Der Monat, der eigentlich mit sehr wandelbarem Wetter sonst punktet, war lange stabil sonnig und vor allem trocken. Aber rund um Ostern gab es dann endlich etwas bis mehr Regen. Etwas unpassend für die Feiertage, aber wir können nur lang und breit über das Wetter lamentieren, nicht es beeinflussen. Ich habe mich wirklich über jeden Tropfen gefreut. Und die Natur erst…
Der Monat war meist voller schöner Begegnungen und so lieber Post. Tierischer wie menschlicher. Ein paar Geburtstage wurden gefeiert. Ein besonderer war sehr wichtig für uns. Man muss Feste so feiern, wie sie fallen, denn das Leben ist endlich.
Die erste Iris aus Nachbars Garten wurde durch den Zaun gereicht.
Ganz wunderbare Post kam von Claudia und wurde auch sofort genutzt. Claudia hatte eine schicke und praktische Kühltasche genäht (und die gleich 2x). Ein ganz liebes Dankeschön auf diesem Weg. Von Karen kam auch eine schöne selbstgemachte Osterkarte, Dankeschön!
Der Fenstertausch bzw Glasscheiben Wechsel ging teils reibungslos. Ein Fensterglas war etwas (4mm) zu groß und konnte nicht verkeilt werden und beim Rahmen des neuen fehlt noch etwas Abdichtung. Fortsetzung vielleicht nächste Woche…
Nach der Regenzeit wurde es unglaublich schnell satt-grün! Auf dem Foto sind eigentlich 3 Tiere. Leider sind vom Kaninchen nur die Ohren unten drauf gekommen. Aber Hase und Bussard entdeckt ihr vielleicht.
Immer wieder ein Traum der Blick vom Ölberg auf den Rhein, also eher auf die Wolken im Rheintal. Der kleine Felsen auf der Spitze am Restaurant ist ein beliebter Ort für Panoramafotos (und auf dem Foto ist kein Sendemast) und noch beliebter um sich in Szene zu setzen. Ihr bekommt trotzdem den Sendemasten, denn da waren die Wolken so wunderbar.
Keine Werbung: die Zitronenfalterin möchte unsere Lieblingsapp gerade wissen, meine ist die „Merlin“ und ja, es war eine Nachtigall hier (von dem momentanen Lieblingsgemüse, der Gurke als Salat, gibt es kein Foto, aber….Die junge Gurkenpflanze wächst gut und will eigentlich schon raus
Entschuldigt, ich bin gerade sehr blogfaul und nicht wirklich digital unterwegs. Das hat sich nach Ostern so etwas verlängert. Aber der neue Projektbeitrag ist fast fertig für nächste Woche.
Und ab morgen komme ich Euch wieder besuchen. Heute bin ich noch unterwegs, vielleicht erzähle ich später davon.
Nachdem ich bei den Weihnachtskarten schon ziemlich spät dran war, wollte ich die Osterkarten schneller fertigstellen und raussenden. So richtig zeitig war ich leider wieder nicht und es kann sein, dass welche erst nach den Osterfeiertagen ankommen.
Wenn Ihr mal einen „anderen Blumenstrauß“ mögt, ein Bund Möhren in einem hohen Glas machen sich zu Ostern auch gut. Theoretisch können da auch ein paar Blümchen zu. (Allerdings nehmt lieber einen Bund mit kleinerem Grün 😅)
Den bunten Frühlingsblumenstrauß (mal keine Tulpen, deren Saison endet ja auch bald) verlinken ich bei Astrids Sammlung. Und wie Ihr seht, habe ich natürlich noch mal die Pilz Vase genutzt.
Gestern habe ich gesehen, dass die Laugenhasen vom „Osterhelferchen“ Beitrag diesen Monat auch in einer bekannten Wohnzeitung gezeigt wurden. Das die nicht ganz neu sind, war mir bewußt, aber da hab ich die Idee nicht her 😅🐰 (Danke für Eure lieben Kommentare)
Der Karfreitag wird ein sehr ruhiger Tag, passend dazu das regnerischen Wetter, aber ab und zu guckt die Sonne raus. Die Spühlmaschine will etwas Aufmerksamkeit. Der Hund hat auch am liebsten nur seine Ruhe (und braucht ab und an was Medizin) Also ist mir das Wetter ganz lieb so.
