Neues gelesen zwischen den Jahren

Hallo Ihr Lieben.

Zu Weihnachten habe ich ein Buch, welches schon mindestens ein Jahr auf meiner Liste stand, geschenkt bekommen:

Jasmin Schreiber (Biologin, Schriftstellerin und Wissenschaftsjournalistin, Illustratorin)

Schreibers Naturarium

und dann auch noch so schön geschrieben

Macht Euch bereit auf eine Reise durch die Natur entlang der Jahreszeiten. Unglaubliche Einzelheiten und fantastische Fakten. Kapitel für Kapitel gibt es unterschiedlichste Details, die selbst so manchem Naturkundlern neu sein könnten. Aber auch Informationen über Dinge, die wir besser machen können. Oder mögliche Irrtümer: wie gut „Wildblumenmischungen“ sind oder die Verallgemeinerung „Bienensterben“.

Und da finde ich doch tatsächlich noch ein mir unbekannte Information zum Dachs über einen uralten Dachsbau! Mit der C14-Methode hat man den Bau sogar ganz genau (Zieselknochen 13.000 und Schlangen 5.000 J.) zurück datiert und auch Einblicke in den Klimawandel gefunden!

In der Onleihe konnte ich von Patrick Taylor „Ein irischer Landarzt“ kurz vor Weihnachten ausleihen. Sehr gern habe ich diese aus der Zeit gefallene Erzählung gelesen. Wiederholt las ich schon so gern die Bücher von James Harriot, Tierarzt in Yorkshire: „Der Doktor und das liebe Vieh“ Wer diese Geschichten mochte, wird auch den Landarzt gerne lesen. Auch Patrick Taylor lässt eine andere Zeit in Nordirland, in Ulster, aufleben. Die Bücher spielen in den 50er-60er Jahren und der Nordirlandkonflikt ist hochaktuell. Der Autor ist selber Ire, Landarzt in Nordirland gewesen. Um vor allem seinen Kindern diesen völkerpolitischen Konflikt zu ersparen, wanderte er mit seiner Familie nach Kanada aus. Dort entdeckte er seine Liebe zum Schreiben und erweckte nach autobiographischen Motiven Barry Laverty.  (Zweiter Bd.: Neue Geschichten vom irischen Landarzt und neu letzten Herbst: Ein irisches Weihnachtsfest, welches ich noch nicht kenne) So liebevoll geschrieben, wie der junge Arzt nach Ballybucklebo kommt und sich in einer eingesessenen Praxis und vor allem bei den Dorfbewohnern bewähren muss. Sein Chef und nun auch Mentor ist ein raubeiniger Kauz, wenn auch der zweite Blick uns einen sozialen, gebildeten und feinfühligen Menschen zeigt. Dabei schreibt und beschreibt er auch die Menschen dort so gut.  Humor und etwas Romantik kommt nicht zu kurz. Und ich mag die Sprache, oft schwingt einfach diese leichte, irische Poesie mit.

Das S. Holmes gerne Geige spielt ist Euch sicher bekannt

Bei Coppenrath gibt es eine Reihe liebevoll ausgestatteter Klassiker als Schmuckausgaben. Von Jane Austen über Jules Verne, Hermann Melville, Theodor Fontane bis zu Sir Arthur C. Doyle. Und so bin ich schwach geworden und habe mir den ersten Sherlock Holmes Bd. geholt. Ulrike hat ihre ja auch so schön vorgestellt. Zeichnungen, Stadtpläne, Bonusinformationen (auch über den Autor) zeichnen diese Ausgabe(n) aus. Deswegen habe ich mir noch eine Sherlock Holmes Ausgabe ins Regal gestellt, bzw natürlich auch noch mal gelesen. Schöne Bücher kann man einfach nur richtig in die Hand nehmen (finde ich).

Verlinkt bei Magic Crafts

Schwierige und leichte Fragen

Hallo Ihr Lieben.

Nicole hat auf Ihrem Blog Niwibo 25 Fragen gestellt, über die wir uns Gedanken machen können und antworten dürfen. Nicht alle sind einfach zu beantworten, vielleicht mag man auch nicht alle beantworten, weil zu persönlich. Das ist einem aber auch frei gestellt. Nun denke ich schon ein-zwei Tage darauf herum…. ich lasse Euch mal auf meine Antworten los:

1. Hat jemand im letzten Jahr etwas zu Dir gesagt, dass Du nie vergessen wirst?

-Nein

2. Wenn Du ein Wetter wärst – welches?

-Warmer Mairegen.

