Unser größter Hirsch

Hallo Ihr Lieben.

Kennt Ihr noch den Spruch, den man ganz oft schnell hintereinander sagen sollte? Und dann kam was ganz anderes raus? Hirsch heiß ich. 😅😉

Oder auch: ElendElentierElenhirschElen und Elk

Das heutige Tier liebt Wasser, ist unser größter Hirsch und das Nationaltier der Schweden. Ihr werdet jetzt Einwände erheben wollen, weil ich „unser“ größter Hirsch geschrieben habe, denn wir gehören doch nicht zu Schweden (oder den anderen nordeuropäischen Ländern). Tatsächlich gab es früher bis ins 17. Jhd. in Deutschland viele Elche.

Ja, heute geht es um diese unverwechselbaren, großen ( bis zu 2.30 m Schulterhöhe) Tiere. Und ja, die gibt es endlich auch wieder in Deutschland.

Elche (Alces alces, wissensch. Name) leben gern in kühlen Nadel- und Laubwäldern. Sie bevorzugen lichte Baumbestände mit vielen Sträuchern. Weitläufige bewaldete Gebiete mit Seen und Feuchtgebieten wie Sümpfen und Flussauen werden von den großen Hirschen mit dem besonderen Aussehen gemocht. Aber manche fühlen sich auch in der Tundra wohl, in der weniger Bäume, dafür mehr Kräuter und
Gräser wachsen. Sie fressen gern Knospen und Triebe von Weichhölzern wie Pappeln, Birken oder Weiden. Im Herbst gibt es Kieferntriebe oder Blaubeerzweige. Besonders lieben sie Wasserpflanzen. Danach tauchen sie sogar!

Natürlich habt Ihr alle schon mal das dreieckige Warnschild mit der Silhouette dieses großen Tieres gesehen. Und sei es nur als Aufkleber auf der Kofferraumklappe des Autos vor Euch. Und so manche*r kennen den Elchtest noch, den Autos früher bestehen sollten (Link Wikipedia)

Zu gern hätten wir letztes Jahr noch Elche in Schweden gesehen. Wir waren auch ganz in der Nähe eines Elchparks, aber natürlich kann und darf man da nicht mit einem Hund rein. In Schweden wird übrigens im Frühjahr live im Fernsehen (WDR Beitrag) die Elchwanderung übertragen.

Dass Elche mittlerweile in den nordöstlichen Teil Deutschlands zurück gekehrt sind, wissen die wenigsten. Ein Grund mehr für mich, diesmal mir mehr Wissen über Elche anzueignen. Vor Jahren habe ich schon einmal hier etwas über die Tiere berichtet, passend zum damals geschnitzten Stempel.

Nein, der hängt nicht bei mir daheim

Ich finde diese großen Hirsche einfach viel zu interessant um sie nicht in mein Jahresprojekt aufzunehmen. Denn wie gesagt, sie lieben Wasser! (Es gibt zB. Fotos von einem Elch auf Usedom, der ins Meer zum Baden geht)

In Brandenburg gibt es  mittlerweile 15 nachgewiesene, meist einzelne Elche, die aus Polen eingewandert sind. Auch mehren Sichtungen in MV, Sachsen und Bayern gab es. Tiere die aus Tschechien und Polen über die Grenzen wandern. Durch Wildkameras und Sender wissen Naturschützer von den wandernden Tieren und denen, die in den Gebieten bleiben. Gerade junge Bullen gehen auf der Suche nach Partnerinnen auf lange Wanderschaften. Ihre  Territorien sind bis zu 1500 Hektar groß. Das entspricht 1.071 Fußballfeldern! In Polen ist die Population durch ein Jagdverbot angewachsen, was den Druck auf männliche Elche erhöht. Es gibt sogar einen Beitrag „dienordstory“ in der Mediathek der ARD.

