Seit ich Brillenträgerin bin, ist das mit den Augenwinkeln nicht mehr ganz so einfach wie früher. Der „geschulte Blick“ musste sich neu ausrichten.
Große Vögel sieht man auch im Nebel, spätestens, wenn sie sich bewegen. Beim Abstreichen war klar, dies war ein Bussard.
Am 22.12. früh morgens im wunderschönsten Licht (an fast der gleichen Stelle wie der Nebelbussard) und wie auf dem Präsentierteller:
Wer bist Du?
Was Euch das Standbild nicht zeigt, es wird sich gerade entleert. Dabei kann ich die Konturen besser sehen.
Natürlich bleibt der Greifvogel nicht lange sitzen, schließlich beobachten ihn so eine komische Frau mit einem Hund, der eigentlich weiter will.
War ich mir Dank Seitenansicht schon relativ sicher, so zeigte der Abflug mit dem langen Schwanz: das ist wohl ein Habicht.
Die Größe, die „Hosen“ und der längere, schmale Schwanz, den der Habicht für seinen schnellen Flug durch Gehölze wie ein Ruder nutzt, die spitz zulaufenden Flügel… (Bussarde sind „etwas kompakter“, Flügel und Schwanz zum Gleiten ausgerichtet)
Ich liebe es, wenn mir der Morgen schon eine besondere Sichtung schenkt! Wäre ich nur vor mich hin getrottet, hinter dem Hund her, hätte ich meine wunderbare Sichtung verpasst.
Ihr kennt vielleicht den Witz vom Frosch, der herumhüpft und laut prahlt: „Ich bin ein Schwan!“ Und darauf hin fragt ein anderer Frosch, wie er denn auf diese Idee käme, er wäre kein Schwan.
Darauf dreht sich der bewußte Frosch um und präsentiert sein bestes Stück. Der andere Frosch ruft daraufhin laut aus: “ Mein lieber Schwan!“
Schon als Kind mochte ich diesen, leicht verruchten Witz und warum ich Euch den jetzt erzählt habe, fragt Ihr Euch vielleicht. Na, es ist der letzte Tag des Monats und es gibt nochmal den Zeigetag für das Jahresprojekt bei der Zitronenfalterin.
Ich hatte in meinen Notizen eigentlich noch so manche Tiere, die am/im Wasser leben. (Rückenschwimmer, Wasserläufer und Gelbrandkäfer, Libellen, Haubentaucher, Frosch und Kröte, Neunauge, Flußkrebse, Hecht zB.) Aber es wurde nun dieser „edle“ Vogel, Euch bestimmt auch bekannt als „das hässliche Entlein“: der Schwan.
Na, ganz und gar falsch lag Hans Christian Andersen mit dem Titel seines Märchens nicht:
Schwäne (Cygnus) sind eine Gattung der Entenvögel (Anatidae). Zugerechnet werden sie innerhalb dieser Familie den Gänsen (Anserinae). Schwäne sind die größten aller Entenvögel.
Kaum ein anderer Vogel fand in mehr Geschichten, Sagen, Mythen (Leda und der Schwan) und Märchen (die sechs Schwäne) und natürlich Kunst Einlass. Bestimmt hat jeder von Euch bei Erwähnung auch das Bild des weißen, großen Vogels vor Augen. Außerdem sind sie die Vögel der Liebe.
😉
In so ein Tretboot hatte sich der schwarze Schwan Petra im Frühjahr 2006 im Zoo für 2 Jahre verliebt. Solche „Fehlprägungen“ gibt es, aber er fand dann zumindest einen echten Höckerschwan.
Schwäne sind meist ganz weiß im Gefieder. Junge Schwäne sind grau und manchmal tragen auch die weißen Schwäne schwarze, einzelne Federn. Besonders der lange Hals ist sein herausragender Unterschied zu den Gänsen. Sie sind die größten Wasservögel hier (nur Pelikane sind größer und die gibt es nicht bei uns). Mit 8 bis 12 kg (Männchen können wohl bis zu 15kg wiegen) und über 2 m Flügelspannweite gehört der Höckerschwan zu den schwersten, flugfähigen Vögeln.