BussardansitzDie Kastanien werden auch bald blühen
Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest. Ich bin jetzt ein wenig offline über die Feiertage
Nicole sammelt gerade täglich von vielen verschiedenen Blogger*innen Tipps von Osterhasen für die Osterfeiertage. Ach, sie hat einfach immer wieder so schöne Ideen, Dankeschön.
Ostern ist ein wunderschönes Frühlingsfest. Ein Neubeginn: plötzlich kommt aus Tod aussehenden Gehölzen und kargen Böden grünes Blattwerk, die Sonne scheint wieder mehr und auf den Wiesen feiern die Hasen Hochzeit. Oder verstecken Ostereier.
Letzte Woche hier im Feld, Herr und Frau Lampe
Mögt Ihr gerne frischen Laugen Hefeteilchen? Knackig und fluffig und weich…
Auch welche die wie Häschen aussehen? Und ganz einfach zu machen sind?
Teig für acht Stück: 400 g Mehl 2 TL Salz 200 g Wasser 1 TL Zucker 2 TL Salz 20 g Butter 10 g Hefe
Lauge: 4 Tassen kaltes Wasser mit 2 EL Lebensmittel Natron, wenn der Topf gross ist, entsprechend verdoppeln um das Untertauchen zu gewährleisten
Als erstes kommt Mehl, Salz und Zucker in eine saubere Schüssel. Ob Ihr nun Trockenhefe oder frische Hefe nehmt ist Eurer Vorlieb überlassen. Ich mache immer einen kleinen Vorteig. D.h. dass in die Mitte eine Kuhle gemacht wird, in die Hefe und lauwarmes Wasser lose mit etwas Mehl vermischen. Nun lege ich die benötigte, zimmerwarme Butter sozusagen daneben, so dass sie beim späteren Kneten gut mitverarbeitet werden kann. Da bin ich sicher, dass die Hefe im Vorteig stark genug werden konnte und die Butter warm genug ist.
Hefeteige kann man gut mit den Händen kneten. Aber Ihr könnt auch die Maschine nehmen. Passt nur auf, dass Ihr nicht zu lange kneten. Wenn der Teig sich vom Rand löst, ist es genug.
Jetzt etwas Geduld haben. Ich stelle die Schüssel immer zugedeckt mit einem sauberen Leinentuch 45 – 60 min in den Ofen. Wärme ist nicht zwingend für einen Hefeteig nötig. Aber er mag keine Zugluft! Und bei Kälte braucht er sehr lange um aufzugehen. Aus dem Teig formt Ihr eine lange dicke Wurst und unterteilt sie in acht Stück. Unten wird einmal umgeklappt und oben einmal für die Ohren eingeschnitten. Bereitstellen und noch einmal gehen lassen und einen großen Schaumlöffel rausholen. Den braucht Ihr, um die Hefeteile in die Natronlauge zu tauchen. (Man kann die Teilchen aber auch mehrfach bestreichen.) Die Heferohlinge werden aber eigentlich ca 4 sec in die heiße Natronlauge getunkt.
Fasan und seine Henne, auch die legen gerade Ostereier und verstecken sie gut
Derweil könnt Ihr die Lauge herstellen. Ihr kennt bestimmt diese kleinen grünen Beutelchen (Kaiser*N.). Ihr bringt das Wasser zum Kochen und löst die Lauge darin auf. Außerdem wird der Ofen auf 200°C vorgeheizten.
Wenn Ihr also getunkt habt, kurz abtropfen lassen, ein paar grobe Salzkristalle auf die Mitte rieselt lassen (Näschen) und dann ab in den Ofen. Es dauert etwa 15-20 min.
Laugengebäck schmeckt am Besten frisch. Etwas Butter dazu und genießen.
Und wer auf all dieses Selberanrühren keine Lust und vor allem wenig Zeit hat, nimmt Laugenstangen-Teigrohlinge aus der Tiefkühle. Die taut Ihr auf, staucht sie an einer Seite etwas und klappt auf der anderen Seite um und schneidet an der oberen Seite einmal ein und zieht etwas auseinander für die Ohren. Backen nach Packungsbeilage.
