März und meine sonnige Woche

Hallo Ihr Lieben.

Birgit sammelt ab dem letzten Donnerstag des Monats unsere Monatsrückblicke:

Der Monat war ein schöner Monat, voller Frühling und mehr. Zugvögel sind über uns gezogen, manche sind geblieben. Frühlingserwachen auch überall um uns herum. Bücher habe ich Euch gezeigt. Ein kleines DIY für die Wand um „zu präsentieren“ habe ich erklärt und gezeigt. Zum Monatswechsel habe ich ja einen besonderen Vogel, die Rohrdommel vorgestellt. Dazu schnitzte ich einen neuen Stempel. Und ein frühes Taubenschwänzchen schwirrt hier lang.

Zum Beginn der Woche feierte Nicole Ihren Bloggeburtstag mit 12 1/2 Jahren und viele Kerzen leuchteten im Bloggerland. Meine wurde von meiner Lieblingsblumenfrau getragen.

Diese Woche sah ich dann in unserer Straße einen Gartenbaumläufer. Nein, eigentlich zwei. (Bitte entschuldigt das schlechte Foto.) Das ist nicht das Besondere.  Das  Besondere war die Suche der beiden kleinen Kletterkünstler am Haus gegenüber, vielleicht nach einer Nistmöglichkeit. Zwischen Fensterrahmen und Ziegel verschwanden sie. Denn eigentlich nimmt er ja gerne Verstecke an und in Baurinden. (Hier habe ich über Baumläufer im Zuge meines Jahresrojekt erzählt)

Leider lag ein paar Tage später ein Eichelhäher hier.  Drumherum lagen viele Federn. Da war sicher ein größerer Vogel dran Schuld. Noch zwei Tage vorher hatte mich ein Eichelhäher genarrt, als ich erst einmal nach einem Bussard suchte. Eichelhäher können wirklich gut imitieren. (Rabenvögel untereinander und Rabenvögel und Raubvögel sind sich nicht ganz grün)

Liebe Heike, diese Woche darf Deine Girlande ganz besonders schmücken und erfreuen.

Diese Woche ist gut gefüllt bis jetzt und bleibt auch noch so. Schön habe ich es mir gemacht, die Familie sonst beruflich unterwegs. Nun gilt es für eine kleine Feier vorzubereiten, Haus und Garten weiter aufzuräumen. Mal sehen, ob die alten Holzbänke noch ein Jahr und damit diese Feier bestehen. 😉

Einen kleinen, bunten Strauß von meiner Freundin für mich habe ich deshalb noch für Astrids Flower Friday Linkparty.

Den Monatsrückblick verlinken ich bei Birgit und die Woche beim Samstagsplausch.

Macht es Euch gemütlich und nutzt die Frühlingsstunden und -tage

Aus oben genannten Zeitgründen bin ich jetzt die Tage etwas weniger digital unterwegs

Riesenfischuhu gibt es tatsächlich

Als Jonathan C. Slaght die größte Eule der Welt zum ersten Mal sieht, geschieht dies aus Zufall, in der östlichen, russischen Region Primorje im Jahre 2000.

„Ungefähr so groß wie ein Adler, aber fluffiger und stattlicher, mit enormen Ohrenbüscheln, wirkte sie vor dem diesigen grauen Winterhimmel beinahe zu wichtig und skurril für einen echten Vogel, fast so, als hätte jemand ein Bärenjunges hastig mit einem Haufen Federn beklebt und das verwirrte Tier auf einen Baum gesetzt.“

Der Vogel ist nicht bestimmbar, aber Slaght hat Fotos gemacht, die ihren Weg zu dem Ornithologen Sergej Surmarsch in Wladiwostok finden und es stellt sich heraus, „dass seit 100 Jahren kein Wissenschaftler so weit südlich einen Riesenfischuhu gesehen hat…“ . Und überhaupt ist nicht wirklich viel über diesen Vogel zu lesen und zu lernen.

