Fast auf die letzten Minuten, nun ja, letzten Tag, habe ich mir unseren Türkranz gewunden und Adventskranz dekoriert. Dafür habe ich wohlriechenden, echten Lorbeer genommen und klassisch rote Kerzen. Der Advent beginnt bei mir trotz Vorbereitung fast immer hektisch. Wie ergeht das Euch?
Rohling mit Ästchen und Draht umwickelt.Viel braucht es für mich gar nicht an weiteren Schmuck (und es ist die Perspektive, die ihn krumm auf dem Foto erscheinen läßt)Die Elchdame kam dann doch noch dazu. Sie sitzt schon seit Jahren im weihnachtlichen Türkranz.Auch der Adventskranz blieb recht schlicht. Kiefernzapfen mit Lorbeer und Holzvögelchen. Auf den kleinen Specht in der Kerze passen wir natürlich auf!
Ihr erinnert Euch, dass ich Euch vom Vogel des Jahres 2025 berichtet habe. Die kleinen Vögel sind ja Zugvögel. Ein guter Freund konnte den Hausrotschwanz in seiner anderen Heimat (hier Portugal) beobachten. Entdeckt Ihr ihn auf dem Wegweiser?
Im Advent gehören Bücher und vor allem auch Vorlesestunden unbedingt dazu. Heute zeige und beschreibe ich Euch ein neues Buch, welches nicht nur für Kinder (ab 5/6 Jahre etwas) ist.
Lina erwacht eines Nachts und in ihrem Zimmer schwebt ein Engel. Nicht ein „gewöhnlicher“, ein durchscheinender, sich kalt anfühlender. Lina hat diesen glitzernden Engel selber im Schnee gemacht, bzw gerufen.
Das kleine Mädchen ist krank, auch wenn sie es noch nicht gemerkt hat. Sie kann einen Schutzengel gerade ganz besonders gebrauchen.
DK Verlag, ISBN 978-3-8310-4884-7, Der Verlag hat mir das Buch zur Verfügung gestellt, daher ist dieser Artikel als Werbung zu kennzeichnen, was meine Meinung aber nicht beeinflusst hat.
Viel später, sehr viel später, geht es dem Mädchen endlich wieder besser. Der Schnee – Engel hatte zu dem Mädchen gemeint, es würde ihn nach der Nacht vergessen. Doch Lina hat nicht vergessen. Nur ist kein Winter mehr, andere Abenteuer werden bestanden und stehen bevor. Und außerdem, wie soll man denn nur Kontakt aufnehmen? Wie kann Lina dafür sorgen, dass auch andere von Engeln beschützt werden?
Die Aquarelle Bilder und die durchaus poetische, schöne, aber nie kitschig-übertriebene Sprache gefällt mir sehr. Die Idee vom Schnee – Engel passt nicht nur in die jetzige, winterliche oder adventliche Zeit. Kinder werden sicher ganz schnell überlegen, wie sie vielleicht ihren Schnee-Engel erreichen könnten.
Die Autorin Maggie O’Farrell, 1972 in Nordirland geboren, zählt zu den wichtigsten irisch-britischen Autorinnen ihrer Generation. Sie wurde mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Book Award ausgezeichnet. (Quelle Verlag DK)
Und wieder soll es heute um ein Tier gehen, das Ihr alle kennt!
Mitlerweile gibt es diese Tiere sogar in Kisten. 😉
Aber am ehesten finden sich gerade ihre Hinterlassenschaften auf dem Rasen oder im Beet, ganz kleine Humus Häufchen. Aber wenn ihr im Garten etwas grabt, findet Ihr sicher diese Superstars, auch wenn sie vielleicht nicht so aussehen. Die meisten Erwachsenen ekeln sich vor diesen Weichtieren, Kinder dagegen buddeln nach ihnen und „spielen“ mit ihnen (oder brauchen sie sogar für Mutproben). Und sie sind wohl die klassischen Angelköder, schlechthin. Na, Ihr habt es längst erraten:
Regenwürmer gehören zur der Ordnung Wenigborster, zur Klasse der Gürtelwürmer und zum Stamm der Ringelwürmer. Hier in Deutschland findet man vor allem den Gemeinen Regenwurm oder Tauwurm (Lumbricus terrestris) und den Kompostwurm (Eisenia fetida)
Der lange Körper des Wurms besteht aus zahlreichen Ringeln, den Segmenten. Auf jedem Segment sitzen vier Paar kurze, bewegliche Borsten, die Unsereins wohl eher nicht sieht. Gemeine Regenwürmer sind iR braun bis rötlich gefärbt, der Kompostwurm rot mit gelblichen Ringeln.
