12 von 12 im Mai

 

Hallo Ihr Lieben.

 

Es ist wieder der 12. und Caro von DraußennurKännchen sammelt  unsere Tagesabläufe.

 

DSCN7094In der Regel werde ich als Erste hier wach. Ein wenig lesen, bis sich der Hund auch rührt, heute sogar schon um 7.00 Uhr. Hundegang. Ach ja, es ist ja auch Muttertag. Hier ist aber nur „Muttertag in Afrika“. Haben schon unsere Mütter gesagt. Mal ehrlich, ein Tag nur um diese Blumensträuße oder -gedecke (und was weiss ich nicht noch alles) zu bekommen, …was da die Leute die Tage geschleppt haben? Mit dem geschichtlichen Hintergrund? Ja, Mütter sollen geehrt werden für ihre Leistungen, aber den Muttertag mag ich nicht. Aber ich schweife ab, Hundegang als Erstes durch den Park.

Und wieder zurück. Werde laut beschimpft, seht Ihr von wem?DSCN7100

Milchkaffee, im Moment immer mit einer Scheibe Ingwer und Kurkumawurzel und etwas Zimt. Bin ein wenig erkältet – und weil es mir schmeckt. Dazu den geliebten Rosinenstuten, ganz für mich alleine, denn erstens ist immer noch keiner wach und zweitens mag sonst keiner Rosinen. DSCN7101

Es regnet heute nicht. Ja, ich weiss, die Natur findet dieses Wetter gerade gut, aber ich finde es fast noch besser, dass ich mal im Garten schauen kann. Schneewittchen blüht dieses Jahr ganz besonders prachtvoll. DSCN7104

Comics ansehen, denn gestern war „Gratis Comic Tag“. Auch wenn ich „Hilda“ schon kannte, habe ich mir gern dieses Gratisheft geholt. Hilda ist ein kleines, tapferes Mädchen, welches in einer Welt mit Riesen, Trollen und anderen nordisch inspirierten Wesen lebt und Abenteuer erlebt. Aber das blauhaarige Mädchen entspringt nicht dem Geist eines Skandinaviers, sondern ist von einem jungen, kreativen Mann aus Nottingham erfunden worden. Mit ihren Freunden erlebt sie grosse und kleine Abenteuer, mit Hausgeistern, Donnervögeln, Trollen, ganz ähnlich wie die Mumins. Ich mag auch den Stil und die sanften Farben sehr und das die Erlebnisse nicht so reißerisch, aber dafür liebevoll sind. Übrigens auch ein Lesetipp für Lesemuffel. Und Hildas Geschichten sind nicht nur Leseerlebnisse für Kinder. (als Werbung zu kennzeichnen)DSCN7102

Mittagessen lassen wir ausfallen, denn die Jungs haben spät gefrühstückt. Ich setze mich noch mal hin und möchte etwas kreativer aktiv werden. Aber irgendwie habe ich gerade keine rechte Muse. Die kleinste Gazelle muss noch etwas warten. DSCN7105

Aber häkeln geht. DSCN7103

Dann machen wir einen langen Gang im Aggertal. Ich zeige nächste Woche noch mal mehr Fotos.DSCN7112

Und wer lange gelaufen ist, darf sich dann auch noch etwas gönnen. Pfannkuchen mit Erdbeeren und Eis, Salat, Kölsch, Limo. DSCN7131

Aber für den grossen Hunger bereite ich einen Nudelauflauf vor. (Werbung da Markennamen erkennbar)DSCN7133

Die Jungs machen noch mal was für die Schule, ich sitze am Rechner und schreibe diesen Beitrag. Der Hund ist total müde auf seinem Platz zusammengesunken.IMG_20190512_181310

Es duftet schon in der Küche, nach dem Abendessen ist wohl ein Film angesagt, welchen haben wir noch nicht entschieden, ausgeliehen sind ein paar. (Werbung, da Titel erkennbar, alle aus der Bücherei ausgeliehen)img_20190512_180802.jpg

 

Euch noch einen schönen Abend. Hoffe, Ihr hattet alle einen wunderbaren Sonntag!

 

 

Sesam öffne Dich

Hallo Ihr Lieben.

