Es ist doch kein Wunder, dass man in den Mai tanzt? Denn nun ist der Frühling doch wirklich da, die Natur lässt uns vergessen, dass wir vor nicht all zu langer Zeit noch Winter hatten. Sie tanzt auch gerade Polka!
Letztes Wochenende haben mich Freunde mit in den Melbgarten genommen, das war ein schönes Geschenk. Der Melbgarten gehört zum Bonner Botanischen Garten und ist nur selten für bestimmte Events geöffnet. Mehr dazu hier: Melbgarten, offizielleSeite. Natürlich sind wir auch mit ein paar besonderen Pflänzchen zurück: roter Rucola und rote Melde stehen jetzt oben auf dem Balkon und einige Saaten wanderten in unsere Beutel.
Hier ging es mir um die unglaubliche Stärke einer Pflanze, die sich durch die Nußschale bohrte.
Erste Paeonien. Ist das gelbe Exemplar nicht unglaublich groß und damit schon ein altes, besonderes und natürlich auch schönes Exemplar?
Der sehr reich blühenden chinesische Apfelbaum (Malus Toringo) hat nicht nur uns fasziniert! Aus der Ferne dachte man, dort steht ein Weißdorn. (Mit all den Menschen konnte ich nicht ein besseres Foto zeigen)
Ein besonderer Ahorn aus Georgien hatte einen besonderen Gast: einen Rosenkäfer:
Der erste Mai war vor allen Dingen seht warm. Wir waren im Nachbarort bei der Eröffnungsfeier der Wahner Heide. Es gibt viele Informationen rund um den Wald. Wir besuchen auch den Sohn.
Am Freitag war ich im Sauerland. Da es schon vormittags wieder sehr warm wurde, sind wir gleich nach meiner Ankunft los, in den Wald. So viel kühler ist es heute auch im Gebirge nicht.
Wer mehr zu diesen hübschen Echsen wissen möchte, sie waren Teil meines Projektes „was man sonst nicht sieht“ (hier). In der Nacht hatte sie wohl irgendwo zwischen den Bäumen im Schatten und Feuchtem geruht, nun war sie zum Aufwärmen unterwegs.
Mehrere Waldameisenvölker gibt es hier auch. Überall blüht der Ginster. Ein schöner Farbtupfer, aber wenn er zu groß wird, nimmt er jungen, frisch gepflanzten Bäumen das Licht. Also muss ein Teil per Hand ausgebuscht werden, es bedarf einer Gratwanderung, denn der Ginster schützt auch vorm Austrocknen.
Den Blick über die Berge Richtung Heimat liebe ich immer wieder.
Hier oben war früher der Sportplatz. Dort haben meine Geschwister und ich noch unsere ersten Bundesjugendspiele abgehalten. Wir waren schon einmal k.o. wenn wir oben ankamen. 😅 Heute holt sich die Natur den Ascheplatz zurück.
Zwischen den Latten kommt eine Douglasie hoch. Sie ist durch die Palette gut gegen Verbiss geschützt.
Fußball wurde hier auch lange gespielt. Etwas Holz für den Ofen wird nun von wem hier aus dem Ort gespalten und zwischengelagert. Seht Ihr auch ein Männchen im Holz? Und seht Ihr, wie gut und breit die Wachstumsringe mal waren?
Ein paar Impressionen aus dem Garten der Mutter habe ich noch für Euch:
Zitronenfalter*inWaldbrettspielBlaumeisen füttern schon
Hier gewittert es nun zum Wochenende, nicht besonders gut für all die Besucher des Rhein im Flammen Festivals.
Besonders gefreut habe ich mich über eine Sichtung des Waldkauz hier in unserer Siedlung und eine Kuhstelze bei meiner Mutter. (Besondere Bilder im Kopf)
Was ich zum Jahresprojekt gezeigt habe seht Ihr hier 🫎.
Die Frage 1 der Zitronenfalterin: “Alles neu macht der Mai” lautet das Volkslied. Was bringt der Mai ganz neu bei Dir?
Frage 2: Was möchtest Du demnächst ausprobieren / hast du diese Woche bereits ausprobiert?
