Kartoffelferien

Hallo zusammen.

Kartoffelferien, so hießen die Herbstferien früher, da man selbige lesen musste. Erntezeit. Ich darf ganz viele Äpfel verwerten. Dank meiner Mutter haben wir wieder reichlich vom deutschen Lieblingsobst. Den Boskop und auch die rote Sternrenette kann ich noch einlagern, dabei suche ich mir die guten und großen Exemplare aus. Von den übrigen Mengen werden Apfelchips gedörrt, Apfelmus eingekocht, Gelee gemacht, Kuchen gebacken, Bratapfel und Bratapfellikör aufgesetzt, …

Apfelrieslingtorte stelle ich diesmal hier vor, ist ein Familien Rezept:

Man nehme saure Äpfel wie z.B. ca 750g Boskop, ca 0,7 l trockenen Weißwein, 2 P Vanillepudding Pulver, 100g Butter, 200g Mehl, 120g Zucker, 1 P Salz, 1 Ei und 1 Tl Backpulver (jeh nach Grösse der Backform Menge von Zucker, Mehl und Butter erhöhen, Mürbeteig mässig, dann auch einen Apfel mehr)

Mürbeteig: Die Hälfte des Zuckers und kühle Butter verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann das Mehl mit dem Ei und dem Salz, sowie Backpulver verrühren.  In eine runde, eingefettete  Form einlegen, am Rand hochziehen, mit der Gabel einstechen, und kalt stellen.

Die Äpfel werden geschält, geviertelt und gerieben und mit Wein, dem restlichem Zucker und Puddingpulver aufgekocht, ca 3-5 min. Als erstes kommt das Puddingpulver zum Wein wie wenn Ihr Pudding kochen wolltet. Wenn Ihr das Gefühl habt, die Stärke der Pudding Mischung reicht nicht, gebt noch einen Löffel Stärke dazu. Diese Masse wird in die ausgekleidete Form gefüllt und im 175°C vorgeheizten Ofen ca 60 min gebacken. Gut abkühlen lassen! Natürlich ist es kein Kinderkuchen da er ja mit Wein gemacht wird.

(wenn die Äpfel sehr viel Saft haben, evtl Wein reduzieren oder Äpfel ausdrücken)

Dann ist es recht einfach einen weihnachtlichen Likör herzustellen. Dafür nimmt man einen entkernten Apfel, Fülle ihn mit Zimt, Vanille, Honig und Mandelstücken und stelle ihn in einer kleineren, hitzebeständien  Form den Ofen bis man den Bratapfel hat und nun legt man den Apfel vorsichtig  in ein Glas um und füllt Korn auf. Statt Honig kann man auch Kandiszucker nehmen, mir schmeckt die Honignote aber besser. Marzipan ist mir persönlich zu viel des Guten und überdeckt alles Andere, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Versucht mal etwas Sternanis dazu. Nehmt auch hier am Besten so Apfelsorten wie Boskop oder Berlepsch. Das Fruchtfleisch ist säuerlich, fest, aromatisch und gut zum Erhitzen geeignet. Das Glas sollte nun ca 6 Wochen stehen, danach durch ein Sieb abseien und in hübsche Fläschchen füllen, sind auch schöne Geschenke.

Übrigens zeige ich noch ein paar Panorama Park Impressionen,wie angekündigt, von unserem Ferien Ausflug.

Der Luchs ist so elegant, stark und schön, wie er da sitzt und (theoretisch) auf Beute lauert. Mit seinen starken hinteren Beinen springt er hoch, um sich auf das was sich dann ggf unter ihm bewegt, zu springen. Er lauert also mehr als das er jagd. Von den Wölfen habe ich nicht so schöne Bilder, da sie hinter hohen Gittern sind, ihr Geheul war so beeindruckend, gar nicht schaurig. Natürlich wurde bei der Fütterung auch über die Wölfe in Deutschland gesprochen. Kein leichtes Thema.

Die Otter Fütterung war die schönste Fütterung die wir uns angesehen haben. Schon vorher liefen die beiden Otterdamen immer wieder am Gitter lang und schauten uns genau an. Ihre hellen Rufe passen eigentlich nicht so recht zu Raubtieren und die schlanken Körper sehen im Wasser und an Land elegant aus. Wegen ihrem Pelz, der so dicht ist, das kein Wasser durchdringen kann, wurden die Otter fast ausgerottet. Durch Auswilderung gibt es sie aber wieder in Deutschland. Die Waschbären kennt ihr vielleicht schon aus dem eigenen Garten? Die Kulturfolger plündern manchmal nämlich Müll. Sie haben so ein possierliche Gesicht, so dass sie ja viele Klamotten zZt. zieren, ähnlich dem Fuchs oder Dachs.

