Handwerkermarkt in Gingst

Hallo

Wie versprochen bringe ich noch mal eine paar Eindrücke von Rügen.

Wir hatten Glück, gleich zu Beginn des Urlaubes war in Gingst der grosse Handwerkermarkt, nicht nur im Museumsteil, sondern auch im Ortskern.

Keramik, Töpferwaren, Eis zum selber zusammenstellen, Blaudruck, Bogenbau, Weberei und Buchbinderei, Schnitzerei, Filz,…

Im Museumsteil konnte man sich wieder mit feinen Kuchen und deftigen Malzeiten, sowie Bioeinkäufen eindecken:

Ach, so eine getöpferte Tasse habe ich mir als Erinnerung mitgebracht, aber der Kaffee schmeckte vor Ort einfach viel besser. Das Museumskaffee in Gingst ist nun mal etwas Besonders und mit besonders netten Leuten!

Habt eine schöne Zeit, erinnert Euch an besondere Tage, wenn Ihr mal nicht so gut drauf seid und nehmt Euch ein Erinnerungsteil im Kopf oder ein Souvenir, dann geht es gleich etwas besser!

Nur ein Moment

Ein blaues Aufblitzen des wilden Rittersporn auf der Wiese, ein Sonnenstrahl am Strand,

der den Bernstein im Sand wie flüssiges Gold Blitzen lässt.

Sonne und Wind, welche Farben im Kieferwäldchen

aufblitzen lassen und imposante Wolken Bilder malen!

Momente die man versucht einzufangen. Bilder, die man für die Zeit nach dem Urlaub konservieren möchte. Die besten davon halte ich, mitsamt Geräusch und Geruch, im Kopfe fest.

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Norden

Hallo zusammen!

Ein kurzes Lebenszeichen aus dem Urlaub von Deutschlands größter Insel.

Ausführliche Beiträge folgen, heute nur ein kleines einfaches Rezept, weil ich dieses Kochbuch hier im Regal der Wohnung wiedergefunden habe.

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Ich werde sicher noch mal was daraus ausprobieren und posten. Heute die Frikadellen mit Kapern und sauren Gurken.

Genau das Richtige für die Urlaubsküche!

250 g Mett und 250 g Rinderhackfleisch, 1 Ei. Ein trockenes Brötchen, ca 2 gehäufter EL Kapern, 2 größere eingelegte Gurken, (also keine Minigürkchen z.B.),  eine Zwiebel, (habe eine große Charlotte genommen), Pfeffer, Salz und Muskat, etwas Senf und für die Pfanne Butterschmalz. Ich habe zum Braten aber Rapsöl genommen und den Senf dazu gestellt zum selber würzen.

Das Brötchen wird mit lauwarmen Wasser eingeweicht. Dann mischt ihr schon mal das Fleisch mit Gewürzen und schneidet Zwiebel, Kapern und Gurken klein. Das Brötchen wird nun ausgedrückt und unter das Fleisch gemischt, genau wie das Ei. Das Brötchen muss sich gut verteilen. Dann kommen die fein gehackten Sachen dazu und müssen auch gut im Fleisch verteilt werden. Mit den Händen formt man nun einige Fleischklösse, Bulletten, Bremsklötze und wie sie noch alles genannt werden. Ab in die Pfanne, leicht abdrücken und gut Anbraten.

Dazu gibt es einfach Salzkartoffeln. Gekauft haben wir Rügener Frischkäse mit frischem Dill, geriebenen Rote Beete-Meerrettich Aufstrich, Salatgurke und Tomaten.

Ein einfaches Rezept, aber lecker und die Variante mit den Gürkchen kannte ich nicht so.

Selbst Kapen kannte ich nur in Königsberg Klopse.

Ich finde, passt schon zum Wetter… habt eine schöne Zeit.

Rügen No 5

img_8564Ich mag Vögel. Hat man vielleicht schon mal hier gesehen. Und auf Rügen gibt es sehr viele verschiedene Vögel zu beobachten. Habe Euch ja schon im Artikel No 3 einiges gezeigt und erzählt. Hier muss ich noch mal ein paar Bilder zeigen. Aber keine Sorge, ich komme dann bestimmt noch zum Ende.IMG_8559

 

Das kleine Kücken war eine Goldammer und dies weiß ich, weil es noch fleißig von den Eltern gefüttert wurde. Rauchschwalben sieht man ja auch immer seltener, sie brüteten und lebten viel in Kuhställen. Die kleinen Wippsteerts (Bachstelze) wurden auch rund um das Haus gefüttert.

