Bücherregale als kleine Schatzinseln

Hallo Ihr Lieben.

Andrea sammelt nicht nur unsere Plausche am Samstags, nein, sie hat eine extra Seite für Schmökerspaß! Dort startet eine neue Linkparty!

„Mein Bücherregal“

Das finde ich richtig schön, ich liebe Bücherschränke, Bücherregale und auch Bücherstapel! Auch der SuB neben meinem Bett ist geliebt, wenn auch nicht fotografiert, (unordentliche Ecke), denn selbst wenn er manchmal zu hoch wird, heißt das doch, ich habe immer Schmökerauswahl! SuB heißt übrigens nichts anderes als „Stapel ungelesener Bücher“.

Ihr seht übrigens nicht nur Teile meines Bücherschatzes, auch welche von meinem Mann. Und leider haben wir viel zu wenig Platz. Hier ist nur ein Ausschnitt der drei Regale, die im Wohnzimmer Platz gefunden haben. Und da stehen eigentlich immer Bücher, die wichtig für uns sind. Lieblinge, Erbstücke, besondere Ausgaben, Schönheiten, Kindheitslieblinge,… Auch Familienfotos, die möchte ich aber nicht fotografieren.

Hier findet sich auch von den Kindern selbst Getöpfertes, Holmes, Mumins 😊

Es stehen auch viele Sachen vor den Büchern, Bilder, Fotoalbum, besondere Kleinigkeiten wie den „Bibliothekar“ von Terry Pratchett, eine von meiner Mutter gefertigte Dose…

Sortiert wird hier ganz bestimmt nicht nach Ästhetik (Farbe, Größe). Themen, Autoren, etwas Verlage, so wie es im Buchhandel auch wäre. Romane und Bildbände noch etwas extra. Nicht nur wg. dem Format. So muss ab und an etwas doch noch noch drüber gelegt werden. Nicht immer sind Buchrücken zu sehen, aber ich weiß, dass hinter dem Stich alte Reisebücher vom Prestel Verlag stehen und hinter dem Fotobuch unserer Lieblingsreise stehen ein paar Erbstücke, denen es auch besser bekommt, wenn sie weniger Licht abbekommen.

Was Ihr hier seht, sind einige Bildbände von uns beiden. Dann  Lieblingsbücher hauptsächlich von mir. Sehr verschiedene Titel. Von Sherlock Holmes über Kunst, J. Kellys Calpurnia, Lindsey Davis römische Krimis, alte und neue Fantasy Titel wie das letzte Einhorn, bis hin zu Naturbüchern. Mehr Regale stehen im Büro, im Keller und die Jungs haben natürlich auch welche.

Ich habe zu Weihnachten den letzten Doctor Strange Comic bekommen. Und ein Star Wars Strickbuch, vor dem ich etwas Angst habe. Ich kann keine Strickschrift (wirklich lesen und durchhalten). Nach Weihnachten habe ich mir den neuen Asterix und den letzten Marc-Uwe Kling geholt und vom %Tisch einen Schmöker, der schön weitergereicht wurde per Post und hoffentlich noch einmal sehr unterhält (furchtbarer Titel, Inhalt aber viel besser: „Wie man sich einen Lord angelt“) Alles einfach nur Unterhaltung! Und gerade im Moment genau das Richtige.

Aus der Bücherei ist da noch der zweite Band „Natasha Pulley, Die verlorene Zukunft von Pepperharrow“. Alleine das wunderschöne Cover.

In der Lieblingskuschelecke des Sofas

Aussortieren muss ich allerdings auch regelmäßig. Mein Mann liest Bücher häufiger zweimal, bei mir passiert das selten. Bücher mit hohem Bildanteil oder Comics nehme ich mir häufiger vor. Da schaut man erst einmal und liest dann. Oder umgekehrt ☺️  Kreativ Bücher werden auch immer wieder in die Hand genommen. Das sind doch fast schon Nachschlagewerke. Und die habe ich natürlich auch, zB über Natur.

Also, allein am Mix, den Ihr auf den Fotos (etwas) erkennen könnt, seht Ihr, dass ich nicht so sehr in ein Schema passe, was meinen Lesestoff angeht. Eine Liste neuer Titel habe ich allerdings auch immer. 😊 Und beim Schreiben und dafür gucken habe ich tatsächlich noch einmal die besonderen Krimis von Walter Satterthwait in die Hände bekommen, Miss Lizzy oder Oscar Wilde im Wilden Westen… (Ach, die wunderbaren Krimis bei Haffmanns damals)

Wie sieht das bei Euch so aus? Habt Ihr vielleicht auch Lust mitzumachen bei dem Thema? Ich bin gespannt.

