et snigget

Hallo Ihr Lieben!

Hier hat es am Sonntag tatsächlich geschneit – bei Euch doch bestimmt auch. Der erste Schnee ist immer was ganz Besonderes. Und erst recht im Rheintal, wo es fast immer zu warm ist. Dabei komm ich doch ursprünglich aus einem Schneegebiet und mag zum Erstaunen so mancher hier, auch noch Schnee. Gott sei Dank waren wir heute auch noch in die Eifel eingeladen, da hat es wirklich den ganzen Tag fast ununterbrochen leichten Schneefall gegeben und er blieb auch noch liegen! Daheim erwartete uns prompt wieder graue Nässe.20171203_143713

Schnee macht die dunkle Jahreszeit gleich so viel heller, ist eine warme und schützende Decke und alles wird viel leiser (und langsamer). Wenn man aus einem Schneegebiet kommt, hat man auch auf den Strassen damit kein Problem und zum Wegschaufeln hat es wirklich noch nicht gereicht. Aber selbst das finde ich nicht so schlimm, Frühsport halt. Dann formt man die ersten Schneebälle und bekommt vielleicht auch mal ein wenig Nasskaltes in den Nacken. Ach, wäre es doch genug für einen Schneemann!

Für alle, die lieber die Wärme suchen habe ich noch ein feines Keksrezept, (ursprünglich aus der Christmas New York Reihe, haben wir es minimal abgewandelt):

Erdnusskekse mit Karamell (salty peanut butter rounds)

16 – 18 Stk.

100 g weiche Butter, 120g stückige Erdnussbutter, 100 g brauner Zucker (Rohrzucker),      1 P. Vanillezucker, 1 Ei, 220g Mehl, 2 Tl Backpulver, 100g gesalzene Erdnüsse zum Bestreuen bzw einige Sahnekaramellbonbons statt dessen

Ofen auf 180 g vorheizen, Umluft ca 160g

Butter und Erdnussbutter sowie Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann das Ei untermixen und dann das Mehl und Backpulver langsam dazu geben. Die Erdnüsse werden etwas gehackt und auf einem Teller ausgebreitet, so dass man die kleinen, geformten Teigkugeln darin wälzen kann und dann flach drückt.

Wir wollten noch ein paar mehr Kalorien und haben Butterkaramell durchgeschnitten und in die Mitte gesetzt. Ich muss gestehen, dass ich auch die gesalzenen Erdnüsse vergessen hatte. Bestimmt kann man beides sogar verwenden. Wir hatten ursprünglich sogar überlegt, noch etwas Zartbitterschokolade zu schmelzen und so in Striemen darüber zu ziehen, Peanutbuttercubs mässig. Aber da ich mit Magen und so außer Gefecht gesetzt war, hat mein Sohn das mit der Freundin zusammen gebacken. Wie man Schokolade im Wasserbad schmelzt, muss ich ihm erst noch zeigen. Außerdem sind sie auch so schon sehr lecker.

Wünsche Euch viele leckere Adventsmomente.

 

Novemberrückblicke

Hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr vorbei schaut,

bevor es jetzt mit Riesenschritten in die Adventszeit geht, ein kleiner Rückblick:

Die ersten Plätzchen sind gebacken, es wurden Stempel geschnitzt und der Brennkolben wieder aus der Schublade gekramt, der erste Weihnachtsmarkt Besuch, ein wenig Deko durfte nicht fehlen, gute Bücher,….

Nun kommt der weihnachtliche Dezember und ich hab eine lange Liste abzuarbeiten. Allerdings hoffe ich, es ist nicht nur Arbeit! Hoffentlich bleibt mir Zeit noch mal in s Kino zu gehen, *Mord im Orientexpress* würde ich mir zu gerne ansehen, auch wenn ich schon drei Kinoverfilmungen kenne und schätze. Vor allen Dingen die Verfilmung mit Albert Finney, (kaum zu erkennen unter der ganzen schwarzen Pomade,) fand ich toll. Viele bekannte und grossartige Schauspieler, die sich immer in die lange Reihe der Verdächtigen reihen. Außerdem wartet ja Mitte Dezember der nächste Star Wars!

