MPFC

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich Euch erst einen ganz anderen Stempel zeigen. Aber nun ist es, wie so oft, anders gekommen.

Mpfc

So eben habe ich erfahren, daß gestern Terry Jones im Alter von 77 Jahren, nach langer Krankheit, verstorben ist.

Quelle Kino und Co
Quelle Kino & Co    Leben des Brian

Min of silly walk

Ich glaube, ich muss gar nicht viel hier erzählen, denn sicher haben viele ihn gleich erkannt.

Jones stand nicht nur vor der Kamera, sondern sehr oft auch dahinter, so auch bei den Monty Python Filmen und später bei eigenen Filmen (Eric der Wikinger). Außerdem schrieb er Bücher, für Erwachsene und Kinder und als Historiker, was er in Oxford studiert hatte. Und natürlich gab es seine Drehbücher, nicht nur für Monty Python`s Flying Circus, (Das Labyrinth). Der Waliser war außerdem bei den Sketche und Filmen derjenige, der am meisten Mut zur Häßlichkeit hatte.

Dein Humor wird uns immer wieder zum Lachen bringen, Gott sei Dank ist er im Film und Buch für uns konserviert.

 

kurz

Hallo Ihr Lieben.

Heute zeige ich Euch noch schnell meine ersten Frühlingsblüher. Die ersten Tulpen ohne viel Schnick Schnack, ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen. Es erscheint mir jedes Jahr früher, dass man die Frühblüher kaufen kann.

Tulpen

Tulpen2

Mein Sohn bekommt schnell kalte Hände. Ich schwöre ja auf Pulswärmer und so habe ich ihm welche in *tunesich* gehäkelt.

Pulswärmer

Er malt ja so gerne Figuren an, stundenlang kann das gehen. Da helfen diese wärmenden Teile hoffentlich nun etwas.

Pulsw.

Irgendwie sehen sie auf diesem Bild klobiger aus, als sie tatsächlich sind.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, macht es Euch gemütlich.

 

Verlinkt beiHolunderblütchen und Freutag

 

 

Zwölf von zwölf, die Erste, 2020

Hallo Ihr Lieben.

Wieder einmal sammelt Caro von draußennurKännchen unsere Tagesabläufe in 12 Bildern.

Also los gehts:

Wie immer, als erstes der Hundegang. Mittlerweile merkt man schon, dass es wieder heller wird. Kalt war die Nacht, alles sieht gepudert aus.

Guten Morgen

Kaffee, gerade nicht, immer noch Tee! Gesunden Tee gab es jetzt die letzten Tage, Bäuchlein Tee und so, jetzt mache ich mir aber einen „London Fog“. Im letzten Jahr, (das klingt irgendwie immer noch falsch,) hat mein lieber Mann uns zu seinem* Australier in Bonn entführt. Ein ganz kleines und wunderschönes Lokal in Bonn-Endenich. Dort gab es nicht nur tolle Pies, sondern auch besagtes Tee Getränk. Ich liebe ja Earl Grey Tee und Chai Tee, beide immer gern mit Milch. London Fog ist wohl ein neues „Hipp-Getränk“, kommt aber nicht von „der Insel“ , sondern aus Kanada, halb Tee, halb erhitzte und aufgeschäumte Milch, wohl oft mit etwas Vanille. Ich bekam damals aber einen intensiven Earl Grey nur mit aufgeschäumter Milch und das war perfekt. Jetzt kommt in meinen Fog nur ein Tropfen Honig.

London foog

Gestern habe ich ein neues kleines Häkelprojekt angefangen. Stulpen, tunesisch gehäkelt. (Und sage noch mal Dankeschön für gestern Nachmittag gen Süden und Norden! So schön!)

Telefonieren mit meiner Mutter.  Dann eine Folge streamen, etwas Sofazeit.

Mit dem Hund eine Runde drehen ist heute besonders angenehm, nach dem Regen gibt es ein wenig Sonne, auch wenn sie sich just in dem Moment wo wir losgehen, versteckt, genau wie dieses schottische Hochlandrind seine Schnauze hier im Heu vergräbt.

