Gefaltete Aufbewahrung

Hallo Ihr Lieben.

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Für den Bloggeburtstag von Bianca wollte ich mir etwas vornehmen, was ich noch nicht gemacht habe. Und es sollte etwas werden, was Ihr ggf nachmachen könntet.

Ich mag diese Art von Ordner, Folder, sehr. Ich kann etwas aufbewahren, ohne dass es gelocht, geklebt oder geheftet werden muss. Es kommt in die „Beutelchen“, welche wie eine Ziehharmonika aneinander gesetzt sind.

Was Ihr benötigt ist Pappe und Papier, Kleber, etwas Klebeband und zwei Bänder.

Ich habe einen großen Schulmalblock genommen, ein kleiner tut es natürlich auch, (DinA4/5) oder Zeitungspapier, oder buntes oder… Für außen habe ich grünen Tonkarton ausgewählt. Sehr schön ist aber auch dicke Pappe, egal ob Ihr zB die graue Pappe des Schulblocks in der Mitte teilt oder braunen Karton zurecht schneidet, es gibt dem Folder die Stabilität. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Außenkartons auch gestalten und/oder beschriften. Das ist ganz Eurer Fantasie überlassen.

Nun, aber als erstes gibt es etwas Faltarbeit. Nehmt eine gerade Zahl an gleichgroßen Blättern und faltet daraus einfache Papiertüten. 

  

Einmal alle leicht überlappend zur Mitte falten und zusammenkleben und trocknen lassen

Bei allen die untere Seite etwa gleich groß umfalten

Die seitliche Falte lasse ich für den Folder übrigens weg, nicht auf den Fotos, aber oft in den Faltanleitungen.

Den Boden falten und kleben

Wenn meine Beschreibung zu kurz ist, es gibt unzählige im Netz!

Alle gefalteten Tüten nun zusammen kleben. Immer eine gleiche Seite auf eine gleiche Seite, einmal mittig einen breiten Klebestreifen ziehen (kann auch doppelseitiges Klebeband sein)

Für die Deckel einmal die Mitte abmessen. Dann ein Loch dort stanzen (oder mit einer Nadel durchpiksen) und das Band durch ziehen und mit einem Stück Papier (zB ein Kreis) und natürlich Kleber befestigen. Mit dem Bindfaden wird verhindert, dass die Mappe aufklappt und alles heraus fällt.

Nun die Kartons auf die „Papierziamonika“ kleben, die Seite mit den Bändern ist etwas länger und darf natürlich überstehen, die andere Seite ist bündig.

Zum Schluß wird diese bündige Seite mit einem Klebeband zusammengefaßt. Solltet Ihr nicht so ein Buchbinderklebeband haben, geht auch ein Stück angepasstes Papier. (Flexibler ist aber das textile Klebeband)

Leider habe ich da nicht so sauber mit dem flexiblen (Textil) Klebeband gearbeitet. Sonst würde ich die Sammelmappe verschenken. Diese werde ich selber nutzen und bestimmt noch etwas individueller gestalten. Sobald wieder Zeit ist, werde ich nochmal eine falten.

Die Sammelmappe ist fertig

Ihr könnt diese Sammelmappen sehr flexibel gestalten und nutzen. Eine Beschriftung ist auch möglich.

Bei mir natürlich mit Stempel verziert

Ich hoffe, Ihr habt vielleicht eine Anregung mitgenommen. Bianca hat da eine schöne Idee angestoßen. Jeden Monat gibt es einen kreativen Beitrag, von ganz unterschiedlichen Bloggerinnen, ohne festen Termin, aber bestimmt alle mit dem Vorsatz, kreative Ideen zu teilen und anzuregen! Nach mir kommt Bettina von der kreativen Nadel.

Verlinkt auch beim magic craft und creativsalat

Schwebend

Hallo Ihr Lieben.

Natürlich veranstaltet Ulrike wieder einen Halloween Blog Hopp im Oktober und wir bekommen so viele tolle Ideen von allen Teilnehmerinnen präsentiert.

Gestern hat uns Nicole Ihre wunderschöne Herbstdeko Idee gezeigt! Heute bin ich mit meinem Beitrag dran:

Das ich einen Faibel für den mexikanischen Tag der Toten habe, wisst Ihr vielleicht noch, habe ich ja schon das ein oder andere Mal hier um diese Zeit erwähnt, „hüstel“.

Was in Mexiko zum Feiern definitiv dazu gehört, sind grell-bunte Papierfahnen, wie Girlanden.

