Sommer satt

Hallo Ihr Lieben.

Der Sommer hat losgelegt und zwar so richtig. Das ist sicher Thema vieler Wochenrückblicke.

Ich bin leider nicht so gemacht für Hitze. Aber die Tage mit den ganz hohen Temperaturen sind erst einmal geschafft.

Der Montag war Zeigetag für unsere Jahresprojekte:

Der Fasanenhahn achtet gut auf seine Henne. Habt Ihr sie auf dem Foto entdeckt?

Dienstag bin ich kurzfristig trotz Hitze ins Sauerland zu meiner Mutter.

Herr Gartenrotschwanz

Frau Gartenrotschwanz, beide im Garten meiner Mutter, nebeneinander auf Pfosten und Kirschbaum

Durch die Hitze seid Ihr hoffentlich alle gut gekommen. Hier ging fast nichts mehr. Der Schatz holte sich bei Schwitzen und Zugluft auch prompt eine ordentliche Erkältung.  Zwiebelsäckchen aufs Ohr helfen immer noch, aber es dauert. Gewitterwolken zogen nur an uns vorbei, aber die Abkühlung kam trotzdem. Das tat gut. An den nun folgenden Sommertagen konnte man auch wieder mit dem Rad fahren, was auch nötig war, weil das Auto untersucht werden musste. (Und unser Problem? Wir hatten zum ersten Mal die Klimaanlage stärker an, was Auswirkungen auf die Motorleistung hatte.) Und heute, am Sonntag, fällt endlich ersehnter Regen. Im Garten und natürlich überall fehlt Wasser.  Der Kakibaum trägt nur noch eine Frucht. Die Hitze geht selbst an den südländischen Bäumen wie Feige und eben Kaki nicht vorbei.

Einen neuen Linolschnitt am Samstag begonnen, aber das Linol ist viel zu weich bei der Hitze und bricht. Vielleicht morgen beenden…

Die Zitronenfalterin hat wieder zwei Sonntagsfragen für uns:

Frage 1: Was ist dein Foto des Monats Juni ?

Natürlich die See und der Strand

Frage 2: So klein, aber so schön ?

Meist hüpfen die Heupferdchen ja so schnell weg, dass man sie kaum auf ein Foto bekommt…

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Andreas Sonntagsfragen

Wir machen es uns gemütlich. Einfach erholen von den extremen Sommertagen. Es ist schade, dass man mit Sorge in den Sommer geht.

Habt noch einen schönen Sonntag. 

Bestimmt kein Fleisch, der gehört doch zu den Fischen, oder?

Hallo Ihr Lieben.

Stellt Euch vor, es ist Fastenzeit. Zu früheren Zeiten bestimmte die Kirche große Teile des Lebens, besonders in Klöstern. In der Zeit vor Ostern, in der kein Fleisch von warmen Tieren gegessen werden durfte, war dies nicht immer einfach auszuhalten. Also ließ man sich etwas einfallen, zB etwas Fleisch in Teigtaschen zu verstecken: „Herrgottbescheißerle“ oder auch Maultaschen.

Eine andere Möglichkeit war, ein Säugetiere als Fisch zu titulieren:

Kaltblütig Tiere waren nämlich erlaubt. Gerade die Klöster hatten und haben deswegen Fischteiche. Nun, dieses Tier schwimmt und taucht doch auch und dieser schuppige Schwanz! Auf dem berühmten Konzil in Konstanz wurde diese „Tatsache“ offiziell beschlossen. Nun sollte dieses große Nagetier mit dem auffälligen, fetthaltigen, Schwanz, nach einem mittelalterlichen Papstedikt als Fastenspeise durchgehen. Ab den Hinterläufen durfte das Fleisch demnach auch an Fastentagen verzehrt werden, da die Biber mit ihrem beschupptem Schwanz zur Hälfte (mindestens) Fisch waren. Also absolut ignorierend, dass es eigentlich ein Säugetiere war/ist, oder?