Ausser der Sommerrodelbahn, Grillplätzen, vielfältigen Spielmöglichkeiten, Restaurants und noch mehr Wildtieren, gibt es die tollsten Spielplätze hier, für jedes Alter!  Und natürlich einen Hammer Blick auf meine Geburtsheimat. 20161011_144429Der Panoramapark ist bei Kirchhundem im Sauerland, wenn Ihr mal einen Ausflug dahin machen möchtest. Nach den Herbstferien in NRW ist aber erst mal Winterpause.

Wünsche Euch gemütliche Tage.

Er ist da

Hallo Ihr Lieben.

Hier ist er jetzt da. Der Herbst. Der neue Potter. Die Übergangsjacke. Der Regen. Die Kälte. Ja wirklich, mit Oktober Beginn hat es angefangen herbstlich zu werden. Und hier haben gerade auch die Herbstferien begonnen. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Zeit würde rasen. Eben noch im Fluss gebadet, jetzt schon Weihnachtsgeschenke gesucht. Vor einigen Tagen mussten wir das Auto schon frei kratzen. Brrr. Das ging schnell!

Quittenbrot hab ich Anfang der Woche gemacht. Erst wurden die Früchte entpelzt, kleingeschnitten, gekocht und entsaftet. Von dem Saft hab ich mit etwas Zitrone und natürlich Zucker, ( auf 1 Liter ca 600 – 700 g Zucker, wenn Ihr Zitrone dazu tut, reduziert das etwas die Zuckermenge), Mus aufgekocht. Nun fische ich die Brocken mit dem Kerngehäuse raus.

Die sind erstens zu groß für die Lotte und zweitens sollen die Kerne nie zerschnitten werden, wegen der enthaltenen Blausäure. Der Rest wurde durch die Flotte Lotte gedreht und mit Gelierzucker aufgesetzt. Erst etwas ziehen lassen und dann auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Nun bei ca 150 – 170 Grad in den Ofen. So bekommt der Gelierzucker seine nötige Temperatur und die Masse muss auch etwas Blasen werfen zum Gelieren. Dann reduziere ich nach und nach die Temperatur und damit auch die Masse. Das Quittenmus dickt ein. Nach Abkühlung wird dann in Stücke geschnitten. Was ich aufbewahre, kommt mitsamt dem Backpapier als Trennmittel in Tupperdosen. Ich weiß, die meisten Rezepte nehmen Zucker und wälzen hinterher die Stücke noch mal im Zucker, aber das ist mir viel zu süß.  Aber so lecker und bestimmt schnell weg. Im Kühlschrank hält es sich auch gut, ähnlich wie geöffnete Marmelade. Übrigens ist Quitte gut für den Magen und die Verdauung. Der Samen unzerkleinert hilft aufgebrüht gegen Halsweh. Oder Ihr seid mutig und steckt Euch einzelne Kerne in den Mund und lutscht darauf rum (wenn man sie runterschluckt passiert ja auch eigentlich nichts). Das Gefühl auf so kleinen Kernen rum zu lutschen ist schon merkwürdig. Aber der Schleim, der abgesondert wird, ist gut gegen Entzündungen, besonders im Hals. Übrigens, wenn Ihr keinen Quittengelee machen möchtet, kocht Euch doch von dem Saft Sirup ein. Die saure besondere Note macht sich im Frühling gut im Mineralwasser.

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Außerdem hatten wir den ersten Kürbis zu Mittag und ich habe diesmal die Kerne gewaschen und im Ofen geröstet. Das Öffnen bereitet mir noch Mühe, aber lecker sind sie!

Wir werden jetzt die Ferien genießen und mal sehen was ich Euch hier noch berichten kann. Wenn das Wetter es zulässt, wollen wir in den Panorama Park im Sauerland, viele Freilaufgehege mit Luchs, Wolf, Otter und Bison,…aber auch tollen Spielmöglichkeiten, Wanderwegen und einer klasse Sommerrodelbahn. Ich werde berichten.

Habt eine schöne Zeit!


Sommerausklang

Hier ist eigentlich immer noch mehr Sommer als Herbst. Auch wenn die Morgende und Abende schon kühler sind und die Nächte Gott sei Dank viel Tau hinterlassen.

