Besungen, gemalt, aber auch gegessen

Hallo Ihr Lieben.

Diesen Monat habe ich für Euch  einmal einen bekannteren Vogel.

THEODOR STORM

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
Die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum –
Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

O. Rudbeck d. J. Vogelbilder

Gerne wird die Drossel in Gedichten und Liedern genommen, besonders als ein Frühlingsvogel. Die Vogelhochzeit kennt Ihr sicher alle.

Als ein/e Vertreter/in der verschiedenen Drosselarten möchte ich Euch die Misteldrossel vorstellen.

aus „Die Singvögel der Heimat“ von O. Kleinschmidt, einem alten Bestimmungsbuch meines Vaters

Die Misteldrossel (Turdus viscivorus), zur Familie der Drossel (Turdidae) und zu den Singvögeln gehörend. Ihr Vorkommen und Verbreitung sind in Europa, Afrika und Asien. Gerne frisst sie die Früchte der Mistel. So trägt sie  dazu bei, diese Pflanze zu verbreiten. Die Misteldrossel ist mit ihren ca. 27 cm und einer Flügelspannweite von 48 cm die größte Drossel der Familie in Europa. Verbreitung: Afrika, Europa, Asien
Lebensraum: Wälder, Kulturlandschaften, Städte, große Gärten, Friedhöfe, Hecken, Parks, Knicks
Größe: 27 cm
Gewicht: 140g

Ihre helle Brust ist wunderschön gefleckt, wie sie aussieht, seht Ihr an den Bildern.

aus meinem  Bestimmungsbuch Vögel von kosmos

Sie ist leicht mit der Singdrossel zu verwechseln, hat aber einen weißen Unterflügel, den man beim Fliegen oder Flattern sieht. Ob ich die Brauntöne unterscheiden könnte? Typisch ist für sie ihr schnarrender (zerrr) und dann schmettern der Ruf, wenn zB Gefahr droht. Das Männchen ist übrigens etwas kleiner, sonst gleichen sich die Geschlechter sehr.

Wie es schon ihr Name sagt, mag sie sehr gerne Mistelbeeren und verhilft so dieser Schmarotzer Pflanze auf andere Bäume zu kommen. Im Kot des Vogels wird der Samen verteilt. Ihre Lieblingsspeise verteidigt die Drossel sogar gegen Artgenossen.

Schon im Februar wird mit lautem Gesang gebalzt, in einem  Baum, Gebüsch dann das Napfnest aus Lehm und Pflanzen gebaut. Leider nimmt die Drossel dabei auch gerne Müll.


Brutzeit: März bis Juli
Anzahl der Eier/Gelegegröße: 3-5 wunderschöne grünblaugesprenkelte Eier (nicht so türkisblau wie bei der Singdrossel)
Brutdauer: 14 Tage
Nestlingsdauer: 14-16 Tage

Die Brutpflege wird von beiden Eltern betrieben. Wenn die Küken, welche sich übrigens immer still im Nest verhalten, etwas größer sind, hudert nur noch das Weibchen und der männliche Vogel bringt Futter. Vor allem bei schlechtem Wetter schützt die weibliche Drossel die jungen Küken mit Hudern.

So wie sie auf dem Foto hoch aufgerichtet steht, so ist sie insgesamt eher misstrauisch, vorsichtig und aufmerksam. So wollte auch ich sie darstellen.


Die Nahrung dieser Vögel besteht nicht nur aus Misteln: Würmer, Insekten, Larven, Beeren, Obst, Sämereien
Die Lebenserwartung der Drossel beträgt etwa 10 Jahre. Sie ist übrigens kein richtiger
Zugvogel, eher ein Teilzieher. Auch lebt sie insgesamt eher einzelgängerisch und lässt auch den Ruf lieber einzeln vor ihren Artgenossen in der Morgendämmerung oder am Nachmittag wirken. Misteldrosseln sind zB. eher geselliger und Ihr könnt sie im Winter häufig in kleinen Schwärmen ziehen sehen, wenn sie auf den Wiesen und Bäumen Nahrung suchen. So sammeln sie sich im Winter zu mehrerenVögeln und ziehen dahin, wo sie Futter finden. Dann vergesellschaften sie sich sogar mit anderen Drosseln. So habt Ihr vielleicht kleine Schwärme im Winter gesehen.