Der lange Hals ist perfekt zum Gründeln, daß ist die Suche nach Grün unter Wasser, der Hauptnahrungsquelle. Aber auch Wasserinsekten, kleinere Fische, Schnecken und Muscheln werden mal genommen. Beim Suchen nach Nahrung im Wasser taucht nur das vordere Teil des Vogels ein, Schwänzchen in die Höhe. Er frißt auch Uferpflanzen und Gras und nicht nur im Winter weicht er zudem auf Getreidegräser und Raps aus. Ihr Kot ist übrigens wiederum Futter für Fische, er besteht meist nur aus Zellulose.
Es gibt 4 Gattungen Schwäne in Deutschland, ich werde mich auf den bekanntesten, den Höckerschwan konzentrieren. Er trägt den Namen von seinem schwarzen Höcker auf dem grell orangefarbenen Schnabel. Bei Männchen ist der Höcker größer als bei Weibchen.
Ursprünglich gab es Schwäne nur im nördlichen Europa, am schwarzen Meer und Kleinasien. Der Mensch siedelte sie vielerorts an. Im 16. Jhd. kam so der Schwan in unsere Regionen. Er bevorzugt stille Gewässer wie Meeresbuchten oder Binnenseen, fühlt sich aber auch an künstlich angelegten Teichen wohl. Er ist ein Standvogel, fliegt nur zwischen Nachtquartier, bzw Brutort und Gewässer hin und her. Nur in der Mauser zieht er gern auf größere Binnengewässer, dann ist er etwa 2 Monate flugunfähig, bis sich auch die großen Flugfedern nachgebildet haben. Im Winter ziehen nördliche Vögel gern weiter südlich. Laut Nabu gibt es zwischen 10.500 und 14.500 Brutpaare, Tendenz eher steigend.
Höckerschwäne sind (meistens) monogam und binden sich daher ein Leben lang an ihren Partner. Ihre Werbung umeinander beginnt schon im Februar.
Nester werden entweder in den Schilfgürteln oder völlig freistehend, gern auf Inseln gebaut. Mit dem Nestbau beginnen die Höckerschwäne, sobald die „heimischen“ Gewässer eisfrei sind, was oft schon im März ist. Dazu reißt das Männchen Pflanzen aus und trägt sie in Reichweite seines Weibchens, welche sie dann um sich herum anlegt. So entsteht nach und nach eine Nistmulde mit drum herum Pflanzenmaterial. Ein paar Daunenfedern der Eltern polstern extra aus. Die Nester werden oft über Jahre genutzt und werden dabei immer größer.
Im April, Mai beginnen die Vögel mit der Eiablage, 4 bis 7 graugrüne oder grauweiße Eier. Während das Weibchen ungefähr 35 Tage überwiegend allein brütet, beschützt das Männchen seine Partnerin und das Gelege. Die Aufzucht betreiben beide Elternteile. Einem Schwan sollte man in dieser Zeit nicht zu nahe kommen, sie reagieren sehr aggressiv auf Eindringlinge. Sonst sind sie aber friedliche, dem Menschen zugewannte Vögel. Mit ihren kräftigen Flügeln können sie sich effektiv gegen Fressfeinde verteidigen.
Die Küken sind nach 4 bis 5 Wochen flügge. Im 2. bis 3. Lebensjahr üben sie schon den Nestbau, aber erst mit dem 4. Lebensjahr werden sie erwachsen. Vor allem männliche Jungschwäne finden sich zu Gruppen zusammen.
Wenn sich die großenVgel mal entschließen, sich in die Lüfte zu schwingen, braucht der recht große und schwere Vogel erst einmal Anlauf. Er rennt dabei flügelschlagend über das Wasser um die nötige Startgeschwindigkeit zu erreichen. Einmal in der Luft, verursachen seine stattlichen Schwingen ein lautes und singendes Fluggeräusch. Sie fliegen mit gestrecktem Hals und sind gut zu erkennen.
Übrigens, genau wie viele andere Wasservögel (und andere Tiere) solltet Ihr ihnen kein Brot füttern. Es ist zu salzig, quillt auf und enthält zu wenig Nährstoffen. (Und nicht gefressen Brot schimmert, lockt Ratten an)
Natürliche Feinde sind Füchse, vor allem Ratten, Krähen, Greifvögel sowie der Hecht sind den Küken eine Gefahr. Schwaneneltern sind sehr wachsam und stossen bei Gefahr sofort Warnrufe aus. Die Küken steigen dann bei der Schwanenmutter auf den Rücken. Nun sind sie geschützt und werden gleichzeitig vom Fett des Muttergefieders „eingecremt“. Auch freilaufende Hunde können gefährlich werden.
