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Hallo zusammen!

Heute morgen beim Hundegang bin ich über dieses Ei samt totem Kücken „gestolpert“.

Es ist wohl eine Elster, die da nun ein Küken weniger hat. Vielleicht hat ein Windstoss das Ei hinausbefördert, vielleicht war es aber auch ein Räuber, wie Eichhörnchen oder ein anderer Rabenvogel. Schade ist es allemal.

Ich nehme so etwas ja dann auch immer mit und zeige es daheim. Man könnte es auch im Biologieunterricht zeigen oder in Formaldehyd einlegen, (wenn ich so etwas hätte.) Ich bin ein wenig morbide, sagt mein lieber Mann dann immer.

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Dafür habe ich am Feldrand innerlich gejubelt, denn an den Brennnesseln sitzen ganz viele Schmetterlingsraupen! (Pfauenaugen) Wir haben ja viele Pflanzen in unseren Gärten, die wir als Schmetterlingsweide bezeichnen. Leider dafür weniger welche für ihre Raupen. (Ich gestehe, ich lasse in meinem kleinen Garten auch keine Brennnesseln stehen oder verzichte auf den Kohlrabi weil da Kohlweisslingraupen dran sitzen.)

20170522_075204Und über mir kreiste der schwarze Milan. Ich sag Euch, dass tut so gut, morgens den Tag so anzufangen!

Ach, in meinem Garten haben die Marienkäfer angefangen, die Blattläuse zu fressen, die Meisen sind auch wieder fleissig. Jetzt muss ich nur noch den kleinen Nager im Hochbeet erwischen! (Ja! Mäuse sind wirklich nicht gut dort, wo ich Lebensmittel anbaue, sie übertragen so viele Krankheiten u.a. mit ihrem Kot. Tut mir leid! Im Gartenhaus dürfen sie gern weiter wuseln.) Aus Schottland habe ich damals ein Tütchen Samen mitgenommen, diese „zarten Blumen“ der Highland haben nun hier auch endlich die Knospen geöffnet. Ragget Robin, hier kennt man sie allerdings auch, es ist die seltene Kuckucks Lichtnelke. (Ich mag ja eh Nelken!)

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Mittlerweile ist es bewölkter und kühler. Ein wenig an meiner Strickdecke werde ich noch arbeiten, immer wieder eine Reihe hier, eine Reihe da, irgendwann bin ich fertig.

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Ein neues Linolprojekt und Bildprojekt hab ich auch angefangen, dass zeige ich später.

Wünsche Euch allen einen schönen Feiertag! Vielleicht sogar ein langes Wochenende!

Im Wald

Hallo zusammen! Hoffe, Ihr habt und hattet Zeit die Sonne und Wärme zu genießen.

Am Wochenenden war ich im Sauerland und mit meiner Mutter im Wald. Nachdem vor über 10 Jahren der Orkan Kyrill hier so viele Bäume – von Fichte bis zu alten Buchen und Eichen – reihenweise gefällt hatte, gab es plötzlich viele Flächen, die irgendwie wieder aufgeforstet werden mussten. 20170520_16224120170520_162238Das Gesicht des Waldes hat sich zu der Zeit so verändert, so wie die Gesichter vieler Waldbäuerinnen und Waldbauern. (Denkt daran, wie lange manch ein Baum braucht um gross zu werden, das kann Generationen dauern.)

Nun forstest meine Mutter seid 10 Jahren das kleine Stück Wald möglichst naturnah auf. Nach dem Sturm gab es kaum genug Jungpflanzen für all die Flächen. Mittlerweile stehen dort Lärchen Fichten, Buchen, Eichen, Ahorn, Kirschen, Speierling, Douglasie und viele mehr.