Verlinkt bei KarminrotesLesezimmer und MagicCrafts

Über den Winter

Hallo Ihr Lieben.

Über den Winter kommen. Wie nur. Manchmal fragt man sich das. Und dabei haben wir Menschen es doch so gut. Aber vielleicht ist das auch ein Teil des Problems. Wir denken an so viele Dinge, die bestimmt auch alle wichtig sind. Ein Eichhörnchen denkt „nur“ daran, wie es etwas zu fressen findet, wo seine Nussverstecke sind, wenn es aus der Winterruhe kurz aufwacht.

Manchmal möchte ich ein Eichhörnchen sein.

Und dann bin ich doch sehr froh, keines zu sein, so vieles würde mir entgehen.

Mit etwas sehr dornig wirkendem Nest

Die Nüsse wurden fix im Garten versteckt

So gefällt mir das Nest, mit Eichenblättern

Möget Ihr gut durch den Winter kommen.

Verlinkt bei: Creativsalat, Magic Crafts, Naturdonnerstag

Ps, bitte entschuldigt die pixelige Qualität… durch die Scheibe und herangezoomt mit dem Handy

Januar ’24, 12 von 12

Hallo Ihr Lieben.

Der erste Monat des neuen Jahres und es ist wieder soweit:  Caro von draussennurkaennchen sammelt unsere 12 Alltagsfotos.

Eine feuchte Glocke hat sich in den frühen Morgenstunden auf die gefrohrene Erde gesenkt. Im Radio wird vielfach vor Glätte gewarnt. Als ich im Dunkeln mit dem Hund gehe und das erste Foto machen möchte, habe ich das Handy daheim vergessen. Also gibt es kein ganz dunkles. Dafür trinke ich meinen Kaffee im Dunkeln bei viel Kerzenschein. Und ja, der Baum steht noch. Hier steht die Weihnachtsdeko schwerpunktmäßig erst ab dem letzten Adventswochenende und der Baum ab dem 24. Wir finden das noch sehr heimelig und die Weihnachtszeit ist ja auch noch nicht vorbei. Aber sonst ist vieles an Weihnachtsdekoration schon zusammen geräumt.

Freitag heißt fast immer Einkaufszeit.

Und daher gibt es fast immer Spaghetti, die gehen schnell und sind lecker.

Dank Nicole habe ich diesen Podcast und Blog entdeckt. Heute gibt es eine wunderbare neue Folge! Perfekt beim werkeln zu hören (und auch sonst).

Nach dem Mittagessen Kaffee und Vitamine (Weihnachtsgeschenke von Malta) Das ist gerade ganz wichtig. Ansonsten habe ich gelesen, dass mein Los gezogen wurde und ich etwas gewonnen habe. 😊

So, die Weihnachtstitel müssten echt schon länger weg und dafür kommen diese zwei Comics und Figuren auf den Präsentierplatz (waren Geschenke)

Dann wird etwas Wäsche gemacht (Danke Nanni, ich liebe es!) und die Betten bezogen.

Wenn ich heute die Vögel für die „Stunde der Wintervögel“ gezählt hätte, wäre es sehr gut geworden. So viele verschiedene. Auch Stare schauen vorbei.

Close to the ground

Als ich etwas Holz reinholen, sehe ich, das es ein ganz klein wenig gegrieselt hat.

Es ist nicht mehr so eiskalt, aber um Null Grad reicht auch noch.

Ein wenig Abendessen vorbereiten. Diese frischen Mairüben mussten einfach mit.

Zum Brot gibt es Frisches. Schon Salatsoße mit Mozzarella fertig gemacht. Für das Wochenende wird Sauerteig für Brötchen angesetzt.

Ups, eines zu viel, darf aber bleiben

Und nun husch verlinkt bei Caro, mal sehen, was es sonst noch für Alltage gab. Es treffen sich immer so unterschiedliche!

Guten Tag Dachs

Hallo Ihr Lieben. Damit es hier nicht all zu still gerade ist, erzähle ich schon mal ein wenig vom Dachs.

