Gerne versuche ich zu Weihnachten etwas Selbstgemachtes zu verschenken.
Ein kleines bisschen kann ich heute schon zeigen. Einiges ist noch geheim, denn es wird ja i.R. erst Heiligabend, Weihnachten und sogar manchmal danach geöffnet.
Mit einer lieben Freundin konnte ich zumindest einen Tee diese Woche zusammen trinken und wir haben (uns) ein wenig ausgetauscht.
Gemalt mit dem Brennpeter
Snoopy und Woodstock zeigen, wie gut es tut, etwas zu teilen ☺️
Bingo Plätzchenduft
Der Mürbeteig hat doch ein ganz kleines bisschen zu lange gelegen, was ich aber erst nach dem Backen beim Geschmackstest gemerkt habe. Für mich ist es ok, aber anderen biete ich lieber gerade gekaufte Kekse an 😄
Äpfel Nuss und Mandelkern
In Cranberries und Cashewnüssen könnte ich mich gerade am Liebsten reinsetzen (Bingofeld), reichlich Äpfel brauche ich noch für einen Weihnachtskuchen (und esse sie auch gern, vor allem den Glockenapfel)
Bingo Lichtlein
Noch vor Sonnenaufgang ist z.Zt die Hunderunde. Die Raunächte stehen bald bevor. Ab und zu hört man die Rotkehlchen um die Wette zwitschern. Laub raschelt laut, ich denke, ein paar Amseln suchen unter den Blättern nach Nahrung, zwei kleine Schatten huschen. Im Hintergrund rauschen die Autos leise, der Berufsverkehr. Ich liebe es, diese leisen Geräusche, wie das Blätterrascheln und Vogelgepipse zu hören, blende die Autos aus. Die Augen haben sich an das Dunkel gewöhnt. Die Äste heben sich gegen das Dämmerlicht hervor wie Luftwurzeln.
Post von Nicole (so ein süßes Füchslein) und Mano, Dankeschön Ihr Lieben. Ich gestehe, die Reh-Karte von Mano liebe ich ganz besonders. Sie kam mit dem frechen Nikolaus (Bingo) und selbst gemachtem Lesezeichen (und ist inspirierend!)
Bingo Nikolaus
Am 20. 12. hielt auch der Weihnachtsschlitten von Nicoles Reise durch den Advent bei mir, mit einem kleinen DIY.
Heute nimmt Euch Nicole auf die Schlittenfahrt mit
Andrea hat bei Ihrer tollen Leseecke das Buch „Tage einer Hexe“ vorgestellt und mich sehr neugierig gemacht. Die Bücherei hat es vor etwa 20 Tagen in die Onleihe aufgenommen und ich lese es gerade nachts, wenn ich wach werde, gern. Was für ein guter Ansatz für eine mal ganz andere, fantastische Geschichte…
Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk:
Die Regenpfeiffer würde ich auch gerne nutzen 😊 Ob ich mit meinem Vorhaben brechen sollte und mir das Motiv auch selber mache? Ja, ich habe selber kein so verziertes Brettchen. Oft bin ich auch die letzte, die ein Shirt oder Tuch mit einem Motiv für mich selber bedrucke. (Irgendwie kommt mir das immer protzig vor) Außerdem habe ich ein Brettchen mit eingeritztem Motiv selber geschenkt bekommen.
Bei der Post war ich die letzten Tage häufiger. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Wenn, dann ist es meinem löchrigem Hirn zuzuschreiben. Weniger ist es leider geworden als geplant. Entschuldigt!
Heute freue ich mich über die Wintersonnenwende, auch wenn die Raunächte noch bevor stehen. Das alte Jahr ist angezählt… Ab heute wird es auch ruhiger und ich will noch einmal backen. Gekaufte Plätzkes sind nicht so lecker, wie selbstgemachten! (Zitroniger Mürbeteig wird geknetet, ich berichte noch)
Bingo kann ich übrigens auch noch rufen und verlinken
Eine relativ ruhige Woche liegt hinter uns. Mein Adventsfrühstück musste ich absagen. Einen anderen Einblick gabt es am 12. Ein wenig aufholen muss ich nicht nur digital. Frisch veröffentlicht wurde am Samstag eine Buchbesprechung und Anregungen für Geschenkanhänger.
Große Freude brachten mir erste, liebe Post aus dem Bloggerland.
Mit Ulrike „tausche“ ich jedes Jahr zu Weihnachten ein Päckchen. Meines ist noch unterwegs, also kann ich da nichts zeigen (und ich habe eh Fotos vergessen zu knipsen).