Ich lasse den Rasen extra immer noch lang, er sieht nicht sehr schön aus, aber so kann sich mehr Feuchtigkeit in den Halmen fangen und daher habe ich wenigstens noch eine grüne Fläche. Und natürlich ist Erntezeit.

Ein paar Quitten sind am Wegesrand runtergefallen und da ich weiss, dass die Leute in Urlaub sind, hab ich mir erlaubt, sie aufzuheben und mit den letzen Weintrauben zusammen und ein paar Äpfeln zu Gelee zu verarbeiten.

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Ich mag den Quittengeschmack und -duft sehr. Auch wenn es nur wenige Gläser ergeben hat, diese werde ich besonders geniessen. Ausserdem sind scharfe Paprika zu einer Paste verarbeitet worden. Tomaten, die kleingeschnittene Schoten, italienische Gewürze und etwas Balsamico und Gelierzucker, sowie Salz und etwas Knoblauch eingekocht…Mit Handschuhen hab ich die Kerne aber rausgemacht, weil ich dachte, dass wird zu scharf, aber für die nächsten Gläser möchte mein Mann gern mal mit den scharfen Kernen ausprobieren.

Letztes Wochenende haben wir noch mal geschlemmt und die Sonne genossen im Garten. mit dem Raclette wurden mexikanische Tortillas erwärmt und gefüllt. Das macht immer sehr viel Spass und ist kommunikativ. Guacamole, Hackfleisch, Sour Cream, Paprika, Tomaten, Kräuterseiblinge, Käse und was man sonst noch so gern mag… Den Apfelmus Kuchen hab ich mir ein wenig selber ausgedacht:

300g Mehl, 250g Butter, ca. 150g Zucker, P Salz, 1/2 P Backpulver, geriebene Zitronenschale und vom selbstgemachte (wenig gesüsstem) Apfelmuss ca. 5 grosse Löffel

Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach alle anderen Zutaten dazu tun, als letztes das Mus, jäh nach Geschmack und Konsistenz (meins ist auch Kochäpfeln, daher mit wenig Saft)

bei ca. 175 °C im Ofen mindestens 50 min auf mittlerer Schiene in einer runden Form backen

Je nach Geschmack haben wir anschliessend darauf Gelee verteilt. beim nächsten Mal möchte ich eine Schicht Apfelmus und darauf eine Schicht Sahne verteilen. Aber man kann auch Obst darauf legen, als Grundlage sehr vielseitig und saftig.

Außerdem will ich hier kurz die schönsten Bienenstöcke die ich je gesehen habe zeigen. Leider habe ich nur wenige Tage später in der Zeitung gelesen, dass sie professionell ausgeräumt wurden, die Bienen sich selbst überlassen wurden, (ein Schwarm hatte sich Gott sei Dank in einer Zeitung am Boden um die Königin geschart). Schlimm oder? Nicht mal Bienenstöcke sind sicher. Vor allen Dingen fehlt den Völkern nun die Nahrung für den Winter. Sie benötigen dafür ihre Waben. Ein Imker nimmt ja nur das, was die Bienen entbehren können, nicht alles. Und nur mit füttern geht es wohl nicht.

Und ein wenig angeben muss ich hier noch. Einmal möchte ich das von IHM selbstgemachte Kettenhemd meines Sohne zeigen. Als Geburtstagsgeschenk für einen Doctor Who Fan habe ich einen *Dalek* auf ein Shirt gemalt. Nun haben sich auch meine Söhne gemeldet und hätten gern so einen.

Habt eine schöne Zeit!

Wippsteerts Buchwürmer

Viele Bücher liegen und lagen seid Sommer neben meinem Kopfkissen. Auf Rügen hab ich ja schon den 1. Band von Calpurnia gelesen, jetzt den 2.

Ausserdem stand in der Bücherei der 2. Band der Drachentöterreihe von J. Fforde.

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Davor musste ich erst von Jim Butcher den spannenden 1. Band *Windjäger* lesen und gleich danach einen weitern Harry Dresden Fantasy Krimi, ebenfalls von Jim Butcher.

Außerdem schmökere ich immer wieder ein Kapitel in Sir A. C. Doyles Tagebuch, *Heute dreimal ins Polarmeer gefallen*, dass er über seine Reise in das Polarmeer geschrieben hat.