Nun etwas mehr Fakten zum Tier um das es diesmal geht:

Europäischer Biber, Castor fiber, Überfamilie Castoridae, nach den Capybaras, die zweitgrößten Nagetiere. Im Volksmund wird er auch „Meister Bockert“ genannt

In Kanada lebt sein Vetter, der Kanadische Biber, Castor canadensis.

Im ganzen ist der haarige, pummelige „Geselle“ mit dem platten Schwanz und den starken gelben Nagezähnen 80 bis 100/135 cm lang, seine Körpermasse von 17 bis 30 Kg (der kanadische ist größer und kann in Gefangenschaft und nur in Ausnahmefällen bis 45 Kilogramm auf die Waage bringen). Biber werden 10 – 20 Jahre alt, (Tiere in Gefangenschaft können so alt werden). Der breite, nackte Schwanz trägt übrigens den Namen „Biberkelle“. Menschen haben höchstens 600 Haare auf 1 cm², der Biber allerdings 23000 cm², ein perfekter Taucheranzug.

Er ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst: eine stromlinienförmige, wenn auch kompakte Körperform, Schwimmhäute an den Hinterfüßen, extrem dichtes und wasserabweisendes Fell, das mit einer speziellen „Putzkralle“ immer gut durchgekämmt wird. Es liegen Nase, Augen und Ohren hoch oben am Kopf, fast auf einer Linie, sodass beim Schwimmen nur wenig aus dem Wasser ragt.

Der beschuppte, abgeplattete Schwanz, der auch als Fettspeicher und zur Wärmeregulation dient, (siehe meinen Druck) natürlich wird er auch zum Steuern verwendet. Außerdem sitzt der Biber gerne sozusagen auf dem Schwanz, der dann gebogen vorne herausguckt. Bisweilen wird mal kräftig aufs Wasser geklatscht, als Warnsignal für Artgenossen, wenn ein großer Raubvogel gesichtet wird. Bei Gefahr hält er bis zu 20 Minuten unter Wasser aus.

Beim Baumfällen sitzen sie auf den Hinterbeinen und benagen Stämme etwa einen halben Meter über dem Boden, einmal quer zum Stamm. Mit den oberen Schneidezähnen haken sie in die Rinde und mit den unteren wird geraspelt. So entsteht die typische „Sanduhr-Form“.

Er lebt von Pflanzen und Rinde. Und man könnte sie durchaus als schlau titulieren. Sie gestalten ihren Lebensraum aktiv, bauen Burgen und Dämme, mit denen sie den Wasserstand regulieren, damit der Eingang zur Behausung immer unter Wasser bleibt. Für solche wasserbaulichen Ingenieursleistungen müssen sie durchaus vorausschauend planen, komplexe Zusammenhänge begreifen.

Im mittelalterlichen Europa profitierte die Deutsche Hanse von dem eifrigen Handel mit Biberpelzen aus Russland. Nicht nur Pelze wurden gern getragen. Das Haar war in Frankreich zur Herstellung von Filz bestens geeignet und genutzt, perfekt für Hüte. Später kamen die Felle aus der neuen Welt. Die Nachfrage um den eigentlichen Pelz war höher als man über die einheimischen, indigenen Jäger beschaffen konnte. In Amerika hielt die Hudson’s Bay Company im 18. und 19. Jahrhundert das Monopol auf den kanadischen Pelzhandel. Zu der Zeit hatte die Jagd in Europa den heimischen Biber arg dezimiert und sich in die Neuen Welt verlagert, es gab nun Auseinandersetzungen der Jäger/Händler mit den Indigenen. Vielen Einheimischen Völkern war der Biber auch ein heiliges Tier. Er ist Teil der Schöpfungsgeschichte. So besagt eine Erzählung, dass der Biber vom Großen Schöpfer als Antwort auf das Flehen der ersten Menschen gesendet wurde. Es gab nämlich noch keine Seen und Flüsse. Erst der Biber gestaltete mit seinem Zielstreben und Fleiß selbige. Ganz ähnlich der Tiergeist der Lakota, Ĉapa, der Bibergeist der Arbeit und Steuern. Bei den Cree erzählt eine Wolsmutter ihren Jungen, dass einriesiger Biber das Land erschuf und als er schrumpfte, hinterließ er die Wasserläufe und Seen.