Aber, nichts ist gefährdeter als junge Bäume im Wald, sie schmecken Rehen einfach so gut und eignen sich so gut zum vergfegen. (So nennt man das Markieren des Rehbocks.) Hasen gehen im Winter auch gern an die kleinen Bäumchen. Also, wenn man nun per Hand den Baum eingepflanzt hat, wird er mit allen möglichen Hilfsmitteln geschützt. Das sind z.B. extra Klammern, die um die Spitzte geklemmt werden um diese zu schützen, Wolle wird reingesetzt, mit Farbe angestrichen, Kreppklebeband um den dünnen Stamm, Stöcke dabei… Immer hofft man, dass es das Wild abschreckt und hoffentlich auch kein Gewöhnungseffekt eintritt. Was man hier auf den Fotos sieht, sind aber netzähnliche, runde Schläuche, die rundum schützen sollen, denn im Frühjahr suchte der Rehbock gern nach geeigneten „Opfern“, um eine Markierung für sein Revier zu hinterlassen. Hier hatte ein Bock sogar den Schutz hochgehoben mit dem Gehörn! 20170520_173723

Der Rehbock schabt beim Verfegen leider die Rinde ab und der Baum stirbt dann oft. So was kann wirklich frustrierend sein und so muss man auch immer wieder durch die Neupflanzungen gehen, ausbessern und aufrichten und schützen. Hinterher kann man dann Zecken absuchen und Wunden u.ä. versorgen, ganz zu schweigen von Muskelkater.20170520_171148Aber es ist eine schöne Arbeit – zumindest, wenn das Wetter gut ist und man in einem Gebiet arbeitet, wo es noch keine Zecken mit Borreliose gibt. Mittlerweile sind viele Bäumchen zumindest gross genug, dass die Spitze nicht mehr abgefressen wird und es muss im Sommer auch nicht mehr frei gesenst werden. Ich wollte Euch gern einfach mal die Bilder von dem Nachmittag zeigen und ein wenig darüber erzählen.

20170520_16381420170520_155237Leider gibt es aber Menschen, die meinen, man kann hier auch seinen Abfall – auch wenn er grün ist – abladen:20170520_152518Unmengen fremden Grünschnitt und an die Stämme ran gekippt, die faulen da drunter. Und so schleppt man Ungeziefer in den Wald. (Ja, es gibt viele Schädlinge, die über Gartenpflanzen eingewandert sind, hier lag auch Buchs, vom Zünsler zerfressen.) Und glaubt mir, dass ist so viel, dass können wir nicht mal eben wegziehen oder gar beseitigen.  Hm, man sollte demjenigen vielleicht einfach Müll in den Garten stellen oder mal unangekündigt durch den Garten trampeln, ist genau so, nur nicht bewusst in den Köpfen.

Hoffe, dieser kleine Beitrag hat Euch auch gefallen, ist ja doch mal was ganz anderes und ich hätte noch so viel mehr schreiben können darüber.

Übrigens, ich habe doch schon mal kurz über das Buch PAX hier gesprochen. Es gibt den Titel nun auch auf Deutsch. Ich bin noch nicht ganz durch, aber es lohnt sich. Ein Junge findet einen kleinen Fuchswelpen und zieht den gross. Nun muss er auf Betreiben seines Vaters, der in den Krieg zieht und seinen Sohn zum Grossvater bringen will, den zahmen Fuchs aussetzen. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch, dass der Junge seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat, so wie der Fuchs auch. Der Junge hält es übrigens nicht bei seinem Opa aus und macht sich auf den Weg, seinen Freund zu finden, denn er weiss, dass er ja als gezähmtes Wildtier nicht zurecht kommt in der Natur. Auch der Fuchs will seinen Freund suchen, trifft auf andere Füchse und eine Welt die ihm eigentlich fremd ist. Für meinen Geschmack hat der Fuchs zu *menschliche* Züge bekommen in dem Buch, aber es ist natürlich auch ein Jugendbuch und was Tiere wirklich denken, wissen wir ja auch nicht.

Ganz liebe Grüsse und macht es Euch gemütlich!

Grün Grün Grün sind alle meine Kleider

Grüße Euch!