Dieser besondere Vogel kommt Jahre später in die Auswahl um seine Dissertation zu schreiben. Und da er sich lieber im Wald denn in den Lärchensümpfen, wo der seltene Mönchskranich (und zu viele Mücken!) lebt, aufhalten wollte, fällt seine Wahl auf die größte Eule der Welt.

Ein Abenteuer an Tierexpeditionen in extreme, abgelegene Gegenden und ihre Menschen dort und natürlich an ganz besondere Eulen beginnt.

Denn in Gebieten, die von Kälte, Dauerfrost und urigem Wald beherrscht werden, ticken Uhren und Menschen ganz anders. Und die Natur sowieso.

Und auch die Eule ist ganz anders, als wir uns eine Eule denken. Die Größe ist da noch das Geringste an Ungewöhnlichem. Ein Fischjäger ist sie an den eisigen, meist zugefrorenen Flüssen. Über den Schnee spaziert sie und hinterlässt merkwürdige Spuren. Wuschelig sieht sie aus, mit all den vielen, vor Eiseskälte schützenden Federn. Nur ganz besondere Bäume möchte sie für ihr Nest, in dem sie ein Junges aufzieht.

So beschreibt der Autor zB. Wie er Riesenfischuhus das erste Mal überhaupt hört. Er weiß nur aus Beschreibungen, Nachahmungen, wie sie sich in etwa anhören kann.  Und er weiß,  dass sie im Duett singen. Etwas ganz besonderes im Tierreich. So hört er tatsächlich in einer eisig kalten Nacht ein „Lied“ und überlegt, daß könnte ein Uhu sein. Tatsächlich waren es zwei, ein Paar, was so synchron gesungen hat, dass er es nicht erkannte.

Das Buch ist eine Suche, ein Abenteuer, ein Lehrstück, ein Kampf, eine Dokumentation und eine Liebeserklärung (und sicher noch mehr).

Etwa 1000 Exemplare soll es noch von der größten Eule der Welt geben, in einer Welt des Permafrostes und neuentdeckten Holzabbaus, einer Welt, wie wir sie in unseren gemäßigten Breiten kaum vorstellen können, sowohl als Lebensraum für Menschen als auch Tiere. Es wäre schön, wenn weiterhin das Duett der Riesenfischuhus erklingen könnte. Diese Vögel haben die gleiche Aufmerksamkeit verdient, wie die dort lebenden sibirischen Tiger.

Die Reihe Naturkunden, Matthes & Seitz Berlin (Link zum Buch, keine Werbung, da selbst bezahlt, aber als ‚Werbung‘ für einen Verlag, der immer noch Bücher macht, die besonders sind) ist immer wieder für Titel gut, die aus dem Rahmen fallen Der leinengebundene Band läd wieder zum „gerne in die Hand nehmen“ ein. Der Hersteller durfte sich wieder austoben, im positiven Sinne. Hier werden Bücher und Titel aus Überzeugung gemacht. Die Auflagen versprechen keinen Platz 1 in den Charts und das ist auch den Preis wert.

Eulen des östlichen Eises wurde mit dem PEN/E.O. Wilson Literary Science Writing Award sowie dem Minnesota Book Award for General Nonfiction ausgezeichnet und stand auf der Longlist für den National Book Award. Slaght lebt in Minneapolis. (Quelle: Verlag Matthes & Seitz Berlin)

Ein Buch, dass gut in mein Projekt des Jahres passt.

erstmals gezeigt letzten Monat und endlich besprochen

Frühlingsanfang und Entstehung eines Rohrdommel Stempel

Hallo Ihr Lieben.

Als ich den Beitrag  über die besondere Rohrdommel schrieb, hatte ich einen neuen Stempel schon im Kopf. Aber nicht immer kann man sich erstens: sofort hinsetzen und tun,…

und zweitens: die Vorstellung auch so umzusetzen.