3. Mit wem möchtest Du dieses Jahr mehr Zeit verbringen?

-dem Schatz, Familie & Freunde

4. Wenn Du eine Müsli-Mischung wärst – welche?

-eine mit vielen Beeren

5. Was würdest Du gerne mal wieder machen?

-Nähen

6. Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

-siehe 7.

7. Wenn Zeitreisen möglich wären – Würdest Du lieber eine Woche Ferien in der Vergangenheit oder in der Zukunft machen?

– Definitiv würde ich gern in die Vergangenheit reisen. So verführerisch eine Reise in die Zukunft wäre, was einem noch bevorsteht, will ich wirklich lieber nicht wissen!

8. Erinnere Dich an 3 Glücksmomente des vergangenen Jahres

-Echt nur 3? Sorry, zu wenig, da kann ich keine Prioritäten setzen

9. Kopf oder Bauch?

-iR. Bauch

10.  Welches Buch bleibt Dir von 2024 in Erinnerung?

-Meist eines, was ich frisch gelesen habe. Aber besonders gefreut habe ich mich, im Bücherschrank „Als die Autos rückwärts führen“ von Henning Venske zu finden (sehr lustiges Kinderbuch)

11. Welche Märchenfigur wärst Du?

-Viele Märchenfiguren sind doch sehr tragische Figuren. Vielleicht der Bär aus Schneeweißchen und Rosenrot

12. Dein schlimmster Mode- oder Frisuren-Fehltritt?

-Wohl der „Popper Schnitt“ in den 80ern

13. Wenn Du eine Farbe wärst, welche?

-grünblau

14. Mit welcher Person (lebend oder aus der Vergangenheit) würdest Du mal essen wollen?

-Es gibt viele Menschen, die ich bewundere oder kennen lernen würde. Meine Oma, mit der ich Ähnlichkeit haben soll in vielen Dingen, habe ich nur als kleines Kind kennen gelernt. Eigentlich gar nicht kennen gelernt und da wäre es schön, sie noch einmal zu sehen und zu sprechen. Auch wenn mir danach wohl das Herz sehr schwer wäre.

15. Bist Du ein Hunde- oder Katzenmensch?

-Hund

16. Bist Du ein Sommer- oder Winterkind?

-Der Sommer ist mir manchmal zu heiß, der Winter zu nass-grau. Aber ich liebe Schnee und ich liebe Sonnenschein. Muss ich mich wirklich zwischen den beiden entscheiden? Dann wohl eher Sommer. (Die anderen Jahreszeiten stehen ja nicht zur Auswahl)

17. Welchen Ort möchtest Du unbedingt einmal besuchen?

-Oh, da gibt es so viele, wo ich gerne hin möchte! Ich kann mich nicht entscheiden… Maine (Indian Summer) vielleicht, die norwegischen Fjorde, noch Mal Yorkshire, …

18. Wann und wo warst Du 2024 so richtig glücklich?

-Mit dem Schatz in Schweden

19. Wovor hattest Du mal Angst und hast jetzt keine mehr?

-mir dem Camper einfach loszufahren, ohne einen Plan unterwegs zu sein

20. Hast Du einmal etwas ausgeliehen und nie zurückgegeben?

-Definitiv, aber nie absichtlich. Letztes Jahr, Bücherei. Hab aber für Ersatz gesorgt.

21. Was kannst Du am besten?

-Es gibt immer jemand, der besser ist, wenn man sich für den Besten hält! Ich glaube, ich bin recht geschickt mit den Händen.

22. Was hast Du 2024 neu gelernt?

-Ich hoffe, ich lerne jeden Tag etwas Neues

23. Hast Du ein All-Time-Favorite-Kleidungsstück?

-Jeans (und T-Shirt), welch‘ Überraschung

24. Worauf könntest Du verzichten?

-Auf ignorante, gemeine und dumme Menschen, die auch nichts dazu lernen wollen

25. Du kannst einen Tag lang jemand anderes sein. Wen wählst Du?

-In die Haut von jemand anderem zu schlüpfen wäre echt eine Herausforderung. Vielleicht in die eines mächtigen Menschen, dessen schlimme Entscheidungen man dann an dem Tag alle versuchen könnte, zum Guten zu wenden. (Aber wer weiß, ob ich nicht einen Tag all die furchtbaren Gedanken und Handlungen tun müsste, weil ich zwar in der Person stecke, aber keinen eigenen Willen hab)

Na, ich lasse das jetzt mal so und verlinke es bei Niwibo sucht… 25 für 2025 Monatslinkparty

Grimbart in Winterruhe

Hallo Ihr Lieben.