…und ein neues Kartenmotiv

Aber nicht allein das Fell war sein Untergang. Ein Mythos in Europa besagt, dass der Biber in höchster Gefahr seinen Hoden abbeißt und dem Jäger lieber zurück lässt, dafür aber entkommt. Tatsächlich ging es aber um ein Drüsensekret der Tiere, das sogenannte Castoreum oder Bibergeil. Dieser Substanz wurde heilende Wirkung für vielerlei Krankheiten zugeschrieben. Heute weiß man, dass wohl die einzige medizinische Wirkung auf der in dem Sekret enthaltenen Salicylsäure beruht, welche der Biber mit der Nahrung aus der Rinde von den Weiden aufnimmt. In der Parfümerie wird besagtes Castoreum ebenfalls verwendet, heute jedoch meist in synthetisch hergestellter Form. Natürlich darf das Märchen um das heilkräftige Bibergeil, das früher auch als Potenz steigerndes Mittel genutzt wurde, nicht fehlen. Die tatsächliche Bedeutung in der Parfüm Herstellung liegt dabei weniger in der ihm nachgesagten aphrodisierenden Wirkung, sondern in der Eigenschaft, die sonst flüchtige Riechstoffe zu binden.

Dieser Pelz war und ist für den Biber ein perfekter „Taucheranzug“. Kein Wunder wurde er deswegen stark bejagd. Wie erwähnt, gab es früh immer weniger dieser interessanten Tiere. Mindestens 150 Jahre lang galt der Biber in Deutschland als ausgestorben. Es mehren sich mitlerweile immer mehr Sichtungen in Deutschland. Auch hier im Siegtal soll er gesehen worden sein. An der Sieg wird er, bzw seine unverkennbaren Fällungen von Bäumen und erste bauliche Tätigkeiten beobachtet. ( https://www.biostation-rhein-sieg.de/projekte/biber-an-der-sieg/ )

Die Indianer Nordamerikas nannten den Biber „kleinen Bruder“ – aufgrund seines Fleißes, Beharrlichkeit und seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bei der Wasserstandsregulierung. Nicht umsonst ist der Biber ist das kanadische Nationaltier.

Glooscap, ein Gott der Micmac-Indianer, soll einst den Riesenbiber versteinert und seine Nachkommen zu kleinerer Gestalt verdammt haben, so die  Legende. Es lebten tatsächlich in Nordamerika einmal solche Riesenbiber, jüngste Funde sind etwa 10.000 Jahre alt. Bis zu 2,50 Meter groß wurden sie.

Beim Thema Flurrenaturierung ist der Biber also immer schon der perfekte Bauingenieur gewesen und hat erst im Frühjahr der tschechischen  Regierung viel Geld gespart. (LINK Tagesschau) Leider baut er natürlich nicht immer dort, wo es uns Menschen passt. Gerade in den östlichen europäischen Ländern waren Wiederansiedlungen sehr erfolgreich.


Biber bemerken sofort, wenn sich der Wasserstand verändert. Sie suchen die schadhafte Stelle in ihrem Damm und dichten sie mit Schlamm und Pflanzenteilen geschickt ab. Für den Winter baut er aus Ästen und Zweigen sogar Flöße als Nahrungsspeicher, welche auch bei geschlossener Eisdecke unter Wasser vom Bau aus erreicht werden können.

