was für eine frühlingshafte Woche

oder?

Hallo Ihr Lieben.

Was für ein Wetterchen uns gerade hier bescheert wird. Auch wenn die Nächte immer noch kalt sind, der Frühling klopft an die Tür.

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Überall sind die Vögel am zwitschern und übertreffen sich bei den Reviergesängen. Die Eichhörnchen jagen sich und morgens wird man endlich auch mal wieder von Amselgesang wach. Die Eichelhäher und die Elstern streiten sich auch lautstark schon um die Bäume, in denen sie ihre Kobel bzw Nester bauen wollen.

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Ich mag ja nicht unken, aber die drei Rankengewächse erinnerten mich sofort an Shakespears Hexen. Dabei gibt es gerade wirklich kein Blitz und Donner…

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„When shall we three meet again
In thunder, lightning, or in rain?“
Macbeth (I, i, 1-2)

 

Immer wieder ziehen Kraniche. Ihr Rufen lockt mich dann regelmässig in s Freie, um ihnen hinterher zu schauen. Kaum ein Vogel beflügelte die Menschen in ihrer Fantasie so, wie der Kranich. Glücksvogel, Sonnenvogel, Symbol der Fruchtbarkeit, Klugheit und Wachsamkeit. Sendboten des Himmels.

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Als wir zu Besuch in der Eifel waren, könnten wir ganz viele Bienen sehen, wurden sie doch mit Honigwasser angelockt. Denn im Garten blüht hier eigentlich noch nichts, vor allem die Nächte dort sind eisig. Daheim im Rheinland gibt es für die ersten mutigen Insekten schon ein wenig mehr zu sammeln.

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So machen die Spaziergänge mit dem Hund gleich viel mehr Spass! Dieses geduldige Grautier steht mit zwei sehr dominanten Shettlandponys. Jemand hatte Karotten gebracht und es lagen letze Stückchen im Staub. Die darum streitenden Ponys habe ich auch geknipst, aber lieber mag ich Esel. Da am Zaun ein *Bitte nicht füttern* Schild steht, halte ich mich auch daran. (Schweren Herzens, aber es hat schon seine Berechtigung.)

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Zum Leidwesen viele Allergiker hängen die Hasel Sträucher voll. Lämmerschwänzchen haben wir als Kinder dazu gesagt.

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Mit dem Rücken in der Sonne habe ich noch mal etwas geschnitzt. Orcas habe ich bis jetzt immer nur verschenkt und Blau- und Buckelwald sollten noch Gesellschaft bekommen. So ganz anders ist das blaue Material zu händeln, fast butterweich, auch beim Drucken.IMG_20190222_075629

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Und einen flotten Flitzer gab es noch dazu. Den berühmten Porsche 356, den Badewannenporsche. Was sich Menschen für Autos immer an Spitznamen ausdenken. Mit so einem hatte James Dean Rennen gefahren. Allerdings gab er ihn dann in Zahlung und kaufte sich den 550 Spyder und fuhr zu schnell…

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Ein Hundeportrait ist auf dem Sofa nebenbei entstanden. So Bleistift Skitzzen gelingen mir am Besten ohne Planung. (Deswegen nennt man sie ja auch Skitzzen.)

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Ach, was freu ich mich auf das Wochenende, auch wenn ich die Beine hoch legen muss.

Habt eine schöne Zeit!

Verlinkt bei freutag

Aufgesogen

Hallo, Ihr Lieben.

(Text enthält Werbung durch Links)

Morgensonne zaubert immer ein besonderes Farbenspektrum und Licht.

Noch vor kurzem habe ich mich über diesen Vogel im Schnee gefreut:

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Einen Buchfinken Männchen. Mitlerweile ist dieser Vogel tatsächlich ein seltener Gast in unseren Gärten geworden.

Aber nun kann man den Frühling überall erahnen. Die Luft riecht anders. Es wird viel früher hell und in der Morgensonne spazieren zu gehen mit dem Hund, ist wunderschön. Noch sind die Nächte sehr kalt, aber wenn die Sonne höher steht, gewinnt sie an Kraft. Überall zwitschern die Vögel und kämpfen schon um ihre Reviere. Vor einigen Tagen meinte ich, eine Heckenbraunelle gehört zu haben, die Schwanzmeisen ziehen von Garten zu Garten und die ersten Distelfinken haben sich an das Vogelfutterhäuschen gewagt. Leider habe ich sie alle nicht mehr auf Foto bannen können, immer wenn ich die Tür langsam und vorsichtig geöffnet hatte, waren sie entweder schon weiter gezogen oder ich war einfach nicht leise genug. Weit über die Häuser höre ich das Trommeln des Spechtes.

Aber auf einem Hundgang fand ich diese wunderschöne Distelfinkenfedern, darüber kann ich mich immer wie ein kleines Kind freuen. (Verlinkt beim Freutag)

Die Stare sind auch schon da und gestern zogen ganz tief die ersten Kraniche. Ach, das tut so gut nach dem Winter. (Ja, ich weiss, es ist noch immer Winter, aber in meinem Herzen ist der Frühling schon angekommen.) Aufsaugen!

 

Im Garten zeigen sich die Frühlingsblüher, haben sich teils den Weg durch den harten Boden gekämpft.

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Ich lasse die alten Stängel immer lange stehen, sie bieten auch Schutz für Insekten.

