Motivierend

Hallo Ihr Lieben.

Vom Verlag GU bekam ich ein Rezensionsexemplar (Danke dafür, meine Meinung bleibt unabhängig, aber der Artikel ist als Werbung zu kennzeichnen)

SANDRA JÄGER

PFLÜCK DICH GLÜCKLICH

Vorab, Ihr wisst ja, ich bin kein Neuling in dem Bereich, (aber auch kein Profi) und versuche immer wieder mit anderen Tipps mehr aus meinem kleinen Garten in vielerlei Hinsicht heraus zu holen, ohne dass er total durchgeplant ist und die Natur auch noch Plätze hat.

Zum Buch: der Titel ist gerade für Neulinge sicher motivierend. Auch hat die Autorin Sandra Jägers eine sympathische Art die wichtigsten Informationen zu einem kleinen Nutzgarten zusammen zu fassen und zu erklären. Gerade die einfacheren Obst- und Gemüsegärten und ihre Möglichkeiten werden erklärt und warum gerade diese Beeren, Kräuter und Gemüse sich gut für einen Naschgarten eignen. Es gibt Tipps zur Anlage von Kräuterbeeten, aber vor allem auch bei Schädlingen und Krankheiten. Welche Pflanzen sind vor allem gut im kleinen Garten und für Anfänger geeignet. Es gibt die wichtigsten Infos zum Fruchtwechsel und damit auch: wie lege ich am einfachsten eine Mischkultur an. Leider fehlt mir hier eine richtige Übersicht! Es geht natürlich auch um Vorzucht und einfache Stecklingvermehrung. Die Zeit geht ja jetzt los. Viele Tipps sind wirklich für entspannter gärtnern geeignet und auch Anwendungsbeispiele: was mache ich mit all den leckeren Früchte, gibt es. Die Kategorie Lieblingssorten fand ich jetzt nicht so gut für jeden geeignet. Tatsächlich gibt es Generalisten, aber dann auch Sorten, die sich der Region entsprechend angepasst haben. Da ist es von Vorteil wenn man auf eine gute, am Besten auch auf Nutzpflanzen spezialisierte Gärtnereien zurückzugreifen kann, sie sind da sicher eher der richtige Ansprechpartner. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht mit vielen Pflanzen. Insgesamt aber ein gutes Buch mit den wichtigsten Infos für alle, die sich mit Balkon, Terrasse und/oder kleinem Garten mal selber an einem Nutzgarten versuchen wollen. Es nimmt einem die Angst vorm Gärtnern und straft den Ausspruch: „ich habe keinen grünen Daumen“ als falsch ab.


    

Gegensätze

Nein, dass kommt nicht aus meinem Garten. Zitrone und Kumquat sind ein Geschenk aus einem spanischen Garten. Aber im Hintergrund seht Ihr rote Beeren, dass ist mein eigener Kaffee 😊

Allen, die gerade angefangen haben, sich auf das Gartenjahr vorzubereiten, gutes Gelingen und dieses Jahr etwas mehr Geduld, der Frühling kommt.

17 Gedanken zu “Motivierend

  1. Garten ist mein Endgegner. Leider. Denn wir haben einen Großen und der ist aktuell eine Vollkatastrophe. Im März gehe ich zum einem Vortrag zur ökologischen Gartengestaltung. Mal sehen, was ich mitnehmen kann. Aktuell ist es einfach nur wild, da wir meine ich seit Juni gar nichts (wirklich nichts) gemacht haben. Jetzt ist der Februar fast zu Ende und ich habe immer noch nicht geguckt ob ich was Größeres schneiden müsste. Leider müsste ich auch echt alleine ran. Ich plane das ma, für Fr/Sa ein 🤪

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    1. Wir dürfen ja auch nur noch bis Ende Februar größere Schnittmaßnamen ausführen, vor allem, wenn wir einen Naturgarten möchten. Einen großen Garten zu bändigen ist heftig und ich kann Dir nur raten, nimm Dir Inseln, die für Dich/Euch sind. Lassen manche Ecken einfach etwas mehr in Ruhe, aber gleichzeitig überlasse sie nicht total der Brombeere (der wirst Du nicht mehr herr/frau 😉)
      Es gibt tolle Möglichkeiten eine abwechslungsreiche und trotzdem schnittverträgliche Hecke zu gestalten oder einen Teil des Rasens stehen zu lassen und nur mit der Sense den 1x nötigen Schnitt zu machen. An Nutzpflanzen, komplizierte aber oft angebotene Pflanzen würde ich da raus nehmen, die brauchen oft zu viel Pflege. Und mach nicht alles auf einmal. Das schaffst Du nicht und bist dann nur frustriert.
      Ich hoffe, das Seminar bringt Dich nochmal weiter. , denn Dein Garten will kein Endgegner sein.😉
      Liebe Sonntagsgrüsse und Dankeschön zu Dir
      Nina