Und fast vergessen, hier ist im Moment ein Wohlfühlort, daß Foto wurde aus der Hängematte gemacht, die ein wenig zu sehen ist (niwibo sucht Wohlfühlorte)
Ich habe nicht nur Blumen am Balkongeländer diesmal, sondern will mehr Nutzpflanzen auf dem Balkon haben. Die ersten sind diese Woche oben eingezogen.
Ganz neu ist das nicht bei mir, dass ich die alte Nutzpflanze Melde anpflanze. Aber das letzte Mal, noch im Hochbeet gepflanzt, haben die Schnecken nichts übrig gelassen. Nun teste ich den Balkon, ohne Schnecken (hoffentlich).
Kennt Ihr noch den Spruch, den man ganz oft schnell hintereinander sagen sollte? Und dann kam was ganz anderes raus? Hirsch heiß ich. 😅😉
Oder auch: Elend, Elentier, Elenhirsch, Elen und Elk
Das heutige Tier liebt Wasser, ist unser größter Hirsch und das Nationaltier der Schweden. Ihr werdet jetzt Einwände erheben wollen, weil ich „unser“ größter Hirsch geschrieben habe, denn wir gehören doch nicht zu Schweden (oder den anderen nordeuropäischen Ländern). Tatsächlich gab es früher bis ins 17. Jhd. in Deutschland viele Elche.
Ja, heute geht es um diese unverwechselbaren, großen ( bis zu 2.30 m Schulterhöhe) Tiere. Und ja, die gibt es endlich auch wieder in Deutschland.
Elche (Alces alces, wissensch. Name) leben gern in kühlen Nadel- und Laubwäldern. Sie bevorzugen lichte Baumbestände mit vielen Sträuchern. Weitläufige bewaldete Gebiete mit Seen und Feuchtgebieten wie Sümpfen und Flussauen werden von den großen Hirschen mit dem besonderen Aussehen gemocht. Aber manche fühlen sich auch in der Tundra wohl, in der weniger Bäume, dafür mehr Kräuter und Gräser wachsen. Sie fressen gern Knospen und Triebe von Weichhölzern wie Pappeln, Birken oder Weiden. Im Herbst gibt es Kieferntriebe oder Blaubeerzweige. Besonders lieben sie Wasserpflanzen. Danach tauchen sie sogar!
Natürlich habt Ihr alle schon mal das dreieckige Warnschild mit der Silhouette dieses großen Tieres gesehen. Und sei es nur als Aufkleber auf der Kofferraumklappe des Autos vor Euch. Und so manche*r kennen den Elchtest noch, den Autos früher bestehen sollten (Link Wikipedia)
Zu gern hätten wir letztes Jahr noch Elche in Schweden gesehen. Wir waren auch ganz in der Nähe eines Elchparks, aber natürlich kann und darf man da nicht mit einem Hund rein. In Schweden wird übrigens im Frühjahr live im Fernsehen (WDR Beitrag) die Elchwanderung übertragen.
Dass Elche mittlerweile in den nordöstlichen Teil Deutschlands zurück gekehrt sind, wissen die wenigsten. Ein Grund mehr für mich, diesmal mir mehr Wissen über Elche anzueignen. Vor Jahren habe ich schon einmal hier etwas über die Tiere berichtet, passend zum damals geschnitzten Stempel.
Nein, der hängt nicht bei mir daheim
Ich finde diese großen Hirsche einfach viel zu interessant um sie nicht in mein Jahresprojekt aufzunehmen. Denn wie gesagt, sie lieben Wasser! (Es gibt zB. Fotos von einem Elch auf Usedom, der ins Meer zum Baden geht)
In Brandenburg gibt es mittlerweile 15 nachgewiesene, meist einzelne Elche, die aus Polen eingewandert sind. Auch mehren Sichtungen in MV, Sachsen und Bayern gab es. Tiere die aus Tschechien und Polen über die Grenzen wandern. Durch Wildkameras und Sender wissen Naturschützer von den wandernden Tieren und denen, die in den Gebieten bleiben. Gerade junge Bullen gehen auf der Suche nach Partnerinnen auf lange Wanderschaften. Ihre Territorien sind bis zu 1500 Hektar groß. Das entspricht 1.071 Fußballfeldern! In Polen ist die Population durch ein Jagdverbot angewachsen, was den Druck auf männliche Elche erhöht. Es gibt sogar einen Beitrag „dienordstory“ in der Mediathek der ARD.
