Auch im Jahre 2026 sammelt Caro liebenswürdiger Weise unsere Alltagsbilder vom 12. eines jeden Monats.
Ich hätte gern was mehr oder besser geschlafen, aber es ist ok. Der Hund bekommt seine Medizin, dann Glätte draußen checken, ja es ist glatt, daher etwas streuen, Frühstück und auch im Dunkeln den Hundegang laufen. Es ist an vielen Stellen noch überfrierende Nässe aber nicht mehr richtig glatt, als wir heim kommen. Im Radio melden sie aber auch richtiges Eis auf Parkplätze und Wegen und vor allem bei weniger befahrenen Straßen.
Unter den Gummistiefeln war richtig viel Dreck, also fix saugen, Hundefutter anrühren (ohne Fotos) und Spühlmaschiene ausräumen und noch dies und jenes. Dabei höre ich den abgebildeten Song und Podcast (der zufällig auch das Thema wie mein Jahresprojekt hat) Außerdem wird notiert, was besorgt und gemacht werden muss. Und lege bereit, was zur Bücherei zurück gebracht wird.
Einkaufen. In den Rettertüten sind gute Sachen drin. Nach den ersten Erledigungen heim und Mittagessen machen, dabei vergessen, an Fotos zu denken, nur die fast leere Salatschüssel geknipst (in dem Salat war auch eine bio Gurke aus den Rettertüten).
Wieder los, diesmal zur Bücherei (vergessen zu fotografieren) und in unser Einkauscenter. Da ist es auch noch weihnachtlich geschmückt, na, die Weihnachtszeit ist ja auch noch nicht vorbei. Zurück was mitgesungen.
Wichtiges Nachfüllen
Nervigen Anruf bei einem Serviccenter gemacht. Der Markt vor Ort ist nett und kompetent, deren Online/Service ist es nicht. Ich brauche Trost zum Kaffee.
Ich möchte eine Stickerei aus meinen Kinderzeiten, genauer der Grundschule (glaube ich) aufhängen, dafür muss ich den Rahmen reparieren. Holzleim ist alle, also Sekundenkleber. Die Kappe ist aber auch festgeklebt, sie kann ganz abgedreht werden. Keine gute Idee, ich verteile viel Kleber auf mehrere Finger und sogar auf die Tischdecke. Eigene Dummheit. Leider löst Brennspiritus den Kleber nicht, ich muß warten, bis er so abgeht. 😅
Gerahmt hat das mal meine Mutter für mich, ich repariere nur (Edit)
Morgen kommt ein neuer Kühlschrank, da der alte an gewissen Stellen auseinander bricht. Ich fange mal mit den Magneten und Notizen an der Tür an (und nein, das ist nicht alles). Gleich kommen Lebensmittel aus dem Inhalt in große Boxen/Taschen und vor die Tür. Es regnet zwar mittlerweile, aber ist immer noch kalt genug.
Geschichten vom Waldnetzwerk, von bekannten und eher unbekannten Tieren, von großen und kleinen Lebewesen in unseren Wäldern, dass soll mein neues Jahresprojekte werden.
Dieses Jahr möchte ich Euch mehr in die Tiefen des Lieblings- und Sehnsuchtsort ganz vieler Menschen mitnehmen. Eigentlich logisch, denn ich habe Euch schon viele Tiere aus diesem Lebensraum vorgestellt in meiner mitlerweile fast 11 jährigen Blogzeit. Eine Fortsezungsgeschichte über Fuchs und Dachs und ihr Miteinander ist entstanden. (Ob es da noch mehr gibt, weiß ich noch nicht) Auch die Pflanzenwelt wird sicher mit hinein genommen, denn ohne sie gibt es ja keinen Wald.
Es gibt auch so viele Geschichten, Märchen und Mythen um den Wald und seine Bewohner. Die gehören immer mit in die Beiträge. Der tiefe, dunkle Wald, vor dem man Angst hat, der grüne, frische Wald, in dem die Menschen waldbaden. Die Eule, die uns fasziniert und wenn wir ihren Ruf im Dunkeln hören, erschrecken wir.