Irgendwann hatte, bzw nahm ich mir etwas Zeit.  Also Material und Bleistift geschnappt, während die Sonne durch das Fenster den Rücken wärmte. Na ja, ich habe dann auch Mittagessen gemacht, Haare geschnitten und den Grünschnitt von den Rosen auch. Und nicht nur die Rosen wurden gekürzt.

Dann wurde irgendwann etwas weitergeschnitzt.

Und Feinheiten ausarbeiten, uA mit Probedrucken ausprobiert….

Und fertig.

Ihr habt recht, dass ist nicht wirklich rundlich und ich habe extra „Streifen“ gelassen, „Frau Werwolf meint, des gehört so“

„Ochsenrufe im Schilf“ (auch auf dem kleinen Marktplatz bestellbar)

Zur Tag-Nachtgleiche und kalendarischem Frühlingsanfang wurde es auch richtig warm und sonnig. Musste man zu Beginn noch auf den Ostwind achten, so wehte der Wind zum Ende der Woche immer lauer, milder. Ich bin spät dran mit dem Rosen Schnitt. Am Liebsten möchte ich alle anstehenden Aufgaben gleichzeitig machen. Frühling, nicht wahr? Aber keine Sorge, es ist nicht alles gleichzeitig passiert und genug wartet noch.

Schmetterlinge, Bienen (sogar die Holzbiene) und so viele Vögel. Die Eichhörnchen jagen sich. Fast alle Schneeglöckchen sind verblüht, die ersten Obstblüten fangen aber schon an und die Tulpen stehen in den Startlöchern. Ach, zauberhaft und wunderbar!

Sonntagsfragen

Frage 2: Was war dein Highlight der Woche? Ich hatte einige diese Woche, fotografisch ist es dieses:

Einen besonderen Gast sah ich bei den Nachbarn.

Ein Taubenschwänzchen, just wohl über die Alpen geflogen, schwebte von Narzisse zu Narzisse, so geschwind, dass es von der Technik nicht mal richtig „scharf gestellt wurde“.

Frage 1: Worauf bist Du diese Woche stolz?

Ich habe weiter aufgeräumt und eine Kruschtelecke beseitigt und umgeräumt, dort steht jetzt ein kleines Tischchen. Ich hab ein Foto für Astrids Blumenstrauß Sammlung und Niwibos österliches Monatsthema.

(Es soll hier weniger voll werden, mehr Präsentation)

Und natürlich oben gezeigten Stempel.

Diese Woche gezeigten wurde auf meinem Blog einmal ein kleines PräsentationsDIY und ein Meeresbilderbuch.

Verlinkt beim creativsalat und Magic Craft und Samstagsplausch und Niwibo sucht (die Osterhasenkerze) und Flower Friday

Und die Sonntagsfragen bei der Zitronenfalterin

Von Sahara Staub, Kälte und Mondfinsternis

Hallo Ihr Lieben.

Nach den frühlingshaften Tagen kam Sahara Staub und Kälte und etwas Regen. Schon ein heftiger Wechsel, oder? Die Wetter App zeigt mir seit gestern an, dass es schneien soll, bzw dass der Schneefall aufhören soll. Aber es schneit nicht. Es regnet auch nicht (mehr).

Der Staub in der Luft bringt ja immer schöne Himmelsbilder:

Oder diesen Sonnenaufgang:

Wobei ich lieber da die Mondfinsternis, den sogenannten Blutmond, beobachtet hätte. Aber erstens ist es schon hell und zweitens hängen dicke Wolken am Himmel.

Der Samstag Morgen bringt dann rosarote Zeiten:

Andrea Zitronenfalterin fragt wieder Sonntagsfragen:

Frage 1: Welche Farbe ändert sofort deine Laune (nur diese Woche oder immer)?

Bunt mag ich es sowieso. Blau und Grün haben immer eine angenehme Wirkung auf mich. Und guckt mal, was beim Nachbarn frech die Blüten aus dem Pfirsichbaum klaut:

Frage 2: Wovon brauchtest du in dieser Woche gaaaanz viel?

Wärme!