Ein Elch ist übrigens dauerhaft in Deutschland geblieben: Bert (Link Wildgehegeverband) in Brandenburg. Er hat sich 2018 ungewöhnlicherweise einer Kuhherde angeschlossen. Dank eines Senderhalsbands können Wissenschaftler sein Verhalten und Aufenthalte analysieren. Er macht immer wieder Wanderungen, kehrt aber zu „seiner“ Herde zurück.
Ich möchte Euch die Tiere noch genauer vorstellen:
Elch (Alces alces)
Die weltweit größte Hirschart (zu de Trughirschen gehörend) kommt in Noramerika, Nordeuropa und Nordasien vor. Die Größe und Schwere hängt vom Lebensraum ab, die sich ihrer Umgebung meist in der Größe angepasst haben (und iR. das Gebiet im Namen tragen). Erwachsene Bullen in Schweden bringen 390 bis 480, Kühe 300 bis 370 kg auf die Waage. Kanadische und russische Elche werden viel schwerer, bis zu 800 kg.
(auch als Motiv für Karten zu haben)
Damit können Elche eine Gefahr darstellen, vor allem für den Straßenverkehr. Die durch vielen Straßen zerschnittene Landschaften zwingt die Tiere dazu, auf ihren Wanderungen auch vielbefahrene Straßen zu überqueren. Im Winter lockt sie auch das mineralische Streusalz. In Schweden werden durchschnittlich zwischen 4.000 und 5.000 Verkehrsunfälle jährlich mit dem Großhirsch gemeldet, vor allem die einjährigen Jungtiere erwischt es und Bullen bei ihren Wanderungen zur Brunftzeit. Und das sind ordentliche „Kawänsmänner“, die dann auf das Auto fallen. Also nehmt die berühmten Schilder mit der Elch Silhouette ernst, wenn Ihr dort unterwegs seid. (Auch diese Tiere werden vom Scheinwerferlicht geblendet und bleiben stehen) Allerdings leben in Schweden 300.000 bis 400.000 der Tiere und diese sind, wie erwähnt, sehr wanderfreudig! Wenn sie übrigens rennen, können sie 50-55 km/h erreichen.
Elchbullen tragen auf ihrem Kopf das unverwechselbare große Geweih aus breiten Schaufeln, verzweigten Stangen oder einem Mix aus beidem. Vor allem alte Bullen haben große Schaufeln. Dies ist zum Angeben, um eine Elchkuh zu beeindrucken. Dabei veranstalten sie durch wildes Gehabe Schaukämpfe mit Büschen und jungen Bäumen oder kämpfen natürlich gegen echte Rivalen und versuchen sie zurück zu schieben. Verletzt wird dabei meist kein Tier. Aber diese Zeit verbraucht viele Reserven. Die Paarungszeit liegt im Herbst, bevor es kalt wird.
Elche fressen fast den ganzen Tag. Und wenn sie nicht fressen, kauen sie das runtergeschlunge Grün wieder. So wird sich ein Fettvorrat für den Winter angelegt, wo sie weniger Grün finden um den Tagesbedarf zu decken. Eine Besonderheit bei den Zähnen: sie haben im Oberkiefer keine einzelnen Schneidezähne sondern eine unempfindlich Gaumenplatte. Die unteren Schneidezähne pressen dann dagegen beim Pflücken der Nahrung und können so auch gut größere Pflanzen(mengen) trennen.
Nur zur der Paarungszeit treffen sich Bullen und Kühe. Die Elchkühe ziehen über das Jahr mit dem Nachwuchs umher, die Bullen sind Einzelgänger.
Elchkühe sind ca. 8 Monate lang trächtig, dann kommen ein oder zwei Kälbchen auf die Welt. Ein gerade geborenes Kalb wiegt etwa 15 Kilogramm. Es kann zwar kurz danach aufstehen, bleibt aber trotzdem paar Tage versteckt liegen, während seine Mutter auf Nahrungssuche geht. Sie entfernt sich nie weit, um es beschützen zu können. Wolf oder Bär wären die natürlichen Feinde. Wenn nötig, verteidigt die Elchkuh ihr Junges mit kräftigen Tritten. Vier Monate trinkt das Kalb bei der Mutter, dann kommt immer mehr Grünfutter dazu. Ein Jahr bleibt das oder die Kälber bei der Mutter, dann kommt der neue Nachwuchs und das Jährlingskalb muss nun für sich alleine klar kommen. Die Aufmerksamkeit der Mutter ist nun auf das neue Kalb gerichtet.