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Jetzt sieht das nicht mehr so schön aus, aber ein wenig muss der Garten noch warten.

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Im Haus erfreue ich mich an dem kräftigen Rot der Tulpen. Kleine, geschlossene Knospen waren das erst. Das mag ich aber so an Tulpen, dass sie in der Vase noch weiterwachsen.

Der eine Blütenkelch hat eine wunderschöne, grüne Besonderheit. Gern zeige ich diese beim Holunderblütchen.

 

Das ganze Wochenende soll noch die Sonne scheinen und tagsüber klettern die Temperaturen über 10°C. Geniesst die Tage. und macht es Euch gemütlich.

 

 

von der Heimat in die Heimat und zurück

Hallo Ihr Lieben.

Am Wochenende war ich zu Hause. Bin von meiner jetzige Heimat in meine alte Heimat gefahren.

Kennt Ihr das auch? Wo man gross geworden ist, bleibt immer Zuhause. Aber wo man mit seiner Familie wohnt, ist auch Zuhause.

Der Weg in die Abenddämmerung, grau, nebelverhangen, als hingen die Wolken direkt über den Bäumen. Ein eher dunkles Land der tausend Berge.

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Melancholie

(Die Melancholie (griechisch μελαγ-χολία zu lateinisch melancholia für die „Schwarzgalligkeit“) auf Deutsch eher Trübsinn, bezeichnet eine durch Schwermut bzw. Schwermütigkeit, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser zurückzuführen ist.)

Das Licht reichte kaum noch für Fotos.

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Macht es Euch gemütlich!

Narzisse

Hallo Ihr Lieben.

Bei mir geht die Sonne auf, in der Vase. Ich habe mir Narzissen geholt. Wunderschön!dscn5955

Außerdem verströhmen diese Frühblüher einen intensieven Duft, der ihnen übrigens bei den alten Griechen ihren Namen gab, narkein, was betäubend (Narkose) bedeutet. Die Römer machten aus dem Namen dann narcissus.

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Jeder, der sich diese Blume in die Vase stellt, weiss eigentlich, dass sie nur alleine stehen möchten. Wenn man nämlich die Blumen anschneidet, sondern sie ein Gift in Schleimform ab, welches andere Blumen welken lässt. Nun kann man die Blumen erst *ausschleimen* lassen, mehrfach dabei das Wasser wechseln und dann erst andere Blumen dazu stellen, oder sie als Solo Künstler alleine wirken lassen.

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Nun könnt Ihr Euch sicher auch vorstellen, woher der Begriff Narzist kommt.

Euch ein schönes Wochenende!

Verlinkt bei Holunderblütchen.

Ps. ich habe heute 2 Beiträge, die *Sau* vertrug sich irgendwie nicht so mit den Blumen…

Sau unterwegs

Hallo Ihr Lieben.

(Werbung durch Namensnennung in Wort und Bild sowie Verlinkung)

Eine etwas provokante Überschrift und eigentlich stimmt sie nicht mal. Denn es geht eigentlich um den Eber, den männlichen Schwarzkittel. Schon vor Jahren habe ich einen keltischen Keiler ( Jägersprache für Eber, mit den zwei kK klingt das aber so gut!) in Linol geschnitzt. Dieses gewichtige Tier ist seit dem ein Dauerbrenner auf Shirts. Wer möchte nicht ab und zu ein Wildschwein sein. Inspiriert wurde ich nach einer Reise gen Irland.

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Kaum ein anderes Tier steht so für Anpassungsfähigkeit und Kraft, für Schmutz und Schläue, für Soziales und Unterschätztes, wie das Schwein. Nicht zu vergessen, dass es auch noch Glück bringen soll!

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Quelle Wikipedia gemalt von Johannes Deiker

Schon in der Antike gab es Erzählungen, der Kampf Herakles gegen den Erymanthischen Eber oder Arthemis, die Wildschweine auf die Erde schickt um mit ihrer Verwüstung der Ernte Rache zu nehmen. In der Edda wird der legendäre Särimnir erlegt, nur um am nächsten Tage wieder aufzuerstehen und erneut gejagd zu werden. Bei den Kelten galt der Eber als Krafttier, Symbol des Kriegers, das altirische Wort *torc* bedeutet sowohl Fürst als auch Eber. In den Sagen um König Arthur kommt ebenfalls ein mysthischer Eber Twrch Trwyth vor. Das Märchen vom tapferen Schneiderlein kennt Ihr vielleicht eher, auch dort besiegt der listige Schneider einen Eber, der für viele Verwüstungen verantwortlich gemacht wird, aber noch nicht erlegt werden konnte. Früher war die Jagd auf Wildschweine auch um einiges gefährlicher. Stellt Euch vor, Ihr müsst so ein schlaues, grosses und kräftiges Tier nur mit einem Jagdspeer erlegen.

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Quelle Wikipedia, Feldzeichen, Keltenmuseum Hallein

Ja, denn schlau sind Schwein nun mal wirklich. Und ihre *unsaubere Art* ist einfach Hautpflege und gut gegen alle ungebetenen Gäste, die in dem dichten Fell leben. Wer Andere also eine dumme Sau nennt, hat einfach keine Ahnung, dass er eigentlich gerade ein Kopliment macht, denn kaum ein Tier ist so intelligent, wie ein Schwein.

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dscn5957Natürlich musste ich auch noch einen Stempel schnitzen.

Schwein gehabt!

Verlinkt beim Freutag