Helferchen der Osterhasen

Hallo Ihr Lieben.

Nicole sammelt gerade täglich von vielen verschiedenen Blogger*innen Tipps von Osterhasen für die Osterfeiertage. Ach, sie hat einfach immer wieder so schöne Ideen, Dankeschön.

Ostern ist ein wunderschönes Frühlingsfest. Ein Neubeginn: plötzlich kommt aus Tod aussehenden Gehölzen und kargen Böden grünes Blattwerk, die Sonne scheint wieder mehr und auf den Wiesen feiern die Hasen Hochzeit. Oder verstecken Ostereier.

Letzte Woche hier im Feld, Herr und Frau Lampe

Mögt Ihr gerne frischen Laugen Hefeteilchen? Knackig und fluffig und weich…

Auch welche die wie Häschen aussehen? Und ganz einfach zu machen sind?

Teig für acht Stück:
400 g Mehl
2 TL Salz
200 g Wasser
1 TL Zucker
2 TL Salz
20 g Butter
10 g Hefe


Lauge:
4 Tassen kaltes Wasser mit 2 EL Lebensmittel Natron, wenn der Topf gross ist, entsprechend verdoppeln um das Untertauchen zu gewährleisten

Als erstes kommt Mehl, Salz und Zucker in eine saubere Schüssel. Ob Ihr nun Trockenhefe oder frische Hefe nehmt ist Eurer Vorlieb überlassen. Ich mache immer einen kleinen Vorteig. D.h. dass in die Mitte eine Kuhle gemacht wird, in die Hefe und lauwarmes Wasser lose mit etwas Mehl vermischen. Nun lege ich die benötigte, zimmerwarme Butter sozusagen daneben, so dass sie beim späteren Kneten gut mitverarbeitet werden kann. Da bin ich sicher, dass die Hefe im Vorteig stark genug werden konnte und die Butter warm genug ist.

Hefeteige kann man gut mit den Händen kneten. Aber Ihr könnt auch die Maschine nehmen. Passt nur auf, dass Ihr nicht zu lange kneten. Wenn der Teig sich vom Rand löst,  ist es genug.

Jetzt etwas Geduld haben. Ich stelle die Schüssel immer zugedeckt mit einem sauberen Leinentuch 45 – 60 min in den Ofen. Wärme ist nicht zwingend für einen Hefeteig nötig. Aber er mag keine Zugluft! Und bei Kälte braucht er sehr lange um aufzugehen. Aus dem Teig formt Ihr eine lange dicke Wurst und unterteilt sie in acht Stück. Unten wird einmal umgeklappt und oben einmal für die Ohren eingeschnitten. Bereitstellen und noch einmal gehen lassen und einen großen Schaumlöffel rausholen. Den braucht Ihr, um die Hefeteile in die Natronlauge zu tauchen. (Man kann die Teilchen aber auch mehrfach bestreichen.)  Die Heferohlinge werden aber eigentlich ca 4 sec in die heiße Natronlauge getunkt.

Fasan und seine Henne, auch die legen gerade Ostereier und verstecken sie gut

Derweil könnt Ihr die Lauge herstellen. Ihr kennt bestimmt diese kleinen grünen Beutelchen (Kaiser*N.). Ihr bringt das Wasser zum Kochen und löst die Lauge darin auf. Außerdem wird der Ofen auf 200°C vorgeheizten.

Wenn Ihr also getunkt habt, kurz abtropfen lassen, ein paar grobe Salzkristalle auf die Mitte rieselt lassen (Näschen) und dann ab in den Ofen. Es dauert etwa 15-20 min.

Laugengebäck schmeckt am Besten frisch. Etwas Butter dazu und genießen.

Und wer auf all dieses Selberanrühren keine Lust und vor allem wenig Zeit hat, nimmt Laugenstangen-Teigrohlinge aus der Tiefkühle. Die taut Ihr auf, staucht sie an einer Seite etwas und klappt auf der anderen Seite um und schneidet an der oberen Seite einmal ein und zieht etwas auseinander für die Ohren. Backen nach Packungsbeilage.

Tadaa!