Das unverwechselbare Schaufelgeweih des Bullen ist wirklich etwas Besonderes. Es kann bis zu 135 Zentimeter breit und 20 Kilogramm schwer werden. Das Geweih besteht aus Knochensubstanz, die wie der restliche Körper, durchblutet ist. Verletzungen dort merkt das Tier also. Im Winter nach der Paarungsszeit werfen die Bullen ihr Geweih ab. (Das ist bei allen Hirschen so) Ab dem Frühling wächst dann ein neues Geweih. Bis zu 2,5 Zentimeter am Tag kann so ein Geweih täglich wachsen. Das braucht natürlich auch nochmal viel Energie. Je älter der Elch wird, desto größer und stärker wird sein Geweih. Aber etwa ab dem 10. Lebensjahr setzt das Geweih dann zurück, dh., es wird jedes Jahr kleiner (der „Bart“ übrigens auch). So kommen jüngere, vielleicht fittere Tiere zum Zuge und mischen den genetischen Pool wieder auf.
Ebenfalls unverwechselbar ist der restliche Kopf dieser Tiere mit der wirklich großen, nach unten gebogenen Nase. Die grosen Nasenlöcher kann das Tier verschliesen und so unter Wasser tauchend auch fressen.Die Tiere leben in Gebieten, die im Winter auch locker mal -40 Grad haben. Ihr kennt das sicher selber, im Winter soll man die kalte Luft durch die Nase einatmen. Diese wärmt die Luft etwas vor. Wenn der Luftweg bei der Elchnase also noch ein wenig länger ist, da verzwegte Nasengänge, wärmt das natürliche entsprechend die eiskalte Luft vor. Und gut riechen können sie mit der großen Nase auch noch. Oberlippe und Nase gehen ja eigentlich ineinander über, sie wird Muffel genannt.
Auch sonst ist der Elch gut für den Winter gerüstet. Fett wird eingelagert, vor allem der „Buckel“ und der „Kehlbart“ ist gut zum extra Einlagern. Nebenbei sind dort auch mit die längsten Haare, die der Bulle zum Imponieren aufstellen kann. Und apropos Haare, diese sind dicht, gewellt und vor allem hohl! Wie Ihr vielleicht wisst: Luft wirkt wärmend und isolierend.
Im Sommer brauchen Elche daher wohl auch so viel Abkühlung im Wasser, sie schwitzen nicht. Und mit ihren recht langen Beinen können sie entweder lange über den Grund laufen oder hervorragend schwimmen. Sie fressen nämlich auch besonders gern Wasserpflanzen. Hier gibt es übrigens etwas Einzigartiges: Elche sind Paarhufer, aber nur Elche haben eine Schwimmhaut zwischen den beiden Klauen! Das ist nicht nur zum Schwimmen gut. Auf festem Boden bleiben die Klauen zusammen. Doch auf schlüpfrigen, nassen Untergrund werden sie bis zu sieben Zentimeter gespreizt und die Haut dazwischen öffnet sich fächerartig. Im Sumpf und auch im Schnee gibt das besseren Halt, sie sinken trotz großer Masse weniger ein. Übrigens, gegen die vielen Mücken in den feuchten Wälder hilft dann schon wieder das dichter Fell.
Neben der guten Nase sehen Elche auch sehr gut, auch in der Dämmerung und Nacht und durch die Lage der Augen am Schädel seitlich eine Rundumsicht, fast 360°. Und die einzeln bewegbaren Ohren hören gut, zB. bis zu 3 km weit entfernte Artgenossen. Übrigens, die großen Tiere sieht man kaum, wenn sie still zwischen den Bäumen stehen. Der Elch entwickelte sich recht spät nach der letzten Eiszeit aus den ausgestorbenen Riesenhirschen, dass ist relativ spät vergleichbar mit anderen Tieren.
