Tropischer 12 von 12 im August

Hallo Ihr Lieben.

Es ist wieder der 12. eines Monats und d.h., ganz viele Blogger und Bloggerinnen sammeln 12 Alltagsfotos und zeigen sie bei Caro.

Die Überschrift sagt es schon und vielen wird es ähnlich ergangen sein: Regen. Nach dem gestern ein zauberhafter Sommertag war, hat es in der Nacht schon wieder ganz arg angefangen zu regnen.

Als ich irgendwas vor acht mit dem Hund rausgehen, ist es gerade nicht am regnen, aber sehr schwühl. Also nur in kurzer Hose und Shirt. An der Straße angekommen begrüßt mich diese dunkel Regenwand am westlichen Himmel und ich beschleunige.

Zwischen den Bäumen hasten hungrige Mehlschwalben durch die Luft. Nach wenigen Schrittee später schüttet es. Wir verkürzen den Gang sehr, sind noch etwas von Bäumen geschützt.

Ich muss schnell einkaufen. Heute Morgen ist etwas Zeitnot, denn der Sohn hat heute den ganzen Tag Posaunenchor Probe. Und da er ein großes Horn spielt, ist es zu Fuß und bei möglichem Regen nicht gut machbar. Davon gibt es also keine Fotos, außer vielleicht das frische Obst unter der Glocke neben meinem Frühstück gleich.

Wieder daheim. Der Schatz hat derweil die Einkäufe verstaut. Ich setzt mich endlich hin. Vor allem der Kaffee ist nötig.

Die Luft im Haus ist genau so wiederlicht schwühl wie selbige draußen. Ein erster Blick am Handy auf meinen WP Reader und meine Seite um ggf Kommentare vom gestrigen Post zu beantworten. Die App hat sich schon wieder etwas diese Woche verändert. Aber ich glaube nicht zu sehr. Bei Astrid schaue ich zu Erst rein.

Den Samstagsplausch muss ich gleich am Rechner machen, auch wg. dem Verlinken. Aber eines nach dem anderen, es ist Samstag und der hat schon hektisch genug angefangen ☺️

Leider heißt es jetzt erst einmal die Hand kühlen (nix Wildes). Zum Lesen habe ich gerade keine Lust, aber diesen Film mag ich mir (schon wieder) reinziehen, heute auf Englisch. Der muntert mich auf.

Oh mein Gott, Astrid! Du hast so ein erstauntes, glückliches Lachen in mein Gesicht gezaubert! Ist die wunderbar! Und ich liebe diese Flaschen. Die wird hier ganz sicher viel genutzt. (Und so eine schöne Haselnuss Karte) Hab tausend Dank!

Guck! Es ist gleich Kombucha rein gekommen.

Es hängen zwar noch dichte Wolken über uns, aber immer wieder kommt etwas Sonne durch und vor allem regnet es nicht mehr!

Ob die wohl noch rot werden? Ich würde mich sehr über ein paar „Andenhorn“ freuen. Die Trauben dahinter sehen reif aus, sind aber (noch?) sauer

Schon etwas länger rätsel ich, was da kommt. Mit der Pflanzen App hab ich es herausgefunden und mich erinnert, dass ich im Frühjahr dort Chia Samen hingestreut hatte. In das Glas war eine Mehlmotte gelangt. Es sollen wunderschöne blaue Blumen werden, wurde mir im Netz versichert und ich ärgere mich schon, dass ich etliche weggeharkt hatte (um dort andere Wildblumen auszusähen, die aber nur mickrig und vereinzelt kommen)

Holzbiene in der Röhre

Schwühl ist es immer noch sehr. Im Holunder zwitschern die Meisen, ab und zu sehe ich eine Schwalbe. Wirklich angenehm ist es eigentlich nicht draußen, aber drinnen fühlt es sich genau so an. So langsam werde ich wohl mal eine Kleinigkeit zu Essen machen. Aber erst einmal den großen Sohn am Bahnhof abholen.

Auf dem Heimweg ist es düster und über Siegburg regnet es auch.

Der Sohn hat ein paar Himbeeren mitgebracht. Die kommen mit weißem Balsamico in ein Glas auf die Fensterbank, neben das gestern angesetzte Kimchi.

Und schon sind 12 Bilder zusammen. Die gerade verputzten Spaghetti waren auch lang nicht so fotogen wie die Gläser auf der Fensterbank. ☺️

Habt ein schönes Wochenende. Verlinkt bei draußennurkaennchen

Fantastische Welten nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln

Hallo Ihr Liebe.

