker. Und da schepperte es und der Deckel zersprang. Ich nahm es sofort aus dem Regal, jammerte etwas (die Angestellte verzog keine Miene, nur ein weiteres Dings, was nun eben kaputt war) und dann machte es Klick. Beim Bezahlen des Regals war mir ein Schälchen an der Kasse mit Porzellandeckeln aufgefallen, da war er doch in weiß! Ob er passen würde? Wie Ihr am Blumenfoto oben seht, er passte! Ich hatte einen meiner Lieblingsdesign Klassiker ergattert, wenn auch klein und nun im Mix. (Bauhaus Design, Walter Gropius, TAC)

Auch in der Familie gab es großen Grund zur Freude, die Freundin des Ältesten hat einen neuen Job. Auch wenn das bedeutet, dass sie nun ersteinmal eine Wochenendeziehung führen müssen.

Jetzt muss ich mich nur Mal auf den Hosenboden setzen und am Jahresprojekt und einem weiteren Stempel arbeiten. Nein, nicht immer klappt so etwas. Und manchmal sieht das Sofa, weil man so müde ist.

Ich wünsche Euch eine schöne kommende Woche mit vielen neuen Glücksmomenten. Meine Teile ich jetzt wieder bei der Zitronenfalterin

Verlinkt auch bei der Galeria Himmelsblick und Astrids Flower Friday und dem Samstagsplausch

Poetische Nachtwanderungen

Hallo Ihr Lieben.

Heute erscheint das Buch „Wandern bei Nacht“ von John Lewis-Stempel. (Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt und der Beitrag ist als Werbung zu kennzeichnen)

Ich habe Euch ja schon einige Bücher des englischen Autors vorgestellt. Er beschreibt für mich,als einer der besten lebenden Autoren, die Natur in einer wunderschönen Sprache. Ohne jemals kitschig zu werden oder die Tiere und Natur nicht erst zu nehmen.

In diesem kleinen, schmucken Band geht es um seine Nachtwanderungen. Schon als Teenager ist er im Dunkeln vom Pub heim gelaufen, aus reiner Notwendigkeit, und hat diese Wanderungen bereits genossen. Er beobachtete unter Anderem Schleiereulen und Wasserfledermäuse und boxende Hasen.

„Einmal beobachtete ich um Mitternacht Schleiereulen, die wie geisterhaften Greifvogelschreiben über der gefrorenen Dezember-Sumpfwiese jagten. In der Hitze einer Sommernacht wirbelten vom Holunderduft berauschte Wasserfledermäuse um meinen Kopf herum, so dicht, dass ich den kühlen Hauch ihrer Lederflugel auf meinem Gesicht spürte.“

So teilt Lewis-Stempel seine Nachterlebnisse auch in die vier Jahreszeiten auf. Im Frühjahr beobachtet er nicht nur Fuchswelpen, sondern auch das Naturphänomen „ignis fatuus“, uns besser bekannt als Irrlichter.

„Drei bläuliche Flammen, wie von brennendem Brandy auf einem flambierten Plumpudding, pufften bereitwillig aus den Tiefen des Sumpfs empor, eine nach der anderen. Im alten Britannien wurde das Irrlicht auch „Elfenfeuer“ genannt, da man es für ein Werk des kleinen Volkes hielt, oder „Feuerdrache“, nach dem Atem des Lindwurms.“

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, mir war bei Irrlicht als erstes die Sherlock Holmes Geschichte um „the hound of the Baskervilles“ eingefallen. So ist die Naturerscheinung hier doch viel schöner beschrieben. Brandy auf Plumpudding: gar nicht gruselig. Auch wenn er natürlich noch darauf eingeht, dass sie nicht umsonst Irrlichter heißen. Auch mag ich es, wie er Geschichte, Literatur und Mythen immer wieder einwebt. Viele schöne Gedichte und Zitate begleiten seine Texte.

Er beschränkt sich nicht nur auf seine beschriebenen vier Wanderungen, sondern gibt in seinen Nachtnotizen noch weitere Beobachtungen und  Gedanken weiter.