„drosca“, der Vogelname geht zurück auf westgermanisch: „Brust, Kehle“, ebenso mittelhochdeutsch „droschel“, auch im englischen „throstle“ und schwedischen „trast“  Die Lautäußerungen der Vögel haben wohl zu diesem Namen geführt. Kein Wunder dass einer ihrer Namen auch Schnarrer lautet ( ein weiterer ist Ziemer). https://www.deutsche-vogelstimmen.de/drosseln/

Die Schnapsdrossel hat übrigens nichts mit dem Vogel zu tun. Eher mit der Übersetzung „Kehle“. Bis in das 19. Jhd sagte man Drossel zur Kehle. Man lässt sich also zu viel Schnaps die Drossel runterrinnen. Erdrosseln ist ja immer noch im Sprachgebrauch.

Krammetsvogel, den Begriff habt Ihr vielleicht schon mal gehört. Eigentlich ist das der Begriff für Wacholderdrosseln seit dem 14. Jhd. (Krammet = Wacholder).

Krammetvögel, Drosseln,  wurden oft noch im letzten Jhd. gejagd und gegessen. Diese Vogel brachten Fleisch auf den Teller armer Menschen. Davor war es hochgeschätztes Fleisch in der römischen Küche und im Mittelalter liebten sie die Adligen und Könige auf ihren Tafeln. Der Begriff verschwindet heute aus dem Wortschatz. Meine Großeltern haben ihn noch genutzt. Es gibt ein Bild von Wilhelm Buch vom „Frosch, der ein Krammetvogel sein wollte“. Leider habe ich keine Busch Ausgabe mehr, sonst würde ich sie Euch zeigen. 😊

Ich hoffe, ich konnte Euch einen Vogel, den Ihr eigentlich alle kennt, etwas näher bringen, auch wenn es hauptsächlich der größte Vertreter der Drosseln hier war. Übrigens, auch die Amsel gehört zur Familie der Turdiae.

Verlinkt bei Andreas Monatsmotto Sammlung und dem Creativ Salat und dem Naturdonnerstag

Gemischter August

Hallo Ihr Lieben.

Wie schnell dieser Sommermonat doch vorbei eilte.

Ein gut gefüllter Monat ging schnell vorbei. Mit viel Regen ging es weiter, vom Juli in den August. Der Hochsommer, die Hundstage fielen dieses Jahr eher kühl und nass aus. Aber wir bekamen auch ein paar richtig, schwühle Sommertage, aber auch sehr angenehme.

Ich habe Euch aus der Küche und dem Garten erzählt. Natürlich wurde Euch der Monatsvogel vorgestellt, einen Entenvogel aus der Familie der Säger. Es gestaltete sich im Haus gemütlich mit neue Bilder, Erinnerungen und mehr. Ich habe Euch an meinen fantastischen Buchreisen aus Kinder- und Jugendzeiten, aber auch an einem ganz eigenen, neuen, englischen Titel teilhaben lassen. Es wurde meine Hand etwas geschont. Ich freute mich über so wunderbare Post/Geschenke, wie man u.A. beim 12 von 12 nachlesen kann. Dabei habe ich es diesen Monat nicht mehr wirklich geschafft, all meine Post raus zuschicken, arbeite aber daran, genau wie an häufigeren Kommentaren bei Euch.

Auf den hiesigen Obstwiesen fand ich erste Ernte für Gelee und Mus und genoß die Natur. Weniger geschnitzt und dergleichen habe ich, auch wurde das Projekt von Michaela und Susanne mit den wöchentlichen Themen zur Gestaltung der Postkarten noch nicht gezeigt, wie ich es wollte. Nicht jede Anregung zur Gestaltung von Karten könnte umgesetzt werden. Der neue „Monatsvogel“ war erst einmal wichtiger (und vorher war ja Schonung angesagt). Weitere Milchtütendrucke müssten auch warten. Aber einen schönen großen „Linocut“ habe ich zum Ende des Monats fertig gestellt, den möchte ich noch extra zeigen. Ach, am Liebsten würde ich gerade alles gleichzeitig machen. Ihr auch?

