gegen das Grau

Hallo Ihr Lieben.

Die Natur zeigt sich immer wieder von so vielen Seiten. Durch viel Regen und Schneeschmelze gibt es wieder ein Hochwasser, welches wir wohl nur bestaunen, wenn wir nicht betroffen sind.

Am Wochenende sind wir in den Siegauen etwas spazieren gewesen. Der Hund fand das auch total spannend. (Irgendwie waren wir auch Hochwassertouristen, auch wenn wir ganz nah wohnen.) Hier hat man bewusst die Wiesen neben der Sieg als Naturschutzgebiet angelegt, um auch dem Hochwasser mehr Raum zu geben. Es ist immer wieder beeindruckend, wie die Natur ihren Weg geht.

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Verschiedene florale Formen haben mich auch zu Stempeln inspiriert – neben diesen wunderbaren alten Kissenhüllen, die ich mal im Sozialkaufhaus gefunden habe. Außerdem habe ich einfach so eine Sehnsucht nach Grün und Bunt. Dabei hat der Winter doch gerade erst angefangen. Habe allerdings auch noch einige Blätter mehr in Planung.

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Ich mag diese einfachen Strukturen von Pflanzen, die sich dann in komplizierte Formen verwandeln können. Die Natur ist der grösste Designer!

 

 

Kurz vor dem Blühen steht meine Orchidee. Fragt mich bloss nicht nach Name oder Sorte. Meine Mutter hat mir mal einen Ableger geschenkt. Ich liebe vor allen Dingen diesen Blütenstand. Kurz vor der Blüte erinnert die Form doch eher an eine Distel. Die einzelnen Blüten haben so zarte Farben und Formen, wenn sie erblühen. (Pflegeleicht ist sie auch noch.)

Das ist doch ein guter Kampf gegen das „Grauingrau“ des Winters, oder?

Euch eine schöne Woche und ab mit den Stempeln noch mal zum Creadienstag.

Schön

Hallo Ihr Lieben!

Ereignisreiche Tage.

Am Samstag waren wir im Sauerland.

Zwischen den Schneeresten haben wir uns eine kleine Nordmannstanne ausgesucht und abgesägt. Auch für weitere Verwandte wurden noch Weihnachtsbäume rausezogen. Das Stückchen mit den mitlerweile recht wild durcheinander wachsenden Bäumchen gehört Verwandten und der Baum ist immer ihr Geschenk an uns.

 

Es ist bei uns ein kleiner Baum geworden, aber ich freue mich auf s Schmücken zusammen mit den Jungs am 24. Habt Ihr Euern Baum schon stehen? Gibt es Rituale rund um Euern Baum, so Ihr denn einen habt? Wir gehen danach noch immer zu einer bestimmten Pommesbude, auch in Gedenken. Schliesslich wurden die Bäume auch geschleppt und Kräfte müssen wieder aufgebaut werden. Außerdem: Currywurst Pommes schmecken hier besonders gut.

Am Sonntag habe ich mit der Weihnachtspost angefangen. Ein paar Grüße gehen trotz Internet noch per Post raus. Ich mag es ja auch selber Post zu Weihnachten zu bekommen. Manche lieben Menschen sieht man auf Grund von Umständen und Entfernungen nur sehr selten. Da möchte ich dann wenigstens einen Gruß versenden, der persönlicher ist.

Mit frischen Stempeln ging es an s Werk. Dabei lernen ich noch, dass neue Messer zu nutzen. Mein doch sehr weiches Mastercut eignet sich nicht so gut. Aber das neue Softcut ist viel härter und besser. Hm, vorher war das alles für mich ein Softcut, die vielen verschiedenen Arten von Material zum Stempel schnitzen: unbekannt. Danke Maike! Mit den neuen Platten gelingen mir bestimmt auch Reifen! Am Baum habe ich einfach mal ausprobiert.

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Nach dem englischen Adventsfrühstück sind wir gestärkt zum Weihnachtsmarkt an der Burg Wissem in Troisdorf gefahren. (Übrigens, es lohnt sich dort für alle, die Bilderbücher lieben, ein Besuch, es ist ein Bilderbuchmuseum in der Burg!)

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Erst durfte der Hund im angrenzenden Park Enten begrüßen, bevor es in das noch überschaubare Menschengetümmel ging.

Einen kleinen Dudelsackspieler habe ich erstanden. Es gab am Stand noch so viele schöne Erzgebirgsfiguren, bei diesem konnte ich nicht widerstehen! Scotland pipes, passte zu unserem englischen Frühstück. Ja, ein schottisches wäre noch besser gewesen, aber wir hatten gerade kein Haggis, bzw Ersatzleberwurst zum Braten.

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Außerdem habe ich es noch mit den Jungs zusammen geschafft, in den neuen, ersehnten Star Wars Film zu gehen. Da mein Schatz Bereitschaft hat, konnte er nicht mit kommen, aber das gibt mir die Gelegenheit noch mal mit ihm rein zu gehen. Möge die Macht mit Euch sein! (Entschuldigung, wenn ich jetzt zu nerdig rüberkommen, aber es war ein Bild gewaltiger, spannender, emotionaler, … Film und jede Sekunde der langen Laufzeit wert!)

Dies war ein ereignisreiches, aber besonders schönes Wochenende. Und nach der sehr anstrengenden und chaotischen Woche davor, hatten wir es auch verdient.