Ein Elch ist übrigens dauerhaft in Deutschland geblieben: Bert (Link Wildgehegeverband) in Brandenburg. Er hat sich 2018 ungewöhnlicherweise einer Kuhherde angeschlossen. Dank eines Senderhalsbands können Wissenschaftler sein Verhalten und Aufenthalte analysieren. Er macht immer wieder Wanderungen, kehrt aber zu „seiner“ Herde zurück.

Ich möchte Euch die Tiere noch genauer vorstellen:

Elch (Alces alces)

Die weltweit größte Hirschart (zu de Trughirschen gehörend) kommt in Noramerika, Nordeuropa und Nordasien vor. Die Größe und Schwere hängt vom Lebensraum ab, die sich ihrer Umgebung meist in der Größe angepasst haben (und iR. das Gebiet im Namen tragen). Erwachsene Bullen in Schweden bringen 390 bis 480, Kühe 300 bis 370 kg auf die Waage. Kanadische und russische Elche werden viel schwerer, bis zu 800 kg.

(auch als Motiv für Karten zu haben)

Damit können Elche eine Gefahr darstellen, vor allem für den Straßenverkehr. Die durch vielen Straßen zerschnittene Landschaften zwingt die Tiere dazu, auf ihren Wanderungen auch vielbefahrene Straßen zu überqueren. Im Winter lockt sie auch das mineralische Streusalz. In Schweden werden durchschnittlich  zwischen 4.000 und 5.000 Verkehrsunfälle jährlich mit dem Großhirsch gemeldet, vor allem die einjährigen Jungtiere erwischt es und Bullen bei ihren Wanderungen zur Brunftzeit. Und das sind ordentliche „Kawänsmänner“, die dann auf das Auto fallen. Also nehmt die berühmten Schilder mit der Elch Silhouette ernst, wenn Ihr dort unterwegs seid. (Auch diese Tiere werden vom Scheinwerferlicht geblendet und bleiben stehen) Allerdings leben in Schweden 300.000 bis 400.000 der Tiere und diese sind, wie erwähnt, sehr wanderfreudig! Wenn sie übrigens rennen, können sie 50-55 km/h erreichen.

Elchbullen tragen auf ihrem Kopf das unverwechselbare große Geweih aus breiten Schaufeln, verzweigten Stangen oder einem Mix aus beidem. Vor allem alte Bullen haben große Schaufeln. Dies ist zum Angeben, um eine Elchkuh zu beeindrucken. Dabei veranstalten sie durch wildes Gehabe Schaukämpfe mit Büschen und jungen Bäumen oder kämpfen natürlich gegen echte Rivalen und versuchen sie zurück zu schieben. Verletzt wird dabei meist kein Tier. Aber diese Zeit verbraucht viele Reserven. Die Paarungszeit liegt im Herbst, bevor es kalt wird.

Elche fressen fast den ganzen Tag. Und wenn sie nicht fressen, kauen sie das runtergeschlunge Grün wieder. So wird sich ein Fettvorrat für den Winter angelegt, wo sie weniger Grün finden um den Tagesbedarf zu decken. Eine Besonderheit bei den Zähnen: sie haben im Oberkiefer keine einzelnen Schneidezähne sondern eine unempfindlich Gaumenplatte. Die unteren Schneidezähne pressen dann dagegen beim Pflücken der Nahrung und können so auch gut größere Pflanzen(mengen) trennen.

Nur zur der Paarungszeit treffen sich Bullen und Kühe. Die Elchkühe ziehen über das Jahr mit dem Nachwuchs umher, die Bullen sind Einzelgänger.