Ich bin gespannt, was alles an verschiedenen Projekten bei Ihr zusammen kommen.
Und gerade habe ich entdeckt, dass das Museum im Gasometer die gleiche Idee hatte. 😉
Damit kann ich natürlich nicht mithalten (vielleicht schaffe ich die meisten Artikel vorher zu schreiben, damit ich nicht zu sehr beeinflußt werde, denn ich möchte auf alle Fälle nach Oberhausen)
Zu meinem letzten Jahresprojekt Beitrag fehlte noch der kreative Teil.
Viele von Euch haben in den Kommentaren geschrieben, wie beeindruckend und schön sie diesen Vogel finden, aber auch, dass sie viel Respekt haben und Abstand halten.
Der schwarze Schwan symbolisiert übrigens das Unerwartete, Unvorhersehbare.
Seit der Antike steht dieser prächtige weiße Vogel als Symbol für Licht und Reinheit, später auch für das Lebensende, bzw den Übergang von dem Leben zum Tod. Der Vogel wurde Apollo zugeordnet und Zeus näherte und verführte Leda in der Form eines Schwans. Bei den Kelten war der Schwan ein Sonnentier. Und im Hinduismus ist er oft als Begleittier Brahmas unterwegs.
Im fernen Osten und bei den Persern galt er auch als Jenseits Gestalt. In China und der Edda erscheint der Schwan auch als Prinzessin in Märchen bzw Sagen, nicht zu vergessen Lohengrin.
In Europa findet der Schwan erst im späteren Mittelalter Einzug in die Kultur, so wie der Schwanengesang, der die Klage Jesus am Kreuz symbolisiert.
Wusstet Ihr, dass der Schwan auch als Symbol für Martin Luther steht? Auf manchen Gemälden von ihm wird auch ein Schwan gezeigt. (Als der Vorreformator Jan Hus verbrannt wurde, sagte er vorher wohl sinngemäß: heute würde man eine Gans (Hus) braten, aber bald würde aus der Asche ein Schwan aufsteigen, was Luther später auf sich bezog.)
Nicht zu vergessen ist der Schwan ein Glückstier. Und in Hamburg symbolisieren sie die Unabhängigkeit der Stadt.
Inspiriert von der schwedischen Künstlerin Hilma af Klimt (Link zu Wikipedia) nun mein Stempel.
Seit ich Brillenträgerin bin, ist das mit den Augenwinkeln nicht mehr ganz so einfach wie früher. Der „geschulte Blick“ musste sich neu ausrichten.
Große Vögel sieht man auch im Nebel, spätestens, wenn sie sich bewegen. Beim Abstreichen war klar, dies war ein Bussard.
Am 22.12. früh morgens im wunderschönsten Licht (an fast der gleichen Stelle wie der Nebelbussard) und wie auf dem Präsentierteller:
Wer bist Du?
Was Euch das Standbild nicht zeigt, es wird sich gerade entleert. Dabei kann ich die Konturen besser sehen.
Natürlich bleibt der Greifvogel nicht lange sitzen, schließlich beobachten ihn so eine komische Frau mit einem Hund, der eigentlich weiter will.
War ich mir Dank Seitenansicht schon relativ sicher, so zeigte der Abflug mit dem langen Schwanz: das ist wohl ein Habicht.
Die Größe, die „Hosen“ und der längere, schmale Schwanz, den der Habicht für seinen schnellen Flug durch Gehölze wie ein Ruder nutzt, die spitz zulaufenden Flügel… (Bussarde sind „etwas kompakter“, Flügel und Schwanz zum Gleiten ausgerichtet)
Ich liebe es, wenn mir der Morgen schon eine besondere Sichtung schenkt! Wäre ich nur vor mich hin getrottet, hinter dem Hund her, hätte ich meine wunderbare Sichtung verpasst.
Ihr kennt vielleicht den Witz vom Frosch, der herumhüpft und laut prahlt: „Ich bin ein Schwan!“ Und darauf hin fragt ein anderer Frosch, wie er denn auf diese Idee käme, er wäre kein Schwan.