Tadaa!
So habe ich es nämlich kurzfristig gemacht, da hier das Leben 2.0 reingegrätscht hat. Ich bin eine faule Helferin, die Euch erst das Super Rezept verrät und dann, dass sie geschummelt hat!
Übrigens, statt Salz könnt Ihr auch Sesam aufstreuen.
Morgen geht es beim Blog WORTPERLEN weiter, mal sehen was die „Osterhäsin“ Anne uns da präsentiert
Schöne Tage und Vorfreude auf Ostern, Ihr Lieben, morgen ist schon Gründonnerstag.
Als ich dort insgesamt 5 Hasen beobachtet habe, auch bei ihren Werbungsjagden, kamen viele Leute an mir vorbei. Keiner schaute aufs Feld, alle nur mich fragend an.
Ein paar Tage später, dichter am gleichen Weg, kam erst Herr Fasan. Aufmerksam und sehr bunt stolzierte er längst. Danach war ich Aufmerksam und wurde belohnt, die Henne kam hinterher. Unauffällige Federn und sehr vorsichtig, daher sieht man sie viel seltener.
Ich liebe solche Momente und verstehe all die Leute nicht, die nicht auch so da stehen, staunen und gucken und sich freuen.
Sommerlich fühlt sich gerade der Donnerstag Nachmittag hier an, ich sitze in der Sonne und tippe, wärend über meinem Kopf der echte Lorbeer blüht und es darin summt. Ein trockener, warmer Ost-, manchmal Südostwind weht und zwei große Schwebefliegen, richtige Brummer, schwirren fast unbeweglich und unermüdlich in ihm. Sie zeichnen sich gut ab gegen den blauen Himmel.
Edit: hatte meine „Fee“ ganz vergessen
Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter uns. Für meine Feier waren wieder Sonnenhüte angesagt. Ich bin ja der Meinung, dies ist so, weil wir immer so schön zusammen kommen und Freude haben. Den gedeckten Buffettisch habe ich viel zu spät fotografiert, die Waffeltürme arg reduziert und den Apfelkuchen und Lachsforelle sieht man nicht (und die Tiramisu hatte ich sogar im kühlen Keller vergessen, da ist nur noch eine Freundin in den Genuß gekommen, weil es mir ganz plötzlich abends einfiel.) Nein, es war eine kleine Feier, ich neige nur zur Übertreibung, könnte ja jemand hungrig weggehen! Meine Familie erinnert mich jedes Jahr an meine Überproduktion
GeburtstagsblumenFrost liegt Anfang der Woche über den Feldern. (Himmelsblick)Du weißt genau ob der vielen (für dich jagdbaren) Tiere hierLicht- und Farbspielereien am Morgen (Himmelsblick) die Kaninchen verschwinden ganz in den SchattenHeute morgen hat das Amselweibchen noch durstig hier Wasser getrunken. Jetzt sucht das Männchen Würmer. Ich bin froh über all meine kleinen Helferlein im Garten.Eine Scheinbiene bestäubt bereits die ersten Johannisbeerblüten, dabei sind kaum erste Blätter entfaltet.Und auch der Wollschweber huscht von Blüte zu Blüte
Die Sonntagsfragen der Zitronenfalterin:
Frage 1: Was hast du diese Woche täglich gesehen?
Sonnig und trocken, viel klaren Himmel
Frage 2: Was stand diese Woche auf deiner To-Do-Liste (und hast du es geschafft)?
Am Montag hat Andrea ja auch die neue Linkliste für die Projekte (<– klick, meines) eröffnet. Und es gab zwar schon die Zeichnung und den großen Stempel, aber der Druck fehlte noch. Ich war nicht dazu gekommen. Aber wie Ihr seht, auf den letzten Drücker (haha, Wortspiel) ging es dann noch. Jetzt möchte ich gern bald in braun und grün drucken.
Habt ein schönes Wochenende, gießt Eure Blümchen, wir lesen uns
Heute komme ich mal mit einem bekannteren Tier. Wobei… vielleicht denkt Ihr nur, Ihr kennt sie. In Wirklichkeit erinnert Ihr Euch aber an die amerikanische Verwandschaft.