Ich hatte von Ulrike auch schon das OK. bekommen, sofort das Päckchen öffnen zu dürfen. Das hat mit viruslastigem, heißem Kopf so gut getan! Danke du Liebe, eine ganz feste Umarmung, digital, an Dich.
Sie hat fleißig genäht: Set und Untersetzer mit typisch dänischen Motiven. Dann eine Tasche für meine Schnitzmesser, verziert natürlich mit einem passenden Stempel. Ulrike schnitzt nämlich auch Stempel und zeigt die viel zu selten!
Dann war ein umgearbeitetes Fotoalbum zu einem Backbuch dabei! Ist die Idee nicht genial? Mit Stecktaschen für die Rezepte und so schön erklärt und dann sogar eine Dose mit entsprechenden Keksen. In Ihrem wunderbaren Adventskalender könnt Ihr viele dieser Rezepte nachlesen. Ich darf sie sogar nach schmecken:
Von Bianca kam auch so ein schöner Umschlag! Wie Ihr den „melodiösen“ Stern nach falten könnt, hat sie auf Ihrem Blog beschrieben. Und die winzige, süße Socke mit Chip ist jetzt schon an meiner Handtasche! Dankeschön Du Liebe, auch Du hast in fiebrigen Zeiten erfreut und ermuntert, alleine schon mit Karte und Umschlag! Eine digitale Umarmung zu Dir.
Bingofeld um die Ecke gedacht: Beine (Füße)
Und nicht genug, auch Karin hat mir wieder so ein schönes Päckchen mit Leckereien gesendet. Leckere Betthupferl mit Lavendel, ein Gläschen mit salzigen Johannisbeerkristallen und eine Glasmurmel als Eichel verarbeitet. Diese kommt jetzt an s Fenster. Und ist die Karte nicht passend? Auch an Dich eine digitale Umarmung.
Über die liebe Karte von Astrid habe ich mich auch so sehr gefreut. 🤗 Ich liebe ja klassische Weihnachtspost (und muss selber noch zusehen, dass wenigstens die abgespeckte Version raus geht…).
Außerdem waren wir endlich zusammen auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in der Nachbarstadt Troisdorf. Es findet selbiger wieder an der Burg Wissem nur dieses Wochenende statt. Wer vielleicht noch ins Bilderbuchmuseum möchte, es gibt gerade eine Ausstellung zu Wimmelbüchern!
Die Bilder sprechen für sich:
Himmelstor-Boten Vorne Plakat zur Ausstellung und das rote Gebäude hinten ist die Burg
Am 12. hatte ich den Specht im Werden gezeigt, der nun als Geschenk unterwegs ist:
Am Sonntag werden auch endlich die „wichtigsten“ Kekse und Plätzchen gebacken. Heute war die Energie schnell aufgebraucht 😉
Euch einen wunderschönen dritten Advent!
Bingofelder: Himmels(Tor), Füße, Stadt und Post vom…
Heute geht es im Jahresprojekt um etwas ganz pelzig – kleines, um einen Kulturfolger der ersten Stunde. Denn auch wenn sie gerne Samen, Pflanzen und Insekten fressen, haben sie ihren Speiseplan schnell ein wenig erweitert. Auch nehmen sie statt Gräser und Blätter für ihre Nester im Untergrund gerne Lumpen und auch Plastik. Sie sind sehr anpassungsfähig und können in fast jedem Umfeld überleben.
Der wissenschaftliche Name ist „Mus musculus“, eine Nageltiergattung, die wir alle kennen: Murinae = Altweltmäuse (Langschwanzmäuse – Familie, Altweltmäuse – Unterfamilie). Es gibt die östliche und westliche Unterart, die sich in Europa teils überlappen. (Als weitere Unterfamilie gilt die asiatische Art und es gibt noch mehr. Kein Wunder bei der weltweiten Verbreitung.) Noch 1949 wurde das Bestehen einer weiteren Unterart auf Helgoland benannt, die Helgoländer Hausmaus (Mus musculus helgolandicus.) Aber genug von der „komplizierten“ Familie.
Milchtütendruck Träumende Maus
Wer hat sie noch nie gesehen, eine kleinen grau-braune Maus mit den schwarzen Knopfaugen?
Vielleicht habt Ihr vor Schreck auf dem Stuhl gestanden, ganz wie das Klischee es uns weiß machen will 😉🐭?
Aber meist finden die Begegnungen draußen statt, wir sehen sie nur huschen oder wir finden ihre angenagten Überreste. Denn sie leben viel in ihren Höhlensystemen und im Dunkeln.