Darauf dreht sich der bewußte Frosch um und präsentiert sein bestes Stück. Der andere Frosch ruft daraufhin laut aus: “ Mein lieber Schwan!“
Schon als Kind mochte ich diesen, leicht verruchten Witz und warum ich Euch den jetzt erzählt habe, fragt Ihr Euch vielleicht. Na, es ist der letzte Tag des Monats und es gibt nochmal den Zeigetag für das Jahresprojekt bei der Zitronenfalterin.
Ich hatte in meinen Notizen eigentlich noch so manche Tiere, die am/im Wasser leben. (Rückenschwimmer, Wasserläufer und Gelbrandkäfer, Libellen, Haubentaucher, Frosch und Kröte, Neunauge, Flußkrebse, Hecht zB.) Aber es wurde nun dieser „edle“ Vogel, Euch bestimmt auch bekannt als „das hässliche Entlein“: der Schwan.
Na, ganz und gar falsch lag Hans Christian Andersen mit dem Titel seines Märchens nicht:
Schwäne (Cygnus) sind eine Gattung der Entenvögel (Anatidae). Zugerechnet werden sie innerhalb dieser Familie den Gänsen (Anserinae). Schwäne sind die größten aller Entenvögel.
Kaum ein anderer Vogel fand in mehr Geschichten, Sagen, Mythen (Leda und der Schwan) und Märchen (die sechs Schwäne) und natürlich Kunst Einlass. Bestimmt hat jeder von Euch bei Erwähnung auch das Bild des weißen, großen Vogels vor Augen. Außerdem sind sie die Vögel der Liebe.
😉
In so ein Tretboot hatte sich der schwarze Schwan Petra im Frühjahr 2006 im Zoo für 2 Jahre verliebt. Solche „Fehlprägungen“ gibt es, aber er fand dann zumindest einen echten Höckerschwan.
Schwäne sind meist ganz weiß im Gefieder. Junge Schwäne sind grau und manchmal tragen auch die weißen Schwäne schwarze, einzelne Federn. Besonders der lange Hals ist sein herausragender Unterschied zu den Gänsen. Sie sind die größten Wasservögel hier (nur Pelikane sind größer und die gibt es nicht bei uns). Mit 8 bis 12 kg (Männchen können wohl bis zu 15kg wiegen) und über 2 m Flügelspannweite gehört der Höckerschwan zu den schwersten, flugfähigen Vögeln.
Der lange Hals ist perfekt zum Gründeln, daß ist die Suche nach Grün unter Wasser, der Hauptnahrungsquelle. Aber auch Wasserinsekten, kleinere Fische, Schnecken und Muscheln werden mal genommen. Beim Suchen nach Nahrung im Wasser taucht nur das vordere Teil des Vogels ein, Schwänzchen in die Höhe. Er frißt auch Uferpflanzen und Gras und nicht nur im Winter weicht er zudem auf Getreidegräser und Raps aus. Ihr Kot ist übrigens wiederum Futter für Fische, er besteht meist nur aus Zellulose.
Es gibt 4 Gattungen Schwäne in Deutschland, ich werde mich auf den bekanntesten, den Höckerschwan konzentrieren. Er trägt den Namen von seinem schwarzen Höcker auf dem grell orangefarbenen Schnabel. Bei Männchen ist der Höcker größer als bei Weibchen.
Ursprünglich gab es Schwäne nur im nördlichen Europa, am schwarzen Meer und Kleinasien. Der Mensch siedelte sie vielerorts an. Im 16. Jhd. kam so der Schwan in unsere Regionen. Er bevorzugt stille Gewässer wie Meeresbuchten oder Binnenseen, fühlt sich aber auch an künstlich angelegten Teichen wohl. Er ist ein Standvogel, fliegt nur zwischen Nachtquartier, bzw Brutort und Gewässer hin und her. Nur in der Mauser zieht er gern auf größere Binnengewässer, dann ist er etwa 2 Monate flugunfähig, bis sich auch die großen Flugfedern nachgebildet haben. Im Winter ziehen nördliche Vögel gern weiter südlich. Laut Nabu gibt es zwischen 10.500 und 14.500 Brutpaare, Tendenz eher steigend.
