Merry British days

Hallo Ihr Lieben.

Ich hab da vielleicht noch einen Lesetipp… und eine selbstgemachte Spezialität.

Der Antiquitätenhändler Kuldesh Shamar wurde getötet. Waren es wirklich Drogengeschäft, die ihm zum Verhängnis wurden?

Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim hatten erst im letzten Fall mit Kuldesh zu tun und außerdem ist er mit Stephen, Elisabeth Ehemann befreundet gewesen. Also können unsere Hobbydetektive doch gar nicht anders, als ermitteln.

Aber natürlich ist nicht nur dies Thema dieses dicken Krimis. Ein weiterer Handlungsstrang ist ein „Liebsschwindel“. Unsere Freunde versuchen dem unbelehrbaren und einsam-verliebten Mitbewohner des Seniorenheims Mervin zu helfen. Nicht nur hier werden „Alltagsfragen/Altersfragen“ aufgenommen. Stephen, Elizabeths Ehemann, wird durch Alzheimer immer pflegebedürftiger. Insgesamt sind die Themen des Alters präsent, aber der Humor und die leichte Erzählweise von Richard Osman machen auch diesen „Umstand“ lesenswert. (Und dabei muss ich gestehen, dass ich nur den ersten Band bis jetzt kannte.) Und so geht der eigentliche Wunsch der Freunde, mal ein Jahr ohne Mord zu bekommen, gleich zum neuen Jahr NICHT in Erfüllung. Statt dessen gibt es Fälschungen und Drogen und ihre Hintermänner. Für uns Krimileser ein Pluspunkt. Das einzige, was ich als Manko sehe, ist der etwas konstruiert, unwahrscheinliche Fall. Aber hey, wir sind hier l in einer fiktiven Geschichte. Und manchmal glaubt man gar nicht, was für abgedrehte Dinge passieren. Da sterben eben Teufel immer zuletzt.

Rechtzeitig zum Advent und Weihnachtsfest erschien der vierte Band des Donnerstagsmordclub vom britischen Autor, Fernsehmoderator , Komiker und Produzenten Richard Osman.
Die Handlung, beginnend zu den Weihnachtsfeiertagen, passt also genau in unsere Weihnachtszeit.

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Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt

Der vierte Fall für den Donnerstagsmordclub. Kriminalroman

Richard Osman, übersetzt von Sabine Roth

ISBN-13:
9783471360514
Erscheinungsdatum:
30.11.2023 im Ullstein Verlag
Preis:
17,99 EUR

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, was meine Meinung aber nicht beeinflusst hat, daher ist die Rezension als Werbung zu kennzeichnen

Passend dazu:

Kennt Ihr diese typische englische Köstlichkeit im Glas? Wenn Ihr die Zutaten lest, könnt Ihr Euch bestimmt nicht vorstellen, das dieser Aufstrich richtig lecker ist! Eine Spezialität aus GB.

Und das tolle, Ihr könnt ihn auch in der Weihnachtsbäckerei nutzen. Engelsaugen/Husarenkrapfen statt mit Himbeer- oder Johannesbeergele… oder Spitzbuben… oder was sonst so in der Keksbäckerei Gelee oder Marmelade braucht. Benötigt wird:

80ml Zitronensaft, 80 g heller Rohrzucker und eine Prise Salz, 1 Ei und 2 Eigelb, ganz frisch, Klasse M

80 g Butter (Zimmertemperatur), Steriles Schraubglas oder Bügelglas,

Rühren, rühren!

Bitte die Reihenfolge beachten! Zitronensaft und Zucker im Topf aufkochen, immer umrühren. Ei und Eigelbe in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen kurz aufschlagen. Nun langsam das Zitronenzuckergemisch in die Eier geben und dabei kräftig schlagen. Die Masse nun zurück in den Topf auf dem Herd stellen und etwa 5min leicht köcheln lassen. Dabei immer weiter rühren. Die Masse wird dabei langsam immer cremiger, diese dann vom Herd stellen und die Butter in Würfel schneiden und nach und nach unterrühren. Es wird eine hellgelbe, glänzende und zähe Masse. Lemon Curd ist mit Frischei und sollte daher auch „relativ zügig“ nach Öffnen gegessen werden und immer im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ich habe es übrigens mit Limette getestet, superlecker. Und das selbstgemachte Lemoncurd ist nicht so süß wie das gekaufte. Lange steht Ihr dafür auch nicht in der Küche.

