Mittwochsmix im Siebenmorgenwald

Hallo Ihr Lieben.

Eigentlich möchte ich doch jeden Monat bei den verschiedenen Mix Themen teilnehmen, aber Michaela und Susanne bekommen in ihrer Linksammlung zum MittwochMix immer seltener etwas von mir zu sehen.

Wenigstens zum Ausklang des Monats soll noch etwas zum Thema grün und rund hier gezeigt werden.

Kennt Ihr „Pu der Bär“ von A. A. Milne? (Der Disney Bär zählt hier aber nicht, die Original Geschichten „Winnie-the-Pooh„, mit den wunderschönen Zeichnungen von E. H. Shepard, sind einfach unerreichbar)

Pu ist ein Bär von geringem Verstand, denn er ist „nur“ das Lieblingsstofftier von dem kleinen Jungen Christopher Robin. Pu hat auch noch ein paar Freunde, alle zusammen erleben Abenteuer im Hundertmorgenwald. Hier maschiert Pu mit seinem liebsten Freund Ferkel (eigentlich durch den Schnee) los auf Entdeckungsjagd. Oder sie gehen I-Aah, den traurigen Esel besuchen, toben mit Tieger (ja, mit ie) oder schauen nach Oile/Owl oder einem der anderen Freunde. Sie erleben, wie die kleinen Dinge im Leben das Herz erwärmen.

grüne Kreise werden zu einem Wald
„Komm mit Ferkel! Rund und rund, vielleicht sind das in Wirklichkeit alles grüne Ballons, oder wir finden ein paar Bienen?“ (so würde der Bär jetzt bei mir sagen) Und so laufen die Freunde bis sie auf Spuren stoßen und diesen nachgehen und so im Kreise laufen.

Ein kleiner Geheimtip, lasst Euch die Geschichten von Harry Rowohlt als Hörbuch vorlesen, wunderschön, wie er die vielen verschiedenen Figuren mit seiner Stimme darstellte. Von ihm stammten übrigens auch die deutsche Übersetzungen.

Verlinkt beim MittwochMix und CreativSalat

Die Macht von Papier, Tinte und Siegel

Hallo Ihr Lieben.

Der Verlag Klett Cotta stellte mir das Buch zur Verfügung, der Artikel ist somit als Werbung zu kennzeichnen. Der Artikel spiegelt aber meine eigene Meinung wieder.

quelle amazon/klett cotta

Al ist wieder in Schwierigkeiten. Al MacBharrais, seines Zeichens schottischer Siegelmagier, ist verflucht und das gleich zweimal. Jeder, mit dem er länger spricht, hasst ihn danach. Sogar sein Sohn hat ihm deswegen den Rücken gekehrt. Al kommuniziert seither mit einer Sprach App. Der zweite Fluch betrifft mehr seine Lehrlinge, die versterben nämlich nach einer gewissen Zeit. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Hobgoblin Buck Foi es nun sehr bedauert, den Lehrlingsvertrag unterschrieben zu haben. Nun wollen sich die beiden auf die Suche nach dem Fluchaussprechenden machen, da erreicht Al ein Hilferuf aus Australien. Eine australische Siegelmagierin ist verschwunden und ihre Schülerin ersucht um Hilfe.  Dann gibt es einen weiterer Fall im Netzwerk der Siegelmagier und Al sammelt seine Tinten und Papiere zusammen, „überredet sanft“ seinen Schüler und sie reisen durch  die Gefilde der irischen Götter zum anderen Ende der Welt.

Kevin Hearne hat vor den Siegelmagiern schon die eisernen Druiden erfunden. Attikus, die Hauptperson darin und sehr beliebte Romanfigur, taucht mit seinen Hunden auch in Australien auf und es fängt an, spannender zu werden.

Ich mag die urban fantasy (= in unserer aktuellen Welt spielenden Fantasy – ) Romane von K. Hearne, vor allem den „uralten“ Druiden Attikus (nun nennt er sich Conner) mit seinem Wolfshund Oberon und entsprechend habe ich mich gefreut, dass er in dem Roman vorkommt. Aber auch den frechen, vorlauten, Skotch trinkenden und diebischen Hobgoblin mag ich sehr. (Manchen könnte er zu derb sein) Buck kann sich teleportieren und nimmt es mit dem Wort „Besitz“ vor allem bei edlem Alkohol nicht so genau. Die neue Rezeptionistin des Siegelmagiers scheint ebenfalls eine besondere Vergangenheit (und Fähigkeiten) zu haben und taucht dann auch noch in Australien auf. Schnell stellt sich heraus, dass auch alte Götter mitmischen.

