Hallo Ihr Lieben.
Am 2.2. war Maria Lichtmess. Und tatsächlich ist mein früher Hundegang nun schon viel heller, wenn auch noch in diesem diffusen, besonderen Licht.

Komische Sachen finde ich manchmal unterwegs:




Mein (unser) Highlight war definitiv der Besuch von lieben Freunden!


Februar
Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.
In Brokat und seidnen Resten,
eine Maske vorm Gesicht,
kommt sie dann zu unsren Festen.
Wir erkennen sie nur nicht.
Bei Trompeten und Gitarren
drehn wir uns im Labyrinth
und sind aufgeputzte Narren
um zu scheinen, was wir sind.
Unsre Orden sind Attrappe.
Bunter Schnee ist aus Papier.
Unsre Nasen sind aus Pappe.
Und aus welchem Stoff sind wir?
Bleich, als sähe er Gespenster,
mustert uns Prinz Karneval.
Aschermittwoch starrt durchs Fenster.
Und die Zeit verläßt den Saal.
Pünktlich legt sie in die Truhe
das Vorüber und Vorbei.
Pünktlich holt sie aus der Truhe
Sorgenkleid und Einerlei.
Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht,
bleibt uns doch nur eins: die Zeit
Erich Kästner (Quelle meine Gesamtausgabe)
Karneval, Zeit und Reflektionen, Winter
Ich finde, dieses Gedicht von Erich Kästner spiegelt gerade diesen Februar so gut wieder.
Ansonsten habe ich meinen Kreativbeitrag vom Geburtstagsbloghopp von Bianca „selbst ist die frau“ hier gezeigt, eine Sammelmappe.
Verlink beim Samstagsplausch, Galerie Himmelsblick und Glücksmomenten