Aus dem Skizzen Buch

Es ist kein Geheimnis, ich mag die liebenswerten Mumins. Ich habe schon als Kind gerne Sherlock Holmes gelesen. Auf Fuchur wollte ich wie Atreju reiten (na, wer weiß aus welchem Buch das ist?) und eine Nachricht übermittelnde Schildkröte wäre vielleicht eine wunderbare Entschleunigung. Ich weiß nicht, ob M. Ende immer noch so viel gelesen wird, wie in meiner Kindheit, die meisten werden wohl Jim Knopf und Lukas kennen. All die Gestalten, die sich Astrid Lindgren ausdachte, oder Otfried Preußler, J.R.R. Tolkien, Wolfgang Ecke und Paul Maar. Sie waren und sind für mich unglaublich wichtig. Zu gern hätte ich auch als Kind 7 Jahre auf dem Ofen verbracht um stark zu werden, wobei nur Sonnenblumenkerne… (na, wer weiß wer das gemacht hat?)

„Im Kopf muss immer etwas Raum bleiben für Flausen und Fantasie “ A. Lindgren

Erkennt Ihr Motive?

Und da gab es noch den Konrad von Christine Nöstlinger, den ich mehrfach gelesen habe. Eine so schräge Geschichte! Konrad ist nämlich aus einer Konservendose und erst ganz schrumpelig und dann auch noch so wohlerzogen. Der landet irrtümlich bei Frau Bartolotti und sie kann doch mit Kindern eigentlich gar nichts anfangen. Aber dann kommt die Firma und will den Sohn wieder haben… Aber das wollen Kind und Mutter mittlerweile nicht mehr. Wie gut, dass Konrad Freundschaft mit dem „frechen“ Nachbarsmädchen geschlossen hat.

Pu der Bär gibt mir heute noch in seiner Einfachheit Lebensweisheiten. Jule Vernes Romane um Captain Nemo habe ich verschlungen, allein weil es in die Tiefsee ging. Und auch als Stempel beide schon hier verewigt.

„Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass Kinder das beste und klügste Publikum sind, das man sich als Geschichtenerzähler nur wünschen kann. Kinder sind strenge, unbestechliche Kritiker“ Otfried Preußler

Dem ein oder anderen kommt die Karte vielleicht bekannt vor (übrigens kann sie auch als Doppelkartenmotiv im 5er/10er Set bestellt werden)

Fantasie zwischen Buchdeckeln hat mich immer beflügelt. Außerdem konnte ich dort über Krankheit und Tod lesen (Die Brüder Löwenherz), über Ausnutzung und Machtmissbrauch und was sie überwinden kann (Krabat). Selbst Zerstörung und Krieg gingen (Herr der Ringe, Unendliche Geschichte) So verpackt kann ich auch heute noch gut schwierige Themen angehen.

Damals gab es da aber auch eine Reihe bei dtv, genannt „Pocket“, die ich ebenfalls sehr viel gelesen habe. Am roten Balken konnte man diese Titel gleich erkennen. „Z wie Zacharias“ ist mir sehr in Erinnerung geblieben, eine Zukunftsvision, die ich heute noch grausig finde, da ich alleine sein ganz furchtbar finde. Wir Menschen sind doch „Gemeinschaft suchend“.

Kalle Blomquist, ???, Perry Clifton und E. Blytons Abenteuerbanden, Emil und die Detektive… Krimis. Die ewige Frage: wer war es? Auch ein wichtiger Lesestoff in meinem Leben. Manche dieser Bücher und /oder ihre Figuren begleiten uns/mich auch heute noch. Wie viele heute noch die Hörspiele der drei Detektive ??? hören, vor allem Erwachsene.

So wurde vieles aus diesem Regal den eigenen Kindern vorgelesen und wer weiß, vielleicht einmal den Enkelkinder. Manches Buch bleibt einfach zeitlos, auch ohne Nostalgie. Wer die Mumins als Erwachsener liest, erkennt ganz andere Motive und Hintergründe in den Geschichten. So spiegelt sich gerade in älteren Titel durchaus Autobiografisches von Tove Jansson.