Habt einen guten Start in die letzte Woche vor den Feiertagen!

 


 

et snigget

Hallo Ihr Lieben!

Hier hat es am Sonntag tatsächlich geschneit – bei Euch doch bestimmt auch. Der erste Schnee ist immer was ganz Besonderes. Und erst recht im Rheintal, wo es fast immer zu warm ist. Dabei komm ich doch ursprünglich aus einem Schneegebiet und mag zum Erstaunen so mancher hier, auch noch Schnee. Gott sei Dank waren wir heute auch noch in die Eifel eingeladen, da hat es wirklich den ganzen Tag fast ununterbrochen leichten Schneefall gegeben und er blieb auch noch liegen! Daheim erwartete uns prompt wieder graue Nässe.20171203_143713

Schnee macht die dunkle Jahreszeit gleich so viel heller, ist eine warme und schützende Decke und alles wird viel leiser (und langsamer). Wenn man aus einem Schneegebiet kommt, hat man auch auf den Strassen damit kein Problem und zum Wegschaufeln hat es wirklich noch nicht gereicht. Aber selbst das finde ich nicht so schlimm, Frühsport halt. Dann formt man die ersten Schneebälle und bekommt vielleicht auch mal ein wenig Nasskaltes in den Nacken. Ach, wäre es doch genug für einen Schneemann!

Für alle, die lieber die Wärme suchen habe ich noch ein feines Keksrezept, (ursprünglich aus der Christmas New York Reihe, haben wir es minimal abgewandelt):

Erdnusskekse mit Karamell (salty peanut butter rounds)

16 – 18 Stk.

100 g weiche Butter, 120g stückige Erdnussbutter, 100 g brauner Zucker (Rohrzucker),      1 P. Vanillezucker, 1 Ei, 220g Mehl, 2 Tl Backpulver, 100g gesalzene Erdnüsse zum Bestreuen bzw einige Sahnekaramellbonbons statt dessen

Ofen auf 180 g vorheizen, Umluft ca 160g

Butter und Erdnussbutter sowie Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann das Ei untermixen und dann das Mehl und Backpulver langsam dazu geben. Die Erdnüsse werden etwas gehackt und auf einem Teller ausgebreitet, so dass man die kleinen, geformten Teigkugeln darin wälzen kann und dann flach drückt.

Wir wollten noch ein paar mehr Kalorien und haben Butterkaramell durchgeschnitten und in die Mitte gesetzt. Ich muss gestehen, dass ich auch die gesalzenen Erdnüsse vergessen hatte. Bestimmt kann man beides sogar verwenden. Wir hatten ursprünglich sogar überlegt, noch etwas Zartbitterschokolade zu schmelzen und so in Striemen darüber zu ziehen, Peanutbuttercubs mässig. Aber da ich mit Magen und so außer Gefecht gesetzt war, hat mein Sohn das mit der Freundin zusammen gebacken. Wie man Schokolade im Wasserbad schmelzt, muss ich ihm erst noch zeigen. Außerdem sind sie auch so schon sehr lecker.

Wünsche Euch viele leckere Adventsmomente.

 

Engelchenbacken gegen Novembergrau

Hallo Ihr Lieben!

Kennt Ihr den Spruch auch, wenn bei Sonnenaufgang oder -untergang der Himmel glüht, dann heißt das bei uns ab Spätsommer, die Engelchen backen (für Weihnachten).

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Als ich jetzt früh morgens, ausnahmsweise mit der Kamera unterwegs, den Hundegang begann, war der Himmel wirklich wunderschön!

Eigentlich konnte die Kamera, auch weil ich kein Stativ dabei hatte, die Schönheit und vor allen Dingen die Farben, nicht richtig einfangen.

Ein paar besondere Schönheiten habe ich im Sozialkaufhaus ergattert:20171126_080023

Diese zwei Räuchermännchen wollte jemand nicht mehr haben, sie sind noch aus DDR Zeiten. Ist der Lehrer nicht wie Herr Lempel von W. Busch? Und über die Heidschnucke hab ich mich gefreut, auch wenn sie nicht original mit Knopf im Ohr ist. Als Kind habe ich mal eine solche gehabt und sie leider gegen anderes Spielzeug eingetauscht. Als meine Mutter dies bemerkte, war es leider zu spät. Die Schnucke bleib verschollen. Dabei war sie ein ganz besonderes Geschenk gewesen, aber wenn man klein ist, weiss man so etwas oft nur kurz zu schätzen. Da lockte mich irgendein bunter, schriller Platikkram, denn so etwas bekam ich in der Regel nicht. Nun habe ich wieder einen kleinen Ersatz.

Etwas fleissig war ich auch wieder. Für eine Freundin habe ich einen zweiteiligen Stempel geschnitzt, das Klötzchen zweiseitig beklebt.

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Für mich selber kam dann der *blaue* noch hinzu. Dies verlinken ich gern noch mal bei Nahtlust die Stempelvarianten bis Ende des Monats sammelt.

Auch beim Creadienstag  möchte ich dies noch mal zeigen.

Gerade ziehe ich noch Fotos rüber vom Weihnachtsmarktbesuch und in der Küche läuft die Rührmaschine für Cantuccini. Zeige Euch mehr beim nächsten Beitrag.

Habt eine schöne Zeit und Danke für s Vorbeischauen.