Kaum wer weiß etwas mehr über dieses „marderartige“ Tier in unseren Wäldern. Das liegt einmal an seiner vorsichtigen und scheuen Lebensweise, aber auch daran, dass es ihn lange Zeit kaum noch in unseren Wäldern gab. „Gräwing“ – so lautete der altdeutsche Beiname des Dachses – den dunklen Mächten der Erde nahe und gar der  Zauber mächtig.

Ein wenig habt Ihr durch die Fortsetzungsgeschichte „Wo Fuchs und Dachs sich gute Nacht sagen“ über ihn erfahren. Er soll das Abschlußtier meiner diesjährigen Projektreihe sein. Denn zusätzlich zu seiner scheuen Lebensweise, ist er auch ein Höhlenbewohner. Also perfekt für: „was man sonst nicht sieht!“

Um der für den Menschen tödlich verlaufenden Tollwut Einhalt zu gebieten, wurden in den 70ern Fuchsbaue vergast. (Was der Mensch alles tut, wenn er Angst vor Krankheiten hat, kennen wir ja auch zu gut)

Wie Ihr in der Geschichte erfahren habt, leben Fuchs und Dachs manchmal zusammen in einem Höhlensystem. Für den Dachs ist seine Burg sein alleiniges Heim, er lebt dichter um seine Burg als der Fuchs um seinen Bau. Das Dachsrevier schwankt von der Größe her bei etwa 30-150 Hektar. Der Fuchs dagegen ist ein Stromer. Nun gibt es aber seit etlichen Jahren die Tollwutimpfe und vielerorts haben sich die Bestände erholt. Nicht dass wir deswegen mehr Dachse (lebend) zur Gesicht bekämen. Viel zu scheu und vorsichtig wandern sie bei Nacht durch ihr Revier. Die meisten Tiere sterben auf ihren Wanderungen auch heute noch durch den Menschen, vor allem durch das Auto. Für viele Tiere ist die Straße eben auch ein bequemes Fortbewegungsmittel und Dank der Asphalt-Wärme gibt es reichlich Snacks. (Viele Marderartige, wie Otter, Marder und Dachse laufen sie entlang und über Straßen)

Jäger verwendeten früher viele Dinge vom erlegten Dachs: Haare für Rasierpinsel, Fett für Leder und gegen Rheuma und ihr wohlschmeckendes Fleisch, um die wichtigsten zu nennen.

Er gehört zur Familie der Marder und zeichnet sich durch sein schwarz-weißes, charakteristisches Aussehen unverwechselbar und besonders aus. Mit einer Länge von etwa 70 bis 90 Zentimetern und einem Gewicht von 10 bis fast 15 kg zählt der Dachs zu den mittelgroßen Säugetieren. Sie halten keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe. Trotzdem sorgen sie bereits ab dem Sommer für ausreichend Fettreserven. Sie fressen so viel, dass sie im Herbst 15-20 kg wiegen können, gedrungen und kräftig gebaut, mit kurzen Beinen und einem breiten Kopf. Sein dichtes Fell schützt ihn. Die kurzen, kräftigen Beine sind mit starken Krallen ausgestattet, die ihm beim Graben von Burgen und beim Suchen nach Nahrung behilflich sind und langsam ist er damit auch nicht: bis zu 30 km/h.

Sie ernähren sich sowohl von tierischer (spitze Zähne) als auch pflanzlicher Nahrung (breite Zähne zum Zermahlen) und habe so im Prinzip ganzjährige Beute.