Um den zweiten Band zu lesen, muss man den ersten nicht zwingenderweise gelesen haben, aber es erleichtert die Sache ungemein. Es gibt eine kleine Einführung und vorkommende Personen werden in einer angehängten Liste kurz erklärt (auch, wie man sie aussprechen kann, gerade im Gälischen durchaus interessant)

Der Roman hetzt nicht und man bekommt hier nicht andauernd die geballte Ladung Action um die Ohren. (Wobei, etwas mehr Spannung und Focus auf Al hätte gut getan). Es sind durchaus die Kleinigkeiten und Charaktere, die ich hier mag. Auch, wenn K. Hearne nicht mehr an seine ersten Eisernen Druiden Bücher heranreicht, sind die Siegelmagier Bücher immer noch unterhaltsam und ich mag die verrückten Ideen. Gern würde ich mich gerade auch mal mit Spezialtinte und Papier verzaubern. Ich hoffe, in einem weiteren Band kann Al endlich Feder und Papier weiterreichen, denn etwas Glück auf seine älteren Tage wäre verdient.

Februar, oh Februar

Hallo Ihr Lieben.

Auf ein Neues!

Dieser Februar war schon recht besonders. Gleich zwei mal gab es eine Schnapszahl als Datum. Genug Frost, Regen und Sturm gab es. Ach was Sturm, ein Unwetter jagte doch das andere (gefühlt und für manche auch in sehr echt).

Es gab Tage, an denen ich die Zeit beim Stempel schnitzen dankbar vergaß. Am Jahresprojekt wurde auch geschrieben, bzw vorbereitet und dann mogelte sich noch ein Vogel dazwischen. Sehr gern habe ich mit dem Schatz „vox machina“ geschaut. Ich schaute die entsprechenden Folgen erst mit ihm auf Englisch per Streamt und dann habe ich es mir noch mal (sicherheitshalber) auf Deutsch angesehen. Meinen Fantasy Roman las ich endlich auf Englisch fertig und den folgenden gleich an. Ich mag die Reihe sehr und finde es immer noch schade, dass es in Deutschland keine weiteren Übersetzungen gibt. Andererseits lerne ich (manchmal mit viel zurückblättern) in der Welt von „Maradaine“. (keine Werbung)

Dieser Virus nervt auch diesen Monat noch mal besonders, aber all das ist doch nichts im Vergleich zu vielen anderen Sorgen, die Menschen haben können (und das schrieb ich vor dem Kriegskonflikt in Europa).

Himmelsblick und close to the ground
Zugeneigt

Dienstag war ich im Sauerland. So viele Bäume waren überall unterwegs umgefallen, teils mit riesigen Wurzeln, weil der Boden so aufgeweicht war. Es lagen Laub- und Nadelbäume, aber so viel schon „aufgeräumt“ an den Straßen. In den Wäldern wird das Ausmaß an Schaden erst noch gesichtet.

Da gab es am Tag vor Weiberfastnacht, (für mich heißt es immer auch Altweiber), noch eine schöne und kleine Karnevalsfeier für unsere Senioren, mit leckeren Amerikaner (welche die dritte in unserem Bunde buk, die diesmal nicht konnte) und Blondies, vorsichtigem Geschunkel von der anderen Freundin,… und am Donnerstag blieb einem der „jecke Gruß“ Dank Putin im Halse stecken. Mehr braucht man da nicht zu sagen, die Bilder in der Presse sprechen für sich und begleiteten uns die letzen Tage. Gestern kam dann von Gabi ein aufmunterndes, genähtes Kärtchen, erinnert Ihr Euch vielleicht auch noch an diese Filmchen?

Schauen wir, was uns der März bringt. Alles Gute Euch!

Morgenstimmung nach „Antonia“

Verlinkt bei Birgitts Monats Collage und Andreas Samstagsplausch und „close to the ground“ (verhagelt) sowie der Galleria Himmelsblick

Das erste Mal 12 von 12 im Jahr 2022

Hallo Ihr Lieben.

Das erste Mal dieses Jahr sammelt Caro wieder 12 alltägliche Fotos von unserem Tag.

Sehen die Knospen der Kletterhortensie nicht aus wie eine Monsterkralle?

Die letzten Tage war mein Schlafbedürfnis hoch, heute wache ich zum ersten Mal wieder früh auf, schon kurz nach 5.00Uhr, Licht fürs Buch mache ich lieber nicht an, aber Nachrichten digital lesen. Oh weh, Ali Mitgutsch ist gestorben. Ich liebe seine Wimmelbücher!

Frühstück mit dem Schatz und dann raus mit dem Hund. Eine kalte Nacht war es, auf den Steinplatte glitzert Frost im Laternenschein. Mittlerweile guckt die Sonne am Horizont mit dem ersten Licht hervor.

Ich warne gleich vor, hier wird nichts Besonderes passieren, denn ich warte auf mein PCR Test Ergebnis.