Heute, am 9. August hätte Tove Jansson Geburtstag gehabt. Sie wurde 1914 in Helsinki geboren und starb am 27.6.2001 auch da. Sie studierte in Stockholm Malen und Zeichnen. Sie hat sich die „Mumins“, die freche „klein Mü“, die Cocktails trinkenden, chaotischen „Haffenatten“ und den freiheitsliebenden „Schnuffkin“ ausgedacht (Tetra Pak Drucke). Unglaubliche Figuren, (Mumin ist ein finnischer Troll und sieht für Laien eher nach einem Nilpferd aus,) hat sie beschrieben und gemalt, so ganz eigen und nicht in die konservative Zeit passend, (erste Veröffentlichung 1945.) Fantastisch bunt, liebenswert, ein wenig traurig, frech und melancholisch manchmal. Ihren Geburtstag wollte ich als Veröffentlichungstermin für diesen Beitrag nehmen, denn natürlich habe ich schon seit bestimmt zwei Monaten geschnitzt, geritzt und gedruckt.

Habt Ihr auch so Titel, die Euch fast das ganze Leben begleiten? Habt ihr Lieblingsgenre?

Verlinkt beim Creativsalat

Und Andreas Samstagsplausch (weil Andrea immer so viel Bücher in Ihrem Lesezimmer sammelt)

Und ulrikes magic crafts

Juli Rückblick

Hallo Ihr Lieben.

Da geht der Juli zu Ende. Bei Birgit sammeln sich wieder Monatsrückblicke.

Diesen Monat habe ich:

-die ersten (und jetzt letzten) Gurken geerntet,

-mich über jeden Tropfen Wasser gefreut,

-einiges gelesen und vor allem zwei schöne Kunstbücher vorgestellt,

– es gab den Bingozeigetag,

– einen (eigentlich zwei) kreative Morgende mit der Freundin und ganz wunderbare Druckergebnisse,

– mit den Tetra Pak Drucken eine neue Technik, welche ich weiter genutzt habe (Beiträge folgen),

– natürlich ein neues Vogelportrait, die Wasseramsel,

– wieder viel mehr Insekten im Garten, aber es blühen hier auch überall ihre Blumen

– den notwendigen Abschied von meinem Hochbeet, leider unaufschiebbar, aus Gründen,

– habe ich der Wegwarte einen mehrteiligen Stempel geschnitzt (und als Thema „Blau“ verlinkt)

– war der Sohn auf Interrail Reisen und wir haben uns ganz oft auf eine Flut von Bildern gefreut und über seine gesunde Rückkehr (vielleicht bald auch dazu mehr)

neue Milchtütendrucke, mein Beitrag zum Stein Thema von Michaela und Susanne für Post Karten ist die Mauer auf dem kleinen Bild vorne

Und einen kleinen Geburtstagsstrauß aus dem Garten habe ich noch für Astrids Flower Friday

Am Wochenende haben wir ein wenig gefeiert. Meine Mutter war zu Besuch. Leider war ich nicht ganz fit die Tage. Aber ein wenig mit der Prickelnadel habe ich wieder in Tetrapak Stücke gemalt* und erste Probedrucke gemacht. Die zeige ich noch. Bei niwibos Bloggeburtstag mache ich mit und habe gleich den Umschlag schon raus geschickt. Wie oben beschrieben, musste ich mich leider von meinem kleinen Hochbeet trennen, alle getroffene Maßnahmen gegen den „Besuch“ haben nichts gebracht. Eigentlich wollte ich dieser Tage mehr Postkarten auf den Weg bringen, aber das habe ich verschoben.

Nun freue ich mich, dass es heute ergiebig regnet, nicht nur wieder so winzige Gewitterchen/Schauer wie die Tage. Macht es Euch gemütlich, die Sommersonne wird sicher bald wieder hervorkommen.

Verlinkt beim Creativsalat, Birgits Monatsrückblick und dem Samstagsplausch, sowie dem Flower Friday

Lesefutter verschiedenster Art

Hallo Ihr Lieben.

Letztens habe ich bei 12 von 12 schon von meinem neuen Buch der englischen Künstlerin Angela Harding geschwärmt. Nun möchte ich Euch etwas mehr zeigen. Angela Harding ist auch auf verschiedenen Buchcovern als Illustratorin zu sehen. Ihre eigenen Bücher gibt es nur auf Englisch, genau wie die Kalender (und mehr). Sie hat eine schöne Webseite, auf der ich dann herausfand, wie sie ihre Bilder mehrfarbig druckt. Als erstes nimmt sie nämlich Siebdruck. Da drüber kommt dann der schwarze Linoldruck. Auch Holzschnitte druckt sie, gern auch nur schwarz weiß. Ich finde ihren Stil ganz besonders, er fängt selbst bei stilisierten Tieren immer das Wesentliche ein. Auf den Hebriden mitten in der Natur werden ihr die Motive nicht ausgehen. Zu ihren Bildern erzählt sie natürlich auch über die Tiere, Begebenheiten, Landschaften (Yorkshire, Scotland,…)