Im Glas ist das auch eine tolle Geschenk Idee!

Edit: von Iris würde ich darauf hingewiesen, dass nicht die Eier (die gekocht und daher steril sind) die Haltbarkeit bestimmen, sonder (natürlich) die Butter. Danke Dir!

Verlinkt bei Creativsalat

Eine kleine  Geschichtche beginnt …und einen Krimi gelesen

Hallo Ihr Lieben.

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, ich hatte im Oktober einen Dachs und einen Fuchs als Stempel geschnitzt und gezeigt. „Wo Fuchs und Dachs sich gute Nacht sagen“. Ich hatte mal so ganz locker überlegt, tatsächlich eine Geschichte zu schreiben. Damit habe ich tatsächlich angefangen. Als die Kinder noch sehr viel kleiner waren, musste man schon mal improvisieren und Geschichten erzählen. Vor allem bei Autofahrten war so etwas durchaus nötig. Da wurde aus einem großen Kunst Objekt vor unserem Kreishaus ein gigantischer Drachenzahn. (Mehr weiß ich nur dummerweise nicht mehr)

Nun habe ich erste Sätze nieder geschrieben. Um sie auch per Stempel zu illustrieren, braucht es natürlich auch einiges an Zeit.

Wie lange es dauert… ? Ich lasse mich auch überraschen, ich habe ja keine Deadline beim Verlag. Aber bei der Geschichte wird mir „warm ums Herz“ (Bingofeld)

Letztens bekam ich vom List Verlag ein Rezensionsexemplar (Werbung) und möchte es hier vorstellen. Meine Meinung zum Titel bleibt unabhängig

Die ersten Zeilen ließen mich sehr neugierig werden. Ein so ganz anderer Beginn für einen Kriminalroman. Sehr frech und ironisch:

Benjamin Stevenson
Die mörderischen Cunninghams – Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Die mörderischen Cunninghams 1)

Ein australischer Stand Up Komiker schreibt Krimis:

Ernest, genannt Erni, gehört zur „speziellen“ Familie Cunningham. Und die ist zu einer Familienzusammenkunft geladen, eine Einladung von Tante Katherine. Die kann, …darf niemand ablehnen. Auch nicht Erni, der gar nicht gern gesehen wird. Er hat sich einmal gegen seine Familie entschieden, nach einer furchtbaren Nacht …aber da will ich nicht spoilern.

Nun treffen sich die Familienmitglieder in einem Ski Resort und Erni wird vor allem mit Schweigen oder/und Missachtung gestraft. Doch bald gibt es vor Ort nicht nur familiäre Verwicklungen, sondern auch eine Leiche auf der Piste und einen unerwarteten Besuch.

Schon am Anfang teilt Erni die 10 Gebote für das Schreiben eines Kriminalromans mit. Auch teilt er dem Leser mit, auf welchen Seiten dann was davon Wichtiges, entsprechend der Regeln, passieren wird. Der Roman fängt wirklich mit einer guten Ausgangsposition an. Auch gefällt mir, wie man als Leser direkt angesprochen und eingebunden wird. Schräge Figuren und spezielle Erzählweisen mag ich. Gute Hintergrundgeschichte für die Teilnehmer gibt es auch.

Leider muss ich gestehen, dass diese Stärken auch gleichzeitig die Schwächen des Romans sind. Dieser kommt irgendwie nicht so richtig in Gange. Der Erzähler „hangelt“ sich von Familienmitglied zu Familienmitglied ohne ihnen genug Tiefe zu geben. Es passiert nicht wirklich etwas,  da habe ich wirklich lange gehangen. Das hin und her springen ist anstrengend zu lesen, mir fehlte der Lesefluß. Dabei hat der Autor doch gleich im allerersten Kapitel bewiesen, wie atmosphärisch er erzählen kann. Dazu der besondere Humor. Wer das schon mal in einem Buch verkraften kann, der hat einen recht guten Krimi gewählt. Unvorhergesehen und humorvoll und keine Sorge, zum Ende hin spannend.