So habe ich es nämlich kurzfristig gemacht, da hier das Leben 2.0 reingegrätscht hat. Ich bin eine faule Helferin, die Euch erst das Super Rezept verrät und dann, dass sie geschummelt hat!

Übrigens, statt Salz könnt Ihr auch Sesam aufstreuen.

Morgen geht es beim Blog WORTPERLEN weiter, mal sehen was die „Osterhäsin“ Anne uns da präsentiert

Schöne Tage und Vorfreude auf Ostern, Ihr Lieben, morgen ist schon Gründonnerstag.

Verlinkt bei Niwibos Helferliste und dem creativsalat

PS

Als ich dort insgesamt 5 Hasen beobachtet habe, auch bei ihren Werbungsjagden, kamen viele Leute an mir vorbei. Keiner schaute aufs Feld, alle nur mich fragend an.

Ein paar Tage später, dichter am gleichen Weg, kam erst Herr Fasan. Aufmerksam und sehr bunt stolzierte er längst.  Danach war ich Aufmerksam und wurde belohnt, die Henne kam hinterher. Unauffällige Federn und sehr vorsichtig, daher sieht man sie viel seltener.

Ich liebe solche Momente und verstehe all die Leute nicht, die nicht auch so da stehen, staunen und gucken und sich freuen.

Glitzern, Blühen und Freuen

Hallo Ihr Lieben. 

Kennt Ihr das? Man nutzt länger ein Provisorium und ist auch felsenfest der Meinung, das ist kein Provisorium. Und ganz plötzlich merkt man, es ist doch nicht vernünftig! Der Sohn hat vor einigen Jahren aufgrund länger gewordener Beine mein Rad bekommen und ich seines (wir fahren alle Herrenräder) Im Zuge des Auto bringen, Heimkommen und wieder hin und her, eben dann auch immer per Rad, merkte ich, dass es so nicht mehr geht.

Kurzentschlossen also am Samstag nach Bonn in einen der alteingesessenen Radläden. Der Blick des Fachmanns auf meine langen Beine und die Erleichterung, dass ich ein Herrenrad nehme. Auch wenn die e-bikes den Markt beherrschen, gab es zwei „klassische“ Räder, die schnell in die enge Auswahl kamen. Ich bin meinem Typ treu geblieben und mit „leichteren Beinen“ auf einem TrekkingRad Heim gefahren.

Von der Kennedy Brücke aus schönstes Glitzer auf den Rhein mit Niedrigwasser Rekord (man sieht die Sandbänke):

Montag Morgen ließ sich der Hund, der etwas gekränkelt hatte, wieder zu ein ganz paar Schritten mehr überreden. Wir haben hier auch eine kleine Allee mit Kirschblüten, in die andere Richtung sind noch mehr Bäume. Aber der Blick mit den Häusern drum herum ist nicht so schön. Es ist halt nicht die Bonner Altstadt.

Leider hatte sich das Problem beim Hund nicht erledigt und plötzlich wieder sehr verschlimmert. Also Schmerzmittel und den Tierarzt angerufen. Der Termin war „vorbildlich“. Bei der orthopädischen Untersuchung war natürlich alles wieder viel besser. Diesen Vorführeffek gibt es tatsächlich.  Vielleicht hat das Adrenalin (er ist extrem ängstlich) und die Untersuchungen gereicht, wir konnten das Schmerzmittel bald absetzen. 

Traumhaftes Blühen

Die Woche gab es einiges zu organisieren. Und meinerseits Nerven zu behalten, was mir nicht immer gelang. Die neu geschenkte Vase gefällt sehr, eine originelle Pilzform. Und rein kamen gleich -natürlich  wieder- Tulpen. Selbige wuchsen diesmal sehr wie sie wollten, wie man sieht. Deswegen mag ich auch Tulpen.

nochmals Tulpen für den Flower Friday

Veilchenstempel

Wildtulpen und Veilchen im Garten

Geschnitzt habe ich im Auftrage 2x Snoopy für eine Freundin und etwas für Ostern (ja, die Osterpost ist auch noch nicht raus) und Veilchen.