Elchkühe sind ca. 8 Monate lang trächtig, dann kommen ein oder zwei Kälbchen auf die Welt. Ein gerade geborenes Kalb wiegt etwa 15 Kilogramm. Es kann zwar kurz danach aufstehen, bleibt aber trotzdem paar Tage versteckt liegen, während seine Mutter auf Nahrungssuche geht. Sie entfernt sich nie weit, um es beschützen zu können. Wolf oder Bär wären die natürlichen Feinde. Wenn nötig, verteidigt die Elchkuh ihr Junges mit kräftigen Tritten. Vier Monate trinkt das Kalb bei der Mutter, dann kommt immer mehr Grünfutter dazu. Ein Jahr bleibt das oder die Kälber bei der Mutter, dann kommt der neue Nachwuchs und das Jährlingskalb muss nun für sich alleine klar kommen. Die Aufmerksamkeit der Mutter ist nun auf das neue Kalb gerichtet.

Das unverwechselbare Schaufelgeweih des Bullen ist wirklich etwas Besonderes. Es kann bis zu 135 Zentimeter breit und 20 Kilogramm schwer werden. Das Geweih besteht aus Knochensubstanz, die wie der restliche Körper, durchblutet ist. Verletzungen dort merkt das Tier also. Im Winter nach der Paarungsszeit werfen die Bullen ihr Geweih ab. (Das ist bei allen Hirschen so) Ab dem Frühling wächst dann ein neues Geweih. Bis zu 2,5 Zentimeter am Tag kann so ein Geweih täglich wachsen. Das braucht natürlich auch nochmal viel Energie. Je älter der Elch wird, desto größer und stärker wird sein Geweih. Aber etwa ab dem 10. Lebensjahr setzt das Geweih dann zurück, dh., es wird jedes Jahr kleiner (der „Bart“ übrigens auch). So kommen jüngere, vielleicht fittere Tiere zum Zuge und mischen den genetischen Pool wieder auf.

Ebenfalls unverwechselbar ist der restliche Kopf dieser Tiere mit der wirklich großen, nach unten gebogenen Nase. Die grosen Nasenlöcher kann das Tier verschliesen und so unter Wasser tauchend auch fressen.Die Tiere leben in Gebieten, die im Winter auch locker mal -40 Grad haben. Ihr kennt das sicher selber, im Winter soll man die kalte Luft durch die Nase einatmen. Diese wärmt die Luft etwas vor. Wenn der Luftweg bei der Elchnase also noch ein wenig länger ist, da verzwegte Nasengänge, wärmt das natürliche entsprechend die eiskalte Luft vor. Und gut riechen können sie mit der großen Nase auch noch. Oberlippe und Nase gehen ja eigentlich ineinander über, sie wird Muffel genannt.

Auch sonst ist der Elch gut für den Winter gerüstet. Fett wird eingelagert, vor allem der „Buckel“ und der „Kehlbart“ ist gut zum extra Einlagern. Nebenbei sind dort auch mit die längsten Haare, die der Bulle zum Imponieren aufstellen kann. Und apropos Haare, diese sind dicht, gewellt und vor allem hohl! Wie Ihr vielleicht wisst: Luft wirkt wärmend und isolierend.

Im Sommer brauchen Elche daher wohl auch so viel Abkühlung im Wasser, sie schwitzen nicht. Und mit ihren recht langen Beinen können sie entweder lange über den Grund laufen oder hervorragend schwimmen. Sie fressen nämlich auch besonders gern Wasserpflanzen. Hier gibt es übrigens etwas Einzigartiges: Elche sind Paarhufer, aber nur Elche haben eine Schwimmhaut zwischen den beiden Klauen! Das ist nicht nur zum Schwimmen gut. Auf festem Boden bleiben die Klauen zusammen. Doch auf schlüpfrigen, nassen Untergrund werden sie bis zu sieben Zentimeter gespreizt und die Haut dazwischen öffnet sich fächerartig. Im Sumpf und auch im Schnee gibt das besseren Halt, sie sinken trotz großer Masse weniger ein. Übrigens, gegen die vielen Mücken in den feuchten Wälder hilft dann schon wieder das dichter Fell.