Verlinkt beim Creativsalat, Bingo und Karminrotes Lesezimmer und Magic Crafts

Heller

Hallo Ihr Lieben.

Diese Woche wurde es tatsächlich etwas heller. Nach den vielen Regentagen fällt einem so etwas wirklich auf.

Und da ziehen sie wieder. Sowohl die Flugzeuge als auch die Kraniche. Große Vogelzüge sind hier unterwegs gewesen. Und prompt wurde es auch kälter, wie es zu dieser Jahreszeit nun Mal so ist.

Letztens habe ich feine Leckereien im Glas gemacht. Quitten-Orangenmarmelade. Und an einem Spätnachmittag wurden die bunten Kartoffelschätze aus dem Garten im Backofen gegart. So können wir die einzelnen Sorten auch wirklich testen. Unglaublich lecker! Ich finde ja eh, dass Ofengebackenes am meisten Aromen entwickelt.

Die Natur fährt ein paar Gänge runter. Überall sind die wunderschönen Farben zu sehen, die Überbleibsel, wenn sich die grüne Blattfarbe zurück zieht. Des morgens im Dämmerlicht, wenn ich nach der Nacht die Fenster des Schlafzimmers öffne, lausche ich nun jeden Morgen dem Rotkehlchen, wie sein „tacktacktack“ weithin hörbar ist. Manchmal erklingt dann auch schon sein heller Gesang.

Wenig war ich kreativ. Das Körnerkissen ist nicht viel weiter fortgeschritten als am 12. und ich muss einmal sehen, wo ich noch Korken her bekomme für das andere Projekt. Es ist so viel aufzuholen, allein im Alltag. Und für meinen kleinen Basar wollte ich auch noch weitermachen, die Adventszeit naht. Es kommen bedruckte „alte“ Halbleinentücher da rein. Ich liebe diese weißen Trockentücher sehr, so eine Qualität wird heute kaum noch gefertigt. Secondhand oder auf dem Flohmarkt habe ich noch einmal welche ergattert und angefangen sie zu bedrucken. Ich denke, nächste Woche kann ich sie Euch zeigen.

Gerade lese ich das neue Buch von Patrick Rothfuss, genieße jede Seite seiner wundervollen Sprache. Empfehlen kann ich Euch den neuen Axel Hacke:

„Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte“ DuMont Verlag (Werbung)

Heiterkeit? werdet Ihr Euch fragen. Ernsthaft? in diesen Zeiten?

Ja! Genau dann!

Eigentlich war der Autor nur von einem Freund gefragt worden, ob er nicht einen Artikel über das schwierige Thema schreiben wolle. Aber so kurz konnte dies dann nicht behandelt werden, wie A. Hacke sehr schnell feststellen musste. Was ist überhaupt Heiterkeit und können wir moralisch gesehen heiter sein, in Kriesenzeiten. Und er erzählt dann von dem Kabarettisten Werner Finck, der in der Nazizeit seiner permanenten Verfolgung mit Wortwitz und Heiterkeit entgegen trat.

„Wer lachen kann, dort wo er hatte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben“ (W. Finck)

Oder führt Sempé, den wir fast alle als den Schöpfer des kleinen, heiteren Nick kennen als Beispiel an. Dieser hatte eine sehr schwere Kindheit. Doch half ihm vor allem die Heiterkeit, damit umzugehen, welche er dann auch uns weiter vermittelte, mit seiner Kunst.

Na, ich denke, jeder kennt das: morgens aufstehen, noch müde, vielleicht zerschlagen von einer Nacht voller Gedankenkarusselle. Das Gesicht im Spiegel mag man nicht recht ansehen. Aber ziehe ich die Mundwinkel hoch, lächel ich mich entspannt an (ja, beim Lächeln entspannen sich die Muskeln tatsächlich), geht es mir gleich besser.

Gelassenheit, Gemütsruhe, Souveränität, Nachsicht

„Heiterkeit“, schreibt Axel Hacke, „sei stets auch eine ganz bewusste Entscheidung“.