Der Elch ist nicht unbedingt bedroht, auch wenn sein Lebensraum weltweit geschrumpft ist. Was ihm neben dem Mensch zu schaffen macht, ist die Klimaerwärmung. Wie erwähnt sind sie hitzeempfindlich. Genau wie viele der Pflanzen, die sie fressen. Diese wachsen langsamer oder vertrocknen sogar. Vermutlich wegen der Erderwärmung überleben immer mehr Parasiten. Wissenschaftler haben festgestellt, dass weniger Kälber (deswegen?) geboren werden.
Schutzbemühungen (zB. Jagdverbot in Polen) über Grenzen hinweg versuchen dem Elch eine bessere Zukunft zu geben. Auch Deutschland heißt ihn willkommen.
Eine Geschichte, die ich gerne im Zusammenhang mit den Recherchen diesen Monat gelesen habe, ist „Der Elch der Ewenken“, aus dem Volksgut der Ewenken, den Rentiernomaden in der Inneren Mongolei in China. Sie beschreibt, wie ein verwaistes Elchkalb einem Nomaden und Jäger folgt, bis in seine Hütte und er es dann groß zieht, bis es größer als seine Rentiere ist. Die ungewöhnliche Freundschaft kann nicht so bleiben, der Elch muss zurück in die Natur. (Ich habe bei den Recherchen dieses wunderschönes Bilderbuch entdeckt, bestellt und zeige es Etwas. Ganz wunderschönes Bilderbuch für Groß und Klein. Es gibt übrigens viele Geschichten vor allem für Kinder mit Elchen, Ihr kennt vielleicht „Olaf“ oder „Es ist ein Elch entsprungen“)
Eine sehr schöne Geschichte über den Respekt vor und mit der Natur!
Tja, ich glaub mich knutscht ein Elch (Filmtitel, wurde dann aber fleißig statt „…mich tritt ein Pferd“ genutzt, ich schreib und schreibe, muss dringend mal ein Ende finden. Es gibt einfach zu viel über die größten Hirsche zu erzählen. Aber „die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“ (von F. W. Bernstein Wikipedia) muss ich mit rein nehmen. Ich könnte Euch noch die irrige Annahmen über umkippende Elche aufschreiben (nachlesbar bei Cäsar im sechsten Buch „De bello Gallico“ in dem er über den Herkynischen Wald in Germanien schreibt. Hier leben eben Elche und die haben keine Kniegelenke, weswegen sie an Bäumen angelehnt schlafen. Kippen sie um, können sie nicht mehr aufstehen, was die Jagd der Germanen auf sie sehr erleichtert. Und Plinius… Ach, jetzt ist aber gut)
Ich hoffe, die Reise zu diesem besonderen Hirsch hat Euch gefallen. In Schweden hat man manchmal in den Wäldern das Gefühl gehabt, gleich kommen Tomtas, schwedischen Wichtel, auf Elchen durch den Wald geritten.
Der Monat, der eigentlich mit sehr wandelbarem Wetter sonst punktet, war lange stabil sonnig und vor allem trocken. Aber rund um Ostern gab es dann endlich etwas bis mehr Regen. Etwas unpassend für die Feiertage, aber wir können nur lang und breit über das Wetter lamentieren, nicht es beeinflussen. Ich habe mich wirklich über jeden Tropfen gefreut. Und die Natur erst…
Der Monat war meist voller schöner Begegnungen und so lieber Post. Tierischer wie menschlicher. Ein paar Geburtstage wurden gefeiert. Ein besonderer war sehr wichtig für uns. Man muss Feste so feiern, wie sie fallen, denn das Leben ist endlich.
Die erste Iris aus Nachbars Garten wurde durch den Zaun gereicht.
Ganz wunderbare Post kam von Claudia und wurde auch sofort genutzt. Claudia hatte eine schicke und praktische Kühltasche genäht (und die gleich 2x). Ein ganz liebes Dankeschön auf diesem Weg. Von Karen kam auch eine schöne selbstgemachte Osterkarte, Dankeschön!
