Bücher… natürlich Bücher wieder…

Fantastische „comming of age“ Geschichte. Peter S Beagle hat vor Jahrzehnten „das letzte Einhorn“ geschrieben, eines meiner Lieblingsbücher. Sicher möchte der Autor nicht immer wieder mit seinem ersten Bestseller und Klassiker verglichen werden. Dieses Buch braucht sich nicht dahinter verstecken.
Ich mag die leichte, detaillierte Sprache von P. S. Beagle. Und ich mag die Qualität der Buchherstellung der „Hobbit Press“ von Klett-Cotta und das wunderschöne Cover! Schon beim „letzten Einhorn“ waren die Dialoge berührend und charmant, jetzt kommt lustig dazu.
Aber zum Buch: es geht um Gaius Aurelius Konstantin Heliogabalus Thrax, der sich aber selbst Robert nennt, einen einfachen Mann des Volkes mit einer gewissen Begabung. Die anderen, zentralen Figuren sind Prinzessin Cerise und Prinz Reginald. Das Königreich Bellemontagne, wo Drachen als lästige Schädlinge bekämpft werden, sucht einen Bräutigam für Prinzessin Cerise. Ja, genau (oder eben nicht genau) wie im Märchen. Verständlicherweise findet die eigensinnige, aber doch recht selbstbewusst junge Frau das gar nicht gut. Doch dann „läuft“ sie dem charmanten, aber eher leichtfertigen Prinzen Reginald über den Weg. Der soll sich für seinen Vater beweisen und findet das absolut überflüssig. Einer Hochzeit stehen dann eben besagte Drachen (in allen Größen) im Wege. Denn Robert ist Drachenjäger. Er hasst diesen Beruf und hat Drachen lieber als Haustiere. Sein Traumberuf geht eher in die Richtung eines Kammerdieners.
Wäre da nicht noch diese schuppige Plage. Mit einem Augenzwinkern, Humor und trotzdem auch noch Spannung stellt der Autor vielleicht doch das ein oder andere Klischee augenzwinkernd auf den Kopf. Auch wenn die Geschichte teilweise etwas vorhersehbar ist.
Das Buch sticht jedenfalls aus all der (aktuellen) Fantasie hervor! Wer ein paar unterhaltsame, fantasievolle Lesestunden in einer märchenhaften Welt mag ist hier mehr als richtig.

Peter S. Beagle, Ich fürchte‎, Ihr habt Drachen, Klett-Cotta, (7. September 2024)

Der Anfang und die Aufmachung des Covers war so vielversprechend! Natürlich ist die Herstellung beim Klett-Cotta Verlag wunderbar. Da ich sehr gerne klassische Krimis (gerne englische) lese und der Roman auch noch in einem Buchantiquariat spielt, wollte ich den Titel unbedingt lesen. Der altmodische Schreibstil gefiel mir auch durchaus. Gleich zu Anfang werden alle Protagonisten eingeführt, sogar sehr ausführlich. Unsere Heldin Sally sitzt noch im Büro und die anderen verabschieden sich nach und nach. Eigentlich ein cleverer Gedanke, so die Hauptpersonen vorzustellen. Auch eine Geistergeschichte soll es geben.  Der Mord geschieht in dem renommierten Antiquariat an einem der unbeliebtesten Angestellten /Charakter. Und dann passiert irgendwie fast nichts mehr. Das Ermittlerduo Sally und Johnny, letzterer auch aus dem Antiquariat, beginnen nachzuforschen. Ja, es gibt natürlich reichlich Verdächtigungen und ja, es gibt zarte Banden, die geknüpft werden. Man muss dazu sagen, dass wir hier einen alten, wiederentdeckten Krimi aus den 50 ern vor uns haben. Das erklärt das verhaltene Miteinander oder wie früher ein Antiquariat geführt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg gibt es Gezeichnete und entsprechende Schicksal, so auch hier. Aber dieses hat eine Dorothy L Sayers mit sehr viel mehr Leichtigkeit und vor allem mit mehr Spannung hin bekommen. Schade, da wäre viel mehr Potential gewesen. Denn eigentlich mag ich so ruhigere, sehr auf das Erzählen fokussierte Krimis gern.

Henrietta Hamilton, Mord in der Charing Cross Road
Ein Fall für Sally und Johnny (07. September 2024 Erscheinungstermin) Klett-Cotta

Beide Titel wurden mir vom Verlag als Leseexemplare zur Verfügung gestellt, was also als Werbung zu verstehen ist. Meine Meinung hat dies aber nicht beeinflusst.