Hejo, Spann den Wagen an, sieh der Wind treib Regen übers Land20170513_075748

Ja, ich weiß, eigentlich ist dieses Lied aus der Spätsommerzeit entnommen, goldene Garben gibt es noch nicht, die Felder sind satt Grün und der stürmische Wind lässt es wie ein grünes Meer aussehen, immer wieder ziehen Gewitter mit dunklen Wolken und heftigen Regengüssen über das Land.20170513_080728

In meinem Hochbeet habe ich einen Untermieter der nicht bleiben darf, heute wird eine Mausefalle gekauft. Leider.

20170512_081507Frische grüne Fichtenspitzen möchte ich noch sammeln. Ist das nicht wunderschön mit dem tiefdunklen Grün und dann diesen frische helle aufgesetzt? Diese frischen Spitzen kann mann abknipsen und in Honig einlegen. Sehr gesund! Nicht umsonst stürzen sich die Rehe jetzt auf die jungen Spitzen der kleinen Bäume, sehr zum Unmut des Waldbesitzers. Der kleine Baum muss neu treiben, nur das es nun mehrere Spitzen werden.20170513_083806

Die jungen Knospen überall im Grünen stecken nun voller Kraft und Vitamine. Junge Hopfentriebe kann man z.B. in den Salat legen. Gänseblümchen Knospen können mühsam gesammelt werden und wie Kapern eingelegt oder mit Öl zu Pesto verarbeitet werden. Auf meinem Rasen wachsen nur zu wenige…

Außerdem ist heute Gratis Comic Tag. Schon als Kind habe ich gerne Comics gelesen, waren verpönt natürlich. Aber die Leidenschaft ist geblieben, wenn auch viel weniger Comics nun den Weg hier in das Regal finden. Die klassischen frankobelgischen z.B., Tim und Struppi kennt ihr sicher, stehen da neben diversen kleineren Reihen. Auch Modesty Blaise,( Zeitungsstrips einer weiblichen James Bond), grafischen Einzelbänden, Black Sade, (Katzenkrimis), Asterix und Lucky Lück,…und einer meiner LIEBLINGE: Der Traum des Wals. Zeige ich Euch mal…☺img_20170513_092304.jpgMittlerweilesind die graphischen Comics ja akzeptiert und die anderen geduldet. Im Museum in Bonn eröffnet zu dem Thema gerade sogar eine Ausstellung. Da möchte ich sehr gerne rein, es geht natürlich auch um die Anfänge der Comicstrips in Zeitungen.

Und bei Netflix ist eine wunderschöne neue Verfilmung nach *Anne on Green Gables* erschienen. Ein Jugendbuchklassiker. Oh, schon die ersten Minuten verheißen eine schöne Verfilmung, alleine die Ruhe mit der die Landschaft gezeigt wird. Mal sehen was die rothaarige, fantasievolle Waise Anne (with an e) alles bei ihren Zieheltern erlebt.

Vielleicht ergänze ich später hier noch mit evtl Comic Bildern. Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Ergänzung:

fehlender Blacksade…

Verflixt und zugestempelt

Hallo zusammen! Endlich mehr Sonne und Wärme! Das tut so gut!

Wenn die Sonne rauskommt, hat man gleich mehr Energie, oder? Schnell Rasen mähen, Unkraut zupfen, längeren Hundegang machen…

Dabei habe ich morgens im aufgehenden Sonnenlicht wieder eine Hasenhochzeit beobachten können. Wild geht es da zu, schnell und Hackenschlagend, …wenn dann ein Rammler denkt, jetzt habe er gewonnen, teilt die Häsin selber aus und die Verfolgungsjagd über das grosse Feld geht weiter. Drei Männchen kämpften um die Gunst, schnell sieht man wie unterschiedlich stark sie sind. So testet die Häsin, wer am längsten durchhält und das beste Erbgut für die Nachkommen hat.

Allerdings hat uns – verflixtnochmal – schon wieder die Bakterien und Virus Fraktion eingeholt. Jeder in unserer Familie schleppt sich mit mehr oder weniger Husten, Halsweh, Schnupfen, Gliederschmerzen,… rum.