Nun ist bei Birgit wieder die Sammlung eröffnet, wir können unsere Monatsrückblicke zeigen. Danke Dir dafür.

Auf einen schönen Altweibersommer!

Verlinkt bei Birgit und dem Samstagsplausch

Lecker Hefe Muffins gab es beim Seniorennachmittag (aber die von meiner Freundin waren noch viel leckerer!)

(und wg Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen)

Ernte in den Augusttagen

Hallo Ihr Lieben.

Über mir kreist unaufhörlich rufend ein Raubvogel. Die Sonne strahlt blendend in die Augen, wenn ich versuche ihn zu erblicken.

Der Sommer ist mit warmen Tagen zurück. Die Weintrauben sind reif. Viele sind einfach am Stock schon zu Rosinen geworden durch die Trockenheit. Und bevor die Wespen alles restliche aushöhlen, will ich schnell ernten. Dieses Jahr sind es viel weniger der Raubinsekten und nur eine Hornisse kommt immer wieder. Es werden ihnen noch genug Beeren über bleiben. Auch ein mutiger Admiral ist dazwischen, er liebt den Traubensaft. Aber es ist dieses Jahr nur einer.

Während ich am Terressentisch sitze und die Trauben sortiere (wie gesagt, viele verdorrt, die sollen nicht mit in den Entsafter) kriecht unten am Boden dieser wunderschöne Rosenkäfer. Ich lasse ihn einmal über die Hand krabbeln, seine Harken an den Beinen halten sich gut an meiner Haut fest. Dann fliegt er ein kurzes Stück, verschwindet im Beet, dort wo ich noch Reste eines Holzstumpfes liegen habe. Also sucht er einen Platz für die Eiablage. Der Holzstumpf war erst dieses Jahr ineinander gefallen, vorher dekorativ ein Sukkulenten Gefäß tragend. Aber da die Reste nicht sichtbar lagen, war ein Großteil liegen geblieben und bleibt auch nun als Nahrung für die Engerlingen.

Rosenkäfer

Windenschwärmer
Größenvergleich

Nur ein Admiral dieses Jahr

Holzbiene bei der Arbeit

Wespen lieben Wein
Die erste rötliche Tomate
Magere Kartoffelernte
Im Klee Meister Lampe

dramatisch aussehender Himmelsblick und seht typisch für die letzten Tage, gern auch mit Regen dabei

Dieser Abende saß ein „Ungetüm“ auf unserem Sonnenschirm. Ich sah von unten nur seinen Schatten. Ein wirklich großer Nachtfalter hatte sich unseren hellblauen Sonnenschirm zur Rast ausgesucht. Ein wenig im Netz geschaut und ihn als Windenschwärmer identifiziert. Übrigens auch ein Langstreckenflieger gen Süden. Und beeindruckend, wenn er im Dämmerlicht dann anfängt, sitzend zu schwirren und dann geschwind davon zu fliegen.

Ebenfalls beobachtet haben wir, wie die Holzbiene mindestens ein Ei in das Holz an der Hütte gelegt hat. Anschließend ward so nur mit dem wackeln den Hinterteil in der Holzhöhle zu sehen, das Nest befüllend und ausbauend. Das Foto dazu ist so eher nichtssagend braun-schwarz. Ich freue mich aber so sehr, dass ein paar besondere Insekten in meinem Garten zu sehen waren.