Ein Kompostwurm erreicht 4 bis 14 cm, der Gemeine Regenwurm wird 9 bis 30 cm. Sie wachsen, indem sie in einem bestimmten Bereich hinten neue Segmente bilden. Ausgewachsene Würmer haben bis zu 160 dieser Segmente. Der Wurm hat keine Augen aber unter der äußersten Hautschicht, der Cuticula, liegt eine dünne Haut, die Epidermis. Hier sind Sinneszellen und Drüsenzellen eingebettet. Mit diesen Sinneszellen kann der Regenwurm Lichtreize und Berührungen wahrnehmen. Darunter liegt eine Schicht aus Ringmuskeln und darunter wiederum eine Schicht aus Längsmuskeln. Eine einfache Anordnung, aber sehr effektiv! Danke der Längsmuskulatur sowie ihrer Borsten, mit denen sie sich im Boden festhaken, können sich Regenwürmer gut durch den Boden graben und genauso gut vorwärts, aber auch rückwärts kriechen.
Am Kopfende sitzt die Mundöffnung, die von dem sogenannten Kopflappen überwölbt wird. Nach der Mundöffnung folgt die Speiseröhre mit dem Kropf und einem Muskelmagen. In diesem wird die Nahrung mithilfe von mitgefressenen Sandkörnern zermahlen. Darauf folgt der Darm, der sich bis zum After durch den Wurm zieht.
Regenwürmer besitzen ein Gehirn, das Oberschlundganglion, und Nerven sowie Blutgefäße, die durch den ganzen Körper reichen. Sie nehmen Sauerstoff über die Haut auf und geben Kohlendioxid ab, dafür brauchen sie keine Lunge. Damit diese Atmung funktioniert, muss die Haut immer feucht sein.
Die emsigen Würmer leben im Boden in mehreren Meter Tiefe. Am liebsten mögen sie Temperaturen von zehn bis 15 Grad Celsius und feuchte Böden. Sehr nasse und moorigen mögen sie nicht. Pro 1m² Boden leben durchschnittlich tatsächlich bis zu 100 Regenwürmer. Den Kompostwurm finden wir allerdings ausschließlich im Komposthaufen.
Regenwürmer leben zwei bis acht Jahre. Sie sind überwiegend nachtaktiv. Am Tag findet man sie meist nur, wenn es stark geregnet hat. Durch ihre emsige Grabungen entstehen im Boden Röhren, die mit Schleim und Exkrementen ausgekleidet und stabilisiert werden. Sie können bis zu 20 Meter lang sein und drei Meter in den Boden reichen. So sorgen Regenwürmer für eine Durchlüftung des Bodens und transportieren Nährstoffe von unten nach oben. Die nehmen saure Stoffe des Bodens auf und neutralisieren sie durch ihre Verdauung. Pflanzenteile werden gefressen und ausgeschieden als nährstoffreicher Kot. Sie verwandeln die Pflanzenreste in kostbaren Humus. Auf diese Weise düngen sie den Boden, besser als wir Menschen es jeh könnten! Sicher habt Ihr Euch schon über Blätter, die senkrecht eingerollt im Boden stecken, gewundert. Regenwürmer freuen sich über das Blattwerk, was nun von den Bäumen gefallen ist. Also, lasst den fleißigen Würmern einige Blätter auf dem Rasen und schaut der Magie zu.
Quelle: mein gr. Kosmos Tier und Pflanzenführer
Regenwürmer können sich sehr gut regenerieren. Wird das Hinterende des Wurms von einem Vogel mit dem Schnabel abgetrennt, wächst es wieder nach. Dieses Stück ist aber heller gefärbt und etwas dünner als der übrige Wurm. Am besten funktioniert die Regeneration, wenn die ersten 40 Körpersegmente erhalten bleiben. Fehlen mehr Segmente –oder die mit dem Kopf und dem Nervenzentrum – kann sich der Wurm nicht regenerieren. Teilt man einen Regenwurm in der Mitte, entstehen also nicht zwei neue Würmer, wie ein Gerücht es Dir vielleicht eingeflüstert hat 😉 Bildet der Wurm dann einen Teil seines Körpers neu, verfällt er in eine sogenannte Körperstarre. Dies macht sich ein Feind wie der Maulwurf zunutze, indem sie die vordersten Teile des Wurms abbeißen und die in der Folge unbeweglichen Würmer als lebenden Vorrat nutzen.
Sie sind so winzig, aber für ihre Körpergröße wahre Kraftprotze. Sie können das bis zu 60-Fache ihres Körpergewichts stemmen. Das macht sie – im Verhältnis zu ihrer Körpergröße – zu den stärksten Tieren der Welt.
In der kalten Jahreszeit verbringen Regenwürmer im Boden in etwa 40 bis 80 Zentimeter Tiefe in Kältestarre. Wenn es im Sommer sehr heiß und der Boden sehr trocken ist, vergraben sich auch in tiefere Schichten.