Neben der guten Nase sehen Elche auch sehr gut, auch in der Dämmerung und Nacht und durch die Lage der Augen am Schädel seitlich eine Rundumsicht, fast 360°. Und die einzeln bewegbaren Ohren hören gut, zB. bis zu 3 km weit entfernte Artgenossen. Übrigens, die großen Tiere sieht man kaum, wenn sie still zwischen den Bäumen stehen. Der Elch entwickelte sich recht spät nach der letzten Eiszeit aus den ausgestorbenen Riesenhirschen, dass ist relativ spät vergleichbar mit anderen Tieren.

Der Elch ist nicht unbedingt bedroht, auch wenn sein Lebensraum weltweit geschrumpft ist. Was ihm neben dem Mensch zu schaffen macht,  ist die Klimaerwärmung. Wie erwähnt sind sie hitzeempfindlich.  Genau wie viele der Pflanzen, die sie fressen. Diese wachsen langsamer oder vertrocknen sogar. Vermutlich wegen der Erderwärmung überleben immer mehr Parasiten. Wissenschaftler haben festgestellt,  dass weniger Kälber (deswegen?) geboren werden.

Schutzbemühungen (zB. Jagdverbot in Polen) über Grenzen hinweg versuchen dem Elch eine bessere Zukunft zu geben. Auch Deutschland heißt ihn willkommen.

Eine Geschichte, die ich gerne im Zusammenhang mit den Recherchen diesen Monat gelesen habe, ist „Der Elch der Ewenken“, aus dem Volksgut der Ewenken, den Rentiernomaden in der Inneren Mongolei in China. Sie beschreibt, wie ein verwaistes Elchkalb einem Nomaden und Jäger folgt, bis in seine Hütte und er es dann groß zieht, bis es größer als seine Rentiere ist. Die ungewöhnliche Freundschaft kann nicht so bleiben, der Elch muss zurück in die Natur. (Ich habe bei den Recherchen dieses wunderschönes Bilderbuch entdeckt, bestellt und zeige es Etwas. Ganz wunderschönes Bilderbuch für Groß und Klein. Es gibt übrigens viele Geschichten vor allem für Kinder mit Elchen, Ihr kennt vielleicht „Olaf“ oder „Es ist ein Elch entsprungen“)

Eine sehr schöne Geschichte über den Respekt vor und mit der Natur!

Tja, ich glaub mich knutscht ein Elch (Filmtitel, wurde dann aber fleißig statt „…mich tritt ein Pferd“ genutzt, ich schreib und schreibe, muss dringend mal ein Ende finden. Es gibt einfach zu viel über die größten Hirsche zu erzählen. Aber „die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“ (von F. W. Bernstein Wikipedia) muss ich mit rein nehmen. Ich könnte Euch noch die irrige Annahmen über umkippende Elche aufschreiben  (nachlesbar bei Cäsar im sechsten Buch „De bello Gallico“ in dem er über den Herkynischen Wald in Germanien schreibt. Hier leben eben Elche und die haben keine Kniegelenke, weswegen sie an Bäumen angelehnt schlafen. Kippen sie um, können sie nicht mehr aufstehen, was die Jagd der Germanen auf sie sehr erleichtert. Und Plinius… Ach, jetzt ist aber gut)

Verlinkt als Beitrag zum Jahresprojekt bei der Zitronenfalterin und dem creativsalat und Magic Craft

Ich hoffe, die Reise zu diesem besonderen Hirsch hat Euch gefallen.  In Schweden hat man manchmal in den Wäldern das Gefühl gehabt, gleich kommen Tomtas, schwedischen Wichtel, auf Elchen durch den Wald geritten.

Birkenwald in Småland, Schweden

Euch allen einen schönen ersten Mai!