Und dann kam Ulrikes Geburtstagspaket. Eine große Freude hat sie mir mit der wunderschönen Zusammenstellung gemacht!

Dänische Leckereien, Selbstgenähtes (Osterhuhn, Brotbeutel und Mugrug). Auch mit dem Brennpeter war sie kreativ. Muscheln mit passender Strandkarte für mein Meeresfeeling (man beachte den weißen Hühnergott!) Und last but not least den schwedischen Jahresteller von Rörstrand mit Bornholm und Nils Holgerson drauf. Ulrike weiß, dass ich einen Faibel dafür habe. 

Oh weh, beim Mugrug muss ich immer mal wieder umdrehen 😍. Und schaut mal, wie sie beim Brotbeutel den schönen Stoff einer alten Tischdecke eingebaut hat.

Liebe Ulrike, vielen lieben Dank für diesen absoluten Stimmungsaufheller und große Freude meiner merkwürdigen Woche!

Heute wird es schon sommerlich (25° im Schatten!), es weht ab und an der Ostwind. Im Garten ist es ziemlich still. Nur auf der Nordseite fliegen die eher an die Kühle gewöhnten Erdhummeln eifrig. Dort beginnt auch die Schneeheide zu blühen. Ich bin noch nicht auf Sommer eingestellt,  gewöhne mich gerade an den Frühling. Ich weiß nicht, wie es Euch da geht. Aber das Rheinland ist ja auch gern besonders trocken und warm. Ab morgen soll es dann zumindest mal die Möglichkeit auf etwas Regen geben.

Ich schaue die nächsten Tage, was Ihr alles geschrieben habt. Am 16. bin ich auch Osterhasenhelfer von Nicoles Aktion. Euch ein schönes Wochenende

Verlinkt beim Samstagsplausch, Flower Friday und creativsalat

PS

Jetzt hab ich auf den Kalender geschaut… es ist 12 von 12 und ich hab es vergessen!

Trockene Ostwinde und fleißige Helferchen im Garten

Hallo Ihr Lieben.

Sommerlich fühlt sich gerade der Donnerstag Nachmittag hier an, ich sitze in der Sonne und tippe, wärend über meinem Kopf der echte Lorbeer blüht und es darin summt. Ein trockener, warmer Ost-, manchmal Südostwind weht und zwei große Schwebefliegen, richtige Brummer, schwirren fast unbeweglich und unermüdlich in ihm. Sie zeichnen sich gut ab gegen den blauen Himmel.

Edit: hatte meine „Fee“ ganz vergessen

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter uns.  Für meine Feier waren wieder Sonnenhüte angesagt. Ich bin ja der Meinung, dies ist so, weil wir immer so schön zusammen kommen und Freude haben. Den gedeckten Buffettisch habe ich viel zu spät fotografiert, die Waffeltürme arg reduziert und den Apfelkuchen und Lachsforelle sieht man nicht (und die Tiramisu hatte ich sogar im kühlen Keller vergessen, da ist nur noch eine Freundin in den Genuß gekommen, weil es mir ganz plötzlich abends einfiel.) Nein, es war eine kleine Feier, ich neige nur zur Übertreibung, könnte ja jemand hungrig weggehen! Meine Familie erinnert mich jedes Jahr an meine Überproduktion

Geburtstagsblumen

Frost liegt Anfang der Woche über den Feldern. (Himmelsblick)

Du weißt genau ob der vielen (für dich jagdbaren) Tiere hier

Licht- und Farbspielereien am Morgen (Himmelsblick) die Kaninchen verschwinden ganz in den Schatten

Heute morgen hat das Amselweibchen noch durstig hier Wasser getrunken. Jetzt sucht das Männchen Würmer. Ich bin froh über all meine kleinen Helferlein im Garten.

Eine Scheinbiene bestäubt bereits die ersten Johannisbeerblüten, dabei sind kaum erste Blätter entfaltet.

Und auch der Wollschweber huscht von Blüte zu Blüte

Die Sonntagsfragen der Zitronenfalterin:

Frage 1: Was hast du diese Woche täglich gesehen?