Der Fenstertausch bzw Glasscheiben Wechsel ging teils reibungslos. Ein Fensterglas war etwas (4mm) zu groß und konnte nicht verkeilt werden und beim Rahmen des neuen fehlt noch etwas Abdichtung. Fortsetzung vielleicht nächste Woche…
Nach der Regenzeit wurde es unglaublich schnell satt-grün! Auf dem Foto sind eigentlich 3 Tiere. Leider sind vom Kaninchen nur die Ohren unten drauf gekommen. Aber Hase und Bussard entdeckt ihr vielleicht.
Immer wieder ein Traum der Blick vom Ölberg auf den Rhein, also eher auf die Wolken im Rheintal. Der kleine Felsen auf der Spitze am Restaurant ist ein beliebter Ort für Panoramafotos (und auf dem Foto ist kein Sendemast) und noch beliebter um sich in Szene zu setzen. Ihr bekommt trotzdem den Sendemasten, denn da waren die Wolken so wunderbar.
Keine Werbung: die Zitronenfalterin möchte unsere Lieblingsapp gerade wissen, meine ist die „Merlin“ und ja, es war eine Nachtigall hier (von dem momentanen Lieblingsgemüse, der Gurke als Salat, gibt es kein Foto, aber….Die junge Gurkenpflanze wächst gut und will eigentlich schon raus
Entschuldigt, ich bin gerade sehr blogfaul und nicht wirklich digital unterwegs. Das hat sich nach Ostern so etwas verlängert. Aber der neue Projektbeitrag ist fast fertig für nächste Woche.
Und ab morgen komme ich Euch wieder besuchen. Heute bin ich noch unterwegs, vielleicht erzähle ich später davon.
Nachdem ich bei den Weihnachtskarten schon ziemlich spät dran war, wollte ich die Osterkarten schneller fertigstellen und raussenden. So richtig zeitig war ich leider wieder nicht und es kann sein, dass welche erst nach den Osterfeiertagen ankommen.
Wenn Ihr mal einen „anderen Blumenstrauß“ mögt, ein Bund Möhren in einem hohen Glas machen sich zu Ostern auch gut. Theoretisch können da auch ein paar Blümchen zu. (Allerdings nehmt lieber einen Bund mit kleinerem Grün 😅)
Den bunten Frühlingsblumenstrauß (mal keine Tulpen, deren Saison endet ja auch bald) verlinken ich bei Astrids Sammlung. Und wie Ihr seht, habe ich natürlich noch mal die Pilz Vase genutzt.
Gestern habe ich gesehen, dass die Laugenhasen vom „Osterhelferchen“ Beitrag diesen Monat auch in einer bekannten Wohnzeitung gezeigt wurden. Das die nicht ganz neu sind, war mir bewußt, aber da hab ich die Idee nicht her 😅🐰 (Danke für Eure lieben Kommentare)
Der Karfreitag wird ein sehr ruhiger Tag, passend dazu das regnerischen Wetter, aber ab und zu guckt die Sonne raus. Die Spühlmaschine will etwas Aufmerksamkeit. Der Hund hat auch am liebsten nur seine Ruhe (und braucht ab und an was Medizin) Also ist mir das Wetter ganz lieb so.
BussardansitzDie Kastanien werden auch bald blühen
Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest. Ich bin jetzt ein wenig offline über die Feiertage
Nicole sammelt gerade täglich von vielen verschiedenen Blogger*innen Tipps von Osterhasen für die Osterfeiertage. Ach, sie hat einfach immer wieder so schöne Ideen, Dankeschön.
Ostern ist ein wunderschönes Frühlingsfest. Ein Neubeginn: plötzlich kommt aus Tod aussehenden Gehölzen und kargen Böden grünes Blattwerk, die Sonne scheint wieder mehr und auf den Wiesen feiern die Hasen Hochzeit. Oder verstecken Ostereier.
Letzte Woche hier im Feld, Herr und Frau Lampe
Mögt Ihr gerne frischen Laugen Hefeteilchen? Knackig und fluffig und weich…
Auch welche die wie Häschen aussehen? Und ganz einfach zu machen sind?