Dachse sind auf der ganzen Welt verbreitet, wenn auch in unterschiedlichen Lebensräumen. In Europa ist es der Eurasische Dachs (Meles meles). Es gibt wieder eine gute, stabile Population von Dachsen. Eine genauere Zahl ist schwierig zu bestimmen. Es sind nicht nur nachtaktive Tiere und gut getarnt, sondern auch schlau und scheu. Schätzungen zufolge leben jedoch mehrere Zehntausend Dachse in Deutschland. Sie werden in freier Wildbahn 6-15 Jahre. Obwohl er doch so sanft aussieht ist er sehr wehrhaft. Seine Kraft im Kiefer ist sehr stark. Gegenüber dem Menschen nimmt er aber iR. Reißaus. Aber wie so oft bei Raubtieren gibt es eine hohe Sterblichkeitsrate bei ganz jungen Dachsen und auch Wölfe, Luchse, Braunbären, Adler und Eulen können ihnen gefährlich werden. Größter Feind, wie erwähnt, ist wieder der Mensch, durch Straßen und Bahndämme. (Letztere werden durch unterirdischen Tunnel unsicherer, bzw sind Einsturz gefährdet und wir wissen ja jetzt, das der Dachsclan seine Burgen immer größer ausbaut)

Er kommt mitlerweile auch stadtnah vor, bevorzugt jedoch ländliche Gebiete mit einer Mischung aus Wäldern, Wiesen, Feldern und Gebüschen. Diese Vielfalt an Lebensräumen bietet eben auch gute, unterschiedliche  Nahrungsquellen und ausreichend Versteckmöglichkeiten.

Dachse geben ihren Erfahrungsschatz an ihre Nachkommen weiter und profitieren vom Zusammenleben und Helfen. Ihre soziale Empathie ist sehr hoch. Mit Lauten, Geruchsmarkierungen und Körpersprache kommunizieren sie. Es gibt sogar gewisse Rituale. Die „Ranz“ der Dachse findet früh im Jahr statt. (Auch wenn Dachse theoretisch das ganze Jahr paarungsbereit sein können) Die Paarung mit durchaus mehreren Männchen erfolgt meist im Februar bis in den März. Die Männchen sind vor allem in dieser Zeit territorial und Einzelgänger. Innerhalb der Clans gibt es ziemlich geregelte Hierarchien. Wie bei einigen anderen Gattungen der Marderartigen, kann die Dächsin eine verlängerte Tragezeit haben, so das sich die Eizelle nicht unmittelbar nach der Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut einnistet (Keimruhe). 

Die Jungen können sich schon im folgenden Frühjahr, wenn sie 1 Jahr alt sind, fortpflanzen. Ihr Nachwuchs wird, aufgrund der verlängerten Tragezeit, geboren, wenn sie selbst 2 Jahre alt sind.

Dachse bekommen einmal im Jahr Nachwuchs. Sie gebären ab Februar, bei einer Wurfgröße von 1 bis 5 Jungtieren. In 52% der Fälle überleben gerade einmal 2 Junge nur die ersten acht Wochen nach der Geburt.
In der Regel wird nur das dominante Weibchen trächtig, lässt es jedoch der Lebensraum zu, werden auch mal zwei Würfe geboren. Die Jungtiere spielen dann zusammen und wachsen nebeneinander auf, werden aber nur von ihrer eigenen Mutter gesäugt. Stirbt ein Muttertier, z. B. im Verkehr, sind die verwaisten Jungen dem Tode geweiht. Das ist übrigens nicht nur bei diesem Tier so.

Bei der Geburt wiegen die Jungen lediglich 75 bis 130 g, bei einer Länge von gerade mal 12 cm. Die charakteristischen Streifen am Kopf sind oft schon sichtbar. Die Kleinen sind in dieser Zeit besonders verwundbar. Ihre Augen sind noch verschlossen und sie sind noch nicht in der Lage ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. Sie sind vollständig auf ein warmes Nest, das weich gefüllt ist, und die Wärme ihrer Mutter angewiesen.

Inzwischen ist also wieder die Paarungszeit angebrochen und die Männchen außerordentlich aktiv. Kommt das Männchen in die Höhle um sich dort zu paaren, besteht die Möglichkeit, dass die Jungtiere in der unterirdischen Kammer zerdrückt oder gequetscht werden. Das Weibchen wird ihn deshalb meist verjagen, in einen anderen Teil des Baues, oder ganz fort.

Sie wachsen nun die erste Zeit im nach Süden ausgerichteten Hang auf. Der Platz wird von der Sonne gewärmt. Mit 5 Wochen öffnen sich die Augen der kleinen Dachse und sie beginnen vorsichtig die unterirdischen Gänge und Kammern auszukundschaften. In dieser Zeit verrichten sie ihre Notdurft auch noch in der Höhle. Reinlich, wie der Dachs nun mal von Natur aus ist, passt ihm das gar nicht und die Weibchen haben „alle Pfoten voll zu tun“, neues Nestmaterial zu besorgen um die Kammer frisch auszupolstern. Gras, Stroh, Blätter und Moos werden dazu zwischen Vorderpfoten, Kinn und Brust geklemmt. Sechs bis acht Wochen alt kommen sie kommen zum ersten Mal, unter strenger Aufsicht der Mutter, aus ihrer Höhle. 