36 Gedanken zu “Unser größter Hirsch

  1. Liebe Nina,
    das war ja mal ein Elchstarker Beitrag. Wirklich Imposante Tiere und ich freu mich ja über die hübsche Stempelkarte, die ich noch hübsch fotografieren möchte;0) Danke für deine liebe Mail. Hier liegt noch so viel unfertiges rum, da muss ich mich selber stoppen, auch noch neue Projekte anzunehmen. Aber mal schauen, wenn die Tage wieder kürzer werden, würde ich mich gerne bei dir melden. Hab ein wunderschönes Wochenende…Herzlichst Kirsten💜

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    1. Freut mich, dass der Beitrag zum Elch (und Karte) Dir gefällt.
      Und bezüglich „wie und womit man schnitzt und druckt schauen wir….
      Ich sende lieben Dank und ganz viele Grüße zurück zu Dir
      Nina

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  2. Liebe Nina,

    ich bin total begeistert von deinem Beitrag über den Elch. 🙂 Besonders interessant finde ich, dass Elche mittlerweile auch in Deutschland wieder anzutreffen sind – das hätte ich nicht gewusst.
    Ich finde es auch toll, dass du das Thema im Rahmen deines Jahresprojekts aufgenommen hast. Ich kann nur sagen: Es war ein wahrer Genuss, in die Welt des Elchs einzutauchen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bianca

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    1. Das freut mich, dass Du den Elch auch so interessant findest wie ich. Und natürlich passte er mit seinen „Schwimmhäuten“ und Vorliebe für Wasserpfanzen in das Projekt.
      Dankeschön, sende Dir liebe Grüße zurück
      Nina

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  3. Liebe Nina,

    das hast Du wieder so schön gemacht. Ich bewundere das wirklich sehr und habe es mit viel Freude auch gelesen und auch das Buch dazu finde ich mehr als gelungen. Super !!!!

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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  4. Ich sag’s mal so: Ich kam für einen Elch, blieb für 100 faszinierende Fakten – und bin jetzt offiziell begeistert!

    Dein Beitrag ist wie eine Wanderung durch einen Birkenwald mit Elchgarantie, Wildkameras, Nasenkunde und literarischen Ausflügen – so voller Wissen, Witz und Begeisterung, dass ich förmlich sehe, wie irgendwo in Brandenburg gerade Bert zufrieden mit dem Kopf nickt.

    Was für ein wunderbares Tier – imposant, still, geheimnisvoll, mit Schaufelgeweih und Schwimmhäuten. Wer das alles gelesen hat und nicht den nächsten Elchpark auf Google Maps sucht, hat definitiv was verpasst. Und du hast nicht nur über den Elch geschrieben – du hast ihn lebendig gemacht. Mit all seinen Eigenheiten, seinem Lebensraum, seinen Herausforderungen und seiner stillen Größe.

    Die Geschichte vom verwaisten Elchkalb in der Jurte war das Sahnehäubchen obendrauf – genauso wie der Buchtipp. Ich bin jetzt jedenfalls um eine tiefe Elchachtung reicher.

    Danke dir für diese liebevolle Reise durch Wälder, Mythen und Wildbiologie – ich bin ganz sicher: Der Mai fängt mit einem kräftigen „Hirsch heiß ich“ deutlich besser an!

    Herzliche Grüße aus dem (noch elchfreien) Südosten

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    1. Ach, ich freue mich sehr ob Deiner Begeisterung. Nicht jeder Beitrag aus meiner Projekt Reihe wird so lang (und vielleicht gut) wie der europäische Elch.
      Dankeschön, sende liebe Grüße zurück und wünsche ein schönes erstes Mai Wochenende
      Nina

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  5. Wenn ich an Elche denke, fällt mir immer zuerst „Petterson & Findus“ ein, wie Findus den Elch mit Salamibroten gefüttert hat und der Elch mit dem Kopf durch die Wand hing, war sehr vergnüglich. Das „der Elch“ auch wieder in Deutschland unterwegs ist habe ich bereits mit Freude verfolgt, wobei ich angesicht ihrer Größe doch einbissel Gänsehaut hatte. Sie sind ja echt riiiiiesig!! Vielen Dank, liebe Nina, für diesen wunderbaren informativen Post. Liebste Grüße und ein wunderbares Maiwochenende wünscht Dir, Nicole