Ein gutes Buch, welches ich mir gerade sehr versuche, zu Herzen zu nehmen. Es hilft nicht nur in trüben Tagen, meist hilft es, die Heiterkeit schon vorher aufzubauen, sich bewusst zu entscheiden: lächele. Manchmal etwas darum kämpfend, um dann festzustellen, dass es danach so viel besser geht. (Werbung, das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, was meine Meinung aber nicht beeinflusst)

Euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und heiter.

Verlinkt beim Samstagsplausch von Andrea (und ihrem Lesezimmer) und der Galeria Himmelsblick

… Herbstsäuseln

Hallo Ihr Lieben.

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“

Mark Twain

Schon mal ganz gut, um in ein schönes Wochenende zu starten, oder?

Aber jetzt erst einmal die letzte Woche:

Am Sonntag war ein Teil von uns im Sauerland. Ein wenig sind wir nach Pilzen schauen gewesen. Meine Mutter weiß da noch Stellen, denn durch die vielen neuen baumfreien Bereiche ist das alles anders geworden. Auch war es eigentlich zu trocken. Vor allem der Sohn und Freundin waren trotzdem erfolgreich. Ich habe vor allem „Waldbewohnerunterkünfte“ entdeckt. Also, zumindest sieht es doch so aus und in so mancher Öffnung im Wald haust auch etwas. Wie eine Bodenspinne geschwind eine große Fliege einspann konnte ich dort beobachten. Sie bewegte sich so unglaublich schnell im die Fliege, dass ein Foto nur einen verwackelte Fleck wiedergab.

Hier wächst schon seit unzähligen Jahren das ein oder andere besondere Moos. Ohne Größenverhältnisse könnten das Hobbitwohnungen sein. „In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit.“ (J.R.R. Tolkien, der erste Satz des „kleinen Hobbit“)

In den alten Schiefersteinen und Kalkbrocken finden sich bei genauerer Betrachtung so manche Versteinerungen. Kaum vorstellbar, dass das Mittelgebirge mal ein Meer war.

Immer wieder schön anzusehen und doch so gefährlich

Ameisen zielen ins Schwarze

Ist Euch Anfang der Woche auch der wunderschöne, liegende Mond aufgefallen, mit der Venus zusammen?

Danke an Nicole für liebe Herbspost und Vorbereitung für den BlogHop

Gerade Anfang der Woche war es wunderschön, noch im Dunkeln mit dem Hund zu gehen. Wenn der Mann aus dem Haus geht, gehen wir auch los zur Hunderunde. An den Straßenlaternen tanzen die Wespen ums Licht. Zwei Fledermäuse sind im Park unterwegs, man sieht in der ersten Morgendämmerung ihre Schatten huschen. Es ist noch kein Mensch unterwegs, das genieße ich sehr.

Anfang der Woche, am Montag, habe ich auch reichlich km erlaufen und geradelt. Das Auto musste in die Inspektion. Für den Weg heim fuhr mir der Bus gerade vor der Nase weg. Also, in den 30 min zur nächsten Abfahrtszeit bekomme ich ein paar km weniger Fahrtstrecke und zu zahlen hinter mich! Auch mit frisch gezerrtem Unterschenkelmuskel. Zur Abholung schwang ich mich aufs Rad, lieber eine Stunde über Stock und Stein und durch unbekannte Gefilde geradelt, als Busgekurve. Das Rad kam in den Kofferraum (und die Klappe wurde mit dem Spanngurte festgehalten). Anschließend noch den großen Einkauf tätigen, ich war gut müde an dem Abend.

Sehr gern habe ich „Geschichten aus der Geschichte“ angefangen. Ich höre ja auch schon regelmäßig den Podcast der beiden studierten Geschichtskenner, mit dem Händchen, besondere Ereignisse und Personen in den Mittelpunkt zu stellen. Zwanzig kurze und sehr angenehm zu lesende, interessante Geschichten! (Selbstgekauft)