Wo Fuchs und Dachs sich gute Nacht sagen

Der Hügel hatte schon so manchen Herbststurm gesehen in all den vielen Menschenjahren und noch mehr in Erdenjahren. Auch Frühlingsstürme waren über die Baumwipfel gefegt. Diese Seite des Berges war windgeschützter, mit dichtem und lichtem Bewuchs. Die Sonne schien durch den Blätterwald und manchmal auch an den Nadelbäumen zum Waldboden.

Hier war es abseits der Wege und geschützter. Schon früher erinnerten sich nur wenige, ortskundige Menschen an Bauten, ganze Höhlensysteme und vielleicht hatten sie es ihren Kindern und Enkeln erzählt, vielleicht sogar gezeigt. Mein Opa hatte ihn mir gezeigt und meine Mutter auch.

Vor Jahrzehnten befand wohl bereits eine Dachsmutter dieses Gebiet für sicher und beanspruchte es für sich. Ihre starken, großen Pranken mit den langen Krallen waren unermütlich im Einsatz gewesen. So war ein gutes und sicheres Höhlensystem entstanden. Hier würde sie ihre ersten Jungen zur Welt bringen, hier würden noch viel mehr Dachse zur Welt kommen. Generation um Generation lebte hier, blieb oder zog fort, gruben weiter, starb hier. Ruhige und unruhige Zeiten hatte es gegeben. Zwischendrin gab es gar keine Dachse mehr dort, aber schon immer waren Füchse auch von der Stelle begeistert. Füchse konnten der gefährlichen Tollwut und der damit verbundenen Bekämpfung durch Gas, etwas mehr Anpassung und List entgegensetzen. Dann hatte es endlich die Impfen gegeben und seither gab es irgendwann auch ein neuer Dachsclan am und im Berg. Neue Wohngemeinschaften bildeten sich und das, obwohl die Tiere, die dort Schutz in der Erde suchten, so unterschiedlich waren. Die fleißigen und reinlichen Dachse, die herum streunernde, laute und unordentliche Fuchsfamilie und sogar ein paar Kaninchen. Diese würde man nun wirklich nicht in der Nähe der Raubtiere vermuten. Manchmal fanden sich auch Marder hier ein. Denn rund um die eigenen Wohnungen herrschte Frieden. So wichtig waren gute und sichere Behausungen.

Heute war ein ruhiger Tag gewesen. Es roch modrig, erdig. Im Unterholz war ein Schnaufen zu hören. Ein paar Äste in Nähe der Erde bewegten sich leicht. Das großes Alttiere, schwarz und weiß meliert mit seiner typischen, hübschen Maske, steckte vorsichtig seine Schnauze heraus und schnüffelte. Dann raschelte es leise in der Natur der Stille und ein Jungtier war zu sehen, weitere Bewegungen ließen mehr erahnen.

Ein Muttertier war offensichtlich mit einigen Jungen unterwegs. Im langsam schwindenden Licht der Dämmerung dieses lauen Abends trauten sie sich aus der Deckung.

Ein reichliches Nahrungsangebot gab es gerade. Es galt sich Fett anzufressen und nicht zu vergessen: viel zu lernen für die Jungtiere.

Die jungen Dachse waren im Sommer das erste Mal vor den Bau gekommen. Sie wirkten noch tollpatschig, tollpatschiger als ihre Mutter allemal. Dachse sind nämlich ganz und gar nicht tollpatschig, nur kompakt.

Dachs Körnerkissen aus alter grauer Jeans, bemalt und mit Dinkelkörnern befüllt

Diese wirkte vielleicht durch ihre Masse, ihre Präsenz behäbig, war es aber nicht. „Kinder, wir sollten gleich noch Abendessen suchen. Dabei üben wir auch gleich nochmal. „Schnaubend und schnüffelnd war die kleine Gruppe gerade kaum zu überhören. Wenn man genauer zuhörte, hinhörte.

Ihr Ziel war jetzt aber erst einmal die große, unterirdische Dachsburg, die sichere Zuflucht dieses Dachsclans. Die Jungtiere quickten, brummten und schnüffelten neugierig hier und da:

„Es riecht anders!“

„Was ist das?“

„Das kenne ich noch nicht, das stinkt!“

Der Dächsin war der Geruch durchaus bekannt. Sie prustete laut, etwas genervt.

Fortsetzung folgt.