Mit seiner weithin sichtbaren, weißen Federpracht, der geschwungenen Formen von Hals und Flügeln, welche er gern aufstellt, symbolisiert er Tugend, Anmut und Reinheit. Kaum ein Tier hat die Fantasie der Menschen ähnlich angeregt wie der Schwan.
Bild aus „Polder“ (NL.) von Marieke ten Berge & Eva Morales (auch auf Deutsch erhältlich)
Ein eigenes Werk habe ich wieder nicht, verzeiht. Den Beitrag verlinke ich bei Andreas Sammlung der Jahresprojekte.
Nicoles neue Motto Linkparty zur Farbe Weiß ist genau richtig für den weißen Vogel.
Keine neue Idee mit dem sw Motiv
All meine Tierportraits versuche ich immer mit möglichst genauen Daten zu schreiben. Wie es nächstes Jahr weitergeht, wird sich noch zeigen, aber Naturportraits bleiben sicher ein Teil meines Blogs.
Ich habe (und mache) mich ziemlich rar hier und auf anderen Blogs gemacht.
Nun möchte ich aber noch Dankeschön sagen! Und das alte Jahr und den Dezember ausklingen lassen.
Liebes Dankeschön an Nanni (die einen schönen Stern und eine super praktisch-schöne Mütze mit schickte!)
Von Claudia kam die schöne, selbstgestaltete Tannenbaum Karte mit Hirsch und Ingrid hat so einen hübschen, selbstgestalteten Engel mit Silbertaler Flügeln.
Und heute kam noch eine gestrickte Überraschung von zwei Bienenelfen. Vielen lieben Dank liebe Helga und Kerstin.
Wie Grinch Socken, oder? 😊
wärmende Weihnachtssocken, genau richtig gerade bei der Kälte!
Dezembercollage
Der Dezember ist einer der Monate, die immer sehr gut gefüllt sind, das liegt an der Natur der Dinge: Advent, Erlältungszeit, Weihnachten und Jahreswechsel.
Man nimmt sich so vieles vor und ich fange auch oft früh an, das kennt Ihr bestimmt auch. Corona grätsche mir dazwischen. Ich gab es auf, meine Post im vorgenommenen Umfang zu gestalten und rauszuschicken. Gut dass ich die Geschenkkleinigkeiten innerhalb der Familie und dem Freundeskreis größtenteils früh zusammen hatte.
Im Advent startete Nicoles Reise durch den Advent, bei der Ihr eine Geschichte zu lesen bekamt, die inspiriert war von den Wichtelgeschichten meines Vaters. Außerdem startete das Weihnachtsfreuden Bingo. Viel später zeigte ich Euch dann Basteleien und den frisch geschnitzten Kiebitz und was so an wunderschöner Post aus Bloggerinnen Kreisen hier angekommen war.
Viel Glotze lief in der Zeit, als ich krank war (lesen war zu anstrengend), die willkommene Abwechslung meist aber sofort vergessen. (Critical role’s Mighty Nein wurde aber gleich mehrfach geschaut, in Englisch und Deutsch, eher was für D&D Fans, genau wie Stranger Things, ja der Streaming Dezember wartete dann aber noch mit ein paar mehr guten Sachen auf. Abends war ich für was anderes meist viel zu k.o. Und jetzt zwischen den Jahren gab/gibt es den „Doktor und das liebe Vieh“ in der Mediathek)
Der heilig Abend war ruhig und wunderbar daheim. Das Wetter war lange warm und schön. Erst jetzt um die Feiertage und Rauhnächte wurde und ist es winterlich kalt. Schnee fiel hier keiner, für die Fahrten zu den Familien an den Feiertagen genau richtig. Natürlich wäre sowohl Eifel als auch Sauerland mit Schnee noch besser gewesen, aber die Strecken können dann unangenehm werden. Oben Feuchtigkeit und unten gefrorener Boden war dann hier auch gefährlich.
Morgen kommt noch der letzte Beitrag des Jahresprojektes.
Es war ein schönes Jahr mit Euch! Allen einen wunderbaren Jahreswechsel. Kommt gut rüber! Und auf in ein gutes, neues (Blogger)jahr.