Papel Picado werden sie genannt. Es sind Scherenschnittbilder, größere Einzelblätter, welche an einem Faden zu langen Ketten nebeneinandergeklebt werden. 

Natürlich sieht man sie auch zum „Dia de los Muertos“.

Die Herstellung ist nicht schwer, Ihr benötigt eine scharfe Papierschere, Cutter, Unterlage, Faden und natürlich einiges an Seidenpapieren bzw Transparentpapier, welches ich genommen habe, in den typischen Farben wie Lila, Orange, Pink/Rosa oder/und hellgrün. Aber nehmt einfach, was Ihr gerne mögt. Gut, wenn es Seidenpapier ist, dass ist so schön dünn und man kann dann mehrere Fähnchen auf einmal machen. Ihr kennt das schon mit dem Falten und Schneiden, dass wurde schon in der Schule früher gemacht! Lasst Eurer Fantasie da freien Lauf. Es kann über Kreuz gefaltet werden, oder als Dreieck…

Anleitungsskizze

Die traditionelle Herstellung von Papel Picado ist eine volkstümliche Kunst, die man in Mexiko schon von den Vorfahren, den Azteken übernommen hat. Diese hatten bestimmte Vorlagen, sie stanzten diese, ihre Muster, welche oft Götter und Göttinnen darstellten, mit verschiedenen Meißeln in geschälte Baumrinde. Noch heute werden echte Muster gestanzt, allerdings nicht mehr in Rinde, sondern in besagtes buntes Papier. Heute hat sich aber auch eine weitere, leichte Technik etabliert, durch Falten werden Muster aus dem bunten Papier geschnitten, wie Scherenschnitte. Auch eine Vorlage, wie zB der Schädel gehört nun mal zu diesem Tag. Gerade Kinder machen das gern, …aber nicht nur ☺️👻💀🎃

Ich habe ein klassisches Bastel Transparentpapier Set genommen, die Rollen, die es auch gab, passten nicht in den Radrucksack 😅 und jedes Blatt ergibt 2 Fahnen. Befestigt habe ich die Fähnchen relativ einfach mit je 2 Washi Tapes Streifen, das fand ich einfacher als Kleber.

Hier seht Ihr wie die Vorlage durch das Transparentpapier scheint. Denkt daran, daß die offene Seite rechts ist und nur links geschnitten wird.

Wichtig die kleine „Verbindungsstücke, wenn Ihr den Schädel nehmen solltet:

ergibt den Zuckerschädel

Das Volksfest zum Gedenken an die Verstorbenen ist bunt und voller traditioneller Symbole, die auch mittlerweile über Mexiko hinaus bekannt sind. Eine Feier der Erinnerung und ein Fest des Lebens. Ein viel fröhlicheres Fest, als der eher gruselige Ursprung von Halloween oder unseren doch sehr stillen Gedenktagen.

Z.B. die Blütenblätter der Ringelblumen weisen duftend den Weg, den die Seelen zu ihrem Altar, für eine Wiedervereinigungen zurück legen müssen. Die oben beschriebenen Fahnen werden kunstvoll hergestellt, überall aufgehängt und zeigen an, wenn die Seelen sich durch sie hindurch bewegen.

Ein Fest das den Zyklus von Anfang und Ende feiert, mit viel Fröhlichkeit.

Vielleicht mögt Ihr Euch nach dieser Anleitung so eine bunte Papel Picado gestalten?

Es ist gar nicht so schwer!

Ihr könnt auch mehrfach falten

Was ich auch unbedingt ausprobieren wollte, sind die schwebenden Kerzen, wie wir sie aus den Harry Potter Filmen kennen. Das ist bestimmt stimmungsvoll, wenn auch etwas kleiner als in den Filmen.

Ihr nehmt Klopapierrollen, helles Papier, Kleber, Heißkleber, LEDs und Nähnadel samt Faden. Eine Klammer hilft ggf.

Die Klopapierrollen sind etwas zu groß, einmal längst geschnitten, am Besten mit Heißkleber neu und der LED entsprechen (selbige reintun) kleben.

Papier einmal herum kleben und den Faden dort einstechen und durchführen, wo die LED steckt, er hält nicht nur die Kerze, sondern auch die LED.

Mit etwas Heißkleber verlaufenden Wachs imitieren, ich habe das an der Schnittstelle gemacht, kaschiert und hält.

Passt auf, der Heißkleber ist heiß!

Das ist erst einmal die Zwischenstation. Zum 31., an Halloween, zeige ich dann, sozusagen im Finale der tollen Aktion von Ulrike, wie sie hängend wirken.

Morgen geht es weiter bei hummelellis Blog.