Auf die letzen Folgen *Hooten & the Lady* freue ich mich, auch wenn diese Staffel die einzige bleibt. Ein bischen was von Indiana Jones, die unlogischen und unwahrscheinlichen, archäologischen Fälle, das Interagieren der beiden Hauptdarsteller, lustig und spannend, zu schön.

Viele Bücher stapeln sich, diverse Rezepte wollen wieder gebacken oder ausprobiert werden, die Handarbeiten/DIYs ruhen auch nicht,… ich glaube, jeder von uns könnte vor allen Dingen im Dezember viele Listen machen. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und vorher wird noch mal richtig gefeiert.

Also, macht es Euch gemütlich, schafft Euch Ruhepausen, kleine Inseln im Trubel.

 

 

Kurtzweyl

Es ist soweit, die Weihnachstmärkte haben vielerorts eröffnet und locken Besucher an.

Hier in Siegburg gibt es schon zum 26 mal den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und wieder ist er etwas Besonderes für uns.

Kramer, Zunft und Kurtzweyl richten ein besonderes Erlebnis aus. Es gibt Handwerker, Musik, Gaukler, Met, Spanferkel, Maronen, Gewürzmocca,… und meine geliebte Reisgemüsepfanne in Kohlblättern serviert. Das ist wenigstens mal was Anderes, als die üblichen Buden. Schaut selber mal her:20171125_12500620171125_13540920171125_135325

Das Holzofenbrot ist immer etwas Besonderes!

20171125_125043Ich gebe zu, diese Art von Schmuck muss man auch mögen. Während wir den Schmuck näher und sehr interessiert betrachteten, kam eine ältere Dame, die aber mit einem „Oh Gott“ Ausruf gleich das Weite suchte. Gut das Geschmäcker verschieden sind, oder?

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20171125_130713Beim Drechsler schaue ich so gern zu und bewundere die Holzschalen aus Obsthölzern. Hier können auch Kinder ihr Glück versuchen.

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Als unsere Jungs noch kleiner waren, haben die auch auf diesem speziellen Karussell gesessen und die liebe Mama hat schwitzend die Kurbel betätigt. Ja, liebe Eltern, hier wärmt man sich ordentlich auf und die Kinder freut es doppelt. Glaubt mal ja, dass die kleinen Pänz laut lachend genau wissen, dass sich die Eltern nur für sie so abrackern müssen!

Die Gaukler und Jongleure sind wie jedes Jahr zu bestaunen und nicht auf den Mund gefallen.

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Besonders gern sitzen wir nach einem Imbiss hier im Zelt und geniessen Mocca mit Kardamom gewürzt und Gewürztees. Dazu gibt es feines Gebäck und Süsses aus 1001 Nacht. 20171125_135342Beim Seifensieder

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Es gab wieder viele tolle Sachen beim Schmied zu sehen und kaufen, (habe mir endlich eine Kräuterschere geholt).

Es gibt auch noch einen Steinmetz, Seilerei, Korbflechter, Töpfer,…. viele schöne Sachen zum Ansehen und natürlich auch zum kaufen. Im Hintergrund hört man oft Trommeln und Dudelsack oder lautes Lachen, wenn der Jongleur mal wieder einen seiner dreckigen Witze gemacht hat.

 

Es war ein besonders schöner Tag mit meinen Lieben und eine tolle Einstimmung in die manchmal doch hektische Weihnachtszeit.

 

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So sehen meine Cantuccine nach dem ersten Backvorgang übrigens aus, ich habe diesmal ein wenig Pistazie untergemischt. jetzt kommen sie noch mal 20 min. in den Ofen, ach, es riecht schon so lecker!

Habt eine schöne Zeit

 

 

 

 

Engelchenbacken gegen Novembergrau

Hallo Ihr Lieben!

Kennt Ihr den Spruch auch, wenn bei Sonnenaufgang oder -untergang der Himmel glüht, dann heißt das bei uns ab Spätsommer, die Engelchen backen (für Weihnachten).