Höckerschwäne sind (meistens) monogam und binden sich daher ein Leben lang an ihren Partner. Ihre Werbung umeinander beginnt schon im Februar.
Nester werden entweder in den Schilfgürteln oder völlig freistehend, gern auf Inseln gebaut. Mit dem Nestbau beginnen die Höckerschwäne, sobald die „heimischen“ Gewässer eisfrei sind, was oft schon im März ist. Dazu reißt das Männchen Pflanzen aus und trägt sie in Reichweite seines Weibchens, welche sie dann um sich herum anlegt. So entsteht nach und nach eine Nistmulde mit drum herum Pflanzenmaterial. Ein paar Daunenfedern der Eltern polstern extra aus. Die Nester werden oft über Jahre genutzt und werden dabei immer größer.
Im April, Mai beginnen die Vögel mit der Eiablage, 4 bis 7 graugrüne oder grauweiße Eier. Während das Weibchen ungefähr 35 Tage überwiegend allein brütet, beschützt das Männchen seine Partnerin und das Gelege. Die Aufzucht betreiben beide Elternteile. Einem Schwan sollte man in dieser Zeit nicht zu nahe kommen, sie reagieren sehr aggressiv auf Eindringlinge. Sonst sind sie aber friedliche, dem Menschen zugewannte Vögel. Mit ihren kräftigen Flügeln können sie sich effektiv gegen Fressfeinde verteidigen.
Die Küken sind nach 4 bis 5 Wochen flügge. Im 2. bis 3. Lebensjahr üben sie schon den Nestbau, aber erst mit dem 4. Lebensjahr werden sie erwachsen. Vor allem männliche Jungschwäne finden sich zu Gruppen zusammen.
Wenn sich die großenVgel mal entschließen, sich in die Lüfte zu schwingen, braucht der recht große und schwere Vogel erst einmal Anlauf. Er rennt dabei flügelschlagend über das Wasser um die nötige Startgeschwindigkeit zu erreichen. Einmal in der Luft, verursachen seine stattlichen Schwingen ein lautes und singendes Fluggeräusch. Sie fliegen mit gestrecktem Hals und sind gut zu erkennen.
Übrigens, genau wie viele andere Wasservögel (und andere Tiere) solltet Ihr ihnen kein Brot füttern. Es ist zu salzig, quillt auf und enthält zu wenig Nährstoffen. (Und nicht gefressen Brot schimmert, lockt Ratten an)
Natürliche Feinde sind Füchse, vor allem Ratten, Krähen, Greifvögel sowie der Hecht sind den Küken eine Gefahr. Schwaneneltern sind sehr wachsam und stossen bei Gefahr sofort Warnrufe aus. Die Küken steigen dann bei der Schwanenmutter auf den Rücken. Nun sind sie geschützt und werden gleichzeitig vom Fett des Muttergefieders „eingecremt“. Auch freilaufende Hunde können gefährlich werden.
Mit seiner weithin sichtbaren, weißen Federpracht, der geschwungenen Formen von Hals und Flügeln, welche er gern aufstellt, symbolisiert er Tugend, Anmut und Reinheit. Kaum ein Tier hat die Fantasie der Menschen ähnlich angeregt wie der Schwan.
Bild aus „Polder“ (NL.) von Marieke ten Berge & Eva Morales (auch auf Deutsch erhältlich)
Ein eigenes Werk habe ich wieder nicht, verzeiht. Den Beitrag verlinke ich bei Andreas Sammlung der Jahresprojekte.
Nicoles neue Motto Linkparty zur Farbe Weiß ist genau richtig für den weißen Vogel.
Keine neue Idee mit dem sw Motiv
All meine Tierportraits versuche ich immer mit möglichst genauen Daten zu schreiben. Wie es nächstes Jahr weitergeht, wird sich noch zeigen, aber Naturportraits bleiben sicher ein Teil meines Blogs.