„10. April: Starre den Mond an und entdecke, wie Völker auf der ganzen Erdkugel, auf seiner Oberfläche ein Schattenmuster, das aussah wie ein Hase…Ich musste zweimal hinsehen, als ein Hase so schnell durch den niedrigen Weizen rannte, dass seine unscharfen Beine den Boden nicht zu berühren schienen. Er flog. Kein Wunder, dass Hasen einst als Vertraute der Hexen galten.“

Ich weiß, dass viele vor der Nacht Angst haben, oder zumindest vor Nachtwanderungen. Die Dunkelheit ist etwas, was das Hirn mit Gefahr verbindet. Nun, mir ist es auch schon mal unheimlich im Dunkeln und es fährt einem vielleicht ein Schrecken in die Glieder, wenn man des Nachts unterwegs ist und ein unerwartetes, unbekanntes Geräusch erklingt. Ähnlich wie der Autor musste auch ich ab und an durch den Wald Heim laufen. Meist hieß es, „da kann Dich doch wer klauen oder überfallen“. Aber wer ist den des Nachts wirklich im Wald unterwegs? All die wundervollen Bewohner des Waldes, die lieber nachtaktiv sind. Das sind mehr, als tagsüber. Und es ist wunderschön, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, sich die Ohren spitzen (ja, sie stellen sich wirklich etwas auf) und man das Leben anders wahr nimmt. (Und die Tiere auch, was auch der Autor beschreibt)

Nun, Dank des Buches braucht Ihr nicht unbedingt nachts unterwegs zu sein, Ihr dürft bei Sonnenschein in diesem wunderbaren Buch darüber lesen. Aber vielleicht, vielleicht geht Ihr dann doch auf eine kleine Runde, (ohne Taschenlampe an, damit sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen,) schaut und hört und riecht aufmerksam, und genießt.

„Der Geruch von frischem Heu, vielschichtig wie der Duft von Darjeeling-Tee, erfüllte die Nase und die Seele.“

John Lewis-Stempel

Wandern bei Nacht

Was wir in der Dunkelheit erleben können

Aus dem Englischen von Sofia Blind

Erschienen im DuMont Verlag (978-3-8321-6826-1, €22,-)

Verlinkt beim Freutag (weil das Buch eine Freude für mich ist)

Jecker 12 von 12

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder der 12. und Caro sammelt unsere 12 Alltagsfotos. Es ist Rosenmontag im Rheinland und da ticken so manche Uhren anders.

Der Hundegang ist schon so hell! Ach und ein Vogelkonzert, dazwischen Dank „Brauchtumstag“ weniger Autogeräusche.

Es ist überall matschig

Noch während ich unterwegs bin, merke ich, dass mindestens eine Sohle meiner Schuhe (Lieblingsboots für Draußen) gebrochen ist. Daheim die Gewissheit, dass beide nicht mehr zu retten sind.

Kaffee, Gemüsesaft und  die letzten Pillchen gegen „Schnuppen“

Trotz Rosenmontag wartet auch weiter genug Alltag wie der Einkauf. Es regnet, aber der liebe Gott ist ein Rheinländer, es klart auf und die Sonne schaut mittags raus. Dazwischen hab ich auch keine Hand für Fotos frei gehabt.

Wenig mitnehmen!

Dieses Ganzkorperkostüm 🦘 sieht bestimmt nicht so schön aus, halt mich aber warm. Das Foto hat der älteste Sohn gemacht.

Ich finde es immer so toll, wie viel Mühe sich viele auch für kleine Umzüge machen 🏴‍☠️

Nach dem Zug bekomme ich bei lieben Freunden, mit denen ich auch zusammen geschaut habe, noch Kaffee und Karnevallsgebäck daheim und wir quatschen, bis die Jugend einfällt und noch mehr isst und quatscht 😊

Es geht heim. Es ist heute schon fast etwas April Wetter gewesen. Eben hatte es noch einen Guss gegeben, nun strahlt der Mond am fast klaren Himmel. Netterweise hat das Foto der jüngere Sohn gemacht, da sein Handy in Griffweite.

Meine Beute

Der Jüngste schenkt mir seinen Sekt, den er bekommen hat, ich hatte es nämlich heute Nachmittag geschafft, die Flasche, die ich mitnehmen wollte, zu zerdeppern.

Später nur noch etwas Gemüse und Tee. Ich hatte mir heute wieder einenige Narzissen geholt, ich mag sie einfach sehr. Die ersten gehen schon auf. So, nun abschminken und Sofa.

Bestimmt gibt es bei Draussennurkaennchen heute viele bunte Karnevalsfotos (Linkparty)

Gute Woche Euch allen, egal ob mit viel, wenig oder gar keinem Karneval.

Dankeschön – Sonntagsschätze (2)

Hallo Ihr Lieben.

Andrea sucht wieder unsere Glücksmomente.