Alle Bücher kann ich sehr empfehlen:

Sir Arthur Conan Doyles Tagebuchaufzeichnungen sind begleitet von sehr vielen Informationen zu Doyle und auch zur Geschichte. Nun bin ich erstens ein grosser Sherlock Holmes Fan und ob man es glaubt oder nicht, ich habe als Teen auch den ungekürzten Moby Dick gern gelesen. Aber abgesehen davon, die Tagebucheintragungen von dem jungen Medizinstudenten, der sich als Schiffsarzt auf einem Walfänger etwas dazu verdienen will, sind kurzweilig, informativ und erinnern schon an die späteren Werke rund um Sherlock Holmes. Doyle schreibt und beschreibt z. B., wie er zum ersten Mal an einer Robbenjagd auf dem Packeis teil nimmt. Aus diesem Text kommt auch der Titel des Buches. Es geht um ein wenig Abenteuer, Beschreibung von harter Arbeit, aber auch Respektgewinnung für die Natur. In der Kurzgeschichte *Der schwarze Peter* kommt Doyle auf Wissen, welches er auf dieser Fahrt gewonnen hat, zurück. Der mare Verlag hat in der wunderschönen Ausgabe auch die original Seiten des Tagebuches, sowieBriefe an Zuhause, mit veröffentlicht, incl der Zeichnungen. Lasst Euch nicht vom Thema abschrecken, eher versteht man dann mehr über Walfang, aber auch über AbenteuerlustIMG_20160715_202638

Dann zu den beiden Calpurnia Büchern. Jacqueline Kellys Jugendbücher über das fast 12 jährige Mädchen Calpurnia haben mich wirklich total begeistert. Als heranwachsendes Mädchen in den Südstaaten, mit raufenden Brüdern und einer Erziehung, die nur darauf ausgelegt ist, aus ihr eine Dame und Hausfrau und hoffentlich auch Ehefrau zu machen, hat es Calpurnia nicht leicht. Statt stricken, sticken und kochen zu lernen, badet sie lieber im Fluss, (was für eine wunderschöne Beschreibung!,) oder geht auf Entdeckungstouren statt Klavier zu üben. Sie hasst ihren Namen, kommt mit dem vorbestimmten Weg auf der Baumwoll- und Pekannussfarm ihrer Eltern nicht klar. Sie hat Fragen und eines Tages fasst sie sich ein Herz und geht auf ihren schrulligen Grossvater zu. Dieser will eigentlich eher alleine und in Ruhe seine Forschungen betreiben, aber Calpurnia, (die nun erfährt, dass sie nach der geliebten Frau von J. Cäsar benannt wurde,) ist klug und wissensdurstig und so leitet der alte Herr den Wissensdurst seiner Enkelin und dann erforschen sie gemeinsam, vor allen Dingen Pflanzen. Man kann sich heute kaum mehr vorstellen, wie unsere Urgrosseltern und Grosseltern aufgewachsen sind, der erste Roman spielt vor der Jahrtausendwende,… in das 20.Jhd.! Die Evolutionstheorie von Charles Darwin, Forschung, Fortschritt, Beginn des industriellen Zeitalters … eingewoben in den ganz normalen Alltag. Auch im zweiten Band hadert Calpurnia mit ihrem Schicksal. Wissensdurst will sie befriedigen, nicht stricken und haushalten lernen. Als eine küstennahe Naturkatastrophe den Besitz der Verwandten zerstört, muss sich Calpurnia, genannt Callie Vee, nun das Zimmer mit ihrer Cousine teilen. Ausserdem muss sich Callie um ihren tierlieben Bruder Travis kümmern. Der möchte so gern ein Haustier. Dann lässt sich auch ein Tierarzt im Ort nieder,… neue Möglichkeiten und Hindernisse für das kluge Mädchen tun sich auf. Die Geschichten um Callie sind so schön und spannend geschrieben, dass ich nicht lange gebraucht habe für jedes Buch und jetzt sehr hoffe, dass es weitere Bücher geben wird. Ein Stern am Jugendbuch Himmel, zu schade, ihn dort alleine hin zu stecken!