Was du so alles entdeckst, liebe Nina. Das arme Monster hat es ja schwer erwischt.
Man merkt richtig, wie die Tage länger werden – morgens wird’s nicht mehr ganz so finster beim Aufstehen. Der Frühling ist nicht mehr weit.
So schön die Kraniche und dein Himmelsblick.
Liebe Grüße, Claudia
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Ja, die Frühlingsboten sind nicht zu übersehen und hören.
Das Monsterchen ist wohl mittlerweile weitergewandert, trotz Versehrtheit
Dankeschön, sende liebe Grüße zurück zu Dir
Nina
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Liebe Nina,
das Gedicht beschreibt den Februar sehr gut. Ich kannte es noch nicht. Die Zeit schwindet so dahin…… Aber es ist abends schon wirklich länger hell, dass macht auch glücklich. Und du hast schon Kraniche gesehen……..dann wird der Frühling auch bald kommen – wir brauchen nur noch etwas Geduld.
LG Agnes
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Ja, beide Wochenenden zogen Kraniche, wunderbar!
Der Februar ist immer besonders hart. So eine Sehnsucht…
Dankeschön, gute Restwoche und liebe Grüße
Nina
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Liebe Nina,
ich hab diese Woche Erich Kästner in meiner 6. Klasse zitiert und war völlig geschockt, weil kein einziges Kind ihn kannte – und auf Nachfrage auch keines seiner Bücher! Dabei ist er doch für Kinder und Erwachsene so auf den Punkt – auch in diesem Gedicht wieder!
Bei deinem ersten Bild vom Gebirge hab ich ganz schön gerätselt, wie die Perspektive gehört – aber das zweite erklärt es ja – was bei euch alles rumliegt! Und du hast den Blick dafür!
Mehr Licht am Morgen und Abend hebt bei mir die Stimmung gewaltig!
Liebe Grüße und dir eine gute Woche,
Nanni
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Echt, nicht mal das fliegende Klassenzimmer, was ja noch etwas neuer verfilmt….aber dann kennt man noch lange nicht den Autor. So schade! Ich habe Emil gleich mehrfach gelesen als Kind!
Ohne die Auflösungen bei den Fotos rätselt man noch mehr, als ich, als ich die „Bilder“ entdeckt habe.
Dankeschön, sende liebe Grüße und gute Woche zu Dir
Nina
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Was für ein schönes Gedicht von Erich Kästner liebe Nina, das kannte ich noch gar nicht. Deine Fundstücke sind ja witzig…! Ja, die Kraniche und Störche konnte ich hier auch am Himmel entdecken, da geht es Richtung Frühling und das stimmt mich glücklich.
Liebe Grüße
Kerstin und Helga
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Die Monatsgedichte von Kästner sind oft so treffend. Auch bei Euch Störche. Die sieht man hier leider sehr selten, Kraniche aber gestern wieder
Danke Euch. Schönen Abend noch und liebe Grüße zurück
Nina
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Wirklich sonderbare Fundstücke sind dir da begegnet, liebe Nina. Aber, Zeit mit Freunden zu verbringen, ist einfach wunderbar. Wenn man dazu noch so tolle Himmelsblicke für seine Freunde hat, ist alles perfekt.
Liebe Grüße
Ingrid
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Lustig, was du so alles sichtest auf deiner Hundetour, liebe Nina;0) Das Gedicht finde ich auch schön, kannte ich gar nicht. Wieder was gelernt. Herzlichst Kirsten💜
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Die Funde waren schon irgendwie merkwürdig. Und lustig. 😄
Die Monatsgedichte von Erich Kästner sind immer treffend und wunderbar.
Danke Dir. Sende liebe Sonntagsgrüsse zu Dir
Nina
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Liebe Nina,
das orange Teil ist wirklich merkwürdig und ich kann mir auch bei mehrfachem Hingucken keinen Reim darauf machen. Irgendwie erinnert es ja auch an einen Pilz, aber vielleicht hast du mit dem Monsterspielzeug eher recht.
Das Gedicht von Kästner gefällt mir sehr. Es ist so zutreffend. Ich kannte es noch nicht.
Herzliche Grüße – Elke
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Dem Monster fehlt ein Gummi Arm, dafür hat es drei Augen. Ekelig, was es als Spielzeug gibt.
Kästners Monatsgedichte mag ich sehr.
Dankeschön, sende liebe Grüße und guten Wochenstart zu Dir
Nina
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Ich mag Kästners Monatsgedichte auch sehr gern. Sie geben einem immer wieder was zum Nachdenken mit. Genießer des Lichtes ist bei uns eher mein Mann, der mit Hund 1 ins Dunkel geht und dann mit Licht nun wieder heimkehrt.
Liebe Grüße
Andrea
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Ich mag Kästners melancholisch Art und manchmal mit etwas Humor.
Nun morgens wieder etwas Licht und ersten Morgengesang tut gut.
Dankeschön, sende liebe Sonntagsgrüsse zurück
Nina
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Da hast du ja echt ein paar besondere Fundstücke gefunden. Lustig. Bei mir ist das morgens immer sehr spannend beim Auto fahren. Duster, Duster, Duster und das letzte Stückchen fahre ich dann Richtung Osten und dann plötzlich „huch*. Schön. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und habe mir mal notiert nochmal „Dinge nachzulesen“. Heute bin ich aber einfach unglaubliche müde 😂
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Müde, dass kann ich auch nur zu gut verstehen.
Selten guckt die Sonne gerade durch, gestern aber war es richtig schön.
Schön, dass Du wenigstens auf der Fahrt dann oft Sonne siehst.
Erhole Dich gut und schönen Sonntag, und sorry, wenn ich Dich aufgeschreckt habe.
Dankeschön, liebe Grüße
Nina
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Sonne ist da morgens übertrieben. Es ist eine Art hell am Himmel das da um die Uhrzeit plötzlich wieder da ist. Aber ja. Gestern schien auch mal die Sonne 😁
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Da hast du ja eine gute Lyrikauswahl getroffen. Passt! Aus welchem Stoff wir sind, frage ich mich derzeit öfter…
Kraniche habe ich noch keine mitbekommen. Das wäre ja wirklich ein Zeichen… In diesem Jahr habe ich so absolut keine Lust den falschen Kram herauszuholen, warum auch immer.
Sonntagsgrüße!
Astrid
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Kästner hat gerade bei diesen Monatsgedichten eine gute Beobachtungsgabe gehabt.
Gestern sind auch sehr viele Kraniche wieder gezogen, als ich im Garten geschafft habe.
An der Sieg haben sie sich wieder orientiert.
Danke Dir, sende liebe Sonntagsgrüsse zurück
Nina
(PS, meine Kommentarfunktion spinnt gerade etwas)
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