Am letzten Tag des Jahres
Das Jahr geht um, Der Faden rollt sich sausend ab. Ein Stündchen noch, das letzte heut, Und stäubend rieselt in sein Grab, Was einstens war lebend’ge Zeit. Ich harre stumm.
’s ist tiefe Nacht! Ob wohl ein Auge offen noch? In diesen Mauern rüttelt dein Verinnen, Zeit! Mir schaudert; doch Es will die letzte Stunde sein Einsam durchwacht,
Gesehen all, Was ich begangen und gedacht. Was mir aus Haupt und Herzen stieg, Das steht nun eine ernste Wacht Am Himmelstor. O halber Sieg! O schwerer Fall!
Wie reißt der Wind Am Fensterkreuze! Ja es will Auf Sturmesfittichen das Jahr Zerstäuben, nicht ein Schatten still Verhauchen unterm Sternenklar. Du Sündenkind,
War nicht ein hohl Und heimlich Sausen jeder Tag In deiner wüsten Brust Verließ, Wo langsam Stein an Stein zerbrach, Wenn es den kalten Odem stieß Vom starren Pol?
Mein Lämpchen will Verlöschen, und begierig saugt Der Docht den letzten Tropfen Öl. Ist so mein Leben auch verraucht? Eröffnet sich des Grabes Höhl‘ Mir schwarz und still
Wohl in dem Kreis, Den dieses Jahres Lauf umzieht? Mein Leben bricht, ich wußt‘ es lang! Und dennoch hat dies Herz geglüht In eitler Leidenschaften Drang! Mir brüht der Schweiß
Der tiefsten Angst Auf Stirn und Hand. – Wie dämmert feucht Ein Stern dort durch die Wolken nicht! Wär‘ es der Liebe Stern vielleicht, Dir zürnend mit dem trüben Licht, Daß du so bangst?
Horch, welch Gesumm? Und wieder? Sterbemelodie! Die Glocke regt den ehrnen Mund. O Herr, ich falle auf das Knie: Sei gnädig meiner letzten Stund‘! Das Jahr ist um!
Egal, ob Ihr nun Anhänger der (auch neu erwachten) Mythen um die Rauhnächte seid, oder nicht, ein wenig Duft und Rauchwerk tut gut. Was lieben wir doch: den Duft im Haus, wenn gebacken wird, egal ob frisches Brot oder Plätzkes. Parfum hat fast jeder im Bad stehen und gern stecken wir die Nase in duftende Blumen. Düfte entfalten heilende Wirkungen.
Am 21. war Wintersonnenwende. Der kürzeste Tag, die längsten Nacht. Oft hab ich hier schon darüber geschrieben.
Für meine Oma bedeutete die Zeit vor allen Dingen: Ordnung schaffen
Wenn man sich so die traditionellen Kräuter, die vor allem zum Haus und Stall ausräuchern genutzt wurden, ansieht, sind die antibakterielle Wirkungen, die sie haben, auch den meist reinigenden Rauchwerk Eigenschaften zuzuordnen.
Salbei – reinigend
Beifuß- reinigend und stärkend
Fichtennadeln – belebend
Echter Lorbeer – reinigend
Lavendel – entspannend
Wacholderbeeren – belebend und reinigend
Viele Kräuter wie Kamille, Rosenblüten, Johanniskraut und Holunderblüten können ebenso genutzt werden, genau wie die Harze der Myrrhe und Weihrauch, welche durch den christlichen Einfluß dazu kamen. Traditioneller sind da trockene Baumharze
Baumharze bitte nur so von der Rinde nehmen, dass der Baum nicht verletzt wird!
Man kann auch typische Weihnachtsgewürze in das Rauchwerk mengen. (Übrigens, Zimt hilft, in kleinen Pulvermengen und vielleicht mit etwas Sand vermischt, auf den Boden der Topfpflanze gestreut, gegen Trauermücken, die sich vielleicht gerade in der Wohnung breit machen, weil man Pflanzen reingeholt hat.)
Hier, hier und hier und hier habe ich schon über die Rauhnächte geschrieben. Ihr merkt, dass Thema fasziniert. Viel drumherum praktizieren davon ist aber gar nicht so meines. Das Ordnung schaffen versuche ich. Das bezieht sich nicht nur auf Äußeres.