Dann komme ich doch um ein wenig Fantasy, (nach der ganzen Realität,) nicht herum. *Das Lied des Quarktiers* ist die Fortführung von *Die Drachentöterin*. Jennifer Strange, Waisenkind, Drachentöterin und 16 jährige Leiterin eine Zauberer Agentur, muss sich wieder mit grossen und grösseren Problemen rumschlagen. Ein Wettkampf um die Stelle des neuen Hofzauberer, zwei versteinerte Magier, ein transitorischer Elch und Intrigen noch und nöcher. Und mit Wortwitz und skurrilen Ideen fängt uns Jasper Fforde wieder ein, fängt langsam an, schleust uns durch eine Achterbahn, führt uns in die Irre und lässt am Schluss das Feuerwerk krachen. Auch ein Jugendbuch, dass bitte nicht in dieser Schublade liegen bleiben soll. Es macht unglaublich viel Spass zu lesen und heraus zu bekommen, was es mit dem Quarktier auf sich hat, ob die Zauberagentur Kazam sich gegen iMagic behaupten kann. Und was ist das für ein Elch? Ein Quarktier, (gab es schon im ersten Band,)? Ich warte auf Band 3!20160909_180034

Und dann hab ich noch den dicken Schmöker von Jim Butcher. *Windjäger* handelt von einer Welt, in der die Menschen oben, weit über einem tödlichen Nebel, in Bergfestungen leben. Jedes Fürstentum hat so bergähnliche Festungen. Das mächtige Albion wird Ziel einiger Attentate und Angriffe. Wer steckt da hinter, ein anderes Fürstentum? Schiffe sind eher wie Zeppeline und auch Waffen sind anders als sonst im Fantasy Bereich. Ein wenig Steampunk lässt grüssen. Die Hauptcharaktere sind klug zusammengewürfelt und durchdacht und man fiebert mit allen mit, vielleicht etwas zu sehr nach Klischee. Die Welt und Handlung wird langsam eingeführt, vielleicht braucht man auch mal etwas Geduld, je nach dem, was man gerne mag. Mir sind die Charaktere auch wichtig und Beschreibungen. Aber am Besten haben mir die Luftkämpfe gefallen. Ich habe gedacht, ich lese Patrick O`Brians Seefahrer Romane – die ich sehr gern gelesen habe. (Den meisten sagt der Film Master & Commander wohl eher etwas.)

Vielleicht ist ja für den einen oder anderen Leser hier etwas dabei. Der Herbst lässt die Abende ja jetzt wieder schneller dunkel werden, vielleicht wird der Sommer doch bald abgelöst. Ansonsten lest ein gutes Buch im Freibad.

Schon mal ein schönes Wochenende!

 

 

Rügen No 5

img_8564Ich mag Vögel. Hat man vielleicht schon mal hier gesehen. Und auf Rügen gibt es sehr viele verschiedene Vögel zu beobachten. Habe Euch ja schon im Artikel No 3 einiges gezeigt und erzählt. Hier muss ich noch mal ein paar Bilder zeigen. Aber keine Sorge, ich komme dann bestimmt noch zum Ende.IMG_8559

 

Das kleine Kücken war eine Goldammer und dies weiß ich, weil es noch fleißig von den Eltern gefüttert wurde. Rauchschwalben sieht man ja auch immer seltener, sie brüteten und lebten viel in Kuhställen. Die kleinen Wippsteerts (Bachstelze) wurden auch rund um das Haus gefüttert.

grubnow.wordpress.com (Wenn jemand Interesse hat, es ist der Teil mit dem roten Sonnenschirm, der gemietet werden kann)

Außerdem wollte ich noch mal kurz darauf eingehen, dass man auf Rügen überall auf steinzeitliche Überreste trifft, die man auch ohne Museum sehen kann, wie die Hügelgräber mitten im Feld. Erste Siedlungen gab es 9000 v. Chr., Germanen wurden hier um 2000 v. Chr. sesshaft. Im 7. Jahrhundert nahmen die Westslaven  (Ranen) die Insel in Besitz, die Germanen (Rugier) hatten die Insel wohl im Zuge der Völkerwanderung grösstenteils verlassen. Daher haben so viele Orte den Anhang -itz! Rügen wurde ein Fürstentum um das sich noch oft gestritten wurde…

Von den vielen geschichtlichen Hinterlassenschaften fielen so manche div. Baumaßnahmen zum Opfer, aber hier mitten in den Feldern sind sie gut erkennbar. Es gibt auch Wanderwege entlang dieser mystischen Orte, dafür einfach mal im Touristenbüro nachfragen wg. Info Material mit Übersichtskarte.

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Tja, irgendwann ist auch der schönste Urlaub leider vorbei. Wenn wir über die neue Rügenbrücke fahren, schauen wir auf Stralsund. Bis jetzt haben wir es immer noch nicht geschafft, dort mal einen Besuch zu starten.

Rügen hat so viele schöne Gesichter, wir werden wiederkommen…