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Als ich jetzt früh morgens, ausnahmsweise mit der Kamera unterwegs, den Hundegang begann, war der Himmel wirklich wunderschön!

Eigentlich konnte die Kamera, auch weil ich kein Stativ dabei hatte, die Schönheit und vor allen Dingen die Farben, nicht richtig einfangen.

Ein paar besondere Schönheiten habe ich im Sozialkaufhaus ergattert:20171126_080023

Diese zwei Räuchermännchen wollte jemand nicht mehr haben, sie sind noch aus DDR Zeiten. Ist der Lehrer nicht wie Herr Lempel von W. Busch? Und über die Heidschnucke hab ich mich gefreut, auch wenn sie nicht original mit Knopf im Ohr ist. Als Kind habe ich mal eine solche gehabt und sie leider gegen anderes Spielzeug eingetauscht. Als meine Mutter dies bemerkte, war es leider zu spät. Die Schnucke bleib verschollen. Dabei war sie ein ganz besonderes Geschenk gewesen, aber wenn man klein ist, weiss man so etwas oft nur kurz zu schätzen. Da lockte mich irgendein bunter, schriller Platikkram, denn so etwas bekam ich in der Regel nicht. Nun habe ich wieder einen kleinen Ersatz.

Etwas fleissig war ich auch wieder. Für eine Freundin habe ich einen zweiteiligen Stempel geschnitzt, das Klötzchen zweiseitig beklebt.

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Für mich selber kam dann der *blaue* noch hinzu. Dies verlinken ich gern noch mal bei Nahtlust die Stempelvarianten bis Ende des Monats sammelt.

Auch beim Creadienstag  möchte ich dies noch mal zeigen.

Gerade ziehe ich noch Fotos rüber vom Weihnachtsmarktbesuch und in der Küche läuft die Rührmaschine für Cantuccini. Zeige Euch mehr beim nächsten Beitrag.

Habt eine schöne Zeit und Danke für s Vorbeischauen.

 

Frechdachs

Hallo Ihr Lieben

Ich möchte Euch Herr Meles meles vorstellen, auch Isegrim oder Grimbart genannt.

Schon als Kind mochte ich den Dachs unheimlich gerne. Seine Färbung ist so speziell und hübsch, mit dem Schwarzweissen Gesicht. Wer schon mal das Glück hatte, einen Dachs zu beobachten, weiss, wie spannend das ist. Der Meister Isegrim sucht fleissig und emsig nach Insekten, Engerlingen, kleine Säugetiere, Beeren, Wurzeln und was ihm sonst noch alles schmecken könnte. Er legt grössere Baue als der Fuchs an und ist im Gegensatz zu Meister Reineke viel reinlicher. Früher haben die Menschen aus Dachsfett Schuhcreme oder Rheumasalbe gemacht. Ich hab als kleines Kind noch die Schuhe meines Grossvaters damit eingewichst. Bekannt ist auch der *Dachsbart*. Dann wurden aber die Dachse von der Tollwut dahin gerafft. Dank Impfköder konnte da der Bestand wieder aufgebaut werden, dafür erwischen immer mehr Autos den marderartigen Gesellen, zumal er eher nachtaktiv ist.

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Ich weiss, man hätte den Dachs hier auch mehr schwarz und weiss schnitzen können, denn jetzt wirkt er doch eher grau, aber in der Realität ist er ja auch nicht einfach schwarz weiss, daher habe ich versucht, die Fellgebung zu schnitzen.

Heubach_badger
Walter Heubach gefunden bei Wikipedia

 

Wer weiss, vielleicht schnitze ich bald einen *naiven* Dachskopf, eine Zeichnung habe ich schon. Oder so in diese Richtung? Ich hab die wunderschönen Stempel bei kleineviecher.de gesehen, die als Vorlage Briefmarken hatten. Beim Artikel über Dachse von Wikipedia habe ich auch dies schöne Bild gefunden:

Stamps_of_Germany_(BRD)_1968,_MiNr_551
Wikipedia

Auf dem Blog   Nahtlust.de   werden gerade diesen Monat Stempel gesammelt, da möchte ich meinen Isegrim mal zeigen.

Alles Liebe