Sonnig und trocken, viel klaren Himmel



Frage 2: Was stand diese Woche auf deiner To-Do-Liste (und hast du es geschafft)?

Am Montag hat Andrea ja auch die neue Linkliste für die Projekte  (<– klick, meines) eröffnet. Und es gab zwar schon die Zeichnung und den großen Stempel, aber der Druck fehlte noch. Ich war nicht dazu gekommen.  Aber wie Ihr seht,  auf den letzten Drücker (haha, Wortspiel) ging es dann noch. Jetzt möchte ich gern bald in braun und grün drucken.

Habt ein schönes Wochenende,  gießt Eure Blümchen, wir lesen uns

Verlinkt beim SamstagsplauschGaleria HimmelsblickFlower Friday,  und den Sonntagsfragen

In einem kleinen Bach…

Hallo Ihr Lieben.

Heute komme ich mal mit einem bekannteren Tier. Wobei… vielleicht denkt Ihr nur, Ihr kennt sie. In Wirklichkeit erinnert Ihr Euch aber an die amerikanische Verwandschaft.

Bachforelle (Salmo trutta fario)

Dieser heimische Fisch ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch. Sie ist eine Unterart der Forelle. Weitere umgangsorachliche Namen sind Flussforelle, Bergforelle oder Fario. Gerade die kleineren Forellen nennen viele auch Steinforellen, was auf ihren Lebensraum, die kleinen, steinigen Bäche verweist. Bei geringem Nahrungsangebot  und Temperaturverlauf, sowie stärkerer Strömung bleiben diese Forellen nun einmal kleiner. Ihre Größe variiert von 20 bis etwa 80-110 cm., ihr Alter kann bis zu 18 Jahre betragen.


Sie kann ein Gewicht von über 18 kg erreichen. Da hat sie dann ein sehr gutes Nahrungsangebot und leichtere Lebensbedingungen, als in kleinen Bergflüsschen. Das Durchschnittsgewicht der Bachforelle beträgt aber etwa nur 200-500 g.

In vielen Mittelgebirgsbächen sind Bachforellen bereits mit 12 – 13 cm geschlechtsreif und erreichen kaum mehr als 25 cm Länge. Dies waren iR. die Fische, die wir früher ab und zu bei Spaziergängen gesehen haben,  wenn wir neugierigen Kinder an dem Bachverlauf stromerten. Mein Vater erzählte, dass sie im Krieg versucht hätten, sie zu fangen. Schnell hätten sie ihre Lieblingsorte ausgemacht, aber der Fisch wäre fast immer zu schnell gewesen und eine richtige Angel oder Netze hatten sie nicht. Auch bei uns war der silbern leuchtenden Schatten immer schnell weg, denn sie haben ein ausgezeichnetes Sehvermögen. 

Sie gehören zu den wenigen Vertretern der Lachsfische, die meist nachts auf Beutefang gehen (lichtscheu).

Ihre langgestreckten und torpedoförmigden Körper sind unglaublich schnell und im Wasser erscheint es manchmal,  als ständen sie im Strom.

Wenn Ihr sie mal in Ruhe beobachten könnt, vielleicht im Schatten eines Baumes oder den schattigen Teilen eines Wehres, dann seht Ihr, dass die Rückenfärbung der Bachforelle olivgrün bis bräunlichgrün schimmert. Die Körperflanken sind silbriggrün bis goldgelb, die Bauchseite ist schmutzig weiß bis gelblich. Aber auch hier gibt es Variationen.

Die Seiten der Bachforelle sind oben mit fast schwarzen, unten mit roten Punkten bedeckt, die meist weiß oder blau umrandet enden.

„ich komme ganz bald auf ein Shirt oder Trockentuch“

Wie alle Salmoniden besitzt auch die Bachforelle eine sogenannte Fettflosse ohne Flossenstrahlen (das sind die tragenden Elemente). Die Fettflosse ist meist ebenfalls mit roten oder auch schwarzen Flecken bedeckt. Wie schon erwähnt,  gibt es auch etwas andere Färbungen, zB. dunkle Exemplaren (Schwarzforellen, nicht zu verwechseln mit „schwarzer Forelle“ welches an einem eingeschleppten Renovierus erkranke Tiere sein können, vorwiegend in süddeutschen  und alpinen Gewässern) oder viel hellere. Die Schwanzflosse ist bei jungen Bachforellen gegabelt, mit zunehmendem Alter wird die Hinterkante gerader. Sehr kleine Schuppen lassen sie wunderschön glitzern.