Gesammelt habe ich noch mal etwas Falläpfel und Holzbirnen und eine Handvoll Quitten halb zerschlagen am Wegesrand. Apfel und Quitte zu früh gefallen und erster Sternrußtau greift um sich, da es so feuchtwarme ist. Viel Saft für Gelee (alles zusammen und Ergebniss 4 Glaser) ergab es nur leider nicht, obwohl der Entsafter einmal voll war. Eine einzige Tomate ist nun reif geworden. Mit etwas Glück kommen noch ein paar nach. Die Kartoffeln hatten kein Laub mehr und so wurden die aus dem Beet und den Pflanzsäcken geerntet. Nun, von Ernte kann da dieses Jahr keine große Rede sein. Hitze und Trockenheit haben nur sehr wenige Knollen ergeben (weniger als gepflanzt). Ein guter Workout war es allemal.

Nachdem der Samstag mit viel Gartenarbeit bei den Schwiegereltern verging, waren wir (zum Teil) am Sonntag noch auf dem Bauernmarkt im Freilichtmuseum Lindlar. Aber auch hier gab es kaum der Erdknollen. Vor allem für die Kinder wird immer ein Feld Reihe um Reihe gerodet. Mit nur wenigen Knöllchen, aber einem mehrjährigen Estragon und einer Astrantia reicher, sind wir wieder heim.

Freilichtmuseum Lindlar

Erst jetzt finde ich Zeit, den Samstagsplausch zu schreiben und auch bei Euch zu schauen.

Verlinkt beim Naturdonnerstag und Samstagsplausch und Galleria Himmels Blick sowie Niwibos Sommerlaune

Habt Ihr Sternschnuppen gesehen?

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder Zeit für den Samstagsplausch und damit für einen kleinen Rückblick.

Habt Ihr letztes Wochenende denn Sternschnuppen gesehen? Ich leider nicht. Einmal zu müde, dann zu viele Wolken, dann zu viel Lichtverschmutzung. Aber der Sohn war bei seiner Patentante und hat für uns alle mit wünschen können. Als wir ihn dort hin brachten, trafen wir uns im Rheingau. Darüber bringe ich hoffentlich noch einen Sonntagsspaziergang bei Kristina ab morgen.

So liebe Post war von Mano zu mir gekommen. Und das, obwohl sie wirklich gerade im Stress ist. Ich habe mich so sehr gefreut und bin jetzt auch im Besitz einer original Kunstschachtel.

Am Dienstag hatte ich etwas Glück. Nach wieder einmal ausgiebigen Regenfällen, dass Wasser stand auch Stunden später noch auf den Feldern und Wiesen, könnte ich mit dem Rad los. Das Vorderrad sollte vom Profiladen repariert werden. (Ich habe mir für die Strecke eines innerhalb der Familie geliehen) Auf dem Hinweg blieb ich an der Streuobstweise zum Sammeln von runter gefallenen Äpfeln. Ich bin dort immer vorsichtig und das lohnte sich. Überall kleine Heupferdchen und eine Wespenspinne. Außerdem ein leeres, winziges Ei in dem hohen Gras (Blaumeise?) Ihr seht den Größenvergleich an meiner Hand? In der grellen Fahrradhelm Schutzhaube habe ich Äpfel gesammelt. Das gehört für mich zur Sommerlaune 🙂

ein etwas seltenerer Gast und gut zu sehen, woher sie ihren Namen hat

Für Juttas „close to the ground“

Ich liebe die Streuobstwiesen, ein kleines Paradies und ich habe sie schon oft hier gezeigt!

Erstes Apfelmus ist fertig, etwas Apfelgelee und einige gedörrte Holzbirnen auch. Viel Saft und Aroma gab es noch nicht, aber bald. Das passte zum Holunderbeeren Essig, den ich nach Maison Riek angesetzt habe. (Hat sie frisch die Woche vorgestellt) Um den eher etwas eintönigen Geschmack der sauren Äpfel aufzupeppen, kam Zimt und frisch gemahlen Tonka Bohne dazu. Und ein paar Holzbirnen kamen zu den Äpfeln in den Entsafter. Die Gerbsäure ist nicht nur gesund (in kleinen Mengen), sondern auch gut zum Haltbar machen.