Und dabei schauen uns diese großen Knopfaugen doch so niedlich an (Bundstiftzeichnung von mir)
Vielleicht oder hoffentlich habt Ihr keine Maus im Haus und Keller, im Schuppen oder Gartenhäuschen. Darunter sieht das dann schon wieder ganz anders aus. Auch der ordentlichste Garten kann eine kleine Maus beherbergen. Ihre Wege und Gänge werden gerne mehrfach genutzt und sind markiert mit Duftstoffen/Urin, sogenannte Schmierspuren. Gut auch im Dunkeln zu erkennen und schnell bei Gefahr zu nutzen. Geschwind huschen sie dann wieder in ihr unterirdisches Höhlensystem. Eigentlich sind Mäuse Steppentiere, leben auch in Wüstengebieten und natürlich im sogenannten Kulturland. Dort graben sie Gänge und bauen Nester, in denen sie ihre Vorräte lagern. Mäuse sind eher nachtaktiv, tragen gerade jetzt im Herbst Vorräte für den Winter zusammen. Sie hält keinen Winterschlaf, jedoch fallen sie bei Frost und Futterknappheit in einen Erstarrungszustand. (Und, denkt Ihr da gleich an die Maus „Frederik“, aus dem Bilderbuch von Leo Lionni?)
Maus“ leitet sich wohl von dem 4000 Jahre alten Sanskrit-Wort „mūṣaka“ ab, das „Dieb“ oder „stehlen“ bedeutet!
Mit nur 7-11 cm + gleiche Länge Schwanz sind es wirklich kleine Tiere. Die Hausmaus hat eine helle Fellfarbe am Bauch und eine Kerbe an der Rückseite der oberen Schneidezähne. Die Waldmaus ist nicht nur am Bauch dunkler gefärbt, ihr fehlt auch die Zahnkerbe, solltet Ihr sie unterscheiden müssen. (Aber wer schaut einer Maus schon in die kleine Schnute!) Der Schwanz ist leicht geschuppt und etwas behaart. Ihre langen Schnurrhaare helfen nicht nur den Weg zu finden, sie sind auch Temperatur Fühler. Sie haben nur einen kleinen Radius rund um ihre Nahrungsquellen. Geschickte Kletterer und Springer mit einem sehr guten Gleichgewichtssinn sind sie, auch schwimmen können sie gut. Sehen Mäuse übrigens kein Heil in der Flucht, stellen sie sich tot. Und wer schon mal eine Maus mit den Händen gefangen hat, musste dies sicher mit einem Biss und einem Tropfen Blut bezahlen.
Hausmäuse sind die am besten, wissenschaftlich, erforschten Tier, da sie als Labormäuse genutzt wurden und werden. Mitlerweile hat man aber herausgefunden, dass sie dem Erbgut des Menschen doch nicht so ähneln und sogar über tausend Gene mehr haben. Sie werden dort „Farbmäuse“ genannt, sind oft größer, manchmal weiß, aber es sind trotzdem gezüchtete Hausmäuse. 1997 wurde erstmals eine Maus geklont. Sie lebte 2 Jahre und 7 Monate lang.
Gutes Sozialverhalten zeichnet die geselligen Winzlinge aus. Sie beschnuppern und betasten sich gerne. Sie leben meist in Gruppen, die von einem dominanten Männchen geleitet werden. Reinlich sind sie, ganz entgegen ihrem Image und haben sogar eine Toiletten Kammer in ihrem Höhlensystem.
Die Verständigung findet über Ultraschalllaute statt, für uns nicht höhrbar. Was gute Ohren wahr nehmen sind die Knacklaute, die ihre Stimmlippen hervor rufen.
Bei der Partnerwahl können die Männchen mit diesen Tönen, immer noch unhörbar für den Menschen, ganze Lieder singen.
Die Weibchen paaren sich mit mehreren Männchen, wodurch der Genpool gut „sortiert“ ist. Von 8 bis zu 10x Nachwuchs im Jahr gibt es 20-65 Jungtiere von einer weiblichen Maus. Manchmal helfen sich Weibchen gegenseitig bei der Aufzucht. Bei gutem Nahrungsangebot sind die Weibchen sogar ganzjährig empfangsbereit. Umgekehrt verzögert sich der Eisprung bei Nahrungsknappheit. Die Tragezeit der Hausmäuse beträgt drei Wochen.