High land cows

Wenn im Winter alles so kahl ist, kann man Seltsames entdecken.  Suchspiel:

Wilder Stuhl

Duschen, ich liebe meine Haarseife, seit dem ich die nutze, habe ich keine Probleme mehr mit der Kopfhaut. Vor Jahren gab es noch nicht so viele Angebote und ich habe mir meine immer auf Vorrat aus Rügen mitgebracht.

Haarseife

NudelnGanz einfach Nudeln. Ich liebe Nudeln mit Bolognese oder Tomatensoße. Und ich liebe die Kochblume, ein Geschenk von meinem Bruder vor Jahren.

Gleich ist Kino angesagt, wir waren noch nicht im neuen Star Wars.

DSC_1854

Trotz allem, was man so im Vorfeld, (obwohl man versucht hat Augen und Ohren zu zu machen), gehört hatte, gefiel uns der Film. Weniger hat mir die Post gefallen, die ich bei der Rückkehr im Briefkasten fand, eine Nachbarin ist unerwartet verstorben.

dsc_1855.jpg

Und da noch reichlich Nudeln da sind gibt es die zusammen mit „Blindfleife“, eine Wortschöpfung meines Mannes eben und schon haben wir wieder sehr gelacht. Dazu ein Glas Wein zum Abschluss

essen
ganz beschlagene Linse

wäsche

Was ich leider gleich trotzdem noch ein wenig machen darf ist Wäsche.  Damit beschließe ich den Tag hier und wünsche allen einen schönen Abend noch und Montag einen guten Start in die Woche.

Schaut mal, wie es den anderen so ergangen ist heute.

 

 

 

 

Tiere um die Ecke

Hallo Ihr Lieben.

Zu Weihnachten habe ich von einem guten Freund ein ganz wunderbares Buch geschenkt bekommen: Sven Meurs „Großstadt Wildnis“ im Knesebeck Verlag, mit Illustrationen von Jörg Hülsmann.

Dass viele Wildtiere, außer den üblichen Singvögeln oder Kaninchen, in dicht besiedelten Gebieten leben, ist mir natürlich bekannt, wie so manch anderem Beobachter auch. Ich weiß noch, daß mir niemand glauben wollte, daß ein Habicht (das erste Mal) in unserem Minigarten saß, in einer Reihenhaussiedlung. Im Schnee sah ich in einem Jahr Pfotenabdrücke von Waschbären. Letztens erst glitt ein Uhu, verfolgt von Krähen, über mich, im Wohnviertel. Wildschweinspuren gab es hier auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Marder huschen natürlich auch herum, Eichhörnchenbilder konnte ich Euch auch mehrfach zeigen, genau wie Spechte, (s.u.).

In diesem wunderbaren Buch geht es genau darum, um die sogenannten Kulturfolger. Tiere, deren ursprünglicher Lebensraum ganz anders aussieht und die nun in unmittelbarer Nähe von Menschen leben, sich anpassen, wo man es kaum erwartet hätte.

Passend dazu habe ich von meiner Mutter Henry David Thoreau „Wilde Früchte“ geschenkt bekommen. Der wunderbar illustrierte Band beinhaltet die vielen Pflanzen und Früchte, die Thoreau zusammen gesucht hat als handschriftliche Materialsammlung. Seit ich in meiner Jugend durch den Film „Der Club der toten Dichter“ auf Thoreau aufmerksam wurde, ist er immer mal wieder in meinem Leben aufgetaucht.

manesse

Nun blättere ich immer wieder in dem wunderschönen Buch mit den Illustrationen von Sonja Schadwinkel. Wie in einem Tagebuch hat Thoreau alle seine Beobachtungen über sehr viele Pflanzen niedergeschrieben, nicht nur Praktisches, auch über Duft und Schönheit.