Ein schönes Buch habe ich zum Ausklang der Woche vorgestellt. Und das reparierte Vorderrad eingesetzt, nur um dann festzustellen, dass mein Hinterrad auch betroffen ist. Irgendwer mochte wohl mein Rad nicht. Dieses Problem hatten wir schon mal mit anderen Rädern in der Familie, denn eine gebrochene Speiche vorn und ein Knick im hinteren Rad bekommt man nicht mit normalem radeln. (Die Speiche hatte ich nur raus ragen gesehen)

Derweil bin ich noch vorsichtig, sonst mache ich schnell zu viel für die Hand, vor allem nichts mit Druck und viel tippen (Kommentaren). Das Wochenende kocht tropische Suppe und der Kreis läuft eher langsam 😄

Und endlich denke ich auch einmal wieder an s Bingo:

„Früchte“ und „Etwas aus (für) die Küche.

Macht es Euch schön und habt ein gutes Wochenende!

Verlinkt beim Samstagsplausch, Juttas close to the ground, Bingo bei Antetanni, DND und niwibo sucht Sommerlaune

Leichtigkeit

Hallo Ihr Lieben.

„Summertime and the livin’s easy
Fish are jumpin‘ and the cotton is high
Oh you’re daddy’s rich and your mom is good lookin‘
So hush little baby, don‘ you cry“

Der Anfang eines Liedes, das ich sehr mag. Es ist aus George Gershwins „Porgy and Bess“. Es spiegelt die Stimmung dieser Jahreszeit perfekt wieder, wie ich finde. Auch, wenn wir oft und manchmal viel Regen in der letzten Zeit hatten 😊 aber der war uns sehr willkommen nach der trockenen Hitze.

Mit den Händen durch hohe und trockene Gräser, die Füße im Wasser, warmer Wind verweht die Haare. Insektengezirpe, sowie etwas Vogelgesang umspielt die Ohren. Vielleicht fallen ein paar Sternschnuppen in er lauen Sommernacht und es gehen Wünsche gen Himmelszelt. Es kann so schöne Momente im Sommer geben. „Carpe Diem“. Eine wunderbare Zeit! Und aufsaugen für später, wie die Maus Frederik die Farben und Geschichten des Sommers. Denn die Farben werden jetzt schon gedeckter.

Der August


Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau’n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.

Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?

In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, –
das Unverständliche bleibt unverständlich.

Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht’s nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle …

Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Erich Kästner, 1955, entnommen meiner Gesamtaushabe des Athaeneum Verlag

Der August ist ein stillerer Monat, die Vögel sind nach der Brutzeit nun in der Mauser und erholen sich. Ab und an finden wir eine schöne Feder. Menschen und Tiere erholen sich in lauen Augusttagen und -abenden, wissend um den Altweibersommer. Im Garten wiegen sich die ersten reifen Holunder Beeren, Erntereif für die Vögel und mich.

Ich habe uns Duftkekse gebacken. Habt Ihr Thymian und/oder Lavendel im Garten, auf dem Balkon oder schon getrocknet im Glas? Solltet Ihr diese Pflanzen gar nicht haben, bekommt man sie auch getrocknet. Damit ist es ganz einfach ein wenig Sommerduft in Form von Gebäck einzufangen. Wenn Ihr mögt können auch noch getrocknete Rosenblätter mit eingeknetet werden. Da ihr Geruch aber nicht so stark ist, kann man sie vor allem dekorativ nennen. Duften tun danach vor allem Hände und Arbeitsplatz, nach Lavendel (man muss die Blüten natürlich abzupfen) und Butter, herrlich!

Servierschale (Kekse gehen doch immer, oder?)

Im Katalog steht ja, dies sei für die Küche als Bürsten- UND Seifenhalter gedacht. Das Gefäß finde ich aber für viel mehr sehr praktisch. Sei es für Besteck auf dem Sonntagstisch oder gar für meine kreativen Dinge wie Stifte, Pinsel und Schnittzwerkzeuge.

Laterne Balu Ich liebe Laternen, gerade wenn es langsam wieder kürzere Tage gibt, sie geben wunderschönes Licht, nicht wahr?!