Ja, das bedeutet nämlich ein wenig Druck für mich um weiterzuschreiben (ich sage Euch, man verändert immer und immer wieder) 🦊🦡

Das Körnerkissen ist fertig bemalt und befüllt und zugenäht und wärmt! Und wird zur Linkparty vom Magic Crafts und zum Creativsalat geschickt. Die digitale Zeit ist gerade etwas geringer, ich bitte um Nachsicht für weniger Kommentare bei Euch.

Weihnachtlicher Rückblick

Hallo Ihr Lieben.

So schnell ist schon wieder ein Jahr um. Manche Tage vergingen wie im Fluge, andere,…na, Ihr kennt das auch. Ganz besonders im Dezember. Ein gut gefüllter Monat, immer wieder. Überraschung 😊

Natürlich war der Monat um die Feiertage gut gefüllt. Backen, basteln, Kranke mit Tee nerven, genug Haushalt und Alltag, wenig Sonne (die Tage mit aber besonders schön!) und viel Regen, einem wunderschönen Adventskaffee hier mit Freundinnen und der größeren Adventsfeier der Senioren, das SSÜP mit einer tollen Überraschung und selbiges Päckchen ging dann an Undine weiter und bestimmt findet auch sie etwas darin. Ganz viele wunderbare Weihnachtspost und -überraschungen! Und einfach ganz viele wunderbare Menschen um mich herum. Da habe ich sehr den Geist der Weihnacht gespürt! Meine Friertage wurde dann sehr ruhig, da mein Körper der Meinung war, in der kurzen Ruhephase passe jetzt doch genau noch ein Infekt. Kein Wunder, so wie ich kurz vor Weihnachten in den Läden angehustet und -geschnieft worden war. Knoblauch und andere Hausmittel verhalfen zu einer Besserung. Aber die Familie fuhr alleine zu den Weihnachtsbesuchen (und das fand ich sehr traurig, habe aber erfolgreich gegen den Grinch in mir gekämpft, Bingo)

Traditionelles Aufstellen von Krippe und Baum mit Schmücken am 24. (diesmal nur die Jungs) mit Gold, Silber und viel Farben und auch mit echten Kerzen. Nichts geht über Kerzenschein auf Heilig Abend! ( 2x Weihnachtsbingo) und nicht umsonst war früher der traditionelle Glaskugelschmuck silbern glänzend, als Spiegel für das Licht

Zum Projektabschluß habe ich einen Vogel der Götter vorgestellt. Er war auch als Weihnachtsgeschenk auf Shirts gedruckt worden, etwas kurz vor knapp 😊.

Und was ich noch für meinen Mann gemacht hatte, zeige ich dann jetzt:

Aus einem alten, leinengebundenen Buch habe ich den Seitenblock entfernt. Dann wurde mit Webklebeband der Buchrücken neu verstärkt. Zwei Ringe fanden ihren Weg durch neu gebohrte Löcher. Dabei habe ich darauf geachtet, dass es der Abstand wie für einen Locher war. Denn nun kann das neugestaltete Ringbuch für das Sammeln seiner Notizen genutzt werden. Extra Schnipsel finden in den eingeklebten Hüllen Platz. Als mögliche Untergliederung gibt es für ihn einige Aquarelle aus seinen Rollenspiel Abenteuern.

So konnte ich doch noch Bingofelder abhaken, aber ich habe etwas den Überblick verloren.

Ich fürchte nur, die netten (auch selbstgemachten) Verpackungen habe ich einfach nicht fotografiert… Und Gutscheine versuche ich einfach zu vermeiden. Die vergesse ich und ich weiß, dass es anderen genau so ergeht.

Nun haben die „Rauhnächte mit der Wilde Jagd“ das Land nach Sturm und Regen vieles unter Wasser gesetzt und ich hoffe, dass der vorhergesagte Regen bitte nicht kommt. Hier können es manche wieder nicht erwarten mit der Knallerei und ganze Raketen Batterien gehen abends schon los.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, möge es Euch viele gute und bessere Tage bringen, Zufriedenheit, Gesundheit und Glück.

Danke für Eure lieben Kommentare, die sind immer das Tüpfelchen auf dem i und ich freue mich schon auf ein weiteres, kreatives Jahr. Wir lesen uns!

Alles Liebe

Nina

Verlinkt bei Birgits Rückblick und Andreas Samstagsplausch und dem Creativsalat und Weihnachtsbingo