Hallo Ihr Lieben.
Ja, die Tage werden kürzer. Das mag ich so gar nicht sehen und hören, aber es ist Realität. Also bleibt mehr Zeit für Bücher. Auch wenn ich (eigentlich) mehr Zeit habe, so wird mein SuB doch irgendwie nicht kleiner. Das Gefühl, oder besser diesen Zustand kennen sicher viele Bücherwürmer.

Die siebenteiligen Kinderbuchreihe, „Worst Week Ever“, Band eins, Montag:
Jeder kennt „das“ bestimmt (noch), aber der Reihe nach: Montag Morgen, erster Tag für Justin. Er muss in die neue Schule und dabei ist es schon schlimm genug, dass seine Mutter neu geheiratet hat, und zwar einen Vampir. Und sein leiblicher Vater fährt so ein komisches Auto, ein „Klo“. Die Katze ist vielleicht von Alien entführt worden und natürlich wird der Neue in der Schule drangsaliert. Das australische Autorenduo Eva Amores und Matt Cosgroves haben eine schräge Comic Roman Reihe ins Leben gerufen. Zehnjährige (oder so 😊) werden dieses Buch lieben. Es spiegelt so viele ihrer Sorgen und Ängste wieder. Na gut, vielleicht wird übertrieben. Hüstel, etwas sehr übertrieben. Ich glaube nicht, dass einer von Euch schon mal am Sprungturm gehangen hat und die gehäkelte Unterhose… Aber wenn man das liest, ist es echt komisch. Justin ist ein netter Junge, mit dem sich Kinder gut identifizieren können. Und da sind wir an meinem Anfang: ich konnte mich mit ihm identifizieren. Nein, ich hatte keine Scheidungseltern oder einen gehäkelten Badeanzug. Aber ängstlich auf dem Sprungturm habe ich auch gestanden und war Ziel von Mobbing. Und die Klogeschichte, die hat mich an die Schulzeit der eigenen Kinder erinnert. Schulklos sind grausig! Eigentlich hatte doch jeder einmal solche Situationen. Und um mit so Alltagsproblemen fertig zu werden, helfen diese schräge Bücher. Vor allem wenn man darüber lachen kann. Außerdem sind die Hürden zu lesen, bei diesen Comicromanen niedriger für Jungleser. Mir ist zwar das Cover etwas zu schreiend, aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe 😄.
Für mich selber habe ich einen Agentenkrimi angefangen. Mick Herron, Slow Horses. Ich bin mit den Agentenromanen von John Lee Carré und Frederick Forthys „groß geworden“. Und genau in diese Sparte passt dieses Buch, was ich mir im Übrigen selbst gekauft habe, ohne Werbung.
Es geht um eine Gruppe ausgemusterter MI5 Agenten, die in einer Abteilung, einer Außenstelle, zusammen gewürfelt wurden. Unliebsame Aufgaben werden gerne auf die dort arbeitenden, schrägen Leute abgewälzt. Es ist ist nicht ganz einfach zu lesen, aber ich finde, das passt zum Thema. Es ist etwas schwierig allen Personen wirklich zu folgen. Aber ich mag es eigentlich, wenn sich ein Roman nicht nur auf eine Person konzentriert, nicht gleich zu durchschauen ist. Die Sprache gefällt ebenfalls gut, was mir durchaus wichtig ist. Mitlerweile gibt es auch eine Serienverfilmung, über die ich aber nichts sagen kann.
Ein paar Seite habe ich noch, aber die werden/bleiben sicher spannend.

Auf Deutsch gibt es mindestens eine Handvoll Bücher aus dieser Reihe. Der Autor hat dafür auch den ein oder anderen Preis abgeräumt (was mich normalerweise nicht unbedingt beeinflußt). Übrigens, den Begriff: „lahmer Gaul“ kennen wir ja auch im Deutschen.
Euch eine schöne Lesezeit! Und weil es einfach lt. Niwibo „die beste Zeit für…“ (Bücher) ist, verlinke ich es in ihrer aktuellen Linkliste

