Das Buch „Schatten über Colonia“ von A. Melzener und J. Nevlandt wurde mir vom Scherz Verlag zur Verfügung gestellt und ist daher als Werbung zu kennzeichnen. Der Ort: das alte römische Köln 87 n.C. hat mich sehr gereizt. Der Anfang ist auch sehr spannend und vielversprechend. Um Colonia herum werden Villen reicher Römer überfallen, angeblich von den Barbaren/Germanen von der anderen Rheinseite.  Vor allem der Rechtsgelehrte (Anwalt) Quintus Tibur, der zufällig in eine Verschwörung gerät, hat mir gut gefallen. Er ist der Sohn einer Germanin und eines Römers. Die junge Adlige Lucretia überzeugte mich nicht ganz so. Auch sie wird in die Ereignisse hineingezogen und beide müssen gemeinsam daran „arbeiten“, diese Überfälle aufzuklären. Das liest sich durchaus spannend. Leider bin ich nun über einiges gestolpert und dann bin ich manchmal ziemlich verbohrt. So wirft der Roman der beiden deutschen Autoren nur so mit historischen Details aus dem römischen Leben um sich. Das kann gut funktionieren. Allerdings hatten die Römer zwar schon einfachen Stahl (Messer und Werkzeug zB) aber noch kein Stahlgeflecht. Auch Glas in Fenstern, so wie wir es kennen, war unbekannt, Häute wurden mit einer speziellen Substanz behandelt, so dass sie Glas ähnelten. Sicher ist es Kleinkram, aber so etwas stört mich. Genau wie Schwalben die Krümel aufpicken. Und ich viel zu früh die Lösung herausfinde! Vielleicht bin ich von den Romanen L. Davis mit Didius Falco als Privatermittler zu verwöhnt. Wen die Kleinigkeiten nicht stören bekommt einen unterhaltsamen Verschwörungskrimi aus dem alten, römischen Köln.

Ein wenig kreativ war ich die Woche noch, aber das bekommt Ihr erst später zu sehen. Und da diese Woche 12 von 12 war, könnt Ihr den Donnerstag genauer nachlesen.

Diesen Wochenmix verlinke ich beim „Naturdonnerstag“ „Samstagsplausch„, Juttas „close to the ground“ und der „Galleriea Himmelsblick

Oktober, Elfen, Blumen und …

Hallo Ihr Lieben.

Waldkauz

Dank des Feiertags liegt ja eine etwas kürzere Woche zurück. Der kurze Ausflug Richtung Wahner Heide und dort uA. zur Falknerei, war nicht so schön, da viele Menschen die gleiche Idee hatten. Vorher hatten wir bei Traumwetter aber zu zweit noch eine spontane, kleine Radtour gemacht. Dann ein Ausruh-Feiertag, allein dadurch, dass es regnete und wir leicht angeschlagen waren. So wunderschön diese Zeit des Altweibersommers auch war, der Regen fehlte. Danach hat der Rasen gleich noch Mal an cm zugelegt 😊 und musste gemäht werden. Wenn es jetzt kalte Nächte gibt, wird die Vegetation nicht mehr schnell wachsen.

Siegaue

Ulrikes BlogHop ist ja im vollen Gange und ich hatte zwar schon eine Kleinigkeit für meinen kommenden Beitrag, aber wollte unbedingt noch etwas in Angriff nehmen. So wurde die Häkelnadel geschwungen, lasst Euch überraschen.

Im Urlaub habe ich ein ganz wunderbares Buch gelesen:

Von Heather Fawcett, TOR Verlag, selbstgekauft

„Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“

Eine Freundin hatte mir es sehr empfohlen. am liebsten hätte ich es an einem Tag durchgelesen, aber es gibt ja auch noch andere Dinge, 😊 besonders in einem Urlaub zu zweit.

Also, stellt Euch vor, es gibt wirklich Elfen und sogar Gelehrte, die sie studieren. Eine davon ist Emily. Eine Koriphäe auf ihrem Gebiet. Sie bricht von Cambridge aus auf in den kalten Norden, um zu erforschen, welche Elfen dort leben. Denn sie schreibt an einer „Enzyklopädie der Elfen“.

Nun ist Emily Wilde aber eher verschroben und im Umgang mit Menschen ungelenk. Was sie besser kann, ist Elfen zu finden und mit ihnen umgehen. Mit den Dorfbewohnern ihres Zielortes verscherzt sie es sich erst einmal etwas. Unwissend stößt sie ihre Gastfreundschaft weg. Aber es genügt ihr halt die einfache Bruchbude, ein Feuer und ihr irischer Wolfshund. Und ihre Arbeit!