Einmal durch das Jahr:

Das Buchcover zu dem Weihnachtsbuch hat sie auch gestaltet und die Szene daneben, aus ihrem Buch findet sich bei J. Lewis-Stempel bei seinem  englischen Titel zum Jahresverlauf

Etwas ganz anderes habe ich aus der Belletristik angefangen. Nun, eigentlich lese ich zwei Bücher parallel. Je nach dem, wie meine Laune so ist. Denn „Milchschaum und Magie“ ist unkompliziert, fantastisch, spannen. Was macht eine Orc Kriegerin, wenn sie genug davon hat, sich immer wieder in erster Reihe mit ihrem Lieblingsschwert um die Wette zu schlagen? Es wird mit einem Pendel nach einem bestimmten Platz gesucht und der verottete Pferdemietstall gekauft. Sie macht ein Café auf. Keine Taverne, wo sich die Abenteuerergruppen treffen um zu feiern. Nein, hier gibt es statt Ale Milchkaffee. Nicht das die Bewohner der Stadt wüßten, was Kaffee überhaupt ist.  Zugegeben, so kann das ja nie und nimmer bleiben. Oder vielleicht doch? Freundschaften entwickeln sich und da gibt es immer noch ein wenig (oder mehr) Magie. Es ist sehr unterhaltsam, wie sich das entwickelt.

Der andere Titel geht wieder um Tankred. Denn natürlich wollte ich wissen, wie es mit dem Bibliothekar mit der Kriegerausbildung zur Zeit der Wikingerüberfälle weitergeht. Auch wenn diese Geschichte unserer Vorfahren schon lange vorbei ist, so ist sie nicht immer einfach zu verdauen.

Das nächste Buch ist eher etwas für meinen Neffen (und da mir das Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde, ist dies auch als Werbung zu kennzeichnen. Ich schreibe die Rezension, ohne das dies meine Meinung beeinflusst).

Ich weiß nicht, wie oft Erwachsene früher in die Buchhandlung kamen und einen Titel für ein Grundschulkind suchten, welches nur leider bis jetzt wenig Freude am Lesen zeige. Das war den Suchenden oft peinlich. Nicht jeder hat gleich viel Freude daran zu lesen und auch die Fähigkeit, flüssig zu lesen. Aber Batman kennt jedes Kind. Ein Held und Vorbild. Das macht vielleicht auch Lesemuffel neugierig. Ich finde es gut, dass man zwei Leseabenteuer aus den Comics gestaltet hat. Mit kindgerechten und aktuellen Geschichten und besserem Deutsch, als es wohl von so manchem Erwachsenen erwartet wird. Es sind Texte für fortgeschrittene Erstleser, vor allem eben, wenn sie nicht gern lesen. Sie können sogar Punkte auf Antolin sammeln. Robin, der jugendliche Begleiter von Batman, auch eine prima Identifikationsperson, nutzt den Computer in der Bathöhle, um ein Schulreferat über die Klimaerwärmung am Nordpol zu schreiben. Dabei fällt Batman dann etwas Ungewöhnliches auf. Batman ist vor allem nicht nur ein Superheld, er ist auch Detektiv. Ob ein Erzfeind dahinter steckt? Es gibt da einen, der es immer wieder auf die „verdorbene“ Menschheit abgesehen hat.

„Batman im Kampf für Gerechtigkeit“ Nelson Verlag (Werbung)

Und da ist noch der Titel „Polder“, den ich Euch etwas genauer zeigen wollte. Dieses Buch habe ich mir ja im Urlaub in den Niederlanden gekauft. Auch eine Linoldruckkünstlerin, deren Titel „Unser wildes Zuhause“ mich (und wohl auch Euch) so begeistert hat. Marieke ten Berge hat in dem neuen, bis jetzt nur in ihrem Heimatland veröffentlichten Buch, ihre Natur um sie herum zum Thema gemacht, die Polder. Zusammen mit der Texterin Eva Moraal stellt sie die Tiere der typischen niederländischen Landschaft vor, die eng mit dem Wasser verbunden sind. Ob es ein Frosch oder ein Rotschenkel ist, alle haben ihren wunderschön illustrierten Platz.

nur auf niederländisch erschienen

Mauersegler

Löffler

Brachvogel

Die beiden Künstlerinnen haben auch Webseiten, wenn Ihr mehr sehen und lesen wollt.