Ein wenig im Stempelschnitzen habe ich mich noch mal versucht. Ich habe es noch nicht fertig und muss noch mal säubern. Etwas besser ist es diesmal von der Hand gegangen. Jetzt muss ich noch Klötzchen finden. Die alten von meinen Kindern sind schon lange bei anderen Kindern. Aber hier schon mal erste Bilder.

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Euch schon mal ein schönes Wochenende und macht es Euch gemütlich!

Wochenende

Hallo Ihr Lieben.

Hoffe, ihr hattet ein tolles, erholsames, ereignisreichen, ruhiges, leckeres, sonniges, warmes, erfreuliches und schönes Wochenende! Habe bestimmt noch was vergessen, kreativ oder gesund z.B., erfolgreiches,….. puh! Ich weiss nur, seid einer gefühlten Ewigkeit hatten wir gestern einen schönen und warmen Tag. Wie sehr man das vermisst hat! Ja, die Natur hier hat den Regen gebraucht, aber wir Menschen wurden wohl immer grummeliger.

Und kaum war es am Samstag schön, haben wir uns auf die Räder geschwungen und die Besorgungen mit dem Rad gemacht. Viele Menschen waren auf die Idee gekommen Rad zu fahren.

Alles sieht noch mal so grün aus, wenn morgens der Tau noch auf den Blättern liegt und die Sonne die kleinen Wassertropfen wie Diamanten schillern lässt. Gleichzeitig lassen die Pusteblumen eine Wiese wie von Schnee bedeckt aussehen. Endlich macht die Natur Fortgeschritte, gleich mit Riesenschritten nach dem Frost. Bei vielen Bäumen und Sträuchern sieht man nun die Frostschäden. Beim morgendlichen Hundegang sass auch ein Hase im Feld, überhaupt nur noch zu sehen, weil er in der Trekkerspur hockte. Auf dem Weg kam mir auf fast gleicher Höhe ein Hase entgegen gekoppelt. Erst ca. 3m vor mir verharrte er, sicherte, lief ein paar Schritte Richtung Feld, sicherte und machte einen Riesen Satz in den Weizen. Es war ein ganz schön mickriger, wenn auch langer Hase. Die Feldhasen haben es besonders schwer, wenn es nass und kalt ist! Übrigens fand unser Hund das zwar beobachtungswert, aber das war es auch schon. Die Eichhörnchen im Park davor haben ihn viel mehr aufgeregt. Später, ein weiterer junge Eichkater, der immer vor uns her hüpfte, der liess das Hundeherz wirklich viel höher schlagen.

 

Aus Resten von Brötchen und Brotkanten, zusammen mit Ei und Gewürzen gab es diese Woche Brotklösse. Resteverwertung ohne Rezept. Dafür haben wir heute morgen echt geschlemmt, Pancaces zum Sonntagsfrühstück. Zum nachmachen:

300g Mehl, 1P Natron, 3 Löffel Rohrohrzucker, 1/2Tl Salz, 3 Eier, ca 50 g Butter (geschmolzen), 250ml Milch, Öl für die Pfanne, Ahornsirup, *gebratenen Bacon*, leckere Marmelade nach Wahl…

Man mische erst trockene Zutaten, dann kommt die Milch und Eier dazu, geschmolzene (abgekühlt) Butter, gut vermischen, zu einem zähen Teig. Mit einer kleinen Kelle werden bei mittlerer Hitze eher kleine, dicke Pancaces gemacht. Umdrehen solltet ihr, wenn der Teig anfängt, Blasen zu werfen. Derweil die Schinkenstreifen kross braten, beides warm mit Ahornsirup servieren. Klar können auch diese süssen und fettigen Türme gebaut werden, uns ist das zu viel des Guten. Auch hatte ich zu wenig Speck geholt. Aber lecker war es auch improvisiert…

Pfannkuchen sind auf alle Fälle ein großes Stück Kindheit!

Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr.

E. Kästner

Ich liebe es zu.B. immer wieder durch den kleinen Garten zu gehen und Tiere (Insekten) zu beobachten, wie ein kleines Kind, das erst alles noch erkunden muss. 20170506_161857Habt ein paar schöne Sonntagsstunden noch! Und, habt ihr sie entdeckt?