Früher dachte man, der Regenwurm wäre ein Gartenschädling. Doch Charles Darwin rückte den Regenwurm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins rechte Licht. Er erkannte die ungeheuer wichtige Bedeutung des Regenwurms für den Boden. Lockerer Boden kann Regenwasser besser aufnehmen und speichern.
Regenwürmer buddeln und fressen fast pausenlos. Dabei verputzen sie fast die Hälfe ihres eigenen Gewichts pro Tag. Dazu zieht der Regenwurm seine „Beute“ wie Pflanzenreste, abgestorbene Blätter und Grashalme (nach dem Rasenmähen) in seine Erdröhre. Damit er sie fressen kann, müssen aber erst Bodenbakterien und Pilze die Vor Verdauung für den zahnlosen Wurm tun. Dann werden die Pflanzenreste gefressen, verdaut und wieder ausgeschieden. In dem Kot der Regenwürmer stecken dann hochkonzentrierte Nährstoffe.
Die Hinterlassenschaften sind für die Versorgung von Pflanzen der beste Dünger. Durch seine rege Aktivität im Untergrund schichtet der Regenwurm die Nährstoffe auch um.Wenn es viel geregnet hat, kann es sein, dass auf dem Rasen kleine Erdhäufchen zu finden sind. Die Regenwürmer belüften im feuchten Boden ihre Röhren. Also, lässt diese kleinen Burgen im Rasen stehen, bis Trockenheit sie sowieso zerstreut.
Die Besiedlung hängt aber auch vom Boden ab, auch Würmer haben ihre Vorlieben. Sie bevorzugen feuchte und lockere Böden und ihre Lieblingstemperatur liegt zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Bei Hitze ziehen sie sich übrigens auch zurück und halten nicht auch Sommerschlaf.
Liebt der Regenwurm den Regen , wie es sein Name vermuten läßt? Kommt er deshalb an die Oberfläche, wenn’s regnet? Nicht, weil er Gefahr läuft, durch das eindringende Wasser zu ertrinken, sondern weil die Vibrationen durch das „Pladdern“ des Regens ihn hoch locken. Eine Eigenart, die sich übrigens Amseln zu Nutze machen, wenn sie im Boden stochern.
Wo wir beim Namen sind, der hat nicht nur mit dem Regen zu tun. Er wurde früher „reger Wurm“ genannt, also besonders aktiv galt.
Im Frühling und Herbst pflanzen sich die Regenwürmer fort und kommen dazu nachts an die Oberfläch. Sie sind Zwitter. Würmer legen sich dann mitunter stundenlang aneinander, der Kopf des einen Wurms zeigt dabei auf das Ende des anderen Wurms. Mithilfe des Schleims und ihrer Borsten pappen sie gut aneinander und können ihre Samen in die Samentasche des anderen drücken.
Wußtet Ihr das der 15. Februar weltweit dem Regenwurm gewidmet ist? Und dass sie gerne im Unterricht an Grundschulen im Terrarium gehalten und beobachtet werden?
Der Regenwurm
Heinz Erhardt
Ein langer dicker Regenwurm geriet in einen Wirbelsturm, der trug ihn bis zum Himmel. Nun dient er oben, nein, wie fein, dem allerliebsten Engelein als Klöppel einer Bimmel.
(und auch Heinz Rühmann sang das Lied vom Regenwurm, der es gut hat, denn er habe kein Herz und somit kein Liebesschmerz)
Ich hoffe, der Beitrag zum Jahresprojekt „was man sonst nicht sieht“ hat Euch wieder gefallen, auch wenn es ein Weichtier ist, vor dem sich vielleicht der ein oder andere sich ekelt. Denn sie sind wahre Magier in unseren Gärten und natürlich auch der freien Natur.
So langsam geht es in die Zielgerade…(und diesmal kein selbstgemaltes Bild, ich habe es schlichtweg vergessen, ich reiche nach)
Birgit sammelt immer am letzten Donnerstag des Monats unsere Rückblicke auf den vergangenen Monat.
Dieser Monat war wie erwartet eher ein grauer Monat. So ist der November eben (für mich) und in manchen Jahren eben noch grauer und trüber als sonst. Ein wenig hat sich das auch auf den Blog übertragen.
