Hallo Ihr Lieben.
Wie ich schon erwähnte, habe ich in den Niederlanden (fast) zwei Bücher gelesen.


Ich mag ja durchaus, wie schön viele Bücher mittlerweile aufgemacht werden. Und nein, diese Titel haben keinen Booktoc Aufkleber. Und außerdem sind sie eine Empfehlungen und Geschenk von einer lieben Freundin, deren Geschmack ich bei SF und Fantasy (und sonst auch) ziemlich vertraue.
Heavenbreaker spielt auf einer Raumstation und die junge Heldin ist eine sture und eigensinnige, auf Rache sinnende Außenseiter: Synali ist die uneheliche Tochter von Baron Hauteclare, einem der mächtigsten Fürsten ihrer Raumstation. Dumm nur, dass sie unehelich geboren wurde. Um seinen Fehltritt zu vertuschen, lässt der Adlige durch Mord die Geliebte verschwinden, die Tochter kann aber entkommen. Sie schlägt sich durch in der unteren Schicht der zwei Klassen Gesellschaft und schafft es, den ersten Teil ihres aberwitzigen Plans durchzuziehen. Sie tötet ihren Vater und verschafft sich Zugang zu einem der „Schlachtrösser“. Dies ist eine mechanische Kampfmaschine welche von einem „Reiter“ gesteuert wird und dies bei harten Kämpfen in speziellen Arenen. Eine brutale Unterhaltung in einer Welt, in der wWenige alles haben und viele fast nichts. Nach einer zerstörten Erde und Kämpfen gegen „den Feind“, eine unbekannte Macht, musste sich die Menschheit auf Raumstationen zurück ziehen, wo Platz, Ressourcen, sogar Sauerstoff ein Luxus sind. Nur wenige konnten sich von vornherein alles leisten. Besagter Adel lebt in Luxus und Dekadenz und ergötzen sich an den Spielen, ganz wie im Mittelalter. Die Parallelen sind sicher extra gewählt. Und so ist unsere Hauptfigur auch keine Heldin, Retterin oder Erwählte. Und ja, da gibt es wen, der durchaus interessant sein könnte, eher eine Nebensache, denn großer Liebe. Was Synali antreibt, ist ihre Wut und Sturheit, ihre Intelligenz und Widerstandskraft. Und dass in einer Zweiklassengesellschaft, die von der Autorin als Spiegelbild, als Gesellschaftskritik mit klarer Sprache, Spannung und Wucht und einer taffen Heldin geschrieben wurde.
Silvercloak handelt ebenfalls von einer jungen Frau, hier aber in einer Fantasy Welt. Zwölf Jahre Lernen auf der Magierschule und fünf Jahre Straßenpatrouille. Endlich steht Saffrons Abschluss an der Silvercloak-Akademie bevor. Wer sie mit Erfolg nach einer Prüfung und mit besten Leistungen besteht, bekommt einen Silberumhang und darf gegen verbrecherischen Bloodmoons kämpfen. Nur dass sich Saffron genau der gleichen Mittel bedient, wie die Bloodmoons. Als Kind wurden ihre Eltern von diesen ermordet und sie wird (ebenfalls) von Rache getrieben. Sie könnte die perfekte verdeckte Ermittlerin werden. Auf „der anderen Seite“ tritt Levan, der Sohn des Anführer der Bloodmoons, unerbittlich und hart für die Sache seiner Gruppierung ein. Also eine Truppe magischer Polizisten mit verschiedenen Fähigkeiten gegen eine Gang mit verschiedenen Magie Fähigkeiten. Ein wenig Polizei Thriller mit Fantasy verknüpft. Denn natürlich muss sich die Undercover Magierin nun Prüfungen und Herausforderungen in der Gang stellen, die Menschen bedrohen, die ihr wichtig sind. Und natürlich sind die „Bösen“ nicht einfach nur böse. An ein paar Stellen war mir die Geschichte fast zu heftig, da hilft es immer, dass es Fantasy ist und ich keinen realen Bezug ziehen muss. Insgesamt aber spannende Unterhaltung.
Ja, dieses Mal ging es nur in fantastische und Sci-Fy Welten. Wer so was gerne liest, sollte mal einen Blick wagen, mal reinlesen.
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