Leider habe ich dieses Jahr keinen schönen Zweig gefunden
Ein anderer Brauch, der eigentlich aus Großbritannien stammt und zu uns geschwappt ist (oder zurückgekehrt), sind Mistel Zweige (Link zu einem Geo Beitrag) aufzuhängen. Sie sollen am Eingang Schlechtes fern halten und im Raum Glück bringen, nicht nur den Küssenden darunter. In den USA natürlich auch vielfach in Filmen zu sehen. Sie haben schon so eine alte Tradition, als Pflanze nur im Himmel gewachsen. (Bingo “ mistletoe“)
Viele solcher Bräuche zeigen uns: so erklärt und fortschrittlich die Welt ist und wo wir doch jetzt die Dunkelheit mit elektrischem Licht vertreiben, es sind nach wie vor die gleichen Bedürfnisse, die mit solchen Traditionen befriedigt werden. Denn egal, ob man nun gläubig ist oder nicht, die Adventszeit und das Weihnachtsfest sind auch solche Traditionen. Genau wie Silvester. Feste und Abläufe, die uns helfen, die uns an Gutes erinnern und uns zu Liebe und Miteinander führen sollen. Und uns auch mal zum Nachdenken und Reflektieren bringen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen frohe und gesegnete Feiertage! Bleibt gesund und seid ein Licht in dieser Welt.
Eine volle Woche liegt hinter mir, dass ergeht sicher Euch allen so. Weihnachtspost ist eingetrudelt und ganz liebes Dankeschön geht an Marita und Karen und Karin!
Ups, da hatte das mit dem Bild nicht geklappt
Marita hat schöne Ginkoblätter vergoldet. Karen hat mit Ihrer wunderschönen Feder in Kalligraphie geschrieben und von Karin kamen Werke Ihrer kreativen Gartenarbeit. Ihre Brühe und Salze sind immer etwas ganz Besonderes und wer nicht glaubt, dass sie aus Löwenzahn Seile flechten kann, sollte bei Ihr mal nachlesen!
Den Tag noch möglichst ruhig beginnen
Lebkuchenplätzchen warten noch auf eine Schokoladenhaube, von einer Meisterbäckerin in der Familie kam der Tipp und das Rezept, statt Zitronat und Orangeat, gehackten Feigen zu nehmen: köstliche Geschmacksexlosion
Frage 1: Wo/Wie hast du diese Woche Entspannung gefunden?
Leider viel zu selten zum Lesen gekommen
Aus der Bücherei hab ich mir dieses, sehr interessante und gut zu lesende Buch über die „Germanen“ ausgeliehen (gefällt mir so gut, dass ich es mir auch selber holen möchte). Karl Banghard ist Prähistoriker und Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen (Teutoburger Wald). Sein Buch ist auf dem aktuellen Stand von (vor allem archäologischen) Forschungen und zeigt ganz andere Völker (ja, Mehrzahl) als wir sie (möglicherweise) aus dem Geschichtsunterricht kennen. (Wo sie meist nur eine Randfigur Roms sind und auch sonst hauptsächlich durch irgendwelche Fantasien dargestellt werden oder gar mißbraucht werden. Ihr kennt das Thema/Problem, genau wie der Autor, sicher zu gut!)
Frage 2: Welche Kleinigkeit darf für dich im Advent niemals nicht fehlen?
Bei Kerzenlicht ein Käffchen mit Keksen, morgen kommt schon die 4. Kerze (its beginning to look a lot like Christmas)
Wußte Ihr, dass Kerzenlicht nachgewiesener Weise gut für unseren Körper und Geist ist?!
Durch den feuchten, kalten Schleier hallen Amsel und Rotkehlchen und von den verbliebenen Blättern tropft hörbar das gesammelte Wasser. Die Ulmen haben jetzt erst ihr Blattwerk verloren, die Haselbäume tragen immer noch einzelne, braune Blätter. (Baby its cold outside)
Kein Wunder, so schön mystisch und geheimnisvoll dieser Nebel auch aussieht, freue ich mich auf Daheim, wo warmes Licht und mein Schatz mich erwartet.
Gepostet diese Woche
Euch allen ein möglichst geruhsames viertes Adventswochenende.
Und beim Weihnachtsfreudenbingo (2.x Bingo unter Einsatz des Jokers für „all I want for Christmas“)
(PS, bitte verzeiht, wenn nicht jedes der Felder auch in den Linklisten zeitnah aufgetaucht ist, nicht immer war noch Platz und eine neue noch nicht offen)