Ich hoffe, der Blätterwald war nicht zu viel. Vielleicht ist sogar etwas für Dich dabei.

PS. Den Beitrag hatte ich vorbereitet. Ich melde mich später wieder, muss mich etwas auskurieren (Stirnhöhle). 😊

12 von 12 im Juli 23

Hallo Ihr Liebe.

Es ist wieder so weit. Am 12. sammelt Caro wieder 12 Bilder von unserem Alltag.

Die Nacht war vor allem eines: schwühl-warm. Wenig Schlaf, denn Abkühlung kam erst am frühen Morgen. Es fiel nämlich immer nur ganz kurz etwas Regen. Der Morgen ist aber sehr angenehm und beim Hundegang werden wir auch nass (und das Handy bleibt in der Tasche). Wir eilen heim. Der Schäferhund aus der Nachbarschaft, der keinen guten Ruf hat, nutzte wohl die Gunst der Stunde und die offene Tür des Frauchens genutzt. Er schnüffelt überall an der Straße herum und wir halten viel Abstand.

Hundefutter bereiten, Kaffee für mich, Frühstück besteht erst einmal nur aus dieser Tasse Milchkaffee. Es liegen noch die Stempel von gestern auf meinem Platz. Dann Spühlmaschine ausräumen, dabei teste ich den neuen Natur Podcast für Kinder (nicht nur) der Deutschen Wildtierstiftung.

Beim nun kalten Kaffee trinken male ich kurz etwas vor mich hin und bin noch bei der gestrigen gezeigten Blume zur Sommerchalange.

Ich muss Wäsche falten (ja, extra noch gestern Abend für Euch überall im Esszimmer und Wohnzimmer verteilt, fast trocken konnte ich sie nicht vor den plötzlichen Regentropfen retten. 😄 Weiter Wäsche kommt auch in die Maschine.

Ich muss einige Post wegbringen. Und ein kleines bischen was einkaufen. Leider stelle ich fest, dass eine Speiche am Rad kaputt ist. Und unser Fahrradladen geht in Sommerpause. Mist!

Und noch mal Mist. ich hatte die eingekochte Linsensuppe schon vor zwei Tagen geöffnet. Das Wetter hat ausgereicht. Bei der Schwühle ist sie schon (im Kühlschrank) umgekippt. Da der Sohn aber früher los fährt als geplant, lohnt es sich nicht, noch was Essen zu kochen und ich bin eh gerade gefrustet. Da gibt es dann ein kleines Trösterchen (ohne Foto).

Die Nachrichten tragen auch nicht dazu bei, dass es besser wird! Und Milan Kundera ist verstorben. Seine „Leichtigkeit des Seins“ war in meiner Jugend ein Kultbuch.

Aber schöne Post ist gekommen. Ich habe mir von Angela Harding diesen Titel gebraucht über meinen Schatz bestellt. Wem der Stil bekannt vorkommt, Angela Harding gestaltet uA. viele Buchcover (Der Salzpfad). Bestimmt zeige ich Euch die schottische Künstlerin noch genauer. Und der Sohn hat eine Bekannte, die Schottlandreisen Tipps haben möchte. Ist viel zu lange her bei uns und der Reiseführer natürlich nicht mehr up to date.

Ich muss etwas später am Nachmittag doch noch etwas gießen und diese Gurke wird heute Abend zu Salat. Der wenige Regen von heute Nacht und heute Morgen wurde vom Wind aufgezehrt. So vieles lässt die Fleppen hängen und braucht ein wenig Wasser. Dafür nehme ich nur das aus der Spühle und was ich in den Eimern gesammelt habe. Mehr kommt heute Abend dran und das auch nur, wenn nötig. Es ist für die Pflanzen besser, wenn ich früh am Morgen gieße. Dann habe ich viel weniger Schnecken (nicht dass es eine Plage gerade wäre)

Na? wer weiß wer da was hinterlassen hat? Tipp, es sind Kohlrabieblätter.

Ja, der Kohlweißling legt wieder Eier. Ich lasse sie meistens, denn nur die allerwenigsten schaffen es länger als einen Tag. Dann holen sie schon die Meisen

Oha, ich bin schon bei 12 Bildern. Dann verlinke ich den Beitrag bei Caro, der Dame mit den Kännchen draußen. Habt noch einen schönen Tag/Woche.