Größere Bachforellen sind immer Einzelgänger und verteidigen ihr Revier energisch. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, auch größere Hindernisse durch Sprünge zu überwinden. Wer schon mal so Bergbäche genauer betrachtet hat, weiß, dass dieses notwendig werden kann.

Die Bachforelle ist ein sehr vorsichtiger Fisch und sucht bei Störungen sofort Verstecke auf. Aber sie ist standorttreu und verlässt ihren Platz nur zur Laichzeit oder nach stärkeren Störungen. Sie reagiert auch sehr empfindlich auf Gewässerverschmutzung und benötigt unbedingt sauberes und sauerstoffreiches Wasser.

Bachforellen haben fast immer rote Punkte an den Flanken (im Gegensatz zur Regenbogenforelle (Link zu Wikipedia), mit der Ihr sie vielleicht verwechselt habt), und sind im Querschnitt nicht rund, sondern abgeflacht (im Gegensatz zu Huchen, Wikipedia Link zu diesem ebenfalls besonderem Fisch).

Die Bachforelle ist ein geschickter, schneller Jäger,  wenn man mal hier, mal dort einen Sprung/Klatschen mitbekommt, ist es sehr wahrscheinlich eine Bachforelle. Sie jagd in der Jugend gerne Insektenlarven, Bachflohkrebse und andere Kleintiere. Später liebt sie es nach Anfluginsekten zu springen und kleine Fische zu jagen.

Wenn im Oktober, bis in den Winter hinein die anstrengende Laichzeit ansteht, suchen sich die Weibchen (Rogner) in meist seichten, aber trotzdem gut strömenden Bachteilen Bereiche, wo sie ihre Laichgruben in das Kiesbett schlagen können. Die Männchen (Milchner) kämpfen darum, wer die besten Plätze befruchten kann und natürlich auch, wer als erster dran kommt.

Die Bachforelle lebt aber auch in grossen Flüssen und sogar Seen. Dann zieht sie zum Laichen die Zuströme und Flüsse hinauf. Nach der Besamung werden die Eier von den Weibchen wieder mit Kies bedeckt, so werden sie nicht fortgeführt und doch gut mit Sauerstoff versorgt. Ist der Dottersack der Larve verbraucht, schlüpfen die winzigen Fische.

Sie müssen jetzt auch vor der eigenen Familie auf der Hut sein. Denn nach der anstrengenden Laichzeit gilt es nun die eigenrn Reserven wieder aufzustocken und sich für den nächsten Winter Fett anzufressen. Im Mai fliegen an gesunden Gewässer die  Schwärme der Maifliegen/Eintagsfliegen. Zur rechten Zeit, es beginnt die Jagd für die Forellen. Wie kleine, winzige Elfen schweben nämlich nun diese Insekten reichlich, aber nur kurze Zeit über den Gewässern.

Da Bachforellen seltener geworden sind, werden sie kaum bis gar nicht geangelt, haben eine lange Schonzeit.  Aber ohne Angler (Fischereivereine), denen nicht nur ihr Fang, sondern das ganze Ökosystem wichtig ist und war, wären diese hübschen Fische wohl schon ausgestorben. Fischfressende Vögel wie Kormoran und Gänsesäger, die sich jenseits ihrer Ursprungslebensräume stark vermehrt haben, Fehlen von Laichplätzen und Jungfischhabitaten (,die ja speziell sein müssen, wie Ihr oben gelesen habt,) sowie Wanderbarrieren machen besonders ihnen das Leben schwer. Überall wurden Gewässer verbaut und eingefriedet. Zumindest gibt es vielerorts an Staustufen oder Wehren mittlerweile Fischtreppen. Auch macht ihr die eingeschleppt Regenbogenforelle den Platz streitig. In der „Roten Liste“ steht die mittlerweile als „gefährdet“.