Erste Station in Dänemark

Hallo Ihr Lieben.

Wie Ihr in vorherigen Beiträgen ja schon gelesen habt, waren wir im Juni in Dänemark und Schweden unterwegs. Wir waren das erste Mal mit einem Camper unterwegs und merkten schnell, was für eine Unabhängigkeit einem das gibt. Riesig erschien uns das Auto bei Abholung. Zu dritt – wir zwei und der Hund – war da alles drin was man brauchte. Der Hund bekam seine „Höhle“ unterm Tisch. In jungen Jahren waren wir natürlich schon campen, aber viel kleiner und natürlich mit Zelt. Unterwegs merkten wir schnell, dass unser Wagen winzig war. Aber wenn man so etwas nicht gewöhnt ist und auch keine Ausmaße kennt, dann erscheint einem dieser, auf 2 Personen zugeschnittene Wagen, groß.

Erst gab es ein familiäres Treffen in der Nähe von Hamburg. Von dort aus machten wir uns auf, über die Grenze nördlich, einen Abstecher nach Ribe. Der Ort liegt an der südwestlichen Küste.

Ribe (Wikipedia Link) ist ein hübscher Ort und Dänemarks älteste Stadt. Die Geschichte von Ribe reicht bis in die Wikingerzeit zurück.  Sie war im Mittelalter eine der wichtigsten Hafenstädte in Dänemark. Das Stadtzentrum mit Dom und Kirche und viele denkmalgeschützte Gebäude aus dem Mittelalter sind noch heute in sehr gutem Zustand. Außerdem ist dort das zweitältestes Rathaus Dänemarks und das älteste Gymnasium.

Überall hübsche Hinterhöfe

Heimisches Design (Kopf-Vasen: Bjørn Wiinblad) ist in Dänemark allgegenwärtig, wir waren aber (oder Gott sei Dank) an einem Tag vor Ort, an dem vieles (auch Gaststätten) geschlossen hatte.

Der alte Hafen

Und gegenüber eine der alten Wassermühlen

Blick zum Bürgerturm und Dom (mit 5 Schiffen)

Alleine die vielen wunderschönen Türen und Tore

Parkanlage

Schmal, nicht wahr!

Sind das nicht wunderschöne alte Fachwerkhäuser? Die Stadt war zur Nordsee hin ein wichtiger Hafen. Hexenverfolgung, Hochwasser, Pestilenzen, …aber eben auch der Geld bringende Handel. Heute ist es eher ein verschlafenes Nest. Viele Tagesausflügler kommen hier her. An unserem Tag war es sehr ruhig (es waren Europawahlen). Mit einem Camper muss man auch außerhalb parken und der Hund war schon k.o. als wir in der schönen Innenstadt ankamen. Und natürlich kann man mit Hund nirgends rein. Aber dort gab es das erste Lakritzeis. Anschließend sind wir auf den ersten Camper Parkplatz , dass sind oft relativ einfache Plätze, die einige Stellflächen mit Stromanschlüssen und kleine sanitäre Anlagen haben. Letzteres ist schon praktischer als so ein Mini Klo „an Bord“, was ja auch schnell gewechselt werden muss. Netterweise hat es dann an dem Abend erst geregnet. Den Tag über gab es nämlich viel Sonne. Ein perfekter Anfang.

Ich habe nur einige Fotos rausgesucht (vorzugsweise ohne Menschen/Gesichter) denn in der Innenstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an der anderen und es gibt dort auch ein Wikinger Museum. Wir fanden es einfach schön zu schlendern.

Herbstlicher Einbruch

Hallo Ihr Lieben.

Das letzte Wochenende war vor allem von viel Gartenarbeit in der Eifel am Samstag geprägt. Vor allem die beiden sehr, sehr dornigen und viel zu großen Sträucher in der Nähe des Hauses, mussten zurück geschnitten werden. Schaut Euch diese „Waffen“  auf dem Foto an. (Ich habe keine Ahnung, welche Pflanzen da gesetzt wurden, der andere hat doppelt so große Holzdornen wie ein Schwarzdorn) Auch Hartriegel und einige Andere musten noch ordentliche gestutzt werden.