Blind und nackte Junge, höchstens 1g schwer, kommen in der Setzhöhle zur Welt und bleiben auch erst einmal dort. Mit 15 Tagen sind die Nesthocker behaart und öffnen die Augen. Bis 21 Tage dauert die Zeit der Milchabgabe durch die Mutter und ab da werden die Jungmäuse selbständiger. Nach drei Wochen wiegen die Winzlinge etwas 6g und schon 3 Wochen später werden die Mäuschen geschlechtsreif.
Viele andere Tiere auf der Welt leben von Mäusen, so dass sie nicht „überhand nehmen“. In Gefangenschaft würden die wilde Hausmäuse zwei bis drei Jahre werden, in der freien Natur, durch den Feinddruck, natürlich nicht. In unserer direkten Umgebung sind vor allem Katzen, Wanderratten, Steinmarder und Eulen die wichtigsten Jäger. In freier Natur sind ihre zahlreichen Feinde verschiedene Raubvögel, Wiesel, Marder, Rotfüchse, Schlangen, Reiher, Störche und Wildkatze. Auch beim Dachs, Iltis und sogar Igel (ja, die sind auch Fleischfresser) steht die Maus auf dem Speiseplan. Gibt es viele Mäuse, gibt es viele Jäger und umgekehrt. Also hat der „Schädling“ eine ganz wichtige ökologische Rolle. Natürlich kann die Maus als Nahrungsmitteldieb und vor allem als Krankheitsüberträger auch heute noch für uns Menschen unangenehm sein. trotz all der modernen Technik ist es für den Menschen nach wie vor schwierig, Mäuse zu fangen. Die guten Sinne des kleinen Nagers und natürlich seine Größe kommen ihm da zu Pass.
Diese Gattung umfasst ca 40 Arten. Vor rund 500.000 Jahren entwickelten sich im Gebiet des heutigen Indien und Iran mehrere Unterarten der Hausmaus. Die Verbreitung über die Welt fand tatsächlich durch den Menschen statt – eher unfreiwillig. Und viele von Euch haben sicher schon mal gelesen, dass die Maus mit dem Elefanten verwand ist. Was so „ein wenig“ Evolution und Erdgeschichte ausmacht, aber gemeint ist dabei ein Vorfahre der Spitzmäuse oder Schliefen (wie dem Siebenschläfer).
Ein „Funfact“ der besonderen Art: Mäuse habe sich am Essen des Menschen bedient, aber umgekehrt waren sie auch Nahrungsmittel für den Menschen.
Es ist eigentlich kein Wunder, dass das erste Wildtier, welches unerkannt dem Menschen nahe war und ist, auch in unzähligen Geschichten und Figurformen in unserer Kultur Einzug gehalten hat. Garantiert fällt Euch sofort Micky Mouse ein! Oder die WDR Maus, Tom & Jerry, Bernhard & Bianca, (Link Wikipedia dazu) um nur wenige zu nennen. Es gibt unglaublich viele Bilderbücher und Kinderbücher mit Mäuse Helden. Frederik, die Farben und Geschichten für die Winterzeit sammelte, statt Nahrung, habe ich bereits erwähnt. Gerade ist auch wieder ein wunderschönes Buch von T. Kuhlmann herausgekommen, in dem Mäuse wieder große Abenteurer und Entdecker sind. Dieses Mal ist eine auf den Spuren von A. Earhart, der berühmten Flugpionierin.
Ausgeliehen aus der Bücherei: Torben Kuhlmann, Earhart, Nord Süd Verlag
Ja, in der Speisekammer möchte Niemand diese kleinen Nager haben! Aber wer kann diesem putzigen Kerlchen mit den tiefschwarzen Kulleräugchen schon lange böse sein!
Ach, und der berühmte Käse, der angeblich von Mäusen so geliebt wird, kann gar nicht so gut verdaut werden von ihnen und lieber schnappt sich der kleine Nager ein Kanten Brot oder etwas Zuckeriges aus der Speisekammer.
von Heinz Ehrhardt (aus meinem großen H. Ehrhardt Buch)
„Es wollte eine kleine Maus _ im Keller wohnhaft _ hoch hinaus. Und eines Nachts auf leisen Hufen, erklomm sie achtundneunzig Stufen und landete mit Weh und Ach ganz oben, dicht unter dem Dach. Dort wartete bereits auf sie die Katze namens Doremi. Kaum, dass das Mäuslein nicht mehr lebte, geschah´s dass eine Fledermaus ein paarmal um die Katze schwebte, zur Luke flog und dann hinaus. da faltete die Katz, die dreiste, die Pfoten und sprach: Ei, wie süß! Da fliegt die Maus, die ich verspeiste, als Engelein ins Paradies!“
Anfang Oktober war die Wahl um den „Vogel des Jahres 2025“ beendet.