Alles änderet sich, als ihr Kollege aus Cambridge eintrifft. Er ist wortgewandt und einnehmend, charmant und fordernd. Und kommt damit durch. Er quartiert sich bei Emily ein und sie fürchtet, dass er ihre Arbeit an sich reißen will. Denn geschwind hat er seine Assistenten eingesetzt für „einfache Arbeiten“ und das Dorf „frisst ihm aus der Hand“. Derweil stellt Emily weiterhin Forschungen an. sie stellt fest, dass die Dorfbewohner nicht gut auf das kleine Volk zu sprechen sind. Es wurden Personen entführt und bezaubert. So lebt im Ort eine junge Frau, die alles tut, was man ihr sagt, aber sonst nichts. Man muss ihr sagen: Iss, trink, oder sie würde verhungern. Würde man ihr sagen spring die Klippen runter, sie täte es.

Eine andere Familie hat ihr Kind verloren und der ausgetauschten Wechselbalg tyrannisiert die Eltern.

Aber sie findet im Wald auch die ersten Anzeichen und Kontakt zum kleinen Volk. Als Emily dann versucht, dem Dorf zu helfen, wird es immer spannender. Denn da ist ja auch noch ihr Widersacher oder/und Mitstreiter, der vielleicht ganz andere Motive verfolgt.

Ein sehr schön geschriebener Fantasy Roman, der erfrischend anders ist. In Tagebuchform erleben wir die Forschung von Emily ganz nah mit. Keine Schlachten zwischen fantastischen Wesen, kein “ nur XYZ kann die Welt retten“. Einfach eine richtig schöne Geschichte mit wunderbaren Charakteren und kleinen und großen Überraschungen und Abenteuern. Und keine „Tinkerbells“, diese zuckersüssen geflügelten Schönheiten, dass kann ich Euch versprechen.

Es wird gemütlich

Außerdem habe ich die letzte Folge von „Ahsoka“ geschaut. Nachdem mir der Anfang so gar nicht gefallen hatte, bin ich nun froh, weitergeschaut zu haben. Mit jede Folge wurde es besser. Sicher wird auch diese Star Wars Serie wieder strittig betrachtet werden, Fans stellen sich eben oft etwas anderes vor. Dazu kommt, dass es schon Vorkenntnisse durch 2 Serien bedarf, um vieles zu verstehen, (basiert auf „Clone Wars“ und „Rebels“).

„Wo Fuchs und Dachs sich gute Nacht sagen“

Das ich im Urlaub ein wenig am Tisch draußen gesessen habe, um zu schnitzen, habe ich ja schon kurz erwähnt. Fuchs und Dachs sagen „Hallo“ zueinander. Dazu Ahornsamen, diese lustigen Propeller, die nun überall liegen. Und eine weitere Feder, passend zu ihren echten, die ich vom Strand mitgenommen habe.

Beim Beantworten eines Kommentars kam mir dann die Idee, eine kleine Geschichte zum Treffen der beiden Tiere zu erzählen, nur welche, dass hab ich noch nicht im Kopf.

Nun zeige ich für Astrids Flower Friday noch meinen letzten Strauß:

Vor allem die Sterndolde mag ich sehr. Im Freilichtmuseum hatte ich mir die „Snow Star“ als Staude geholt, (Ich hoffe, sie sät sich auch aus. Eigentlich sollen diese Stauden, da sehr nah an der natürlichen, wilden Pflanze, sich sehr gut versamen.) Einen Stengel habe ich mir gegönnt für die Vase, zu den gekauften. Auch die Fette Henne ist aus dem Garten gekommen. Das ich die Sommerastern mag, hatte ich das ein oder andere mal schon erzählt. Ein bunter, anregender, langblühender Strauß.

PS:

Gestern kam übrigens die Mitteilung, dass es der Kiebitz als Vogel des Jahres 2024 geschafft hat. Schon vor dem Jahresprojekt habe ich über Tiere berichtet und sie geschnitzt, schaut mal hier, da lest Ihr etwas über den Kiebitz.

Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Astrids Blumenstrauß Sammlung und Ulrikes Magic Crafts

Ich wünsche Euch eine gute Herbstzeit.

und bei Flickensalats: Home sweet Home

PPS:

Keine Werbung, alles selbstbezahlt