Sesam,

Sesambrötchen, Fladenbrot mit Sesam, Sesamöl, Sesamriegel,…

Eine der ältesten, kultivierten Ölfrüchte der Welt. Im 16. Jhd. wurde das Wort schon im Deutschen benutzt. Samen dieser Pflanze findet man sogar in archäologischen Ausgrabungen der Indus Kultur, (3. Jhd. vor Chr.) und  auch bei Funden des alten Mesopotamien (2. Jhd. vor Chr.) Auch in der Antike fand das Öl reichlich  Verwendung. Die Pflanze stammt aus Südasien und ist ein wahres Wunder an gesunden Inhaltsstoffen und Geschmack.

Irgendwie war ja Sesam immer da, in unserem Essen, trotzdem wenig beachtet. Schaut mal in der Mediathek von der „Sendung mit der Maus“, (unbezahlte Werbung) da wird über den Anbau berichtet. Sesam öffne Dich!

 

Gesund ist Sesam, er enthält viel Selen, Vitamin E, Calzium, Lezithin, Linolsäure und verschiedene andere Ölsäuren, (40 – 50g ungesättigte Fettsäuren). Kleine Powersamen, vor allen Dingen angeröstet sehr schmackhaft über Salate, Brot, Fleisch oder Gemüse gestreut. Damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, Sesam Öl nie zu stark erhitzen. Gut für den Blutdruck, Haut und Haare, Cholesterinspiegel, Stoffwechsel, Gelenke (und mehr), ist das kleine Korn! Sesamöl ist auch das Öl des Ayurveda, dringt tiefer ein in die Haut als andere Öle. Es kann auch bei trockener Nasenschleimhaut angewendet werden. Noch wertvoller als der helle Sesam Samen ist der schwarze, die Urform der Pflanze. Allerdings gilt Sesam auch als Allergen.

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Ihr könnt Euch so eine feine Mischung auch sehr leicht selber machen. Sesam kann man z. B. in Bio Läden oder Drogerien kaufen. Wenn Ihr nun in einer heißen Pfanne die Samen kurz anröstet, bekommen sie ihr das typische nussige Aroma. Das japanische Würzmittel Gomasio (Sesamsalz) könnt Ihr gut selber machen, indem Ihr die angerösteten Samen mit etwas groben Salz noch in der Pfanne mischt. So geht auch letze Feuchtigkeit aus dem Salz. Dann etwas im Mörser zerstampfen, je nach dem, wie fein Ihr es haben wollt. Füllt es in ein luftdichtes Glas und verwahrt es im Kühlschrank auf. Dann bleibt es etwas länger frisch und kann schnell genutzt werden, sollte aber trotzdem zeitnah verbraucht werden. Wie viel Salz Ihr nehmt, ist Euch überlassen, ich selber nehme eher wenig.

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Sesamöl wird ja auch sonst viel in der asiatischen Küche verwendet, genau wie die Samen. Das Öl ist aber auch äußerlich angewendet gut bei trockener Haut. Ich habe nun ein kleines Glas mit geröstetem Sesam auf dem Tisch stehen, um mir u. a. etwas über das Müsli zu streuen. Ganz nebenbei ist der Samen ja auch ein gute Ballaststoff. Noch ein Tipp: ein wenig Schwarzkümmel untermischen, auch so ein kleines Krafpaket!

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DSCN7088Guten Appetit. (Übrigens auch gut als Geschenk oder kleines Mitbringsel geeignet in einem schön verziertem Glas. Muttertag steht ja auch vor der Tür.)

Heute ist auch noch Friday Flower bei Helga. Im Garten grünt und blüht es trotz kalter Temperaturen. Ich habe mich vor allen bei den Glöckchen bedient, davon habe ich nämlich fast zu viel in den Beeten. Jedes Jahr muss ich die Knollen nach der Blüte radikal reduzieren, da sie sonst alle anderen Blumen verdrängen. Auch die Akelei säht sich ja gern reichlich aus und muss doch ab und an zurück gedrängt werden. Aber wunderschöne Schnittblumen im Mai, oder?