Der vielen bekannte, kleine Hausrotschwanz, ein Singvogel, bekam 30,2 Prozent der Stimmen, knapp dahinter liegt die Waldohreule mit 28,2 Prozent der Stimmen. Mit größerem Abstand folgen dann der Schwarzspecht mit 15,8 Prozent, der Schwarzstorch 14,5 Prozent und der Kranich mit 11,3 Prozent.
Anfang mit Aquarell BuntstiftenFertig, nach dem ich einige Akzente durch Wasser und Pinsel gesetzt habe (weibliches Federkleid gräulich und dazu der rote Schwanz)
Im Frühjahr hören wir ihn oft, bevor wir ihn sehen. Der Zugvogel ist aus den Mittelmeer Ländern wieder her gekommen, um zu brüten. Sein schmetternder und lautstarker Gesang (dt. Vogelstimmen Webseite) ist oft schon vor Sonnenaufgang gut zu erkennen, wenn man sich die Melodie einmal gemerkt hat, es kommen nämlich „knarzende und knirschende“ Laute drin vor. Auch er leidet unter intensiver Landwirtschaft und naturferner Gärten. Er findet immer weniger Insekten und als ursprünglicher Felsenbrüter, nun Gebäudebrüter, baut er seine Nester in Nischen und kleine Öffnungen von Gebäuden. Aber alte Häuser werden saniert, Scheunen und Gartenhschuppen weichen rein praktisch-sterilen Metallgerüsten und Mauern gibt es kaum noch (statt dessen Plastikzäune) Neue Häuser lassen ja nicht nur diesem zierlichen, kleinen Vogel keine Niesche mehr. Auch werdet Ihr feststellen, dass er gerne auf den leichten (Stacheldraht) Zäunen sitzt um von dort aus geschickt auf Insektenjagd zu fliegen. Dabei scheint sich der Vogel immer zu bewegen, ähnlich der Bachstelze wippt er viel mit dem Schwanz, mit dem ganzen Körper.
In vielen ländlichen Gegenden (und so kenne ich ihn auch) gilt der hübsche Vogel als Glücksbringer.
Es gibt übrigens Nisthilfen für Vögel wie den Haus- oder Gartenrotschwanz. Vor allem, wenn Euer Garten eine größere Wiese hat oder zu einer Wiese hin geht, lohnt sich vielleicht diese. (Mein Garten ist leider viel zu winzig)
Wenn ich Lust habe zu malen, nehme ich ab und zu statt Papier einen Tetra-Pack und statt Stift eine (Prickel)Nadel. Ihr erinnert Euch vielleicht…(hier zB)
Natürlich gibt es da Versuche, welche mir beim Anschauen des Ergebnisses nicht gefallen oder meinen ursprünglichen Vorstellungen entsprechend geworden sind.
Erst, wenn ich den „Druckstock“ auf Papier durch die Nudelmaschine gedreht habe, sehe ich, wo und wie gut oder schlecht ich gearbeitet habe. Kein Kratzer wird übersehen. Und die große, rausgeschnittene Pilz Kappe funktioniert nicht so wie gedacht.
Die Otter sind wirklich schlecht geworden, ich habe mich zu sehr vermalte. Die Wasservögel mag ich aber sehr. Sie erinnern mich sofort an das Meer und vor allem gerade noch an Schweden. Ihr werdet sicher einen Bericht über Euch ergehen lassen dürfen/müssen, in dem es um diverse Vögel in Schweden geht. Die Druckstöcke werden auch mehrfach vervielfältigt werden.
Und so sehen sie aus, wenn ich sie auf Kartenrohlinge aufgeklebt habe.
Was eine Maus wohl in der Nacht so vor sich hin träumt, wenn sie in das dunkle, blinkende Weltall schaut? Meine summt dabei ein Lied. (Auch besser gelungen, finde ich)
Michaela und Susanne haben diesen Monat „Wurzeln“ als Thema. Genau richtig zum Herbst, oder? Eintöpfe aus Wurzelwerk, welche gerade gereift sind, haben mit beginnenden Herbstwetter wieder Hochkonjunktur. Am 6. Oktober (immer der erste Sonntag im Oktober) war Erntedankfest. Und Wurzeln hat man ja nicht nur in essbarer Form, im Garten oder Blumentopf. Ohne unsere eigenen Wurzeln fühlen wir uns nämlich auch irgendwie verloren.