Freitag, Freutag, Blumentag

Hallo Ihr Lieben,

da steht uns schon Pfingsten vor der Tür. Ein Fest, ohne Geschenke, ohne Süsskramkalender, aber mit einer eindeutigen Aussage: „Herr schmeiss Hirn vom Himmel!“ Das mit dem Geist und der Taube sei einfach mal Glaubenssache, aber Erkenntniss, die wünsch ich uns allen. Warum wir das gebrauchen können, brauche ich bestimmt nicht genauer auszuführen. (Jeder macht z. B. mal Fehler, ich habe beim letzen Beitrag konstant „Bordüren“ so geschrieben: Bodüren. Ach wenn es denn nur immer so schnell zu verbessern wäre.)

Pfingsten ist eigentlich ein schönes Fest, fast immer sonnig und warm, der Sommer lässt schon grüssen. Ein paar Tage extra frei für die Schüler, in manchen Bundesländern sogar mehr als ein paar, (da war ich immer etwas neidisch). So starten wir schon mit Freude in das Wochenende. Alleine dies ist ein Grund für den Freutag, oder?

 

Im Garten verändert sich das Bild eigentlich täglich. Jetzt werden die Johannisbeeren langsam reif. Die Rosen scheinen dieses Jahr ganz besonders gut zu gedeihen.

Leider sind die Pfingstrosen schon sehr niedergedrückt. Sie hatte es dieses Jahr besonders schwer.

Der Mai war kühler, als sie es mitlerweile gewohnt sind. Ihre Stängel wuchsen länger als es für den schweren Blütenkopf gut ist. Trotz Stützen neigen sich alle sehr zu Boden. Und die Hitzetage ließ die Blumen fast verbrennen. Die Rose du Resht war plötzlich verblüht. Allerdings kommen da den ganzen Sommer über immer wieder Blüten, doch der wunderbar blühende Strauch hatte plötzlich just keine blühenden Rosen mehr, als ich ihn fotografieren wollte. Unten drunter lag ein „Blütenteppich“. Aber an unserer Haustür herrscht reger Andrang! Und es duftet bis in den Flur, wenn wir die Tür öffnen. Die Kletterhortensie blüht.

Ach, immer meckern wir über das Wetter. Es treibt es hier aber auch bunt. Schwül, feucht und dann Hitzerekord, unwetterartiges Gewitter und Temperatursturz. Was macht Euer Garten so? Die Zitronenfalterin sammelt diesen Monat Gartenbeiträge. (Verlinkt und somit als Werbung zu kennzeichnen)

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Natürlich zeige ich Euch auch meinen duftenden Freitag Blumenstrauß.

diesmal mit „spielerischen Begleitern“

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Und zu guter Letzt auch meine letzten Schnitzwerke:

Safari
Held der Kindheit, Captain Future

 

Euch allen ein wunderschönes langes Wochenende, macht es Euch schön.

Flügelt ein kleiner blauer Falter
vom Winde geweht.
Ein perlmutterner Schauer,
glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
so im Vorüberwehn
sah ich das Glück mir winken.
Glitzern, flimmern, vergehn.
(Hermann Hesse)
Verlinkt beim Freutag, Holunderblütchen, Zitronenfalterin und diese Links sind als Werbung zu kennzeichnen.

einmal rund bitte

Hallo Ihr Lieben.

Ein neues Monatsmotto gibt es bei Michaela Müllers Muster Mittwoch:

Bordüren

Was für eine Möglichkeit sich auszutoben. Theoretisch. Denn ich muss Euch ganz ehrlich gestehen, ich bin gerade nicht so aktiv, dieses schwühle Wetter *haut uns alle um*. Daher greife ich ein ganz klein wenig in mein Archiv, bzw hole den bereits bedruckten Rock hervor. Diesen Linoldruck habe ich schon vor einigen Jahren geschnitzt, inspiriert von *Dekorieren mit Lotta* (Werbung, Buchtitel, habe es selber gekauft, na Ihr wisst schon, es muss halt genannt werden).

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Eine Jeans Hose wurde damals auch bedruckt, einmal halbrund um s Bein unten, aber die Hose passt mir leider nicht mehr (dabei ist es eine so tolle, weite Jeans). Davon getrennt habe ich mich noch nicht, vielleicht kann ich sie ja anderweitig nutzen. Oder es findet sich jemand, dem sie passt (Gr. 34 steht drin, muss eine alte Normung sein, ich würde sagen es ist Grösse L/38 auf derHüfte sitzend, grade und lang)

Bordüren sind ja wirklich allgegenwärtig, am ehesten denken wir wohl an Deckchen, Tischdecken und Tapeten. Mit einfachen Mitteln kann so etwas verschönert werden. Vor allen Dingen unsere Grosseltern haben dies oft getan, sowohl mit Bändern, gehäckelt, geklöppelt, gewebt, gedruckt, gemalt. So viele Leinenbahnen wurden mit einem breiten Schmuckwebband in der Mitte zusammengenäht und verschönerten Tische (und tun es auch noch).

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Muster, die sich wiederholen, oft in einem Webband oder einem gedruckten Streifen. So wurden in NRW bis in die 70er Jahre noch im Bergischen Land Webbänder gewebt für den allgemeinen Gebrauch. Heute hat man zwar einige Webstühle wiederbelebt, davon profitieren aber vor allen Dingen die Hobby Näherinen.

Wie diese Webstühle aussahen, habe ich Euch ja schon gezeigt.

Stempel und Linol dafür zu schnitzen ist natürlich perfekt und ich verspreche Euch, nächste Woche gibt es dazu mehr und Neues. (Ich muss auch dringend neues, blaues Schnitzmaterial besorgen.)

Eine schöne Woche Euch allen! Schön, dass Ihr vorbei geschaut habt.

(Verlinkt und damit als Werbung zu kennzeichnen bei muellerinen-art-studio.de)