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    1. Dann schau Dir den Beitrag in der Mediathek bitte an! Danach hast Du keine Sorge mehr 😊. Da geht es auch um ein Elchkalb, was aufgezogen wird, kommt in ein Gehege und er besucht es natürlich und wie es bei Erkennen zu ihm läuft… Gänsehaut hätte ich, weil so wunderbare Tiere (und imposant natürlich-aber nicht zu! groß)
      Petterson und Findus ist natürlich auch mit Elch(en).
      Dankeschön für die lieben Wünsche, sende selbige natürlich zurück 🫎😊
      Nina

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  6. Liebe Nina,
    es hat zwar heute eine Weile gedauert, bis ich angefangen hab bei dir zu lesen, aber jetzt würde ich auch noch weiterlesen ;o)
    Hohle Haare und Schwimmhäute! Einfach unglaublich – und dass du diese Infos immer findest, auch.
    Das mit den schärfsten Kritikern werde ich mal nachlesen – ein sehr schönes Zitat – und über Cäsars Texte haben wir uns schon im Studium amüsiert 😂
    Du ahnst sicher, dass Elche zu meinen Lieblingstieren gehören und ich jetzt hab ich noch mehr Lust auf meine nächste Schwedentour (im Juni!) und will unbedingt mal einen in freier Wildbahn entdecken…
    Danke Dir für den tollen Beitrag und viele liebe Grüße in deinen 1. Maiabend,
    Nanni

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    1. Vielleicht kannst Du zu dem Elchpark, ist nicht weit weg vom Astrid Lindgren Museum. Denn einen in freier Natur zu sehen ist wohl nicht so oft der Fall. Hohle Haare haben nicht nur Elche, soweit ich weiß alle Hirsche im Winter. Das er zu Deinen Lieblingstieren gehört muss ich mir merken…
      Dankeschön auch an Dich. Hab ein schönes 1. Maiwochenende und sende liebe Grüße zurück
      Nina

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  7. Ich war noch nie in Schweden, ich habe noch nie einen Elch gesehen liebe Nina.
    Nur einen ausgestopften letztes Jahr in Norwegen oder als Bildschirmschoner bei Hr. niwibo.
    Heute habe ich jede Menge bei Dir gelernt und vielleicht, wenn alles klappt, komme ich dieses Jahr noch nach Stockholm, vielleicht läuft mir ja dort ein Elch über den Weg…
    Meine Söhne haben dort Köttbullar aus Elchfleisch gegessen…
    Sollen lecker sein.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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    1. Wir waren in Schweden (wie Du letztes Jahr gelesen hast, ich drücke Dir ganz fest die Daumen) und haben ja trotzdem keinen 🫎 gesehen. Wenn Du einen dann hoffentlich bald siehst, kannst Du mit etwas Wissen Punkten 😉☺️
      Dankeschön, sende liebe Grüße zurück zu Dir
      Nina

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  8. Danke für die ausführlichen Infos. Elche sind toll und ich wusste bisher auch noch nicht, dass es wieder welche in Deutschland gibt. Das mit der Kuhherde ist ja witzig. Und dein Stempel ist toll geworden. LG, Christine

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    1. Dankeschön. Der Artikel ist deswegen ja auch etwas ausgeufert, weil so wunderbare Tiere und eben auch wieder in Deutschland.
      Dann noch einen schönen 1. Mai und liebe Grüße zurück zu Dir
      Nina

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  9. Ein ganz toller Beitrag, liebe Nina. Ein sehr beindruckendes Tier. Das Elche mal in Deutschland heimisch waren und wieder werden, war mir auch nicht ganz klar. Im Wildpark Klein Auheim, der bei uns in der Nähe ist, lebt ein Elchpaar. Im letztem Jahr sogar mit Nachwuchs. Gesehen habe ich sie aber schon länger nicht. Danke für die vielen Informationen, die du zusammen getragen hast, total interessant. Das Bilderbuch ist auch reizvoll, allein schon der Einband gefällt mir sehr gut.
    Ich wünsche dir einen schönen 1. Mai und liebe Grüße, Claudia

