Hallo Ihr Liebe.
Wie ich ja schon erwähnte, gibt es von Michaela und Susanne als kleine kreative Aufgabe aus den „Sommer Camp“ verschiedene Themen, die zu Postkarten verarbeitet werden können. Ob Ihr das für Euch macht oder im größeren Rahmen (und wie groß der sein wird) ist absolut Euch überlassen! Immer von Mittwoch bis Mittwoch gibt es eine Idee und diese erste war unter dem Motto „gestalte deine Postkarten mit Pflanzen“. Da ich sowieso diese schöne Blume etwas näher portraitieren wollte, war das also perfekt!

Kaum eine Blume hat so eine spröde Schönheit, (das Starre) mit wundervollen Farben und zarten Blüten kombiniert.
Schon länger wollte ich genau das mit Stempeln einfangen. Denn natürlich kann man sie sehr schön malen, aber mich reizte es, einen Mehrteiler zu schnitzen, der vor allem diese stracken Stengel wieder gibt.

Überall an den Rändern der Wege und Straßen blüht sie nun. Gern habe ich auch welche in die Vase gestellt, wohl wissend, daß eine Blüte nur einen Tag strahlt. Aber was für ein zartes Blau mit leichten Rosatönen.

So wird nun jede Postkarte anders. Wie viele ich drucke und absende, weiß ich noch gar nicht.
Wußtet Ihr, dass die Wegwarte mit dem Salat-Chicorée verwand ist? Ihr könntet die Wurzeln ausgraben, sammeln, waschen und klein schneiden. Dann werden die Stücke geröstet und gemahlen für „Muckefuck“. Etwas einfacher geht es dann vielleicht, daraus einen Aufgesetzten zu machen. Der Volksmund gibt ihr auch andere Namen: Wegleuchte, Wasserwart, Rauer Heinrich, Kaffeekraut. Wenn Ihr sie im Garten aussähen wollt, achtet darauf, dass Ihr einen vollsonnigen Standort mit wenig Konkurenz wählt, durchlässiger, nährstoffreicher Erde, die mäßig trocken bis frisch ist, wird bevorzugt. Da sie so salztolerant ist, kommt sie mit den Straßenrändern so gut zurecht. Auch wenn man es nicht vermutet, denn sie steht doch so oft an kargen Stellen, regelmäßige Wassergaben mag sie auch.
Wegwartengeist:
Wenn Ihr etwa 50 g Wegwartenwurzel und Kandiszucker mit 0,7l Korn aufsetzt, erhaltet Ihr einen Magensaft anregenden Verdauungsschnaps. Die Kandismenge kann reduziert werden, was ich gerne bei Aufgesetzten/Likören mache. Ziehen sollte die Mischung am Fenster etwa ein bis zwei Monate. Nun über ein feines Sieb in eine (dunkle) Flasche gießen. Ähnlich soll auch der Tee wirken (wozu ich Euch aber nichts sagen kann)

Eine schöne Blume für die Vase ist die Wegwarte auf alle Fälle auch immer wieder (hier schon mehrfach gezeigt) und ich weiß von so manchen Leser/innen, daß sie die sanftblaue Blume ebenfalls mögen.
Das wunderschöne Blau möchte ich zu Niwibos „Niwibo sucht…Blau“ verlinken, ebenso beim Creativsalat











