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Den Fliederstrauß bekamen wir am Tag der Heimkehr aus dem Urlaub von der lieben Nachbarin geschenkt, die gerade eigentlich für sich so einen prächtigen Strauß reinholen wollte. Selber habe ich leider keinen Flieder, denn er duftet so wunderbar! Selbst die schnell verblühten Dolden verströmen noch feine Düfte.

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Die Kastanienblüte legte mir der Wind letzte Woche vor die Füsse, ein eindrucksvoller Solist.

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Ein schönes Wochenende!

verlinkt beim Freutag und Holunderblütchen (und damit als Werbung zu kennzeichnen)

 

unperfekt – Mustermittwoch

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder Mustermittwoch und Frau Müller sammelt diesmal Taschenmuster oder auch Mustertaschen.

Muster. Muster schnitzen. Etwas, in dem ich nicht besonders gut bin.  Aber ich zeige Euch heute meinen kleinen unperfekten Musterstempel.

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An meinen Probedrucken sieht man etwas den Werdegang. Gerade sollte es sein, Rund sollte es sein, saubere Ecken sollte es haben, das kleine Muster. Mit etwas Fantasy sieht man auch die Henkel-Taschen.

Bedrucken wollte ich damit einen kleinen Stoffbeutel. Ich finde, Stoffbeutel kann man nie genug haben, oder? (Taschen sowieso!)

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Und dann habe ich mich mal daran gewagt, Stoff Farbe zu nehmen und meine Jeans Taschen bedruckt. Ich versuche es erst einmal mit der viel flüssigeren Stoff Farbe, bevor ich alles wieder für den Linoldruck rauskrame.

Da bin ich an einem mir eher liegendem Projekt. Tiere kann ich einfach besser schnitzen als Muster. Muster werden bei mir krumm und schief. Da bin ich fast nie zufrieden.

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(Werbung da Verlinkung)

Euch noch eine schöne Woche.

Meehrweh

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin gerne am Meer. Das hat jeder der hier schon Mal vorbei geschaut hat, bestimmt gemerkt. Wenn ich gerade erst an der See gewesen bin, denke ich an die salzige Luft, das Möwengeschrei und diese unbändige Kraft der Elemente. Wehmütig vermisse ich es, breite meine  gesammelten Schätze aus und schaue mir Fotos an.

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Zu meiner Freude sehe ich, dass ich die Verfilmung  nach den „Hornblower“ Bücher von C. S. Forester nun auf Deutsch streamen kann. Viele englische Leser haben sogar gedacht, Horatio Hornblower hätte hätte wirklich auf See gegen Napoleon gekämpft. Tatsächlich ist die Romanfigur in England sehr beliebt und hat auch in Deutschland immer noch eine Fangemeinde. Ein wenig fiktive Abenteuer auf See mit dem großartigen Ioan Gruffudd! Ein wenig mehr Meer für mich.

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Nun aber wieder zu den reale Bilder. Die See ist immer wieder neu, schenkt dem Betrachter neue Bilder und Situationen, jeder Tag hält neue Entdeckungen bereit, wenn man sich darauf einlässt und natürlich auch entsprechendes Wetter hat. Ja ich weiß von dem Spruch mit dem Wetter und der Kleidung, aber wenn es schüttet und stürmt, kann ich keine Vögel entdecken, keine Muscheln und anderes Strandgut suchen. Ich sehe nicht morgens die Sonne gleißend aufgehen und abends so viel Farbe an den Himmel zaubern. Ich habe Glück und erlebe nicht die zerstörerischen Kräfte des Meeres, kann statt dessen mit den Beinen durch das Wasser waten und den grossen Schiffen beim Einlaufen in die Westerschelde zusehen. Das man hier vor Ort z. B. so viele Versteinerungen u. a. aus dem Neogen findet, verdankt man der Verschiebung der Erdflächen, der grossen Sturmflut von 1953, dem Strom der Westerschelde und oft auch dem Ausbessern der Dünenlandschaft. Natürlich beeinflussen Ebbe und Flut oder Stürme die Strände und damit unser tägliches „Jagdgebiet“.