Diese Biberburg ist das Zentrum auch für den Nachwuchs. Dort gebiert die Biberdame 1-4 Jungtiere, welche etwa 500 bis 700 Gramm wiegen. Die Jungen bleiben bis zu zwei Jahre im Familienverband und werden von den Eltern und älteren Geschwistern versorgt und erzogen. Der Biber lebt in einer sich sorgenden Familie. Große Raubvögel,  wie Uhu und Seeadler, aber auch große Raubfisch wie der Hecht können vor allem den jungen und unvorsichtig Tieren gefährlich werden.

Dünnes Stämmchen von zehn Zentimetern Durchmesser schafft der Biber in nur einer Nacht. Dickere bewältigt er in mehreren Nächten und wie Ihr Euch denken könnt, ist dieses große Nagetier eher nachtaktiv. Das schafft er Dank besonders guter Kiefermuskulatur und die tief im Kiefer verankerten, aber wurzellosen Schneidezähne.  Diese gelb-orangen, typischen Nagezähne wachsen  ständig nach.Die farbige Vorderseite dieser Zähne besteht aus einer dünnen, extrem harten Schmelzschicht. Dahinter liegt eine breitere und weichere Schicht. Beim Nagen nutzen sich diese Schichten unterschiedlich schnell ab. So schleifen sie sich von selbst messerscharf.

Wenn man ihn so an Land sitzen sieht, wirkt er ja eher plump, aber seine schnellen Sprints und Kletterkünste sind nicht zu unterschätzen. Auch das Erklimmen von Steilufern bereitet ihm keine Probleme. Die Augen werden beim Tauchen durch ein weiteres Augenlid geschützt. Während der Hör- und Geruchssinn sehr gut ausgebildet sind, können Biber nur sehr schwach Schattierungen im Nahbereich erkennen. Mit Hilfe von Tasthaaren an der Schnauze können sich die Tiere im trüben Wasser orientieren.

Gerade in Kinderbüchern gibt es den Biber sehr häufig. Meine Söhne und ich mochten vor allem die Bilderbücher „Kasimir und Frippe“ von Lars Klinzing.

Und die Unterscheidung vom Biber zu den anderen großen Säugetieren wie Nutria oder Bisam habe ich Euch hier mal notiert und aufgemalt:

Notizen im Urlaub…

Wieder einmal ist es ein langer Bericht geworden,  aber ich hoffe, ein interessanter. Genau wie es mir mit dem Elch erging, musste ich mich beim Schreiben irgendwann sehr zügeln.

Verlinkt bei der Zitronenfalterin,  welche unsere Projekte immer am letzten Tag des Monats sammelt.

Außerdem verlinkt beim Samstagsplausch und magic crafts

Junirückblick

Hallo Ihr Lieben.

Der Mittsommer Monat des Jahres geht zu Ende und damit können wir wieder unsere Monatsrückblicke bei Birgit zeigen:

Diesen Monat habe ich nicht viel  gebloggt. Es war gut zu tun und dann waren wir auch im Urlaub.

So habe ich Euch von einem Naturgarten eines Freundes und einem begleiteten Seniorenausflug in ein Schmetterlingshaus erzählt. Vom 12. gab es Fotos aus den Niederlanden. Heimreise und auspacken. Es war Sommersonnenwende und über Johanni habe ich dieser Tage geschrieben.

Wenn man aus dem Urlaub kommt, wartet immer viel auf einen. Ergeht Euch das auch so? Und diese Woche war besonders gut gefüllt und das ein oder andere habe ich nicht mehr geschafft oder zu Ende geführt.  Außerdem musste ich noch Geschenke drucken. Meist drucke ich kaum für mich selber. Diesmal habe ich jedoch die noch auf der Glasplatte verbliebene Linolfarbe für eigene, bereits genutzte Trockentücher gebraucht.