Vitamine und Tee
Bereit legen für das Stempeln von Geburtstagskarten
Die Vögel fallen gerade ein. Leider schafft mein Handy (und was anderes ist gerade nicht zur Hand) da kein besseres Foto und im Winter sieht das auch recht trostlos aus (Suchbild, Kohlmeise)

Um ein Sauerteig Brot zu kaufen komme ich heute wohl nicht raus, also für den Schatz Roggen Sauerteig Brötchen ansetzen
Einfaches Mittagessen heute: Schupfnudeln und Gnocchi mit Salat und Kohlrabi
Da mein Hirn Schweizer Käse ist, (Infekt, aber am Abklingen) heute neben ein bißchen Haushalt, Fernsehen, Stricken und vielleicht malen nicht viel angesagt

Ich brauch was Leichtes, feel good mäßiges, zum Anschauen. Nach Weihnachten habe ich die neue Verfilmung vom „Doktor und das liebe Vieh“ geschaut. Vielleicht tauche ich noch mal ab nach Yorkshire. (noch in der ARDMediathek, keine Werbung)

All creatures great and small

Ich liebe die Bücher, die alte Serie und auch die neue. Ich hatte das Glück vor einer gefühlten Ewigkeit den echten „Siegfried“ in Thirks kennengelernt zu haben und auch in die Praxis (in der zu dem Zeitpunkt bereits die Söhne arbeiteten) zu gucken. Ich denke so gern an Yorkshire zurück!

Tadddaa, Wäsche muss noch sein, der Schaukelstuhl ist sonst besetzt, also auffalten  (und immer noch warten, aus der Presse weiß man ja, dass die Labore hinten gegen sind)

Kennt Ihr die „Mammut Bücher“ von D. MACAULAY? Ich hab mir dies aus der Bücherei ausgeliehen, auch wenn ich kein Kind mehr bin, liebe ich diese Sachbücher! Meine Kinder haben vor Jahren „Technik“ und „Körper“ bekommen. Super gute, erklärende Zeichnungen und immer sehr witzig mit dem Mammut. (keine Werbung)

So, jetzt geht es in den Abend. Nein, das Ergebnis ist noch nicht da, aber ich habe gelesen, dass es bis zu 48 Std. dauern kann. Und statt schlechter, geht es besser.

Verlinkt bei Caro von Draußen nur Kännchen Bleibt gesund

Edit, negativ

Fortschreitender Advent

Fortschreitend. Zu schnell rennt die Weihnachtszeit vorwärts. Mit Traditionen, die immer etwas Besonderes aus der Vergangenheit sind, versuchen wir inne zu halten. Kekse nach traditionellen Familienrezepten, besondere Treffen, Adventsschmuck, Werkeln, Büchern und Filmen* oder…?

Manchmal ist es nur eine bestimmte Figur, die schon als Kind mit den Eltern hervorgeholt wurde, weil es davor schon die Großeltern so gemacht haben. Eine schöne Form Tröstlichkeit.

*Entdeckt: Red Robin, ein kurzer Stop motion Film, (für Kinder) ein Rotkehlchen, welches bei Mäusen aufwächst, natürlich nicht fliegt. Auf der Suche nach Nahrung geht Robin (nach dem es ordentlich für Trubel gesorgt hat in einem Menschen Haus) ein großes Wagnis ein…

Die Figuren sind wunderschön gefilzt! Warme Farben, etwas Musik und eine schöne (Weihnachts-) Geschichte. Wird für Robin der magischen Wunschstern die Wende bringen? Denn eine Katze hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Mein Liebling: die Dinge sammelnde Elster (bei Netflix, sozusagen also Werbung)

„Verse zum Advent“

Theodor Fontane

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Nach dem Euch das letzte Gedicht so melancholisch gestimmt hat, (mich auch) vielleicht diesmal etwas positiver Stimmungsvolles.

Ich fange an, Weihnachtspost zu versenden, nach und nach. Geschenke müssen nur noch ein paar besorgt, mehr gewerkelt werden.

Die Advents Post Kunst trudelt regelmäßig ein, eine besondere Freude, nicht nur weil ich weiß, wie viel Arbeit da drin steckt. Sehr habe ich mich über Karins weihnachtliche Post gefreut! Von Jutta kam auch eine (ich denke ebenfalls selbstgestaltete) Karte, Danke auch Dir. Sogar das verschollene Paket ist wieder aufgetaucht und die Freude auf beiden Seiten war und ist groß.

Euch allen einen schönen dritten Adventssonntag. Da gibt es ein letztes Mal (für dieses Jahr) 12 von 12.

Jetzt aber noch ganz schnell zum Samstagsplausch von Andrea. Morgen schau ich bestimmt bei mehr von Euch vorbei.