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      1. Ich nehme gefühlt seit 10 Jahren immer nur Sachen raus 😂 Am liebsten wäre ich den Walnussbaum los, aber der muss drin bleiben. Brombeeren haben wir nicht, aber anderes Dreckszeug. So eine Naturwiese hätte ich gerne, aaaaber da ist aktuell kein Gras mehr über 🤪

        Bei mir würde mit der Zeit der Körper der limitiertende Faktor. Bei meinem Mann fehlt das Interesse. Aktuell ist es eher anders rum. Aber wie du schon sagst, manche Dinge gehen eben nur noch bis Samstag. Was muss, das muss also. Aber der Frühling soll ja jetzt kommen. Dieses Wochenende stand für mich Gartenarbeit nicht zur Option. Dir noch einen schönen Sonntag 😘

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    1. Heute ist es zwar grau und nass, aber es gibt so eine laue Luft, dass man sich wirklich auf den Frühling freuen kann. Dieser Winter, mit viel Frost und hier ohne schützenden Schnee, hat sicher zu Ausfällen, gerade bei Kräutern in meinem Garten geführt. Dir dann auch viel Spaß, wenn es wieder los gehen kann
      Mit lieben Sonntagsgrüsse und Dankeschön
      Nina

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  2. Wow, was für eine Riesenzitrone, liebe Nina! Beeren und Gemüse kommen jedoch in meinem Garten leider nicht mehr vor – und Kräuter vertrage ich mittlerweile nur noch wenige. Aber für Gartenneulinge ist dieses Buch bestimmt sehr interessant.

    Hab einen schönen Abend!

    Liebe Grüße

    Ingrid

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    1. Die Zitrone ist wirklich außergewöhnlich, deswegen wollte ich sie unbedingt zeigen. 😊
      Eine Garten ohne etwas Obst und Gemüse kann ich mir nicht wirklich vorstellen, aber es gibt so viele Gründe Deinerseits, jeder muss für sich seine Zeit und Art finden.
      Sende Dir Dank und liebe Wochenendgrüße zurück
      Nina

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  3. Ach, das ist interessant, liebe Nina…dieses Buch wurde auf Insta auch von anderen beworben, denn die Autorin ist eine Insta-Größe. Für mich ist dieses Buch weniger interessant, aber für Gärtner mit Gemüsegarten etc. kann es sicher gute Impulse geben.

    Ich wünsche dir noch ein feines Wochenende – einen lieben Gruß von Marita

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    1. Da ich nicht bei Insta registriert bin, kann ich da nicht mitreden 😉. Ich kenne von früher nur Gärten die sowohl schön als auch nützlich sein sollten, vielleicht habe ich deswegen immer auch Nutzpflanzen im eigenen Garten gehabt.
      Ich hoffe, es geht Dir besser!
      Liebe Grüße und liebe Wochenendgrüße zu Dir
      Nina

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  4. Liebe Nina,

    es wird Zeit, dass das Wetter besser wird. Im Moment neige ich auch mal wieder dazu, neue Bücher zu kaufen, egal ob Garten oder Fotografie. Dabei habe ich schon viel zu viele und gucke mir sowieso am liebsten Videos auf YouTube an. Da habe ich meine Favoriten, bei denen ich auch weiß, ob sie was von dem verstehen, was sie erzählen. Von den anderen gibt es leider auch genug. Mein letztes Gartenbuch, das vor ein paar Tagen eingetroffen ist, war das von Elke Schwarzer vorgestellte Buch über den Nachtgarten von Lena Landefeld. Auch schön gemacht und interessant, aber – wenn ich es mir so richtig überlege – auch nichts, was ich nicht schon gewusst hätte. Also – keine neuen Bücher mehr!!! Bücher-Fasten ist angesagt *lach*.

    Herzliche Grüße – Elke

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    1. Ich lese lieber über Gärten, am Liebsten sogar etwas ältere Gartenbücher. Oft finde ich da welche in Bücherschränken. Diese gehen manchmal eher in die Tiefe. Aber ja, irgendwann hat man genug Bücher. 😉
      Danke Dir, sende liebe Grüße zurück
      Nina

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  5. Liebe Nina,

    früher habe ich solche Bücher auch immer mit Interesse gelesen. Bald habe ich aber gemerkt, wenn du die Umstände nicht passen – zum Beispiel der Boden – kannst du dich abmühen, wie du willst, dann wird das oft nichts. Das ist dann häufig nicht mehr motivierend.

    Liebe Grüße

    Jutta

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    1. Deswegen finde ich es ja zB so wichtig, dass man zu einer Gärtnerei geht, die die hiesigen Verhältnisse beachtet und kennt. Im Buch geht sie tatsächlich auch auf Bodenbeschaffung ein, zB Blaubeeren, die es sauer mögen. Aber in Zeitschriften und Büchern sieht immer alles so toll aus, dass Problem kenne ich auch!
      Ich will Dich da auch nicht überreden, alles hat seine Zeit oder Motivation.
      Liebe Grüße
      Nina

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