2020010419454200

Ein sehr interessantes Buch habe ich heute aus der Bücherei mitgebracht. „Tierische Jobs“, von Mario Ludwig beim wbg Theiss Verlag. Sehr unterhaltsam und informierend, wunderbar ausgewählt und mit zurückhaltenden hellgrauen Illustrationen.

tierische jobs

Wußtet Ihr, daß es Riesenratten gibt, die trainiert werden können Tuberkulose zu erschnüffeln, immerhin eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, (ja immer noch!). Oder daß es Archäologie Hunde gibt? Das in der Medizin früher Blutegel eingesetzt wurden, wissen sicher viele von Euch, daß es immer noch so ist, vielleicht nicht. Oder das ein Kröterich Halluzinogene produziert, eigentlich als Abwehrmittel? Einer der teuersten Käse der Welt wird übrigens aus der Milch von Elchkühen gewonnen. So viele Beispiele über fantastische Tiere! Schade, dass dieser Titel vielleicht ein wenig unter gehen wird, da er in einem wissenschaftlichen Verlag erschienen ist. Vom Wissens- und Unterhaltungswert kann er aber locker mit Sy Montgomerys „Glühwürmchen“ mithalten.

So, jetzt wisst Ihr, was ich unter Anderem in den letzen Tagen alles vor der Lesebrille hatte. Euch eine gute Woche.

 

 

 

 

Die erste Woche

Hallo Ihr Lieben.

Wie war Eure erste neue Woche, (nun ja halbe), des neuen Jahres?

Ruhig war es hier. Wir haben mit dem Raclette Gerät *gekocht*, sowohl Pfännchen bestückt, als auch Tortillas gefüllt. Dann wurde eine neue Folge „Time Story“ gespielt, diesmal sollten wir einen dämonischen Stein aus der Zeit der Kreuzritter bergen. Ich schlüpfte in die Haut einer Diplomatin, die sich nur dummerweise fast immer mit den falschen Leuten unterhielt.(Quelle des Bildes amazon)

Und dieses Jahr (haha, das vergangene,) waren wir in den Keller geflüchtet, damit es der Hund etwas leichter haben würde, so unsere Hoffnung. Und tatsächlich war die Entscheidung gut und es wurde auch viel weniger zum Jahreswechsel geknallt. Der Morgen danach ist immer faszinierend, trotz Krach, Feinstaub und Blitzgewitter durch Raketen sind wenig später viele Vögel schon wieder unterwegs. Der Specht macht lautstark sein Revier klar, die Amseln jagen sich und die Meisen huschen von Baum zu Baum. Kein Wunder, dass das Buch „Großstadt Wildnis“ so fasziniert, (bald mehr dazu).

Leider sind noch immer „Böller unterwegs“, besonders ärgerlich, wenn man mit dem Hund raus gehen muss.

Der Tag später war einfach nur ruhig! Sofazeit. Am 2. musste mein Schatz wieder arbeiten und ich kam in den Genuss im Kino einen richtig guten Film zu schauen: „Knives out“, über den im Moment auch viel gesprochen und geschrieben wird. Ich habe mich so gut amüsiert! Ein Film mit super Story und Schauspielern, erste Nominierungen gibt es schon! Nicht nur für Krimifans. (Immer wenn ich dachte, so ist es, das ist … dann prompt der nächste Wendepunkt.)

Der  Alltag hat einen ja nun trotz Jahreswechsel wieder. Auch wenn die Jungs noch etwas frei haben. Das Auto ist plötzlich zum Piraten geworden, also eine neue Lampe kaufen und einsetzen. Termine. Vorräte für das Wochenende und die nächste Woche müssen aufgefüllt werden. Der Haushalt steht ja nicht still, nur weil man gerade einige Feiertage hatte. Meinen ersten Beitrag über die kleinen Schätze in dem Garten meiner Mutter mögt Ihr wohl sehr gern, danke Euch.

In der Buchhandlung habe ich entdeckt, dass die vormals vergriffenen Titel von Kerry Greenwood um die Hobbydetektivin und Lebefrau Miss Fisher neu aufgelegt wurden, die Fernsehserie hat da wohl wieder eine gewisse Nachfrage bewirkt. Sehr zu meiner Freude kommt das Buch gleich auf meinem Nachtisch und auch ein Kinofilm kommt. Was sonst noch an Büchern bei mir „gelandet ist“, erzähle ich später, (s. o.)

Dann setze ich mich mal mit an den Tisch zum Samstagsplausch bei Kaminrot.