Teig für acht Stück: 400 g Mehl 2 TL Salz 200 g Wasser 1 TL Zucker 2 TL Salz 20 g Butter 10 g Hefe
Lauge: 4 Tassen kaltes Wasser mit 2 EL Lebensmittel Natron, wenn der Topf gross ist, entsprechend verdoppeln um das Untertauchen zu gewährleisten
Als erstes kommt Mehl, Salz und Zucker in eine saubere Schüssel. Ob Ihr nun Trockenhefe oder frische Hefe nehmt ist Eurer Vorlieb überlassen. Ich mache immer einen kleinen Vorteig. D.h. dass in die Mitte eine Kuhle gemacht wird, in die Hefe und lauwarmes Wasser lose mit etwas Mehl vermischen. Nun lege ich die benötigte, zimmerwarme Butter sozusagen daneben, so dass sie beim späteren Kneten gut mitverarbeitet werden kann. Da bin ich sicher, dass die Hefe im Vorteig stark genug werden konnte und die Butter warm genug ist.
Hefeteige kann man gut mit den Händen kneten. Aber Ihr könnt auch die Maschine nehmen. Passt nur auf, dass Ihr nicht zu lange kneten. Wenn der Teig sich vom Rand löst, ist es genug.
Jetzt etwas Geduld haben. Ich stelle die Schüssel immer zugedeckt mit einem sauberen Leinentuch 45 – 60 min in den Ofen. Wärme ist nicht zwingend für einen Hefeteig nötig. Aber er mag keine Zugluft! Und bei Kälte braucht er sehr lange um aufzugehen. Aus dem Teig formt Ihr eine lange dicke Wurst und unterteilt sie in acht Stück. Unten wird einmal umgeklappt und oben einmal für die Ohren eingeschnitten. Bereitstellen und noch einmal gehen lassen und einen großen Schaumlöffel rausholen. Den braucht Ihr, um die Hefeteile in die Natronlauge zu tauchen. (Man kann die Teilchen aber auch mehrfach bestreichen.) Die Heferohlinge werden aber eigentlich ca 4 sec in die heiße Natronlauge getunkt.
Fasan und seine Henne, auch die legen gerade Ostereier und verstecken sie gut
Derweil könnt Ihr die Lauge herstellen. Ihr kennt bestimmt diese kleinen grünen Beutelchen (Kaiser*N.). Ihr bringt das Wasser zum Kochen und löst die Lauge darin auf. Außerdem wird der Ofen auf 200°C vorgeheizten.
Wenn Ihr also getunkt habt, kurz abtropfen lassen, ein paar grobe Salzkristalle auf die Mitte rieselt lassen (Näschen) und dann ab in den Ofen. Es dauert etwa 15-20 min.
Laugengebäck schmeckt am Besten frisch. Etwas Butter dazu und genießen.
Und wer auf all dieses Selberanrühren keine Lust und vor allem wenig Zeit hat, nimmt Laugenstangen-Teigrohlinge aus der Tiefkühle. Die taut Ihr auf, staucht sie an einer Seite etwas und klappt auf der anderen Seite um und schneidet an der oberen Seite einmal ein und zieht etwas auseinander für die Ohren. Backen nach Packungsbeilage.
Tadaa!
So habe ich es nämlich kurzfristig gemacht, da hier das Leben 2.0 reingegrätscht hat. Ich bin eine faule Helferin, die Euch erst das Super Rezept verrät und dann, dass sie geschummelt hat!
Übrigens, statt Salz könnt Ihr auch Sesam aufstreuen.
Morgen geht es beim Blog WORTPERLEN weiter, mal sehen was die „Osterhäsin“ Anne uns da präsentiert
Schöne Tage und Vorfreude auf Ostern, Ihr Lieben, morgen ist schon Gründonnerstag.
Als ich dort insgesamt 5 Hasen beobachtet habe, auch bei ihren Werbungsjagden, kamen viele Leute an mir vorbei. Keiner schaute aufs Feld, alle nur mich fragend an.
Ein paar Tage später, dichter am gleichen Weg, kam erst Herr Fasan. Aufmerksam und sehr bunt stolzierte er längst. Danach war ich Aufmerksam und wurde belohnt, die Henne kam hinterher. Unauffällige Federn und sehr vorsichtig, daher sieht man sie viel seltener.
Ich liebe solche Momente und verstehe all die Leute nicht, die nicht auch so da stehen, staunen und gucken und sich freuen.