Mit großen-kleinen Kugelaugen habe ich den Monat begonnen. Über die Maus wurde im Jahresprojekt geschrieben und gemalt. Aber auch „Wo Fuchs und Dachs sich gute Nacht sagen“ wurde weitergeführt, incl Tetra-Pack Drucke. Am 12 wurden zwölf Bilder gesammelt (wobei ich erste später feststellte, dass ich das Foto vom verbrannten Fachwerkhaus vergessen hatte). Mehrfach habe ich Kürbiskuchen gebacken und mich an den sau-leckeren, schwedischen Punschrollen „Staubsauger“ versucht. Über erste Tage in Südschweden habe ich dann auch gleich dabei berichtet. Die werden im Advent wieder gemacht, eignen sich auch gut als Geschenk. Im grauen Monat sind Trauer und Freude immer ganz dicht beieinander. Danke für die Genesungswünsche an den Sohn, der an seinem Geburtstag sich den Fuß verknickte, die haben geholfen 😊
Die selbstgemachten Lichter, wie ich sie für daheim bereits genutzt hatte, haben am letzten Mittwoch des Monats hoffentlich „unseren Senioren“ zusammen mit Engelsflügeln etwas Freude gebracht. Und wenn der Schnee das Rheinland schon kaum besuchen kommt, dann schnitze ich mir eben ein Schneemotiv. ❄️
Über die Roteiche habe ich geschrieben und letzte Ernten reingeholt. Oft konnte ich in den dunklen Morgenstunden beim Hundegang viele Vögel hören. Sogar Wintergoldhähnchen mit ihren hohen, feinen Stimmchen, über mir im Feldahhorn emsig nach Insekten suchend, sehen. Im morgendlichen Dämmern habe ich wieder einen Uhu gesehen. Unglaubliche, hinter mir rauschen die Autos noch vernehmlich und im kleinen Flecken Natur vor mir sieht man dann, in der großen Kirsche ohne Laub, einen Schatten sitzen.
Ich habe mich (trotz der kurzen Zeit) sehr als Störenfried empfunden, als erst die Tauben in der Kastanie über mir, laut mit den Flügeln schlagend, aufflogen und es dann der große Schatten gegenüber nicht mehr aushielt und über das Feld abstrich. So hab ich ihn um sein Frühstück gebracht.
Ansonsten hatte mich meine Mutter in den „Buchspazierer“ ins Kino eingeladen. Das war Anfang November mit wechselhaftem Wetter, aber so einem Abendlicht:
Im Monatsrückblick sammeln sich dann doch die Farben und schönen Momente. Die tun gut! Auch wenn es diesen Monat schwerer war, sie zu sehen. Die schwierigen und runterziehenden Ereignisse im großen und kleinen hab ich einfach weggelassen.
Es geht jetzt schließlich in den Advent! In die schöne, verheißungsvolle Zeit. Jetzt wird dekoriert, Kekse gebacken, gebastelt, gedruckt (Beitrag folgt, mir rennt die Zeit davon) und frühzeitig die vorbereiteten Karten geschrieben. Nein, die zeige ich erst, wenn die Post raus ist.
Und so manche Blog Aktion rund um „Advent“ wartet auf uns. Es gibt viel zu tun und wird sicher trotzdem besinnlich und schön!
Seit etwas mehr als einer Woche gewöhne ich mich an eine Gleitsichtbrille. Was mir vor allem fehlt, ist der (scharfe) Blick aus dem Augenwinkeln.
Das Wetter ist nicht besonders, so richtig November. Schneewarnung wird Mitte der Woche gegeben. Kalt wird es tatsächlich und letzte Schutzhauben werden über ein paar Pflanzen gezogen. Der vietnamesische Koriander ist ordentlich gewachsen. Er wird abgeschnitten und ich rupfe die Blätter für Pesto. Mit Mandeln, Öl, Salz bekomme ich 3 Gläser. Noch zieht das Pesto, ich bin gespannt wie es schmeckt. (Ja, hier gibt es Leute, die nicht „Seife“ schmecken) Sehr schade fand ich, dass ich die große Glockenchili abschneiden musste. Die hatte in den letzten warmen Monaten richtig aufgeholt und nun sind viel zu viele grüne Früchte dran. Aber ich habe keine Möglichkeit sie zu überwintern.
Morgenstimmung mit FöhnGlockenchili (und getrockneter Rosmarin)Wurzelbildung an der letzten Mini Dahlien Blüte
Wußtet Ihr, dass Dahlien im Wasser Wurzeln bilden können? Ich nicht! Vom vietnamesischen Koriander habe ich auch zwei Stengel im Glas um für nächstes Jahr das gesunde Kraut wieder in den Garten setzen zu können.
Gebloggt habe ich über meine Schneesehnsucht und wie ich mir den Traum geschnitzt habe. Am den letzten beiden, neuen Projektbeiträge arbeite ich gerade, genau wie an Fuchs und Dachs im Winter. Und die Adventszeit steht vor der Tür. Erkältungen machen fleißig halt und Vorbereitungen für dies und jenes…
Klassischer Mürbeteig mit Zitronen- und Orangenschalen liegt heute noch bereit um von Ausstechförmchen malträtiert zu werden.