Bachforelle (Salmo trutta fario)
Dieser heimische Fisch ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch. Sie ist eine Unterart der Forelle. Weitere umgangsorachliche Namen sind Flussforelle, Bergforelle oder Fario. Gerade die kleineren Forellen nennen viele auch Steinforellen, was auf ihren Lebensraum, die kleinen, steinigen Bäche verweist. Bei geringem Nahrungsangebot und Temperaturverlauf, sowie stärkerer Strömung bleiben diese Forellen nun einmal kleiner. Ihre Größe variiert von 20 bis etwa 80-110 cm., ihr Alter kann bis zu 18 Jahre betragen.
Sie kann ein Gewicht von über 18 kg erreichen. Da hat sie dann ein sehr gutes Nahrungsangebot und leichtere Lebensbedingungen, als in kleinen Bergflüsschen. Das Durchschnittsgewicht der Bachforelle beträgt aber etwa nur 200-500 g.
In vielen Mittelgebirgsbächen sind Bachforellen bereits mit 12 – 13 cm geschlechtsreif und erreichen kaum mehr als 25 cm Länge. Dies waren iR. die Fische, die wir früher ab und zu bei Spaziergängen gesehen haben, wenn wir neugierigen Kinder an dem Bachverlauf stromerten. Mein Vater erzählte, dass sie im Krieg versucht hätten, sie zu fangen. Schnell hätten sie ihre Lieblingsorte ausgemacht, aber der Fisch wäre fast immer zu schnell gewesen und eine richtige Angel oder Netze hatten sie nicht. Auch bei uns war der silbern leuchtenden Schatten immer schnell weg, denn sie haben ein ausgezeichnetes Sehvermögen.
Sie gehören zu den wenigen Vertretern der Lachsfische, die meist nachts auf Beutefang gehen (lichtscheu).
Ihre langgestreckten und torpedoförmigden Körper sind unglaublich schnell und im Wasser erscheint es manchmal, als ständen sie im Strom.
Wenn Ihr sie mal in Ruhe beobachten könnt, vielleicht im Schatten eines Baumes oder den schattigen Teilen eines Wehres, dann seht Ihr, dass die Rückenfärbung der Bachforelle olivgrün bis bräunlichgrün schimmert. Die Körperflanken sind silbriggrün bis goldgelb, die Bauchseite ist schmutzig weiß bis gelblich. Aber auch hier gibt es Variationen.
Die Seiten der Bachforelle sind oben mit fast schwarzen, unten mit roten Punkten bedeckt, die meist weiß oder blau umrandet enden.
„ich komme ganz bald auf ein Shirt oder Trockentuch“
Wie alle Salmoniden besitzt auch die Bachforelle eine sogenannte Fettflosse ohne Flossenstrahlen (das sind die tragenden Elemente). Die Fettflosse ist meist ebenfalls mit roten oder auch schwarzen Flecken bedeckt. Wie schon erwähnt, gibt es auch etwas andere Färbungen, zB. dunkle Exemplaren (Schwarzforellen, nicht zu verwechseln mit „schwarzer Forelle“ welches an einem eingeschleppten Renovierus erkranke Tiere sein können, vorwiegend in süddeutschen und alpinen Gewässern) oder viel hellere. Die Schwanzflosse ist bei jungen Bachforellen gegabelt, mit zunehmendem Alter wird die Hinterkante gerader. Sehr kleine Schuppen lassen sie wunderschön glitzern.
Größere Bachforellen sind immer Einzelgänger und verteidigen ihr Revier energisch. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, auch größere Hindernisse durch Sprünge zu überwinden. Wer schon mal so Bergbäche genauer betrachtet hat, weiß, dass dieses notwendig werden kann.
Die Bachforelle ist ein sehr vorsichtiger Fisch und sucht bei Störungen sofort Verstecke auf. Aber sie ist standorttreu und verlässt ihren Platz nur zur Laichzeit oder nach stärkeren Störungen. Sie reagiert auch sehr empfindlich auf Gewässerverschmutzung und benötigt unbedingt sauberes und sauerstoffreiches Wasser.