Die ersten Lavendelblüten müssen nach der Blüte geschnitten werden, damit die Pflanze buschig bleibt. Ähnlich verhält es sich mit Thymian. Statt in ein Lavendelsäckchen sind diesmal die Blüten im Mürbeteig gelandet. Genau wie auch etwas Zitronenthymian und nein, ich mische das nicht untereinander, ich finde, es sind sehr unterschiedliche Düfte. Wenn Ihr die angegebene Teigmenge teilt, geht das prima mit 2 Sorten.

Knetete dafür ganz klassischen Mürbeteig mit 250g Butter (ich nehme immer einen Stich Butter mehr, damit der Teig sich gut kneten läßt), 500g Mehl, 150g Zucker/Rohrzucker und 1 Ei, sowie einer Prise Salz und ein gehäufter TL Vanillebackpulver zusammen, Die Blüten oder Kräuter nach Belieben dazu geben, eine Stunde kühl stellen (ich lasse sie oft einfach über Nacht stehen) und dann auf einer bemehlten Fläche etwa 5mm dick ausrollen und „Plätzkes“ ausstechen. Bei 170 Grad Umluft auf die mit Backpapier ausgelegten Blechen ca 15min backen (kommt auf Größe und Dicke an). Wenn sie leicht braun werden könnt Ihr sie rausholen, abkühlen lassen und genießen. Ah, köstlicher Duft schon beim Unterkneten der Kräuter mit den Hände und köstlicher Kekse!

Wolkenlicht, Link für Galeria Himmelsblick

Ist es nicht traumhaft, wie Wolkenschiffe manchmal über den Himmel gleiten. Natürlich haben sie in letzter Zeit durchaus viel Regen gebracht, die Mauersegler sind schon vor über einer Woche gezogen. So prächtig, wie auf diesem Wolken Poster kann ich sie fotografisch in der Gesamtheit am Himmel gar nicht einfangen.

Das ist meine LieblingsKuschelecke, die andere Seite gehört dem Hund

Clément Denis – Study of Clouds with a Sunset near Rome

Vintage Seashells No1, Erinnerungen an und auch Vorfreude an/auf das Meer! (Liebe Nicole, ich hoffe Du verzeihst, dass ich sie mir auch aufgehängt habe, sie sind einfach zu schön!).

Kamisaka Sekka – Ocean Waves From Momoyogusa mit sehr reduzierten Linien genau die Seele des Meeres wiedergebend

Die letzten Felder werden abgeerntet. Die Rehe haben und hatten ihre Kitze im Hochsommer abgelegt und Paarungszeit. Vielleicht seht Ihr sie, wie sie unvorsichtige und alles um sich herum vergessend, hintereinander her laufen. Dieses Jahr konnten sich viele Waldbewohner lange im Getreide (Weizen, Roggen und Erpsen) verstecken, denn die Erntezeit ist sehr ins Wasser gefallen. Vorher fressen sie gerne die noch unreifen, süssen Körner.

Leiste Dark Oak mit Roe Deer on a Field oder Snoopy Dancing

Ist es nicht wunderbar, wie einfach man mit den Leisten neu gestalten kann? Ob da nun eine alte Ricke aufmerksam schaut oder Snoopy lustig und fröhlich lostanzt. Zwei große Gegensätze, nicht wahr. Aber mit einer Leiste habe ich die leichte Wahl, schnell nach Stimmung zu dekorieren. Und wenn Ihr vielleicht nun auch ein wenig neu dekorieren mögt:

Der persönliche Rabattcode gibt 45% Rabatt auf die Poster, 10% Rabatt auf die Rahmen & 10% Rabatt auf die personalisierten Poster: DESENIOxWIPPSTEERTS

Gültig vom 11. – 16.8.2023

Ihr könnt Euch auch Poster personalisieren lassen, zB mit einem besonderen Datum. Einfach Euer Foto hochladen und mit Vorlagentext und Zahlen zu etwas Besonderem machen.

Der Blogbeitrag ist als Werbung zu kennzeichnen. Ich danke Sonja von Desenio wieder für die wunderbare Zusammenarbeit.

Verlinkt bei niwibo sucht „Sommerlaune“, Creativsalat und dem Samstagsplausch