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    1. Mir ist auch beim Buch gleich dieses wunderbare Elchportrai aufgefallen.
      Schön, dass es Dir gefallen hat. 🫎☺️
      Hab einen wunderschönen 1. Mai und sende liebste Grüße zurück
      Nina

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  10. Was für ein wunderschöner Blogpost – ach ich liebe deine Abhandlungen über die Tiere (als Biologin kann man ja nie genug über alle Viechereien wissen). Und ja – so ein Elch ist eine sehr imposante Erscheinung, vor allem wenn man ein Kind ist und ahnungslos in einem schwedischen See badet und dann erhebt sich nur 10m von einem entfernt aus dem flachen Wasser ein Berg … unvergesslich … Das Bilderbuch ist superschön und ich musste auch gleich noch an ein anderes Buch denken „Die Kinder von Kautokeino“ – da geht es um die Verwandten der Elche, die Rentiere. LG Ingrid

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    1. Das ist ja ein unglaubliches Erlebnis gewesen! Und ich bin nur manchmal wissensdurstig, mal ein kleines bißchen mehr, wie beim Elch.
      Dankeschön, sende liebe Grüße zurück und ich hoffe, Du feierst gerade etwas in den 1. Mai.
      Nina

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      1. Ich habe den 1.Mai brav mit Korrekturen am Schreibtisch verbracht. Wissensdurst … ach hätten meine Schüler nur mehr davon. Und ich liebe diesen Ausdruck – ich war und bin auch so :-). LG Ingrid

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  11. Was für ein interessanter Bericht über die Elche! Ich hatte früher auch Elche in Nordschweden gesehen. Bei meiner Tochter in Vermont sind ja auch ständig Elche unterwegs (neben Kojoten und Bären…). Da bekomme ich auch immer mal wieder Elchfotos geschickt.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Dass Deine Familie in Vermont die zu Gesicht bekommt (und mehr) beneide ich etwas und finde es noch großartiger.
      Und Du hast auch schon welche in Natura gesehen.
      🫎😊
      Sende Dank und liebe Grüße und hab einen schönen 1. Mai
      Nina

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  12. Hallo liebe Nina,
    ja Elche sind schon etwas besonderes. In freier Wildbahn habe ich noch nie welche gesehen (meine Oma und Opa an ihrem Sommerhaus allerdings schon). Rentiere ja die habe ich schon „live“ erlebt – sie sehen immer so entspannt aus, auch wenn sie schnell laufen. Zurrück zum Elche: So viele tolle Infos hast Du zusammengefasst – Danke dafür und von der Elchwanderung und das diese ein TV Highlight ist habe ich auch gehört.
    Dir einen guten Start in den Mai und liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Das muss schon etwas Besonderes sein, diese großen Tier in freier Wildbahn zu sehen.
      Rentiere hat mein Mann schon real gesehen. Auch so schöne Tiere.
      Dankeschön, feiere den 1. Mai und liebe Grüße zurück zu Dir
      Nina

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  13. Liebe Nina, das ist ein toller Beitrag über den Elch mit vielen Informationen, die mir so komprimiert nicht bekannt waren. Auch, dass es doch schon recht viele Tiere hier im Land gibt. Den live-stream des schwedischen Fernsehens über die Elchwanderung verfolgen wir allerdings und natürlich kenne ich Olaf. 😉 Das Buch werde ich mir zúr Ansicht bestellen, vielleicht ein tolles Geschenk für die älteste Enkelin, die alles rund um die Eiskönigin liebt.
    Einen schönen Mittwoch und einen tollen 1.Mai wünsche ich dir.
    Lieben Gruß von Marita, die einen Elch in Natura noch nicht gesehen hat.