Fische, und damit sicher auch die Bachforelle, gehörten schon seit der Steinzeit zum Speiseplan der Menschen. Mit ihrem gesunden Eiweiß verhalf sie den ersten Menschen zum evolutionären Vorteil.

Die Forelle

„In einem Bächlein helle,
Da schoß in froher Eil
Die launische Forelle
Vorüber, wie ein Pfeil:
Ich stand an dem Gestade
Und sah in süßer Ruh
Des muntern Fischleins Bade
Im klaren Bächlein zu.

…“

Kunstlied von Franz Schubert

Der deutsche Name Forelle ist in dieser Form seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen; er leitet sich über das mittelhochdeutsche forhele vom indogermanischen Stamm perk- mit der Bedeutung „gesprenkelt, bunt“ (Quelle Wikipedia) ab

Ihr seht, was aus dem am 12.3. Gezeigten geworden ist, so schwer war das wohl nicht. Hier erste Drucke:

(Ich kann auch noch meine Tüpfelchen in rot bekommen)

Eine kleine – große – magische Bachforelle

Nun zeigen wir wieder bei der Zitronenfalterin unsere Projekte.

Verlinkt auch bei magic crafts und creativsalat

März und meine sonnige Woche

Hallo Ihr Lieben.

Birgit sammelt ab dem letzten Donnerstag des Monats unsere Monatsrückblicke:

Der Monat war ein schöner Monat, voller Frühling und mehr. Zugvögel sind über uns gezogen, manche sind geblieben. Frühlingserwachen auch überall um uns herum. Bücher habe ich Euch gezeigt. Ein kleines DIY für die Wand um „zu präsentieren“ habe ich erklärt und gezeigt. Zum Monatswechsel habe ich ja einen besonderen Vogel, die Rohrdommel vorgestellt. Dazu schnitzte ich einen neuen Stempel. Und ein frühes Taubenschwänzchen schwirrt hier lang.

Zum Beginn der Woche feierte Nicole Ihren Bloggeburtstag mit 12 1/2 Jahren und viele Kerzen leuchteten im Bloggerland. Meine wurde von meiner Lieblingsblumenfrau getragen.

Diese Woche sah ich dann in unserer Straße einen Gartenbaumläufer. Nein, eigentlich zwei. (Bitte entschuldigt das schlechte Foto.) Das ist nicht das Besondere.  Das  Besondere war die Suche der beiden kleinen Kletterkünstler am Haus gegenüber, vielleicht nach einer Nistmöglichkeit. Zwischen Fensterrahmen und Ziegel verschwanden sie. Denn eigentlich nimmt er ja gerne Verstecke an und in Baurinden. (Hier habe ich über Baumläufer im Zuge meines Jahresrojekt erzählt)

Leider lag ein paar Tage später ein Eichelhäher hier.  Drumherum lagen viele Federn. Da war sicher ein größerer Vogel dran Schuld. Noch zwei Tage vorher hatte mich ein Eichelhäher genarrt, als ich erst einmal nach einem Bussard suchte. Eichelhäher können wirklich gut imitieren. (Rabenvögel untereinander und Rabenvögel und Raubvögel sind sich nicht ganz grün)

Liebe Heike, diese Woche darf Deine Girlande ganz besonders schmücken und erfreuen.

Diese Woche ist gut gefüllt bis jetzt und bleibt auch noch so. Schön habe ich es mir gemacht, die Familie sonst beruflich unterwegs. Nun gilt es für eine kleine Feier vorzubereiten, Haus und Garten weiter aufzuräumen. Mal sehen, ob die alten Holzbänke noch ein Jahr und damit diese Feier bestehen. 😉

Einen kleinen, bunten Strauß von meiner Freundin für mich habe ich deshalb noch für Astrids Flower Friday Linkparty.

Den Monatsrückblick verlinken ich bei Birgit und die Woche beim Samstagsplausch.

Macht es Euch gemütlich und nutzt die Frühlingsstunden und -tage

Aus oben genannten Zeitgründen bin ich jetzt die Tage etwas weniger digital unterwegs