12. Woche werden die Kleinen noch gesäugt. Eine gefährliche Zeit für das Muttertier, muss sie doch ausreichend Nahrung aufnehmen um Milch geben zu können. Sie unterbricht trotzdem 3 bis 4 Mal am Abend die Nahrungssuche

Mit etwas 15 Wochen (im Juni) werden die Kleinen selbstständig. Ihr Gewicht beträgt dann schon ca. 5,5 kg. Im Herbst beginnen sich viele Jungtiere dann nach einem neuen Lebensraum umzusehen. Besonders die männlichen Dachse gehen nun auf die Suche nach einem eigenen Revier.

Der Dachs bewegt sich lieber im Umkreis von mehreren hundert Metern von seinem Bau, um nach Nahrung zu suchen. Wenn man also einen Dachs sieht, weiß man, dass sein Bau in der Nähe sein könnte. Aber bleibt ihnen bitte fern. In dieser Zeit lösen Störungen durch Menschen (und freilaufenden Hunden!) Stress bei den jungen Familien aus. Dieser kann sogar dahin gipfeln, dass es zu Schwangerschaftsabbrüchen kommt oder die Kleinen sogar totgebissen werden. Das hat mit den Hormonen zu tun, die eigentlich für die Eiruhe gedacht sind.

Dazu passt auch, dass die „Dachsburg“ aus einem ausgeklügelten Tunnelsystem mit mehreren Ein- und Ausgängen und Kammern besteht. Die Baue werden oft über Generationen hinweg gegraben und erweitert. Viel Zeit verbringen die „Grimbarts“ vom Tag im Bau. In der Nacht gehen sie auf Nahrungssuche und legen dabei oft weite Strecken zurück. Ihr Verhalten ist geprägt von Vorsicht und Scheu, vor allem gegenüber den Menschen. Als Allesfresser gehören Regenwürmer, Insekten, Früchte, Nüsse, Wurzeln, Eier und Brut und kleine Wirbeltiere auf ihren Speiseplan. Leider geht der Dachs auch gern an den süßen, unreifen Mais oder Weizen. Da kann eine Dachsmutter mit Jungtieren viel Schaden anrichten. Dachse nutzen ihre kräftigen Krallen zum Graben nach Nahrung, welche die feinen Nasen in der Erde erschnüffelt haben. Sie haben ein recht gutes Gehör, aber es ist nicht so gut wie das von Füchsen. Sie können nicht besonders gut sehen, vor allem keine Farben. Dafür ist ihr Geruchssinn ausgezeichnet!

Der „Erdmarder„, wie er auch genannt wurde, ist eine Symbolfigur für Klugheit und Weisheit. Sein Ruf als intelligenter und geschickter Jäger hat ihn zu einem beliebten Tier in Fabeln und Legenden gemacht. Viele Kinderbücher haben Dachse als Hauptfiguren. Aber nicht nur das, der Dachs ist auch ein wichtiger Bestandteil der Folklore und Mythologie vieler Kulturen weltweit. In der nordischen Mythologie war der Dachs ein Begleiter des Gottes Odin und wurde oft als Symbol für List und Tücke verwendet. In keltischen Mythen galt der Dachs als ein Tier, das Geheimnisse und Mysterien bewahren konnte. Auch in der chinesischen Kultur wird der Dachs als Symbolfigur für Weisheit und Intelligenz verehrt. Es ist erstaunlich, wie viel Bedeutung ein Tier wie der Dachs in verschiedenen Kulturen hat.

Fast alle Völker sehen ihn als geduldig und beharrlich.

Tatsächlich ist er besonders gut darin, sich im Wald auf neue Situationen einzustellen und anzupassen. Der Dachs ist ein wahrer Überlebenskünstler geworden. Es ist also kein Wunder, dass er im Brauchtum und der Fantasie der Menschen fest verankert ist.

Und seine Stärke ist der Clan.