Der Sonntag bestand dafür fast nur aus Erholung und einem gemütlichen, gemeinsamen Grillen. Außerdem schlug dann das Wetter um. In der neuen Woche, am Montag, war ich im Sauerland. Wie der Herbst mit seinen Wolken auf den Bergen sitzt. So oft konnten wir früher nicht den Berg gegenüber sehen. An dem Tag zogen viele große Regenwolken aber über die gegenüberliegende Gipfelkette und netterweise kamen bei uns viel weniger runter. Diesen Blick vom Wald aus könnte ich immer wieder und wieder anschauen/fotografieren. (Ein paar Wildäpfel wurden noch gepflückt und Gelee gekocht)

Die Woche verlief ruhig und wenig erzählenswert. Den Donnerstag habe ich hier dokumentiert. Und für Astrid habe ich noch den Blumenstrauß fotografiert. Sie selber hat natürlich so einen schönen Herbststrauß wieder, da mag ich sogar Nadelkissen.  Dahlien sind im Herbst einfach farbenfrohe, aufheiternde Blumen (Herbst, den wir nun wirklich haben, auch wenn es noch einmal etwas wärmer werden soll nächste Woche). Und ja, da steckt eine einzige Rose drin 😊.

Zwei Trockentücher wandern noch in meinen Marktplatz. Mehr geht leider gerade nicht, (aber bald wieder, der Herbst ist ja eigentlich immer perfekt für Kreatives, findet Ihr nicht auch?). Das eine ist Waffelpique, das andere schwarzes Halbleinen, beide „frisch“ von mir bedruckt mit maritimen Motiven. Bei den kühleren Temperaturen erinnere ich mich gerne an die Zeit am Meer und stecke die Füße nicht in Socken, sondern in den warmen Sand. Aber die Drucke sind noch bei 30°C entstanden. 😊

Mein Schatz machte mich auf die Violine spielende Polaris Dawn Astronautin Sarah Gillis aufmerksam. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den Astronauten, der „Major Tom“ von D. Bowie im All gespielt hat und damit auch so viele berührte. Glaubt mir, das hier ist es auch. Denn sie spielt nicht alleine!

Euch allen ein schönes Wochenende.

Verlinkt beim Samstagsplausch und den Sonntagsschätzchen und dem Flowerfriday

12v12 September 24

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder der 12. eines Monats und die Dame mit dem Kännchen sammelt wieder 12 Alltagsfoto. Eine kleine Dokumentationsaktion, bei der viele Blogger“innen mitmachen.

Um 5.45 klingelt der Wecker vom Schatz und das ist mir heute viel zu früh! Die Nacht war etwas weniger erholsam, mit steckt was in den Knochen.

Hundegang im fast noch Dunkeln. Das Handy macht es heller als es war. Und es fallen wieder erste Regentropfen. Der Wechsel zwischen Hochsommer über 30° auf jetzt regnerisch 8°C ist echt heftig.

Und das heißt, ich muss wieder Socken anziehen. Fühlt sich blöde an und sieht auch so aus.

Der Hund bekommt Futter und ich noch den Restkaffee. Gestern hat mein lieber Schatz mir Dahlien (mit einer Rose 😘) mitgebracht. Sie sind noch zusammen gebunden, habe ich gestern total vergessen (weil in den Finger geschnitten, hochhalten und kühlen). Die Blumen wachsen beim Gärtner um die Ecke und sind daher immer ganz frisch und bunt und wunderbar (genau wie mein Schatz)!

Ich mache mir gleich eine Kanne Tee und lege für das Mittagessen raus, was ich geplant habe. Links steht der Entsafter. Über Nacht habe ich die Äpfel noch „abtropfen“ lassen. Das soll Gelee geben. Aber später (und da ich die Kartoffeln nicht gut schälen kann, werden es Schupfnudeln und der Sohn macht sie)

Ach, sind wir mal wieder Ausweich-Anfluggebiet für den Flughafen Köln/Bonn?

Premiere, da kalt und für Hals notwendig: selbstgehäkelter, leichter Baumwolle Schal.

Blumen auf der Fensterbank gießen. Es hatte sich tatsächlich eine Prunkwinde ausgesät. Eigentlich ist in dem Topf Ingwer.

Und es ist Donnerstag, also gibt es bei Astrid eine neue berühmte Frau – oder zumindest eine, die berühmt sein sollte!

Meine Lesekissen, das eine fürs Buch, das andere für den Kopf

In weiser Voraussicht hab ich schon einiges an Fotos heute Morgen zusammen. Denn ich bin vernünftig und ruhe mich aus. Bis der angekündigte Warntag los geht. (Hochgeschreckt, danach aber wieder Ruhe)

Und lese ein wenig in diesem neuen Leseexemplar. Bis jetzt gefällt es mir, bald schreibe ich Euch, wie gut genau. P. S. Beagle hat vor ewigen Zeiten eines meiner Lieblingsbücher geschrieben: „Das letzte Einhorn“.