Verlinkt ist der Beitrag natürlich in Ulrikes magic crafts (klick) Sammlung

Außerdem bei Home sweet Home und creativsalat und den kreativen Tanten

Liebe Ulrike,  Danke für Deinen tollen Blog Hopp.  Ich glaube, Du hast als Einzige den Original Text zu sehen bekommen. Als ich eine Sache verbessern wollte heute morgen, hab ich ab den Kerzen alles gelöscht und musste fix neu schreiben 😅🎃👻

Ich bin ab morgen auch erst einmal offline (meistens), versuche aber ab und an bei Euch zu schauen/kommentieren.

Geflügelte Weihnachtspost

Hallo Ihr Lieben.

Meine Postversendungen über dieses Jahr war nicht besonders eifrig. Damit mir das mit der Weihnachtspost nicht auch noch passiert, habe ich früh angefangen. Im Kurzurlaub in den Niederlanden hatte ich schon eine Idee und entsprechenden Stempel bereits geschnitzt.

Idee und Skizze

Diesmal dürft Ihr noch ein wenig selber tun, wenn Ihr mögt!

Zu Weihnachten nimmt die Zahl der beschützenden, traditionellen Himmelboten besonders zu. Ich finde, einen Engel kann man immer gebrauchen. Und sei es auch, dass es ein menschlicher Engel ist, der uns gelegentlich auf Erden (Bingo) zur Seite steht oder uns leitet. Vielleicht seid Ihr auch ab und zu ein helfender Engel.

Mein Himmelsbote ist doch ein wenig schwedisch geprägt, findet Ihr nicht auch?

Ihr dürft aus der Karte die Figur und die Flügel (und ggf auch die Sterne, die mit Kleber gesetzt werden können) ausschneiden und mit Musterbeutelklammern verbinden. Auf dem Foto sieht man sie extra. Ihr kennt sie vielleicht für selbstgemachte Hampelmänner/-frauen.

So könnt Ihr die Flügel flexibel anbringen und daran auch einen Faden zum Aufhängen. Natürlich geht auch simples Ankleben.

Damit der Kartentext nicht zerstört wird, ist eine Extrakarte eingelegt, das Motiv ist zufällig.

Prototyp

Abendgebet

Abends wenn ich schlafen geh,
Vierzehn Engel bei mir stehn,
Zwei zu meiner Rechten,
Zwei zu meiner Linken,
Zwei zu meinen Häupten,
Zwei zu meinen Füssen,
Zwei die mich decken,
Zwei die mich wecken,
Zwei die mich weisen,
In das himmlische Paradieschen

Achim von Armin

Ein typisches Abendgebet in meiner Kindheit.

Die Post dürfte schon angekommen sein und daher zeige ich den traditionellen Christkind Geburt-Boten nun auf dem Blog. (wenn jemand selbige Karten bestellen mag, geht das natürlich auch, bitte hier lang)

Kreuzchen für „Christkind“

Verlinkt bei Magic Crafts und Creativsalat und Samstagsplausch  & Weihnachtsbingo

Herzensdinge

Hallo Ihr Lieben.

Nicole hat uns alle auf eine Schlittenfahrt durch den Advent geladen. Hört Ihr schon die Glöckchen? Vierundzwanzig Mal hält der Schlitten an.

Heute bin ich dran, mit meinem Beitrag für diese schöne Adventsreise:

Niwibos Reise durch den Advent

Ich habe ein kleines DIY für Euch, welches Ihr nicht nur für die Feiertage nutzen könnt. Und der Vorteil? Es geht schnell und Ihr habt sicher alles da, was Ihr benötigt. Denn wir sind ja auf der Zielgeraden, in 4 Tagen ist Heiligabend.

Kleine Aufmerksamkeiten, Geldscheinchen, Gutscheine, Liebesbekundungen und auch ganz normale Grüße passen hier herein.

Ihr könnt mit altem (eher festem) Geschenkpapier arbeiten, aber auch Kalenderblättern, buntem Papier, es gibt so viele Möglichkeiten!

Druckt die Vorlage aus und schneidet das Herz als Vorlage heraus. Um es auf die Blätter zu übertragen braucht es nur einen Bleistift. Um die „Flügel“ zu fixieren nehme ich einen Klebestifte. Achtung, nicht auf der Innenfläche des Umschlags festkleben.

Jetzt könnt Ihr in Massenproduktion gehen 😍

Wenn Ihr sie für normale Post verwenden wollt, solltet Ihr die Vorlagenmaße etwa verdoppeln.