Ich fand, er ist genau für dieses Jahr und als Abschluss das richtige Tier! Dankeschön an „die Zitronenfalterin„, die uns zu diesen Projekten animiert hat und die monatlich auf ihrem Blog unsere Beiträge sammelt.

Dankeschön auch an Euch für ein schönes Jahr im Bloggerland.

Auf in ein kreatives, gutes, neues Jahr.

Auch verlinkt bei Magic Crafts

Jahresprojekt „Was man sonst nicht sieht“

Hallo Ihr Lieben.

Andrea Zitronenfalterin hat auch dieses Jahr unsere Projekte gesammelt. Ein großes Dankeschön dafür, liebe Andrea!

Nach dem die Jahre vorher „Vögel“ bzw „alles was Flügel hat“ Thema war, bin ich dieses Mal mehr oder weniger unter die Erde gegangen.

Murmeltier, Wiesel, Blindschleiche, Feldhamster, Maulwurf, Grottenolm & Axolotl, Erdmännchen, Erdhummeln, Kaninchen, Hausmaus, Regenwurm und Dachs.

Ich hoffe, es war mal für jeden etwas dabei. Auf alle Fälle habe ich viel gelernt, als ich mich immer zu den Monatstieren eingelesen habe.

Ich weiß noch nicht, wie es im nächsten Jahr weitergeht. Aber immer schon habe ich Tiere/Natur gern näher betrachtet und Euch Teil haben lassen. Also wird das sicher auch im neuen Jahr wieder so sein.

Ich lasse mich überraschen, vielleicht auch bei Euern Jahresprojekten!?

Verlinkt bei Andreas Jahresrückblick.

Dezemberrückblick…

Hallo Ihr Lieben.

Die weihnachtlichen Feiertage sind kaum vorüber, da landen wir „zwischen den Jahren“. Tagsüber scheint gerade die Sonne, nachts ist es oft sternenklar und frostig. Raunächte. Ja, im Moment sind sie überall präsent, eine „neue“ mystische Art des Jahresabschlusses. Ein mögliches Innehalten für einen Einzelnen unabhängig von Religionen. (Wenn so etwas so gehypt wird, ist es mir allerdings dann oft schon wieder zu viel)

Der Dezember…

Angefangen hat der Monat natürlich mit dem Jahresprojekt. „Was man sonst nicht sieht“ geht bald zu Ende. Wieder Erwarten hatte es Euch der Regenwurm angetan.

Was ich im Dezember kreativ gemacht habe, hab ich Euch hier auch heute gezeigt. Hauptsächlich wurde gemalt, aber nicht mit den Buntstiften.

Das Weihnachtsfreudenbingo ging los und Nicoles Reise durch den Advent begann. So gegensätzliche Bücher wie ein Tiefsee Pionier- und Schneeengelbuch wurden von mir vorgestellt.

Der C Virus grätschte uns diesen Monat und damit den Adventsaktivitäten ganz schön dazwischen.

Es gab so liebe Post! Auf Heiligabend brachte der Postbote noch diese:

Der wunderschöne, geniale Tannenbaum von Karen ist aus Zigarrenbanderolen!

Claudias lieber, schwedischer Erinnerungs-Elch kam mit einem Baum und gleich in den Weihnachtsbaum! (Bingo-Kreuz für Tannenspitzen)

Nicoles schönes Weihnachtsgedicht und Ingrids liebe Wünsche für uns alle

Aber ein wenig Advent hatten wir trotz Virus und viel Rekonvaleszenz. Und dann ganz wundervollen Weihnachtsfeiertagen! Mit krächzenden Stimmen konnten wir erstmals keine Weihnachtslieder singen vor der Bescherung (Bingo). Die kamen diesmal nur aus der Konserve.

Im Sauerland, am 2. Feiertag, sind die wunderschönen Nebelbilder entstanden. Dort kann man manchmal zusehen, wie der Nebel unterhalb der Sonne durch das Tal kriecht, erst am Nordhang entlang, die Bergspitzen mit dem Wald schauen noch heraus. Wenn die Sonne an Kraft wenig später verliert, wird dieser Nebel auch kräftiger, steigend, ausbreitend und einhüllend. Dann sieht man keinen Wald, keine Nachbarhäuser mehr, nur noch Nebel (Bingo).

Verlinkt bei Birgits Rückblick-Collagen und dem Samstagsplausch von Andrea

Und 2x Bingo kann ich sagen, längs und quer (Christkind und Frieden fehlen noch😉)