Das Wetter hatte jedenfalls ein paar Tage Einsehen. Es gab zwar durchaus stürmische, aber auch erlösende Gewitter und Schauer. Umzugsvorbereitungen konnten da recht gut vorgenommen werden. Am Samstag feierten dann zwei liebe Freunde ihre runden, Geburtstage. Viele Freunde und Bekannte haben wir wiedergetroffen, die wir schon länger nicht gesehen haben. Natürlich ist die Zeit immer zu kurz auf größeren Veranstaltungen. Der Blumenschmuck wurde hinterher verteilt und so seht Ihr nun drei hübsche Sträuße. Ich hoffe, sie halten die Hitze noch etwas aus. Die zeige ich gern noch bei Astrid.

Himmelsblick nach Gewitternacht

Bei der Hitze wird alles früh morgens verrammelt und wir reduzieren Tätigkeiten auf das Nötigste. Stachelbeermarmelade wurde aber endlich gekocht, da ich die Beeren jetzt erst versäubert habe.  Hmmm, lecker. Stachelbeermarmelade ist hier immer schnell weg.

Ansonsten ist Lesezeit und ich übertrage mein nächstes Motiv auf den Linolblock. Außerdem braucht der Projektbeitrag noch einen Feinschliff für morgen, spätestens übermorgen.

Ja, sehr bunte Mischung! 😅

Nun zeige ich gern den Himmel und mehr bei der Galerie Himmelsblick,  beim Flowerfriday, dem Monatsrückblick, magic crafts und dem Wochenrückblick des Samstagsplausch.

PS, ich weiß, so manchen Blogbesuch muss ich noch nachholen…

Johanni

Hallo Ihr Lieben.

Heute ist Johanni, Johannistag auch Johannisfest oder noch früher auch Sommerweihnacht (der Zeitraum um die Sommersonnenwende kommt nicht von ungefähr) oder es wird die Johannesnacht gefeiert, gerade im Süddeutschen mit einem Feuer.

Verknüpft ist der Zeitraum auch mit der Ernte vieler Kräuter. Der Name bei manchem Kraut (bei regionalen Volksnamen) ist da vielleicht nicht zufällig (zB das Johanneskraut)?

bei minimale Sonneneinstrahlung, damit möglichst viele ätherische Öle in der Minze bleiben, duften die Sträußchen im Wohnzimmer.

Ohne kühle Getränke, gern mit Pfefferminze und Limette, geht bei den warmen Sommertagen gar nichts. Vielleicht mag noch jemand etwas Sirup dazu?

Am Johannistag feiern (ursprünglich) die Christen die Geburt des Heiligen „Johannes der Täufer“. Der 24. Juni ist auch im Garten ein wichtiges Datum.  Er ist verbunden mit Rückschnitt und Ernteende mancher Pflanzen, wie Rhabarber und Spargel. Jetzt beginnt die Ernte der „Johannisbeeren“.  Na, wo die wohl ihren Namen her haben?

Wenn der Zeitpunkt nicht zu warm/sonnig ist, kann man auch traditionell den Zierschnitt an Hecken ansetzen oder erste verblühte Blumen zurück schneiden,  damit sie noch einmal blühen. Manche Obstgehölze, wie die Apfelbäume, werden bald mäßig per Sommerschnitt in Form gebracht. Die einjährigen,  steilen Triebe werden herausgerissen. Wenn ich meine Johannisbeeren ernte, schneide ich gleich alte Äste mit ab um die Verjüngung zu fördern.

Der Sohn hat diesmal die roten Johannisbeeren gepflückt, während wir im Urlaub waren. In der Tiefkühle warten ein paar Beutel auf weitere Verarbeitung.  Ach, ich liebe die sauren Beeren, vor allem die schwarzen, so manche landet gar nicht erst in der Schüssel, sondern gleich im Mund!

Die Stachelbeeren, die mehr Sonne abbekommen (haben) sind teils so reif, dass sie fallen. Also habe ich eine alte Tischdecke auf dem Boden ausgebreitet und fange an zu ernten. Dieses Jahr sind diese Früchte kleiner, aber nicht weniger stachelig. Im Hintergrund strahlt die Sterndolde.