Ich habe die ersten Saaten ausgebracht, in neue Vorzuchtschalen. Zum ersten Mal möchte ich mexikanische Minigurken testen. Letztes Jahr konnte ich die bei einer Freundin bewundern und eine Frucht testen. Sehr lecker! Die Kurbisfrüchte schmecken fruchtig-gurkig, daher ihr Name. Sie brauchen nicht so viel Platz unten, können aber am sonnig-warmen Ort bis zu drei Meter wachsen. Also auch etwas für den Balkon. Wie Ihr seht, sind die Samen gekeimt. In der Nachbarschalen lassen sich Aubergine und Jalapeños noch Zeit, wie immer. Aber die Tomaten sind gekeimt. Ich hoffe, es ist zumindest für die Anzucht ok, dass Tomate und Aubergine nebeneinander stehen.

Meine Fensterbanke ist pickepacke voll

Im Bioladen gab es die Tage diese zwei wunderbaren Kräuter. Eiskraut ist ähnlich wie Portulak und wird gern im Salat verwendet. Gern breitet es sich über dem Boden kriechend aus, was hier, sehr improvisiert noch, natürlich nicht möglich ist (gehört zu den Mittagsblumen und blüht auch).

Der zweite Topf enthält Jamaika Thymian. Allein das Blatt fand ich schon wunderschön. Sie ist auch eher verwandt mit der Buntnessel, denn mit Thymian, schmeckt aber nach Thymian und daher der Name. Auch diese Blätter können in den Salat, schmecken aber auch im Wasser als Aromageber gut. Diese Pflanze möchte sich auch etwas mehr ausbreiten. Beide sind nun Mal ursprünglich aus sehr warmen Regionen und daher kommen sie nicht vor den Eisheiligen raus. Jeden Morgen pflücke ich mir heute ein Blatt und esse es, lecker!

Vor Jahren ein Zufallsfunde, da wollte wohl jemand das angestoßene Vogelkind nicht mehr haben, dabei ist es so entzückend (und original Erzgebirge)

Zusammen mit meinem Frühblüher Narzissen Strauß und einem „Strüßche“ (der Sohn hat eine Rose auf dem Zug in Beuel bekommen, aber wie so oft, war die leider geknickt)

Ich habe Euch noch gar nicht den wunderbaren Kalender von „KaZe“ gezeigt. Das schöne Geschenk war etwas länger in der Post unterwegs. Karen gestaltet diesen Kalender jedes Jahr mit mehreren Künstler*innen.

Außerdem kam noch ganz liebe Post von Andrea, die wunderschöne Grüße für das junge Jahr verschickt hat. Danke Euch beiden ganz herzlich, dass Ihr an mich gedacht habt!

So ein großes Gewinn Päckchen vom Weihnachtsbingo

Starkyli hat nicht nur meinen wunderschönen Gewinn vom Weihnachtsbingo genäht, wie Ihr seht. Großes Dankeschön für so viel mehr als nur das gewonnene Mäppchen! „Smile“

Das stehende Mäppchen ist super für all meine Stifte. Die Idee, den oberen Teil über den verstärkten unteren zu ziehen, genial! Und überhaupt alles so schön, die faltbare Tasche ist auch selbstgenäht! Die feine Drahtkunst an der Karte und den Blumensamen! Und Deko hat frau ja nie genug 🤗

Nach dem vielen Regen guckt die Sonne schon am frühen Samstagmorgen um die Ecke und lässt die Tropfen spiegeln und wer genau hinsieht, erkennt grüne Knospen

Auch im Garten schauen die ersten Frühblüher aus der Erde. So schön, wenn die Natur, Dank dem mehr werdenden Licht, den Vorfrühling einläuten. Die Vögel werden auch immer aktiver und lauter.

Das sind doch so schöne Glücksmomente! Die zeige ich gern bei Andrea 🍋 und Andreas Samstagsplausch und endlich habe ich für Astrids Flower Friday auch mal wieder Blumen.

Frühling


Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im übrigen ist es still.

Es stecken die Spargel aus Dosen
Die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich köstliche Rosen
In Faschingsgirlanden empor

Ein Etwas, wie Glockenklingen,
Den Oberkellner bewegt,
Mir tausend Eier zu bringen,
Von Osterstören gelegt.

Ein süßer Duft von Havanna
Verweht in ringelnder Spur.
Ich fühle an meiner Susanna
Erwachende neue Natur.

Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
Was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
Im kältesten Februar.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Dichter, Schriftsteller, Kabarettist und Maler, Quelle Reclamheft)