Bachforellen haben fast immer rote Punkte an den Flanken (im Gegensatz zur Regenbogenforelle (Link zu Wikipedia), mit der Ihr sie vielleicht verwechselt habt), und sind im Querschnitt nicht rund, sondern abgeflacht (im Gegensatz zu Huchen, Wikipedia Link zu diesem ebenfalls besonderem Fisch).
Die Bachforelle ist ein geschickter, schneller Jäger, wenn man mal hier, mal dort einen Sprung/Klatschen mitbekommt, ist es sehr wahrscheinlich eine Bachforelle. Sie jagd in der Jugend gerne Insektenlarven, Bachflohkrebse und andere Kleintiere. Später liebt sie es nach Anfluginsekten zu springen und kleine Fische zu jagen.
Wenn im Oktober, bis in den Winter hinein die anstrengende Laichzeit ansteht, suchen sich die Weibchen (Rogner) in meist seichten, aber trotzdem gut strömenden Bachteilen Bereiche, wo sie ihre Laichgruben in das Kiesbett schlagen können. Die Männchen (Milchner) kämpfen darum, wer die besten Plätze befruchten kann und natürlich auch, wer als erster dran kommt.
Die Bachforelle lebt aber auch in grossen Flüssen und sogar Seen. Dann zieht sie zum Laichen die Zuströme und Flüsse hinauf. Nach der Besamung werden die Eier von den Weibchen wieder mit Kies bedeckt, so werden sie nicht fortgeführt und doch gut mit Sauerstoff versorgt. Ist der Dottersack der Larve verbraucht, schlüpfen die winzigen Fische.
Sie müssen jetzt auch vor der eigenen Familie auf der Hut sein. Denn nach der anstrengenden Laichzeit gilt es nun die eigenrn Reserven wieder aufzustocken und sich für den nächsten Winter Fett anzufressen. Im Mai fliegen an gesunden Gewässer die Schwärme der Maifliegen/Eintagsfliegen. Zur rechten Zeit, es beginnt die Jagd für die Forellen. Wie kleine, winzige Elfen schweben nämlich nun diese Insekten reichlich, aber nur kurze Zeit über den Gewässern.
Da Bachforellen seltener geworden sind, werden sie kaum bis gar nicht geangelt, haben eine lange Schonzeit. Aber ohne Angler (Fischereivereine), denen nicht nur ihr Fang, sondern das ganze Ökosystem wichtig ist und war, wären diese hübschen Fische wohl schon ausgestorben. Fischfressende Vögel wie Kormoran und Gänsesäger, die sich jenseits ihrer Ursprungslebensräume stark vermehrt haben, Fehlen von Laichplätzen und Jungfischhabitaten (,die ja speziell sein müssen, wie Ihr oben gelesen habt,) sowie Wanderbarrieren machen besonders ihnen das Leben schwer. Überall wurden Gewässer verbaut und eingefriedet. Zumindest gibt es vielerorts an Staustufen oder Wehren mittlerweile Fischtreppen. Auch macht ihr die eingeschleppt Regenbogenforelle den Platz streitig. In der „Roten Liste“ steht die mittlerweile als „gefährdet“.
Fische, und damit sicher auch die Bachforelle, gehörten schon seit der Steinzeit zum Speiseplan der Menschen. Mit ihrem gesunden Eiweiß verhalf sie den ersten Menschen zum evolutionären Vorteil.
Die Forelle
„In einem Bächlein helle, Da schoß in froher Eil Die launische Forelle Vorüber, wie ein Pfeil: Ich stand an dem Gestade Und sah in süßer Ruh Des muntern Fischleins Bade Im klaren Bächlein zu.
…“
Kunstlied von Franz Schubert
Der deutsche Name Forelle ist in dieser Form seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen; er leitet sich über das mittelhochdeutsche forhele vom indogermanischen Stamm perk- mit der Bedeutung „gesprenkelt, bunt“ (Quelle Wikipedia) ab
Ihr seht, was aus dem am 12.3. Gezeigten geworden ist, so schwer war das wohl nicht. Hier erste Drucke:
(Ich kann auch noch meine Tüpfelchen in rot bekommen)