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    1. So romantisch wir die Eiskönigin ist das Bilderbuch nicht. Aber eine sehr gute, nah am Leben (und daher auch traurig).
      Freue mich, dass es Dir gefallen hat, auch wenn so viel zusammen getragen.
      Dankeschön, sende liebe Grüße zurück zu Dir. Feier schön in den 1. Mai.
      Nina

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  14. Das war jamal wieder ein richtiges Blog- Kolleg, so viel Wissen über das imposante Tier hast du zusammengetragen und für uns aufbereitet. Danke dir, war spannend zu lesen! Dass sie inzwischen auch wieder in D. Leben, wusste ich nicht.
    GLG
    Astrid

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    1. Freut mich, wenn der umfangreiche Beitrag gefallen hat. Er ist eigentlich etwas lang geraten, aber irgendwie…😊🫎
      Dankeschön und liebe Grüße zurück und feier schön in den 1. Mai
      Nina

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  15. Ich finde es nur passend, dass es ein Mammutbeitrag ist für so ein riesiges Tier! 😉 Dass Elche gut schwimmen, haben wir letztes Jahr in Norwegen und Schweden übrigens deutlich gesehen – wir waren mit den Boards sehr viel auf großen Seen unterwegs, und auf den allermeisten kleinen Inselchen, die wir anlandeten, gab es ein hübsches Nest aus hellbraunen „Schokoladeneiern“, das ein vor uns angelandeter Elch dort hinterlassen hatte.
    Am Ufer eines Sees war das besonders rührend – da gab es einen kleinen Sandstrand, der nur vom Wasser aus zugänglich war, und dort fanden wir große und kleine Spuren, die aus dem Wasser kamen, ein Nest aus kleinen und eins aus großen „Eiern“ nebeneinander, und dann führten die Spuren nach ein bisschen kreuz und quer wieder zurück ins Wasser. Es war ein echt schönes Gefühl, dass wenige Stunden vor uns eine Elchkuh und ihr Kleines dort gewesen waren.

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    1. Oh, dass Gefühl glaube ich Dir sofort! Es sind schon wirklich besondere Tiere. Ich fand es faszinierend zu lesen, dass Elche sogar in der Ostsee schwimmen und dabei weite Strecken zurück legen, oder dass sie wie Seehunde und andere Wassertiere die Nasenlöcher verschließen können.
      Ich stelle mir gerade Elchkuh und Kalb auf der Insel vor. (Malerisch)
      Danke Dir und sende ganz liebe Grüße zurück
      Hab einen schönen 1. Mai
      Nina

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  16. vielen dank für deinen ausführlichen bericht über diese großartigen tiere. es ist mir beim lesen nicht langweilig geworden und ich habe viel dabei gelernt. ich habe nur einmal im wisentpark in springe zwei dieser riesentiere wiederkäuend liegen gesehen (nein, nicht angelehnt, die konnten aufstehen!) und war schon beeindruckt von ihrer größe. es wäre schon toll, wenn auch im harz wieder welche leben würden…
    das bilderbuch sieht wunderschön aus und würde mir auch gefallen. hi, hi und ähnliche nelken habe ich gestern auch gerade gekauft.
    liebe grüße, hab einen schönen 1. mai und lass dich nicht von einem elch knutschen ;)!

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    1. Das freut mich, Dankeschön. 😊
      Ich habe bis jetzt auch nur und leider vor sehr langer Zeit in einem Park von weitem einen Elch gesehen.
      Auch ich wollte, besonders nach dem Urlaub in Schweden letztes Jahr, mehr über diese Tiere wissen. Ich musste mich nur irgendwann etwas textmäßig bremsen. Und das Bilderbuch ist wirklich besonders.
      Dankeschön, sende liebe Grüße und schönen 1. Mai
      Nina

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