Der Rest des Tages ist so was von langweilig, also noch langweiliger als bis hier 😄

Einen Film, den ich schon ein paar Mal gesehen habe, gerne noch einmal, im Original ,als perfekte Ablenkung.

Wünsche Euch allen eine gute Woche

Verlinkt bei draussennurkaennchen

Skandinavische Erinnerungen (und mehr)

Hallo Ihr Lieben.

Viel zu lange ist es diesen Sommer her, dass wir unseren Urlaub u.A. in Schweden verbracht haben.

Und mit Schweden verbinden viel, auch wir, immer noch Astrid Lindgren. Allein wegen ihren Geschichten, mögen sie auch schon lange zurück liegen, wollten wir so gern nach Småland. Denn wir erinnern uns doch fast alle gern an die Heldinnen und Helden wie Michel, (im Original Emil, und ich versteh immer noch nicht den Namenstausch) Pippi, Kalle und Ronja.

Daher zeige ich Euch heute ein paar Bilder aus dem Museum, welches in dem Geburtsort von Astrid Lindgren, Vimmerby, entstanden ist. Astrid und ihr Bruder kauften den Hof „Näs“ ihrer Eltern im Alter zurück, um ihn wieder so herzurichten, wie sie ihn kannten. Dort ist auch das Museum über das Leben der wohl bekanntesten Schwedin entstanden.

Hochzeit der Eltern

ganz wichtig (auch für mich): eine Schaukel

Tagebuch aus Kriegszeiten

Timeline der Veröffentlichungen

Requisiten

Ausgang mit Zitat: „Wenn ich auch nur eine einzige düstere Kindheit erhellen konnte, bin ich zufrieden“

Der Garten drumherum

Das Elternhaus des Bauernhofs  „Näs“ (Link zum dig. Auftritt des Museums)

Also war es doch sehr verständlich, dass meine neue Posterwahl bei dem schwedischen Händler Desenio sehr skandinavisch angehaucht war:

Pippi, Mumins, Strandvogeleier, Kraniche (wir haben so viele Seevögel gesehen und natürlich auch Kraniche)

Es war gar nicht so einfach für mich, bei den Lindgren Motiven eine Entscheidung zu treffen! Original Illustrationen gibt es dort nämlich auch als Poster. Für mich symbolisiert dieses Foto aus der Verfilmung aber alles was ich ganz besonders an Pippi mag: Unkonventionallität und –  Lösungen können so einfach sein! Natürlich ist auch wieder ein Mumin Poster dabei.

Meine liebste Sofaecke hat auch eine kleine Veränderung bekommen. Die See hat uns in dem Urlaub ständig begleitet und so viele Seevögel habe ich vorher noch nie gesehen. Den Königen der Lüfte gehört doch eh ein Teil meines Herzens. Diese Eier Studie Form from Nature Poster stammt vom deutschen Wissenschaftler Lorenz Oken. Leider stehen keine Namen dabei, aber besonders Strandvögel haben genau so gut getarnte Eier.

Die Federn sind von Gans und Schwan aus Schweden und die Tasse ist aus besagtem Museum

Dazu passen gut die Glücksvögel: Kraniche. Genauer: Kano Motonobu – Japanese Crane Poster. Ein zeitloser (nicht schwedischer) Klassiker.

Und sehr gern habe ich dazu das Tablett mit den Vögelchen und die passenden Kissen bei Desenio Einrichtung ausgesucht, so schön gemütlich!

Der ältere Sohn liebt Affen. Als er dieses Bild sah, war klar, dass er es gern bei sich im Zimmer haben wollte: „Monkey Business“ gibt es oft genug, oder!?

Monkey Business Desenio Poster

Der Sommer geht und vielleicht ist Einigen von Euch nach Veränderung! Deswegen habe ich einen Rabatt für Euch:

persönlicher Rabattcode für

50% Rabatt auf Poster:

WIPPSTEERTSx50


Gültigkeitszeitraum: 06.09. – 09.09.


Gültigkeit: Der Code gilt für reguläre Poster
Ausnahmen des Rabatts: personalisierte Poster, Rahmen & Leinwandbilder

Kooperation mit Desenio und damit als Werbung zu kennzeichnen. Mein Dank geht wieder an Sonja, die alles immer so leicht macht

Verlinkt bei Flickensalats Home sweet Home, Andreas Samstagsplausch, Magic Crafts