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Die Vogelbeobachtung und damit auch ihr Schutz sind in den Niederlanden stärker organisiert, als in Deutschland. Man kann sogar Reisen als Hobby Ornithologe buchen. Überall gibt es kleine und größere Schutzgebiete. Allerdings sind dort auch genug Touristen, die trotzdem durch Brutgebiete stapfen müssen und sich mit Sack und Pack sogar nieder lassen. So konnte ich in der ersten Ferienwoche noch viele Wasservögel sehen. Mit zunehmendem Strom von Urlaubern zu Ostern wurden sie immer weniger. Aber schaut mal, was ich alles fotografieren konnte:

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Graspieper
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Rotschenkel
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Austernfischer

Natürlich habe ich erste Impressionen in Stempel geschnitzt und gedruckt. Die Schwarzweiß Zeichnung des Säbelschnäblers hat mich besonders begeistert.

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DSCN7075Austernfischer, Seeschwalbe, Löffler, Brandgänse, Rotschenkel, Lachmöwen und Silbermöwen, Uferschnepfe, Graspieper…

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Aber selbst vom Ferienhaus aus hatte ich die Möglichkeit der Vogelbeobachtung. Vielleicht langweile ich Euch mit all den Aufzählungen und Fotos, für mich bedeutet ein wenig Naturbeobachtung Ruhe und Entspannung. Außerdem ist es mir wichtig, Menschen die Natur nahe zu bringen, denn nur was er kennt, schützt er auch!

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DSCN6702Euch eine schöne Woche!

Verlinkt (und damit auch als Werbung zu kennzeichnen) bei HoT

und beim wunderschönen Monatsthema Wasser

einfach nur ein schöner April

Hallo Ihr Lieben.

Es mag daran liegen, dass ich gerade aus dem Urlaub komme, wenn sich Körper und Geist ab und an mal um etwas Anderes drehen, als das Übliche.

 

So viel Schönes gab es im April. Einen Teilrückblick kann ich hier fotografisch schon mal wiedergeben, über den Urlaub berichte ich aber auch noch mal extra.

So viel Zeit, die man mit meditativem, langsamen Schritt am Strand entlanggelaufen ist, meistens waren meine Augen auf den Boden gerichtet, immer auf der Suche nach versteinerten Haifischzähnen und Muscheln.  Einmal meinte ich zu meinem Schatz, ich wäre doch nur knapp 30 Minuten weg gewesen, tatsächlich waren es 2 Stunden. Die Füße immer wieder im Wasser, die Augen angestrengt, aber sonst nichts… das ist wunderbar. Zwei Geburtstage wurden gefeiert. Ach Sohn, ist das wirklich 18 Jahre her? Das Osterfest. Ein Hund der strandflitzen darf und glücklich bis zur Brust im Wasser steht, wenn wir wieder raus kommen. Er traut sich nämlich nicht weiter, aber vor allem meine Männer sind weiter rein gegangen. Ich bin zwar so lange mit den Füssen im Wasser rumgelaufen bis ich sie kaum noch spürte, aber ganz rein, wie der Jüngste, das war doch zu kalt. Aber die heilende Wirkung des Wassertretend habe ich für die Beine sehr genossen.

 

 

Und ja, wir haben alle Haifischzähne, Rochenzähne, versteinerte Knochen und Holz und Fisch-Wirbel gefunden. Sogar eine Hundepfeife wurde mir vor die Füße gespült. Die noch lebende Seestachelbeere hätte ich Euch so gerne gezeigt, sie hat noch fluoresziert, aber leider war ich da gerade mal ohne Kamera unterwegs, so eine wunderschöne Qualle habe ich danach nicht mehr am Strand entdeckt. Vor den anderen Weichtieren dieser Art nehme ich mich ja eher in Acht.

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Leider gibt es nur ein Foto einer verstorbene Qualle

Strandgut. Strand tut gut. Diese unglaubliche Macht des Meeres. Die gute Luft, die meine Lunge heilt. All die „exotischen“ Tiere, von denen man oftmals nur Überreste findet. So viele Vögel, deren Namen ich erst nachschlagen muss, weil sie mir nicht geläufig sind. So viel Demut.

Der April war ein so schöner Monat!

Und passend hat die Zitronenfalterin ein neues und schönes Monatsthema ausgerufen:

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Euch einen schönen Mai!