grubnow.wordpress.com (Wenn jemand Interesse hat, es ist der Teil mit dem roten Sonnenschirm, der gemietet werden kann)

Außerdem wollte ich noch mal kurz darauf eingehen, dass man auf Rügen überall auf steinzeitliche Überreste trifft, die man auch ohne Museum sehen kann, wie die Hügelgräber mitten im Feld. Erste Siedlungen gab es 9000 v. Chr., Germanen wurden hier um 2000 v. Chr. sesshaft. Im 7. Jahrhundert nahmen die Westslaven  (Ranen) die Insel in Besitz, die Germanen (Rugier) hatten die Insel wohl im Zuge der Völkerwanderung grösstenteils verlassen. Daher haben so viele Orte den Anhang -itz! Rügen wurde ein Fürstentum um das sich noch oft gestritten wurde…

Von den vielen geschichtlichen Hinterlassenschaften fielen so manche div. Baumaßnahmen zum Opfer, aber hier mitten in den Feldern sind sie gut erkennbar. Es gibt auch Wanderwege entlang dieser mystischen Orte, dafür einfach mal im Touristenbüro nachfragen wg. Info Material mit Übersichtskarte.

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Tja, irgendwann ist auch der schönste Urlaub leider vorbei. Wenn wir über die neue Rügenbrücke fahren, schauen wir auf Stralsund. Bis jetzt haben wir es immer noch nicht geschafft, dort mal einen Besuch zu starten.

Rügen hat so viele schöne Gesichter, wir werden wiederkommen…

 

Rügen No 4

Hallo Ihr Lieben!

Hier nun Fotos und ein wenig Text zu unserem Ausflug in den National Park, in die Kathedrale der Natur, an die beeindruckendsten weißen Wände, zu Gegensätzen und Gleich und Gleich.

 

Rügen hat einen der grössten Bestände alter Buchen und dieser Teil auf der Inselzunge Jasmund ist ein UNESCO Weltkultur Erbe seid 2011. Es gibt verschiedene Startmöglichkeiten diesen naturbelassenen Wald zu erkunden. Wir sind auch schon mehrfach dort gewesen, diesmal wollten wir von Sassnitz aus zu den Wittower Klinken laufen. Man kann bei Sassnitz auf einen Parkplatz nahe dem Tierpark das Auto parken und verschiedene markierte Wegrouten nehmen. Diesmal fuhren wir nicht bis zum Königsstuhl, da wir dort schon gewesen sind und uns dieser Ausblick viel mehr gefällt:IMG_8685DerIMG_8651 Blick, der immer wieder vom Grün in das Blau des Meeres schweift, immer wieder verschiedene Klippenformationen, eine alt Wallanlage, Wurzelwerk von Bäumen am Abgrund, immer wieder neue Blickwinkel.

Ein wenig schwindelfreier und mutiger muss man manchmal schon sein, es geht tief hinab und unten die Menschen wirken wie kleine, sich bewegende Püppchen. Licht und Schatten, Farbkontrast, Stille und Menschengeplapper, Wasser und Land, Gegensätze.

Man glaubt es kaum, aber hier haben schon sehr früh Menschen gesiedelt. Mittlerweile ist natürlich ein Teil der Klippen abgebrochen, die Wallanlage nur zu erahnen. In solchen und ähnlichen Urwäldern haben also unsere Vorfahren gelebt. Es gibt noch alte Steingräber Überreste, die Natur hat sie nur schon für unser ungeschultes Auge fast unsichtbar gemacht, zufällige grosse Steinbrocken, die in einem Bachbett liegen.

Für interessierte Wanderer oder auch nicht so fußsichere Ausflügler, gibt es auch andere Ziele/Wege, den Herthasee oder das Pfenniggrab und natürlich das Museum mit der Aussichtsplattform am Königsstuhl und dem Spielplatz. Es fahren auch Pendelbusse vom grossen Parkplatz aus, gerade für Familien mit kleinen Kindern ist dies sicher interessanter, als eine kilometerlange Wanderung. Allerdings wird dann der Ausflug nicht ganz preiswert und am Königsstuhl ist es recht voll. Geführte Wanderungen kann man natürlich auch machen. Hier ein altes Bild vom Königsstuhl aus und eine Anekdote vom Museum:

Ach und wir kehren immer für ein selbstgebackenes Kuchenstück in Hagen an der Stubbekammerstr.ein: IMG_8704Auf dem Rückweg geht es durch grosse Felder und schöne, kleine Orte, an einem Künstleranwesen vorbei, Hügelgräber, Ausblicke…

IMG_8725Habt eine schöne Woche!IMG_8695