Überall fahren hier schon Mähdrescher und auf den frischen Stoppelfeldern hüpfen Tauben, Krähenvögel und auch so mancher Raubvogel späht im Tiefflug nach Beute. 

Die Farben ändern sich schon wieder. War das Feld nicht eben noch grün gewesen? War es nicht eben noch Frühling? Ach, jetzt werden die Tage schon wieder kürzer. Aber keine Sorge, der Hochsommer liegt ja (eigentlich) noch vor uns. Der Sommer hat geradeerst begonnen!

Phlox ist für mich eine der Sommerblumen und ich liebe diese Farbe!

Lasst es Euch mit einem kühlen Getränk gut gehen.

Verlinkt bei Niwibos Monatsthema „wenn alles blüht“

12 von 12, (auch) Zeit für Meer

Hallo Ihr Lieben, ich melde mich kurz aus dem Urlaub für die Mitmachaktion 12 Fotos am 12. des Monats. Diese sammelt netterweise wieder Caro, die Dame mit dem Kännchen.

Wir machen gerade zu zweit, mit altem Hund, in Zeeland etwas Urlaub.  Heute soll es sehr warm werden, der Ostwind ist aber noch recht kühl beim Hundegang. Der alte Herr mag trotzdem nicht…

Keine Werbung, nur ausnutzen, dass es hier Lieblingslimonade in groß gibt (auch wenn wir feststellen, dass sie nun etwas anders schmeckt, ah… Stevia) Und der beste Kaffee ist der Morgenkaffee

„Ich bin müde und ein wenig hungrig, ach, Essen wie die Römer“

Ein wenig Bewegung vor der Hitze per geliehenen e-bike. Leider habe ich nicht gemerkt, dass die Windmühle hinter den fotografierten Schafen durch den Ast abgedeckt wird.

Der Schatz bleibt in der Zeit beim Hund. Wegen der angekündigten Hitze haben wir nämlich beschlossen, erst später zum Strand zu fahren. Ihr müsst also noch auf die angekündigten Seefotos warten 😉

Einmal im Sozialkaufhaus vorbei schauen. Nein, wir brauchen kein Sofa, aber es stehen ein paar gute Möbel hier. Und so viel Kram. Für den Strand finde ich aber eine prima Obst Box.

„Ich wollte aber das andere Grün“

Derweil hat der Schatz angefangen zu schnippeln und zu kochen.

Es wird wärmer und wärmer und wir suchen kühle Plätzchen im Feriendomizil und nicken auch mal weg. Bei der Sonne bekommen wir doch einen Sonnenstich draußen. Erst gegen 16.00 wollen wir zum Strand fahren.

Hier ist der nächste Strand und eben auch ausgewiesener Hundestrand. Der Ostwind hat alle Muscheln freigelegt und wir gehen sehr vorsichtig, der Hund will zwischendrin gar nicht mehr.  Aber etwas kühles Nass lockt…

Breitester Strand Zeelands, heute uns zu breit 😅

Alles fallen lassen…. Tuch ausbreiten.

„Mir alles egal „

Abkühlen! Schwimmen ist hier eher nicht drin, da zu flach, obwohl das Wasser sich erst eben wieder zurück zieht.

Heimwärts, Hund duschen, selber das Salz abduschen und nach einem kleinen Einkauf nichts mehr machen. Übrigens zeigte das Thermometer um 19.00 noch 30°C an, was nahe der Nordsee doch wirklich besonders ist. Wir haben da noch Glück hier, oh will gar nicht wissen, wie es teils bei Euch ist! Ich wünsche Euch allen ein kühles Plätzchen und möge die Nacht Abkühlung bringen!! Ich hoffe, die Verlinkung klappt. Ich kann nicht versprechen,  bei Euch zeitnah vorbei zu schauen, eher erst später.

Hier versammeln sich dann viele Alltagsblogger*innen zur Linkparty