Während ich den Beitrag schreibe, hab ich Feuerchen im Ofen brennen. Aber auch innere Wärme, gute Gedanken können gut gebraucht werden. Das ergeht sicher vielen gerade so. Der Übergang in den Frühling ziert sich etwas (absolut normal, aber wir sind die graue Kälte leid). Von der politischen Weltlage brauchen wir gar nicht erst anfangen. Aber es gab schon schlimmere Zeiten, wenn das einer beurteilen konnte, dann er:

„Wird’s besser? Wird’s schlimmer?, fragt man alljährlich. Aber seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich.“
Erich Kästner

(Und das hilft mir wirklich)

Einen Einblick in die Woche gab es am 12. Ich kann verraten, dass das Holz jetzt ausgetauscht ist.  Statt der ollen „Pressspankunststoff Teile“ ist jetzt Kiefer angeschraubt und das Bad duftet nach Holz. Aber es gilt noch aufzuräumen und sobald das neue Fenster drin ist, wird noch einmal (mindestens) Kalkfarbe gestrichen.

Der Jüngste ist mit seiner Klasse gerade unterwegs nach Tirol, leider etwas erkältet.

Und jetzt kommt doch wirklich Sonne raus!

Die wünsche ich Euch auch allen! Schönes Wochenende.

Verlinkt beim Samstagsplausch, Sonntagsfragen und der Galeria Himmelsblick

Überlebenskampf der eigenen Art (auf Kosten anderer)

Hallo Ihr Lieben.

Ihr erinnert Euch noch, wie ich über den Kuckuck hier geschrieben habe? Fast jede*r weiß, dass dieser Vogel seine Eier in fremde Nester legt. Und dass der Jungvogel anschließend seine Konkurrenz, die eigentlichen Küken der Wirtsvögel, aus dem Nest wirft. Eine Überlebensstrategie, die nicht einzigartig in der Natur ist.

So manchem Naturliebhaber wird jetzt noch einfallen, dass es da doch auch eine Hummel mit ähnlicher Strategie gibt und die deshalb auch den Namen Kuckuckshummel trägt. Vielleicht kennt auch wer das Geheimnis der SCHLUPFwespen oder weiß, dass der Schmetterling „Wiesenkopf-Ameisenbläuling“ seinen Namen daher hat, dass er parasitär als Larve im Bau von Ameisen lebt.

Aber die Natur ist voll von diesen Überlebensstrategien. „True Crime in Nature“ von Farina Grassmann und dem Illustrator und Comic Zeichner Cornelis Jettke im Kosmos Verlag widmen sich sehr unterhaltsam diesem Thema. So viele Wege hat die Natur durch Evolution gefunden, das Überleben ihrer Art zu sichern.

Etwas reißerisch fand ich ja erst Titel und Cover. Fast hätte ich nicht in das Buch geschaut und damit ein unterhaltsamen Titel verpasst. Immer wieder überrascht Farina Grassman mit neuen Tieren und Pflanzen, die „kriminelle“ Wege gehen. Ihr letztes Kapitel finde ich in dem Zusammenhang dann ganz besonders wichtig, denn natürlich sind Tiere nicht kriminell,  dass sind unsere Begrifflichkeiten und Kategorien und schnell kann auch einmal der Täter zum Opfer werden. Diesen Hinweis hätte ich mir aber ab und an noch deutlicher in allen Kapiteln gewünscht.

Mit der „peppigen Aufmachung“ durch die durchweg rot-schwarzen frechen Zeichnungen erreicht das Buch sicher auch junge Leser und macht das Thema etwas leichter, genau wie die angenehme, unterhaltende Schreibweise. Wer gerne meine Projektbeiträge liest, findet hier passende Lektüre.  (Aber ich will mich da definitiv nicht vergleichen!)

Die Natur ist immer wieder überraschend und so werden wir sicher auch mit so manchem  Tier oder Pflanze hier überrascht.

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt und ist somit als Werbung zu kennzeichnen.