Vorlage

Papier kann verschiedentlich, kreativ aufgehübscht werden

mögliche Hilfsmittel

So kann die Vorlage beim Falten von kleinen Papier Umschlägen helfen

Herzlicher Miniumschlag

und große Briefumschläge

mögliche Knickhilfe

kleine Umschläge aus verschiedenen Papieren

Anbei eine DinA4 PDF Datei für die kleinen Umschläge (bleibt ca 3 Wochen im Beitrag )

Bitte verwendet diese Vorlage nur zu privaten Zwecken.

Dankeschön, liebe Nicole für die schöne Reise durch die verschiedenen Blogs!

Verlinkt bei niwibos Adventsreise, Creativsalat, Samstagsplausch, Magic Craft

Morgen geht die adventliche Reise weiter bei Nicole / niwibo, die kurzfristig für Dörte einspringen muss

Und dann kam Sonne

Hallo Ihr Lieben.

Fleißig hat es weiter geregnet noch Anfang der Woche. Es ist gut an der Wiese zu sehen. Ein Dunst, die Wolken bis zum Boden hängend. Und doch so eine ganz eigene Magie und Stimmung!

Pünktlich zum Feiertag, Christi Himmelfahrt/Vatertag wurde es sonnig. Da der Sohn das Auto benötigte, war ich mit dem Rad unterwegs. Das Ziel wäre eigentlich schnell mit Auto bzw per Luftlinie zu erreichen, mit dem Rad würde es eigentlich auch schnell gehen müssen. Eigentlich. Wäre da nicht die Autobahn, Schnellstraße und natürlich die Flussüberquerung. So radelte ich in einem riesen Bogen. Aber das Ziel war lohnenswert. Viele Menschen waren im Wald unterwegs. Kein Wunder, war es doch endlich wieder ein so schöner Tag. Hier stellten sich u.A. Falkner vor. Keine Flugvorführungen, aber ich war nah dran am Steinadler.

Der Steinadler baut als einziger Greifvogel eine persönliche Verbindung auf

Beim Rückweg noch durch den Wald und trotz vieler Menschen, kleine Frösche, Schwimmtkäfer und Libellen am Wegesrand entdeckt und viele Schmetterlinge  (die aber weiter weg und schnell davon flatterten). Und weil ich da hockte und guckte und fotografierte, kamen auch einige Kinder vorbei, neugierig und dann erfreut, ob der Aussicht. 🐸

Zurück dann etwas anders geradelt und mehrfach verfahren. Wenn plötzlich keine Hinweisschilder mehr da sind, in der Siedlung Baustellen und auch Maps versagt…, etwas Kreuz und quer durch die Kreisstadt…

Schön und „na ja“ im Vordergrund (Abtei Michaelsberg und Kirchturm St. Servatius in Siegburg – im Hintergrund)

Irgendwann am Siegdamm angekommen und ab da ist alles gut. Dann muss ich nur noch zur nächsten Brücke, über die Sieg und Autobahn. Es war etwas anstrengender als gedacht, diese Tour, aber trotzdem gut. Bei dem Wetterchen!

Siegauen (hinter mir sind normale Siedlung, davor Sieg und Autobahn)

Im Garten grünt und blüht es und die Kohlmeisen füttern schon fleißig außerhalb des Nistkasten. Im bereits blühenden Holunder können die Blattläuse gleich vom Blatt in den Schnabel gefüttert werden. Leider gibt es keine Fotos, denn als ich sie endlich zwischen dem ganzen Grün gut vor der Linse hatte, da flog ein roter Milan über die Häuser. Nein, der ist keine Gefahr für die Vögelchen in den Gärten, aber die Silhouette reichte und alles duckte sich. Nur die Krähen nicht, die fliegen gleich Attacke.

Die Fuchs- und Dachsfamiliengeschichte ging auch hier die Tage weiter. Passend dazu habe ich mal getestet, ob ich nicht etwas aus Eierkartons zu dem Thema machen könnte:

Ich werde mal schauen, dass ich die Portrais mit einer Heißklebepistole aufklebe, ein normaler Kleber tat es nicht.

Man schneide aus der Mitte die spitzen Hütchen aus und lasse seiner Fantasie freien Lauf. Wenn ich die Acryl Farben finde, teste ich es noch einmal mit mehr deckender Farbe. Hier wurden nur Buntstifte verwendet. (bei Interesse kann ich auch Schritt für Schritt Fotos zeigen)

Euch ein wunderschönes, sonniges Wochenende.

Verlinkt beim Samstagsplausch und den Sonntagsschätzchen und dem Creativsalat

Ps: Denkt daran, heute ist 12 von 12